Denn Tiere sind keine Maschinen

Das 11. Tor

von Admin, am 11.12.2018.


Zum Öffnen des 11. Törchens in unserem Adventskalender mussten wir etwas den McGyver in uns herauskitzeln und eine Hängevorrichtung basteln. Denn Vollblutsportler wie Kaspar sind auch in der kalten Jahreszeit ständig in Action, da muss die Säckchen-Aufhängung als mobil sein. Gut, dass wir Besen auf dem Hof haben.

Eigentlich hatte das Schicksal es vorgesehen, dass der 12jährige Kaspar niemals seinen unglaublichen Bewegungsdrang ausleben kann. Denn auf seiner ersten Lebensstation war er dazu verdammt, in einer engen Box zu wachsen, um dann irgendwann kreischende Kinder beim Ponyreiten im ewig gleichen Kreis zu transportieren. Zum Glück konnte er durch eine Vermittlung nach Butenland davor bewahrt werden.

An den Folgen dieser Behandlung hatte er auch noch hier auf dem Hof in seiner Anfangszeit zu leiden. Es dauerte fast ein Jahr, bis wir ihn berühren durften und einige Therapiebesuche einer erfahrenen Pferdefachfrau waren nötig, bis er sich striegeln und führen liess. Zum Glück hatte Kaspar aber von Anfang einen erfahrenen Freund und Mentor in unserem fast 30jährigen Wallach Loriot. So ist er inzwischen absolut auf Butenland angekommen und geniesst sowohl seine täglichen Bewegungsübungen mit Indira als auch seine Entdeckungsreisen im Kreis der Familie.


Kategorie: Allgemein

4 Antworten zu “Das 11. Tor”

  1. Antonia sagt:

    Auf diesem Foto kommt Kaspars Schönheit voll zur Geltung!
    Toll, dass Ihr so McGyer-mäßig mit dem Besen flexibel seid;-) Ich hoffe der Inhalt des 11. Törchens hat Kaspar geschmeckt.

  2. Stefan sagt:

    Kurzreim

    Lieber guter Nikolaus,
    zieh die nassen Socken aus.
    Häng‘ sie hoch, am Besen dran,
    da kommt Kaspar besser an.
    Und macht mit seinen Nüstern Wind,
    dass sie wieder trocken sind.
    Dann ist Butenland bereit,
    für die erkältungsfreie Weihnachtszeit.

  3. margitta sagt:

    ja loriot, dann gebührt dir ja auch ein säckchen.kenne dich kaum.

  4. Gabriele sagt:

    Du wunderschöner Kasper, was für ein Glück, daß Du dem Horror des Ponyreitens entgangen bist und nun diesen toll befüllten Adventsbeutel entdeckt hast. Ich freue mich so für Dich, genieße Dein freies Leben und schöne, gesunde Weihnachten für Euch alle!

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