Denn Tiere sind keine Maschinen

Traurige Nachrichten

von Admin, am 24.05.2018.


Das heutige Tagesbild ist leider wieder mit einer schlimmen Nachricht verbunden. Es gibt wohl keinen Weg, gewisse Diagnosen schonend zu überbringen, deshalb müssen wir auch hier mit der grausamen Tür ins Haus fallen: Bei Pumba wurde eine chronische Niereninsuffizienz festgestellt. Das ist die Krankheit, durch die bereits Princessa gestorben ist.

Sie ist die zweithäufigste Todesursache bei Hunden und leider sehr teuflisch, denn sie ist erst feststellbar, wenn circa 75 % des Nierengewebes nicht mehr arbeitet, vorher erscheint der Hund völlig gesund. Auch Pumba zeigte keine Symptome, bis er plötzlich nicht mehr seine Rundgänge machte, nur sehr sparsam gefressen hat und auch niemanden mehr anbellte, was gerade bei ihm sehr ungewöhnlich ist. Sofort sind wir mit ihm zum Tierarzt gegangen, heute kam die Diagnose. Seine Harnstoff- und Kreatenin-Werte sind so stark erhöht, dass man schon von einem sehr weiten Verlauf der Niereninsuffizienz ausgehen muss.

Jetzt ist er auf strenger Diät und bekommt hochwertiges Eiweiß und phosporarmes Futter. Trotzdem ist die verdammte Krankheit nicht aufzuhalten, wir müssen jetzt also im Auge behalten, wann es nicht mehr geht. Sobald der Husten einsetzt, ist das mit Schmerzen verbunden und wir müssen unserem Schatz den letzten Gefallen erweisen. Ein Tier tot auf der Weide zu finden, ist schon immer schrecklich, aber es gibt definitiv nichts Schlimmeres, als ein Familienmitglied beim Sterben zu begleiten. Das ist die größte Schattenseite, die ein Lebenshof bereithalten kann. Hoffen wir, dass uns noch einige Zeit mit der besten Bild- und vor allem Lebensverschönerung der Welt bleibt.


Kategorie: Allgemein

12 Antworten zu “Traurige Nachrichten”

  1. Ute sagt:

    So wahr – es kann um einiges schlimmer sein, jemanden beim langsamen Sterben begleiten zu muessen, als ihn/sie ohne Vorwarnung zu verlieren. Eine dunkle Wolke, die ueber jedem Tag, jeder wachen Minute haengt.
    Es tut mir so furchtbar leid, diese Nachricht zu lesen.

  2. F. sagt:

    In Gedanken bin ich bei euch.
    Ich hoffe soooo sehr, dass Pumba noch einige
    Zeit schmerzfrei bei und mit euch verbringen
    darf.
    Er gehört zu Butenland wie der Eiffelturm zu Paris.

  3. Christine sagt:

    Ach Pumba – hoff‘ auch, daß Du noch etwas Zeit bei Deinen Menschen verbringen darfst.
    Hab‘ 2008 meinen geliebten Kater Max völlig unerwartet im jungen Alter von 8 Jahren an PKD (Polycystic Kidney Disease) verloren und bei seinem Bruder wurde dasselbe festfestellt. Die wenig einfühlsame TÄin gab meinem Franz nur noch ein paar Monate, doch da erwachte die Löwin in mir.
    Mit viel Liebe, Homöopathie und Energiearbeit schafften wir beide noch 5 Jahre miteinander.
    Drück‘ Dir die Daumen, kulleräugiger Pumba – Wunder gibts immer.

  4. Rielle sagt:

    Lieber Pumba, ich wünsche dir von Herzen noch eine schöne Zeit in deinem Zuhause. Du lebst ja zum Glück im Augenblick und machst dir keine Sorgen um die Zukunft. Darum hoffe ich auf noch viele schöne Augenblicke für dich und deine Freunde, die ihr hoffentlich alle genießen könnt.

