Denn Tiere sind keine Maschinen

Martins Hambacher Forst

von Admin, am 21.09.2018.


Seitdem Martin mitbekommen hat, wie sehr sich die menschlichen Butenländer über den politischen Offenbarungseid im Hambacher Forst empören, ist er noch intensiver in der Butenländer Forstvariante beschäftigt. Wir wissen noch nicht, wie wir dieses verschärfte Training einschätzen sollen. Zum einen wären wir schon entsetzt, wenn wir die Tage einen Abschiedsbrief von ihm finden würden, in dem er uns kurz über seine Abreise informiert. Auf der anderen Seite würde es uns aber auch brennend interessieren, wie Polizisten ein Baumhaus räumen wollen, das ein 1.200 Kilo-Ochse besetzt. Na ja, eigentlich müssen wir uns aber keine Gedanken machen, denn die meisten Busfahrer nehmen gar kein abenteuerlustiges Rind mit und erteilen deshalb schon Abfuhren beim Einstieg. Und wenn sich doch mal jemand erbarmt, dann scheitert es letztendlich immer an dem nicht vorhandenen Hartgeld. Denn zum Glück hat sich weder eine Klaue voll Heu noch der eine oder andere Apfel als Zahlungsmittel im öffentlichen Personennahverkehr durchgesetzt.


Kategorie: Allgemein

3 Antworten zu “Martins Hambacher Forst”

  1. Ute sagt:

    Finde die Szene, in der Pippilotta Zwerg so zielbewusst durch die Baeume streift, besonders suess. Erinnert mich an die in Maerchen lebendig werdenden Waldbewohner, die nach getaner Arbeit nachhause streben…

  2. Christine sagt:

    Martin ist auch ein sehr hübscher Ochse – wie gemächlich er alles macht – da wird man glatt schon beim Zuschauen entspannter …

  3. Gabriele sagt:

    Ihr könntet doch Eure Kampfkuh Chaya mal zum Hambacher Forst schicken, wenn diese Blöden dort alles plattmachen wollen, dann treibt Chaya die alle aus dem Wald raus. Ich hatte so gehofft, daß der Tod von dem jungen Journalisten nicht umsonst war und die Abholzung gestoppt wird. Doch wie immer ist die Geldgier stärker als jegliche Moral und Ethik. Nun verlieren wieder so viele Tiere ihre Heimat.

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