Denn Tiere sind keine Maschinen

Rinderparty im Obstgarten

von Admin, am 03.10.2018.


Eigentlich hatten die Butenländer sich schon auf den Feierabend gefreut, allerdings haben sie diese Rechnung heute ohne die dick … äh … die etwas korpulente Dani gemacht. Just als die Menschen nämlich langsam im Haupthaus die Füße hochlegen wollten, musste das Modell für Übergrößen austesten, ob sich der Zaun zum Obstgarten nicht auch zum ausgiebigen Schubbern eignet. Ergebnis dieser Untersuchung: Tut er nicht, und außerdem gibt nicht immer nur der Klügere, sondern im Vergleich „800-Kilo-Kuh gegen normalen Gartenzaun“ auch gerne mal der Dünnere nach. Also stand Big Dani plötzlich auf einer neu erschlossenen Weide und zögerte natürlich nicht, auch gleich selbstlos den Rest der Herde einzuladen. Um so eine Truppe zu bändigen und wieder auf die rinderkompatiblen Flächen zu führen, braucht man dann schon die komplette menschliche Besetzung.

Zum Glück wurde der Ausflug aber in den menschlichen Obstgarten gestartet. Nicht auszudenken, wenn da die Schweinevariante dran gewesen wäre. Da hätten wir zwei sehr ernsthafte Vier-Augen-Gespräche führen müssen. Erst hätte Eberhard als Chef unseres Gärtnerteams seine Sorge darüber geäußert, dass der gute Ruf von ihm und auch von seinem Sohn leiden könnte, wenn wir Bilder von Gärten veröffentlichen, für die sie verantwortlich sind und die gerade eine Rinderstampede hinter sich haben. Und auch Rosa Mariechen hätte wohl eine saftige Beschwerde eingereicht, da wir ihr unlängst versichern mussten, dass die Obstbäume ihr Eigentum sind, das sie höchstens mit Erna teilt. Gut, dass der Kelch nochmal an uns vorbeigegangen ist, gerade mit den Anwälten von Diven ist nicht zu spaßen.


Kategorie: Allgemein

10 Antworten zu “Rinderparty im Obstgarten”

  1. Ute sagt:

    Macht es mich zum schlechten Menschen, wenn ich sage, dass ich mich fuer die Rinder gefreut habe und zugebe, dass ich es schwer fand, nicht zu lachen? Eine tanzende Emma – wie schoen!
    Das Abenteuer wird heute Abend im Stall wohl fuer reichen Gespraechsstoff sorgen und ich glaube, auf Butenland wird in den naechsten Tagen viel Quittengelee gekocht werden.

    Wirklich deutliche Worte, Karin! Das strenge „raus jetzt“ hat die Tiere aber ganz schnell dazu gebracht, an Ort und Stelle zu bleiben!!

  2. F. sagt:

    Sorry, liebe Karin…aber ich habe mich köstlich amüsiert! 😀

    Die Rinder werden heute Nacht bestimmt von Obstbäumen, hohem Gras und einer „strengen“ Karin träumen.

  3. Sandra sagt:

    Lustig anzusehen ist Emma, wie sie ausgelassen und juvenil umherspringt und Anton nur fragend hinterherschaut.
    Karins Worte, doch bitte den Obstgarten zu verlassen, scheinen ungehört bei den „Einbrechern“ zu verhallen. Wie kleine Kinder, die man bittet doch endlich zu kommen, scheinen die Rinder zu denken: „Ja, Karin, vielleicht später…“ :o)

  4. Monika sagt:

    Ich hoffe, der Schaden im Obstgarten ist zu verschmerzen, aber lustig fand ich es schon..
    besonders die temperamentvolle Emma, oder war sie etwa gedopt?
    Um die Quitten beneide ich Euch, vorausgesetzt Ihr habt genug Zeit, um Gelée zu machen.

  5. Marita sagt:

    Was für ein herrlicher Film. Eine Kindermeute die einen Kiosk entert und sich bedient, hätte keine schöneren Bilder zeigen können. Welche Freude die Tiere ausdrücken. Ein Spaß den ich gerne miterlebt habe. Aber des einen Freud ist des Anderen Leid…. oder so ähnlich. Vielleicht solltet ihr euch überlegen, so ein- zwei Mal im Jahr den braven Rindern die Freude zu machen, in den Obstgarten zu dürfen. Auf jeden Fall wusste die Einbrecherbande aber, dass es nicht gestattet war, was sie da taten. Sonst wären sie nicht so schnell abgehauen.

  6. margitta sagt:

    wieso eigentlich menschlicher garten, fremder garten? tilly darf doch auch in ein fremdes menschliches bett

  7. Christine sagt:

    Karin, Jan + Indira – weiß doch, dass Ihr den Feierabend mehr als verdient habt, doch der Rinderüberfall ist einfach zum Kringeln – hab‘ so gelacht, besonders mit Emma, die sich so gefreut hat. Dani, die übrigens eine schöne, feste Kuhfigur hat (gut, ein bisschen mollig ist die Hübsche, doch das steht ihr), wollte halt mal testen + das Obst verlockt doch sehr …

  8. ines sagt:

    Ja, nun ziehen sie beleidigt ab. – Aber wenn ihr euch den Film im Nachhinein anseht, müsst ihr zugeben, dass die Rinder riesigen Spaß hatten, wie man vor allem bei Emma und Anton sehen kann. – Respekt von mir natürlich, wie ihr auch solche Situationen meistert (nicht ganz ungefährlich), aber ein Schmunzeln kann ich mir trotzdem nicht verkneifen.

  9. Gabriele sagt:

    Liebe Karin, ich höre schon wie ärgerlich Du bist, sorry, trotzdem habe ich mich köstlich amüsiert und mich über dieses Video gefreut. Solche Filme von Euren glücklichen Tieren helfen mir oft einschlafen zu können und verdrängen die ganzen schlimmen Bilder, die in meinem Kopf sind. Aber, letztendlich haben Deine „Kinder“ ja doch getan, was Du von ihnen wolltest und darauf kommt es doch schließlich an.

  10. Stefan sagt:

    Die verbotenen Früchte

    Die schlaue Kuh hat längst entdeckt,
    wie gut ein frischer Apfel schmeckt.
    Und nun hat sie auch gesehn,
    dass beim Nachbarn welche stehn.
    Die Verlockung ist sehr groß,
    die ganze Herde zieht nun los.
    Mit Tatendrang und Heldenmut:
    Denn umsonst, schmeckt doppelt gut.

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