Denn Tiere sind keine Maschinen

Fleisch und Milch ruinieren das Klima

von Admin, am 02.08.2018.

Uns ist bewusst, dass wir gerade in letzter Zeit viele Artikel zu dem Thema gepostet haben. Aber es ist auch einfach so faszinierend, dass durch die momentane Klimakatastrophe jede Redaktion sich damit beschäftigt und fast ausschließlich mit pro-veganen Stellungnahmen um die Ecke kommt.

Sicher gibt es auch noch Ausreißer, aber die beschäftigen sich eher hilflos damit, wie arrogant einzelne Veganer sind, wie lecker die letzte carnivore Grillwurst geschmeckt hat und was der Redakteur durch sein persönliches Kochunvermögen für eine schlimme Tofu-Enttäuschung erleben mussten. Wenn darüber diskutiert wird, wo der Klimawandel herkommt und wie man ihm jetzt begegnen muss, dann kommt fast jede Publikation zu pro-veganen Anregungen. Das ist schon sehr spannend und wäre vor 5 Jahren noch undenkbar gewesen.

Da kann man nur hoffen, dass diese Nachrichten auch endlich bei den Verbrauchern ankommen und die begreifen, wie einfach sie gegensteuern können. Oder um es mit den Worten des genialen Hagen Rether zu sagen: „Du musst doch gar nichts machen als Veganer. Weder musst du in eine Sekte eintreten, noch musst du auf ein Buch schwören oder Mitgliedsbeitrag zahlen, oder bei Vollmond den Wimpel raushängen. Du musst einfach nur die Viecher in Ruhe lassen. Sonst nix! Und dann hast du alles getan gegen multiresistente Keime, verschmutztes Trinkwasser, keine Freihandelsabkommen, die so unsäglich sind, du hast die Regenwälder noch usw. Du hast dann ganz viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Pharmaindustrie kriegt richtig eins vor den Bug, wenn du vegan lebst. Man hört dann immer vegan leben, das ist ja nur Lifestyle. Mir fällt fast keine politisch heftigere Tat ein, die mehr Fliegen mit einer Klappe schlägt, als die vegane Lebensweise. Und das ist nicht einmal eine Tat. Nur durch das Unterlassen. Nur in dem du etwas nicht machst, machst du ganz viele Sachen gut, die die Kinder heute schon in der Krippe lernen. Das ist erstaunlich. Also wenn wir es jetzt nicht machen, wann dann?“

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Kategorie: Allgemein

4 Antworten zu “Fleisch und Milch ruinieren das Klima”

  1. Avatar Wo aus Wu sagt:

    Ich denke mal, so langsam wächst die Erkenntnis, dass es zunehmend ans Eingemachte geht. Es ist alles immer eine Frage des Leidensdrucks! Zum Zahnarzt geht jeder ja auch nur dann gerne und kann plötzlich nicht schnell genug hinkommen, wenn der Schmerz unerträglich wird. Der Menschheit stehen harte Lehrjahr(zehnt)e bevor. Mal schauen, ob sie das Abitur schafft.
    In diesem Zusammenhang aber mal eine andere Frage: Wenn ich überall, die vertrockneten und gelben = abgestorbenen Gräser u.s.w. sehe, wie ist es dann um den Zustand Eurer Deiche bestellt? Kein Gras –> kein schützendes Wurzelwerk –> kein Schutz vor Erosion & Deiche bekommen Risse –> der „Blanke Hans“ kommt demnächst wieder öfters ungebeten zu Besuch, so wie in der guten alten Zeit ganz früher. Oder?

  2. Avatar ines sagt:

    Lieber Wo aus Wu, da kann ich dir leider nicht beipflichten. Sicher sehen inzwischen die meisten die Veränderungen in der Natur, aber fühlen sich nicht dafür zuständig. – „Da muss sich die Industrie drum kümmern oder die Regierung. Ich lebe jetzt und nur einmal und warum soll ich auf irgendetwas verzichten oder mich einschränken.“ – Ich erlebe es täglich. Es gibt nur wenige Ausnahmen. Der Mensch an sich ist halt soooo egoistisch.

  3. Avatar Karin sagt:

    Hallo Wo aus WU,

    wir gehen mal davon aus, dass die Deiche sicher sind. Vor einigen Jahren wurde hier der 2. Deich abgerissen, weil in Wilhelmshaven ein riesengroßer Containerhafen erbaut wurde und hier Ausgleichsflächen geschaffen wurden. Das hat Millionen gekostet……

  4. Avatar Wo aus Wu sagt:

    Dann drücke ich mal die Daumen, dass die Deiche nicht leiden. Könnte auf Dauer teuer werden, auch wenn die natürlich nicht direkt brechen. Aber eine gesunde, gut verwurzelte Grasnarbe schützt vor Erosion durch Wind und (Stark)Regen. Deshalb nimmt man zum Rasenmähen auf Deichen ja auch diese kleinen, wolligen Gesellen, die „Mäh“ machen (ob das Wort „mähen“ daher kommt??) und nicht die „Muhs“, die mit ihrem Auftritt eben diese Schicht beschädigen. Obwohl ich das zw. Bremerhaven und CUX schon gesehen habe.

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