Denn Tiere sind keine Maschinen

Fortsetzung – Teil 2

von Admin, am 28.10.2018.

Auch in der Butenländer Filmfabrik geht der Trend zu Fortsetzungen. Und da unser Blockbuster von gestern so gut bei euch angekommen ist, geht es heute gleich weiter mit den nonverbalen Hierarchiebewerbungen von Bo und Trude.

Chaya und Fiete gehen diesmal auf Nummer Sicher und legen vor den Auseinandersetzungen eine Kriegsbemalung auf. Das hat ihnen in diversen Winnetou-Filmen schon sehr gut gefallen, also setzen sie voll auf die abschreckende Wirkung beim Gegner. Eigentlich wollten sie auch noch ein paar Federn für einen stilechten Kopfschmuck besorgen, aber leider haben sich sowohl die Enten als auch die Hühner total angestellt und nichts geliefert, angeblich um neutral zu bleiben und für keine Seite Partei zu ergreifen. Unterstützung erhält Chaya von Emma, die zwar die Bemalung für kindisch hält, aber sich trotzdem die Diskussion mit den Neuzugängen nicht entgehen lassen will.

Dann rücken auch schon Bo und Trude an, letztere mit ihrem neuen Bodyguard Puschek. Wir wissen nicht genau, was sich zwischen diesen beiden anbahnt, aber Puscheks erster Gang am Morgen führte ihn direkt in den Offenstall und auch danach wich er den ganzen Tag nicht mehr von Trudes Seite. Uns würde es nicht wundern, wenn wir demnächst einen neuen Hundeporsche besorgen müssen, da unser Pekinese bei einer Einladung zur romantischen Ausfahrt das Gewicht eines wenn auch in Trudes Fall eher kleinen Rinderpopo unterschätzt hat.

Bevor es aber zum mittlerweile gewohnten Kräftemessen zwischen Trude und Chaya kommt, greift erstmal Colorida ein und zeigt, dass sie nicht nur hübsch ist, sondern auch einiges im Hörnerbizeps hat. Da geben glatt Trudes Beine nach und die geht deshalb in den strategischen Rückzug inklusive Weidenwechsel.

Auf der nächsten Weide warten dann schon Chaya und vor allem Emma, die Trude zu einer Runde „Ringelpietz mit Anschnuppern“ herausfordert, die sich über eine ganze Stunde erstreckt hat. Nur unterbrochen von kurzen Pausen in der jeweiligen Ecke, in denen sich die Kontrahenten Tipps, erkannte Schwächen in der gegnerischen Hörnerverteidigung und Motivation von ihren Trainern Chaya und Bo abgeholt haben.

Nach diesem Marathon über alle 12 Runden war für heute Ruhe angesagt, deshalb stupste Emma nur noch beruhigend und auch Trudes Fauchen klang stark nach „Ja, ich habe auch keine Lust mehr“. Nur Chaya war natürlich noch im Attacke-Modus, lebte diesen aber auch lediglich mit verbal-provokativen Cattle-Rap-Ansagen aus.


Kategorie: Allgemein

18 Antworten zu “Fortsetzung – Teil 2”

  1. Antonia sagt:

    Das sieht doch schon ganz gut aus! Bahnt sich da zwischen Trude und Emma schon die erste Freundschaft an?
    Und Puschek ist natürlich der Kracher, wie er schnurstracks hinter Trude herläuft:-) Das ist doch toll, dass er so ambitioniert seiner neuen Tätigkeit als Bodyguard nachgeht:-)

    Schön ist auch zu sehen, dass Pippilottchen wieder normal laufen kann! Pino hoffentlich auch?!

  2. Irene sagt:

    Mit Chaya und Colorida hat sich Trude etwas übernommen, beide haben sie in den Matsch geschoben. Trotz Drohung von Colorida geht sie zum Kräftemessen über, am Ende hinkt sie dann vorn etwas. Zebu Trude ist nicht nur hässlich, sie schreit auch so und Bo ist für ein Dexter etwas gross geraten, aber vermutlich werden die Ochsen auch etwas grösser. Chaya scheint das ganze zu gefallen, endlich mal ein richtige Herausforderung, wozu übt sie sonst das ganze Jahr 🙂

  3. Cornelia sagt:

    Trude ist doch nicht hässlich, nur anders!!! und alles Andere, nur kein Angsthase und das ist gut so: stellt Euch vor, es gäbe nur noch nach DIN genormte Rinder – wie entsetzlich langweilig und öde wäre das denn…???

    Und Ramboline Chaya hat endlich mal ernst zu nehmende Konkurrenz in Sachen Großmäuligkeit – sehr unterhaltsam :D:D:D

  4. Melanie sagt:

    Trude ist selbstbewusst und lässt sich nichts gefallen, klein aber oho, das gefällt mir….und hübsch ist sie auch, meiner Meinung nach, eben anders.

  5. Doro sagt:

    So unterschiedlich sehen wir die Dinge… ich finde Trude nicht nur nicht hässlich, sondern schön…klein und oho!
    Puschek hat vielleicht auch entdeckt, dass er da was mit Trude gemeinsam hat…klein und oho!
    Donnerwetter, Colorida hat ne klare Ansage gemacht, dass sie hier nicht lange fackelt, und sich nicht dominieren lässt. Ahhh, die süsse Pippilotta ist auch wieder auf der Weide unterwegs, wie schön!

  6. Vera sagt:

    Trudes Selbstbewußtsein ist wirklich erstaunlich. La Colorida ist so viel größer und stämmiger als sie, was sie offenbar gar nicht beeindruckt. Ich finde es rührend zu sehen, wie auch gestern Bo und Trude sich gegenseitig Halt geben, meist nahe beieinander sind und nacheinander schauen. Sie wirken sehr verbunden.
    Was allerdings ganz untergegangen ist vor lauter Rinderzusammenführung ist der mysteriöse Fall Pino und Pipilotta. Was hat denn der Bluttest ergeben??? Geht es beiden wieder gut???

