Denn Tiere sind keine Maschinen

Die Trainingsstunde einer Ramboline

von Admin, am 27.06.2019.

Lange habt ihr nichts mehr aus dem Chaya-Fitnessstudio gehört. Deshalb wollen wir euch heute mal wieder einen kompletten Trainingsplan präsentieren, von unserer Ramboline persönlich aufgestellt und entsprechend von ihr in den höchsten Tönen bemuht.

Wichtig sind zum Start die Aufwärmübungen, schnell kommt es sonst zu Überdehnungen. Also nimmt sich die professionelle Sportlerin lieber vorher ein paar Minuten Zeit und lockert ihren Bewegungsapparat auf. Nicht vergessen darf man dabei die eigenen Anfeuerungen, die die MUHtivation ins Unendliche steigern. Fragt uns allerdings nicht, warum die Hauptdarstellerin den Dreck als Magnesiumsersatz nur hinter sich schmeisst. Das wissen wir selber nicht, gehen aber davon aus, dass das Auftragen auf die Handflächen ein klares Zeichen für den Amateurstatus der Konkurrenz ist.

Optimal aufgewärmt braucht man dann nur noch einen Bauern, der den Übungsheuballen herbeischafft und mit dem Hoftrac in optimaler Kampfhöhe hochhält. Diese Ballen kommen übrigens von der Schweineweide, sind mit entsprechenden Exkrementen versehen und deshalb nicht mehr als Futter zu verwenden. Das sei nur erwähnt, damit niemand meint, wir würden auf Butenland mit Essen spielen oder das gar verschwenden.

Hat man den Ballen dann vorsichtig (zumindest laut Chaya-Lexikon) vom Hoftrac gelöst, braucht man nur noch ein paar Sparringspartner und die große Heuschlacht kann beginnen. Es würde an dieser Stelle zu weit gehen, um alle Killer-Manöver zu kommentieren, die gerade ein Profi wie Chaya dabei anwendet. Also schaut einfach selber, was sie für beeindruckende Wrestlingmoves am chancenlosen Ballen ansetzt. Eigentlich war schon vor dem Kampf klar, wer die Last Cow Standing wird.


Kategorie: Allgemein

7 Antworten zu “Die Trainingsstunde einer Ramboline”

  1. V. Arken sagt:

    Chaya ist eine vorbildliche Pädagogin, wie sie die Praktikantinnen mitmachen lässt, und ihnen dann ohne theoretischen Schnick-Schnack zeigt, wie es am besten geht.

  2. Ute sagt:

    Mit meiner Entschuldigung an Jan: ich musste lachen, als ich las „optimal aufgewaermt braucht man dann nur noch einen Bauern….“. Und somit wurde Jan zur „Zutat“ in Chayas gluecklichem Leben erklaert. Oder sollte ich das umformulieren: er wurde zur „Zutat“ in Chayas gluecklichem Leben ERHOBEN. Eine Ehre!

  3. Antonia sagt:

    Chaya ist ein sehr liebenswertes Energiebündel, es macht immer Spaß ihr zuzuschauen.

    Wie Martin sich selbst mit einem Heubüschel schmückt, der an seinen Hörnern hängen bleibt, ist ja allerliebst!!!

  4. Doro sagt:

    Ja, die Szene mit Martin ist köstlich…obwohl ich es eher als von Chaya hingeworfenen zugegebenermassen riesigen Fehdehandschuh interpretiert habe, von dem Martin sich mit lässiger Männlichkeit befreit hat und damit die Fehde mit selbstbewusster Eleganz verweigert hat… Wie auch immer – ein liebenswerter Einblick in den Butenlandalltag, vielen Dank!

  5. margitta sagt:

    wunderbar, wie chaya, offensichtlich hormongesteuert ihren drang ausleben kann, nur mal so eine hypothese, hatte mal vor längerem angefragt, was sie so antreibt,danke für den hinweis bezüglich schweine weide, sagt es mir doch noch mal sehr deutlich, dass ich hundebesitzer darauf aufmerksam machen muss, dass sie ihr hinterlassenschaften nicht auf heuwiesen und kornfeldern machen können.

  6. Christine sagt:

    Sehnlichst wird Jan samt Heubündel von Chaya erwartet! Und wie sie ihr Spielzeug verteidigt – Madame steckt voller Energie.

  7. Gabriele sagt:

    Was für ein Kraftpaket, ein Überschuß an Energie. Chaya hat sich ins Leben zurückgeschrien, um bei Euch ein so herrliches Leben zu genießen.

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