Denn Tiere sind keine Maschinen

Der Butenland-Garten im Mai

von Admin, am 24.05.2019.

Heute sorgen wir mal für richtige Sommerlaune und präsentieren euch den Butenland-Garten im Mai. Da haben die Insektenhotels Hochkonjunktur und überall brummt und summt es.

Wir haben auch extra Bienenwiesen angelegt, allerdings auf eine eher untypische Art. Denn wir verzichten darauf, nur einzelne Streifen hochzuziehen und diese auch noch zwischen Feldern zu platzieren, die wir ausgiebig mit Neonicotinoiden getränkt haben. Das ist so makaber, was da nicht nur teilweise, sondern hauptsächlich in der Landwirtschaft abgeht.

Hagen Rether hat es wie immer auch sehr passend ausgedrückt: „Wir können nicht zehn Jahre Insektenvernichtungsmittel auf die Felder kippen und uns jetzt beschweren, dass die Insekten vernichtet sind.“ Und vor allem können wir keine Alibi-Bienenstreifen anpflanzen, wenn wir neben diesen Streifen auf den Feldern die Insekten weiter systematisch vernichten.

Zu dem Thema empfehlen wir auch diesen interessanten Artikel: https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/15815-rtkl-tatort-wiese-pestizide-und-das-ende-unserer-insekten


Kategorie: Allgemein

11 Antworten zu “Der Butenland-Garten im Mai”

  1. Avatar ElkeS sagt:

    Wunderschöne Aufnahmen – die reinste Idylle!!

    (Da kann man glatt vergessen, dass auf Hof Butenland jeden Tag hart gearbeitet werden muss …)

  2. Avatar Petra Frank sagt:

    Wunderschön.

  3. Avatar margitta sagt:

    bin immer wieder irritiert über das für mich traurig erscheinende tier mit der schale, gibt es einen besonderen anlass dafür?

  4. Avatar Ute sagt:

    Irritiert ueber etwas, das andere Leute in ihre eigenen Gaerten stellen, Margitta? Was fuer einen „Anlass“ braucht man, eine Vogeltraenke aufzustellen? Koennte der „Anlass“ vielleicht sein, dass Voegel Wasser brauchen?

  5. Avatar Ute sagt:

    Ein Augenschmaus! Ein Spaziergang fuer Aug‘ und Seele! Danke!!

  6. Avatar Sandra sagt:

    Toller und wunderschöner Garten! Den Storchschnabel haben wir auch in unseren Garten gepflanzt – der Bodendecker sieht zwar am Anfang etwas unscheinbar aus, wenn er blüht wird dann aber zu einem echten Bienen- und Hummelmagneten.
    Wird der Mohn von den Bienen und Hummeln ebenfalls gerne angeflogen?

  7. Avatar Ute sagt:

    Wenn immer Butenland solch wunderbare Fotos veroeffentlicht und uns einlaedt, ein bisschen „Lustwandelei“ zu geniessen, faellt mir das eine oder andere Gedicht von ERIKA BELTLE ein. Darf ich dieses hier weitergeben? Vielleicht freut sich noch jemand an ihm?!

    Jaeher Fruehling

    Von meinem Garten,
    dem vom Lenz gekuessten,
    moecht‘ ich in hellen
    Jubeltoenen singen:
    vom ersten Schmetterling
    in warmer Luft,
    von Primelgelb
    und -rot
    und Veilchenduft,
    von Vogelkehlen,
    die den Tag durchklingen,
    als muesst‘ ihr Herz
    wie meines
    fast zerspringen.

    Nach allzulangen Frostes
    grauer Zeit
    nun ploetzlich goldner Sonne
    mildes Scheinen –
    fast ist des jaehen Glueckes
    Seligkeit
    zu uebermaechtig
    und zu nah dem Weinen.

    ERIKA BELTLE

  8. Avatar Marita sagt:

    Sag‘ ich doch schon immer: Butenland ist ein Paradies.

  9. Avatar Elke Kloos sagt:

    Einfach nur wunderschön. Wenn es doch überall so aussehen würde. In Süddeutschland ist die Natur noch nicht so weit. Der Mohn blüht z.B. noch nicht. Naturnahe Gärten sollten Pflicht sein. Ich mache es freiwillig.

  10. Avatar Elke Kloos sagt:

    Ich habe da noch eine Frage zu den Neonicotinoiden. Ein Bauer von der Schwäbischen Alb hat behauptet, dass diese Neoicotinoide seit 3 Jahren verboten seien. Ist das richtig?
    Ausserdem meint er, dass es genügend Insekten gäbe. Dieser Herr wurde am vergangenen Sonntag für die CDU in den Kreistag gewählt. Er betriebe konventionelle Landwirtschaft im Einklang mit der Natur, so behauptet er ausserdem. Er ist auch der Initiator der Aktion „Ein Sommer mit viel Summen“ im Kreisbauernverband Ulm Ehingen.

  11. Avatar Gabriele sagt:

    Vielen Dank für die wunderschönen Fotos. Ich freue mich besonders über jeden Goldregen, die sieht man nur noch selten. Nicht nur die Fauna blüht bei Euch auf, auch die Flora feiert jeden Tag sein Leben bei Euch. Altersheim war gestern, Jungbrunnen ist heute.

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