Denn Tiere sind keine Maschinen

Die jährlichen Kontrollen

von Admin, am 23.07.2018.

Wir kommentieren dieses Thema in der Öffentlichkeit immer sehr vorsichtig, deshalb möchten wir auch jetzt lediglich eine Tatsache festhalten: Hof Butenland, eine Stiftung, die nichts mehr für die Nahrungskette produziert und deshalb auch nichts in diese Nahrungskette geben kann, wird in regelmäßigen Abständen von den unterschiedlichsten Ämtern kontrolliert, immer jährlich, manchmal sogar öfter. Die Antwort der Bundesregierung, dass die lasche Kontrolle von produzierenden Höfen an Personalmangel liegt, kann also nicht stimmen. Denn so einem Mangel würde man ja nicht dadurch begegnen, indem man sich verstärkt auf Einrichtungen konzentriert, die sich bewusst aus dem System verabschiedet haben.

Sehr irritierend ist dabei auch dieser Kommentar, den wir gerne noch als zusätzlichen Lesestoff anhängen: https://www.facebook.com/christian.meyer.545402/posts/10211821039816977 Man kommt sich schon wie im falschen Film vor, wenn man liest, dass Ställe in Niedersachsen nur durchschnittlich alle 20 Jahre überprüft werden, wenn man selber in diesem Bundesland lebt und eine Jahreskontrolle gewohnt ist. Obwohl man sogar dafür kämpfen würde, dass die eigenen Tiere niemals in einen Nahrungskreislauf gelangen. Da kann man sich des Gefühls nicht erwehren, dass es doch genau daran liegt, und das erschreckende Fazit aus dieser Überlegung behalten wir lieber für uns.

https://www.finanzen.net/…/erschreckende-zahlen-der-bundesr…


Kategorie: Allgemein

4 Antworten zu “Die jährlichen Kontrollen”

  1. Avatar Gabriele sagt:

    Was soll man dazu sagen? Es ist eben so, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushakt, die stecken alle unter einer Decke und zwar unter einer sehr korrupten und dreckigen Decke. Zur Hölle sollen die alle fahren und dort für immer im Fegefeuer schmoren, dann würde die arme Tierwelt aufatmen können. Wie gut, dass es Gnadenhöfe gibt und hoffentlicher werden es immer mehr!!!

  2. Avatar Monika Hoffmann-Kühnel sagt:

    Da fällt einem echt nichts mehr dazu ein! Die viel zu wenigen und offensichtlich auch bei Missständen meist folgenlosen Kontrollen sind ein Skandal, aber ich wette, dass nichts passiert. Die Wirtschaftsinteressen sind einfach zu mächtig und die Verbraucher zu inkonsequent…

  3. Avatar Wo aus Wu sagt:

    Mich wundert es nicht, hierzu fällt mir sehr viel ein. Es gibt im Wesentlichen 2 Theorien, die sich auf meine berufliche Erfahrung der letzten 20 Jahre stützt. Es würde mich aber schon interessieren, wie das bei anderen Einrichtungen dieser Art so ist.

  4. Avatar ines sagt:

    So eine Kontrolle auf einem Tierschutzhof ist doch wesentlich angenehmer, als eine Kontrolle auf einem für die Nahrungskette produzierenden Hof. Den Tieren geht es gut, man muss sich um nichts kümmern und wenn es dazu noch so grobe Verfehlungen gibt wie eine verlorene Ohrmarke, kann man sogar noch Geld einnehmen. Auf einem für die Nahrungskette produzierenden Hof kann man die Augen gar nicht fest genug zumachen, um Tierleid nicht zu sehen. Das ist viel zu anstrengend und bringt auch nichts ein. – Soweit meine – wohlwollende – Deutung der häufigen Kontrollen.

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