Denn Tiere sind keine Maschinen

Das Leben einer Milchkuh

von Admin, am 29.01.2019.
Gerne wird Veganern vorgeworfen, dass sie auch nicht immer vegan gelebt haben. Das ist völlig richtig, genauso korrekt sind aber auch zwei andere Tatsachen: Die meisten Veganer haben erstens ihre Entscheidung getroffen, nachdem sie über die Hintergründe der Nutztierindustrie aufgeklärt wurden, und zweitens gab es kein Zeitalter, in dem diese Aufklärung so massiv angeboten wurde wie heute. Und das wie hier vorgestellt von absolut neutralen Stellen, in unblutigen Comicbildchen und ohne jedes triggernde Wort. Einfach nur die nüchterne Wahrheit, und die sollte sich zumindest jeder anschauen.
 
Denn es steht ebenfalls fest, dass man nicht automatisch ein schlechter Mensch ist, nur weil man Tierprodukte konsumiert. Wenn man allerdings über die grausamen Hintergründe vollständig informiert ist, selber ein ungutes Bauchgefühl wegen diesen Informationen entwickelt, und sich dann trotzdem mit dem schalen Verweis auf eine Geschmacksnote weiter an den selbst festgestellten Quälereien beteiligt, dann ist man auf jeden Fall meilenweit vom Status eines netten Menschen entfernt.
 

Kategorie: Allgemein

4 Antworten zu “Das Leben einer Milchkuh”

  1. Avatar Antonia sagt:

    Den heutigen Tagebucheintrag kann ich genau so unterschreiben!

    Besser spät als nie zum Veganer werden!
    Genau: Sobald man begriffen hat, wieviel Leid an Milchprodukten und Eiern klebt, WILL man das doch gar nicht mehr konsumieren, wenn man im Herzen ein Tierfreund ist.

    Es stimmt zwar, dass heutzutage die Aufklärung reichlich und schonend zugänglich ist. Aber im Grunde sollte man das Leid und Elend der Kühe mit Bildern auf jeder Milchpackung ausweisen. Der Verbraucher muss/will ja schließlich informiert werden, also hat er das Recht zu erfahren, welches Ausmaß an Tierleid er durch den Kauf von Milchprodukten unterstützt. So könnte man sich das Verbraucherrecht für den Tierschutz zunutze machen. Das wurde bestimmt schon erfolglos versucht…??!

  2. Avatar Marita sagt:

    Es ist so unbequem die Wahrheit anzuhören und erst recht, sie anzusehen. Es könnte ja das Steak/Kilo 5.78 Euro, nicht mehr so ganz so gut schmecken…. Dann macht doch so ein Wintergrillen, mit dem Rolls Royce der Grille, keinen Spaß mehr. Also hilft Ausblenden ungemein. Heute will „mensch“ ja mal so richtig gemütlich sein. Und dann kommt da so eine/r VeganerIn daher und redet über Tierleid, trotz Tierwohllabel. Denen kann „mensch“ aber auch gar nichts recht machen. Am bestens die VeganerInnen werden nicht mehr zum Grillen eingeladen. Die Spaßverderber! VIELEN DANK auch!

  3. Avatar Gabriele sagt:

    Die meisten, mit denen ich gesprochen habe, wissen es und wollen trotzdem weiterhin Fleisch essen. So oft höre ich diesen absurden Satz: dafür werden sie doch gezüchtet. Was soll man dazu noch sagen? Viele sind ja sogar krank und wollen es nicht einsehen, daß es mit der Ernährung zusammenhängt.

  4. Avatar Melanie sagt:

    Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht, es ist in groben Zügen bekannt was passiert, aber es wird weiterhin konsumiert, es schmeckt eben und man will sich nichts „vorschreiben“ lassen.

    Viele denken, Ernährung ist eine Frage die in den privaten Raum fällt und keinen anderen etwas angeht, aber wenn man die globalen Folgen sieht, ist es halt eben schon längst keine Privatsache mehr.

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