Denn Tiere sind keine Maschinen

Strafrechtler kritisiert Klöckner scharf

von Admin, am 17.03.2019.
Tut uns fast schon leid, aber auch heute widmen wir unserer Agrarministerin Julia Klöckner eine Stellungnahme. Es ist einfach zu interessant, von was für Stellen diese Frau inzwischen kritisiert wird und wie sie auf diese Kritik reagiert. Im vorgestellten Artikel ist es ein Strafrechtler, der die Positionen der Dame, die sie selber immer als Erfolge verkaufen möchte, rückstandslos auseinandernimmt. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-03/46195108-massentierhaltung-strafrechtler-buelte-kritisiert-kloeckner-003.htm?fbclid=IwAR15mWhIuQMuEa67hqiV5tV3Ii1Orb3ml-vYVyeYdDGPijUJWeIf3IeJSSM
 
Wobei man beim Thema Tiertransporte https://www.sueddeutsche.de/bayern/tiertransporte-umweltministerium-1.4365567?fbclid= nicht vergessen darf, dass das ein Vorstoß der Länder war, der mit der Ministerin nicht abgesprochen wurde. Im Gegenteil hat Frau Klöckner die Vorgehensweise scharf kritisiert. https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-03/verbot-tiertransporte-laender-julia-kloeckner-kritik?fbclid= Erst als der Druck zu hoch wurde, hat sie sich mit den Vertretern der Bundesländer getroffen, nach diesem Meeting ihre Meinung mal wieder um 180 Grad gedreht, und versucht aktuell recht hilflos, das Ganze als ihren Erfolg zu verkaufen. https://www.facebook.com/watch/?v=625573841246996
 
Das ist wirklich Fremdschämen pur, denn eigentlich ahnt doch inzwischen jeder, dass das Landwirtschaftsministerium niemals gehandelt hätte, wenn die Initiative nicht von den Bundesländern ausgegangen wäre. Zumal die Debatte inklusive Handeln mal wieder nur einen Bruchteil der Transporte betrifft, nämlich die ins Ausland der Nicht-EU-Staaten, dazu auch noch beschränkt auf ganz bestimmte Länder. Wenn Frau Klöckner ihre PR-Arie auch nur ansatzweise ernst nehmen würde, dann könnte sie sich nun direkt die Transporte innerhalb der EU und in die als total anständig klassifizierten Nicht-EU-Länder angucken, dort würde sie ebenfalls auf unglaublichen Verbesserungsbedarf stoßen und könnte dementsprechend mal einen von ihr initiierten Gesetzentwurf den Ländern vorlegen. Aber darauf sollte man bei dieser Ministerin wohl nicht warten und so harren wir weiter auf ihren ersten Erfolg, der tatsächlich einer ist. Und nicht nur wie gewohnt von ihr in endlosen Schachtelsätzen eloquent als solcher dargestellt wird.

Kategorie: Allgemein

2 Antworten zu “Strafrechtler kritisiert Klöckner scharf”

  1. Marita sagt:

    Ist da eventuell ein Hauch von einem Silberstreif der Hoffnung, am Horizont zu sehen? Nicht das sich BLM J.Klöckner bewegt. Bei der kann mensch selbst die 180° Wendungen nicht abnehmen – NEIN – ich meine damit so Leute wie Strafrechtler und so Zeitungen wie die Süddeutsche, die auch kritisch zu den Tierquälereien schreiben können. Vielleicht wird das Thema „Tiertransporte und sonstige Quälereien“ ja mal Hipp. Dann schreiben mehr Leute dazu. Dann gibt es mehr Meinungen und der Aufschrei der Bevölkerung wird größer. Wer weiß?

  2. Irene sagt:

    Allein aus Bayern sind im letzten Jahr 14639 Rinder in 19 Drittländer exportiert worden, hoffentlich schliessen sich weitere Bundesländer an, 17 Drittländer sind genannt. Eigentlich müsste es für Europa geregelt werden damit die Qualtransporte zum Schlachten aufhören, nur den Fleischbedarf in den Drittländern wird es nicht senken, Vegetarier/Veganer sind ja auch in Deutschland in der Minderheit

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