  7. margitta sagt:

    bin immer noch sehr mit eurem freund willi beschäftigt. hat er auf euch vertraut, dass ihr euch um die rinder kümmert?eine reihe meiner auch suizidalen klientInen hatten keinen suizid geplant, um sich umzubringen, sondern als appell, um hilfe zu suchen.so bleiben die fragen offen, bis zuletzt.danke fuer eurer einfühlsames engagement und den mut, herausforderungen anzunehmen.
    bedauresehr, dass es so wenig resonanz auf den appell gab.

  8. Stefan sagt:

    Margitta: „Hat er auf euch vertraut, dass ihr euch um die Rinder kümmert?“
    Was ist denn das für eine Frage? Damit stellst du die Kompetenz der Mitarbeiter in Frage. Entweder habe ich die Aussage falsch verstanden oder du hast dich nur unglücklich ausgedrückt.

  9. Christine sagt:

    Ja, Colorida ist schon eine kräftig hörndelnde Amazonen-Kuh – die zierliche, bildhübsche Trude sucht da vorsichtshalber das Weite + Recht hat sie. Bo schaut schon nach seiner Kleinen, was auch ich berührend find. Er ist ein Beschützer – bei Emma gibt’s nix zum Rumraufen oder Diskussionen über die Herdenhierarchie – Emma ist liebevoll + mag Trude – eine nette Freundin und einen netten Freund, Puschek, hat sie schon gewonnen.
    Daran kann auch die hübsche, wild röhrende Chaya nicht rütteln. Chaya, befreunde Dich doch mit Trude – Ihr zwei wärt ein unschlagbares Team – bei Eurem Geröhre, den wachsamen Gänsen, Puschek + Pinobär ist Butenland dann aber so was von gesichert!
    Sind Pino + Pippilottchen wieder wohlauf?

  10. Wo aus Wu sagt:

    @Margitta: Wenn du mal über dieses oder jenes schnacken möchtest, kannst du mir gerne über den Admin deine e-mail Adresse zukommen lassen. Dann kannst du sicher sein, dass da eine seriöse Person hintersteckt.

  11. Admin Admin sagt:

    Die toxikologische Untersuchung ist noch immer nicht da, deshalb können wir noch nichts sagen. Beide laufen aber wieder, nur Pippilotta verkrampft nachts hin und wieder für ein paar Minuten. Wir hoffen deshalb, dass die ERgebnisse bald eintrudeln.

  12. Admin Admin sagt:

    Die toxikologische Untersuchung ist noch immer nicht da, deshalb können wir noch nichts sagen. Beide laufen aber wieder, nur Pippilotta verkrampft nachts hin und wieder für ein paar Minuten. Wir hoffen deshalb, dass die ERgebnisse bald eintrudeln.

  13. Gabriele sagt:

    Ich habe den Eindruck, daß es schon ein wenig friedlicher geworden ist. Für Trude und Bo ist diese neue, fremde Situation sicher auch nicht einfach. Schön ist, daß sie nicht alleine zu Euch gekommen sind und beide ein starkes Selbstbewußtsein haben. Ich hoffe, daß sich schon bald der gewohnte Friede auf Euren Weiden einstellt.

  14. Marita sagt:

    Also ich finde Trude überhaupt nicht hässlich!! Es gibt KEINE hässlichen Tiere. Es gibt nur hässliche Menschen. Und denen sieht mensch das auch nicht äusserlich an, sondern man spürt es aus dem Inneren heraus. Ich kann nicht verstehen, wie die beiden verunsicherten Rinder, Trude und Bo, so beurteilt werden. Wir sollten Alle mal darüber nach denken, wie es uns in ihrer Situation ginge. Ich finde die Beiden hinreißend und bin mir sicher, dass bei der guten Aufsicht, die die Herde geniessen kann, bald wieder Frieden herrscht. Denn auch wenn die zwei Fremdlinge von der Herde mißtrauisch beäugt werden, keines von den Rinder wird sie für hässlich halten. Tut mir leid, aber mir tun solche Äußerungen weh.

  15. Ute sagt:

    Marita – wie schoen, von Dir meine Behauptung bestaetigt zu lesen, dass die wahre Haesslichkeit eines Menschen sich im schoensten Koerper, hinter dem huebschesten Gesicht verborgen halten kann! Dank‘ Dir! Wie viele Leute fallen auf eine Fassade herein, ohne hinter sie sehen zu koennen oder zu wollen….
    Im Englischen gibt’s den (sprichwoertlichen) Rat: „Don’t jugde a book by its cover“ – Beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband. Gute Empfehlung, finde ich!

  16. Marita sagt:

    @Ute, freut mich, dass wir einer Meinung sind. Vielleicht sollten die Einen oder Anderen mal ein Buch zur Hand nehmen – es heißt „Der Kleine Prinz“ – und sollte hinreichend bekannt sein. „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ (Antoine de Saint-Exupery) Übrigens war der beste Freund vom Kleinen Prinzen ein Tier. Ein Fuchs.

  17. Ute sagt:

    Ja, Marita – ein gutes Buch! Muss ich mir mal wieder vorknoepfen! Und Du hast mir eine Geschenkidee gegeben fuer eine Bekannte. 🙂
    Ganz andere Sache – kennst Du Richard Bachs „Die Moewe Jonathan“? Koennte Dir vielleicht auch gefallen?

  18. Marita sagt:

    Hallo Ute, vielen Dank für den Tipp. Habe ich schon gelesen, könnte ich aber auch mal wieder zur Hand nehmen. 🙂

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