  5. Dagmar S. sagt:

    Ja, die Diagnose ist niederschmetternd!! Ich habe meinen geliebten Jonny (auch von Sardinien) im Februar durch Nierenversagen verloren 🙁
    Er hatte Leishmaniose, da wurde ständig das Blut kontrolliert, Niere und Leber mit Argusaugen betrachtet, phosphatarm gefüttert etc. Als die Nierenwerte in den Keller wanderten ging es uns so wie Euch heute!
    Jonny bekam ja als Dauergabe Allopurinol wegen der Leishmaniose. Seine TA meinte immer, das schütze auch die Nieren.
    Jetzt wo die Nierenwerte unserer Kira immer schlechter werden fragte ich ihre TA, ob ihr Allopurinol gut tuen würde? Sie hat da allerdings keine Erfahrung mit.
    Jedenfalls hatten wir mit Jonny noch 2 1/2 schöne Jahre. Es gibt auch ganz tolle Kräutermischungen, z.B. von DHN, Infusionen die wir zuhause unter die Haut verabreicht haben. (Habe noch Flaschen übrig, wenn Ihr Interesse habt spende ich sie Euch gerne) Das Futter sehr feucht verabreichen, Tianin, hochwertige Öle, Maisbarttee, Gerstenwasser…
    Es ist nicht das husten, es ist dann das erbrechen von gelben Schleim…
    Jedenfalls, Pumba-Schätzeken, halte mal schön die Ohren steif, und lass Dich noch ordentlich lange verwöhnen! Geniese es geliebt zu werden.

  6. Marita sagt:

    Das was ich am meisten bei den Butenlännder Zweibeinern bewundere, ist die Kraft die ihr habt. Immer wieder weiter machen, besonders wenn mensch gerade los lassen musste. Ihr seid mit so viel Herzblut bei der Sache, dass es fast übermenschlich ist, was ihr da immer wieder erleidet. Meinen Respekt für eure Stärke ist grenzenlos. Auch wenn es nur wenig Alternativen gibt, das ist mir schon klar. Entweder mensch übernimmt die Aufgabe, oder gibt auf. Deshalb von mir keine Ratschläge, ihr wißt sowieso was am besten geht, sondern nur den Wunsch, dass ihr noch lange aushalten könnt, denn wer soll es sonst tun? Euch Zweibeinern und Pumba und jedem eurer Tiere ganz viel Kraft und Stärke bei dem Unausweichlichen.

  7. Petra Frank sagt:

    Der arme Pumba.
    Wenn er schon sterben muss, dann soll es im Schlaf geschehen während eines schönen Traumes und vor allem ohne Schmerzen.
    Ich kann mir die Videoclips ohne die süße Bildstörungen ohne Pumba gar nicht vorstellen.

  8. Ines sagt:

    Ich kann euch so gut verstehen! Im April letzten Jahres haben wir ganz plötzlich unsere 10jährige Katze Alma verloren. Als wir die Diagnose bekamen, war der kleine Körper schon so vergiftet, dass es nur noch 4 Wochen gedauert hat, bis wir sie verloren. Danach haben wir sofort unseren 14jährigen Kater Azrael testen lassen – und siehe da: Niereninsuffizienz. Die Voraussage des Tierarztes lautete im Oktober letzten Jahres: bei gleichbleibendem Krankheitsverlauf noch ca. 1/2 Jahr. Da sind wir jetzt gerade. Im Moment geht es Azrael noch gut, dank dem Medikament Ipakitine und der Gabe von Fischöl. Aber wie gesagt, das ist eine heimtückische Krankheit…

  9. Admin Admin sagt:

    Pumba bekommt Solidago, Ubichinon und CoEnzyme subcutan injiziert. Dazu ins Futter Ipakitine. Infusionen sind nicht möglich, da Pumba schon immer bei Behandlungen (bspw. auch bei Zeckenentfernung) um sich beisst. Selbst das Anlegen eines Maulkorbes ist äusserst schwierig und meist aussichtslos. Die Blutabnahme beim Tierarzt konnte nur unter Vollnarkose durchgeführt werden. Alles nicht einfach mit dem Kleinen……

  10. Rosemarie sagt:

    Lieber Pumpa, ich um Arme dich ganz lieb .Es ist eine traurige Nachricht, das du schwer Krank bist.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und auch für alle Butenlaender.

  11. ingeborch sagt:

    Oh nein. Das tut mir so leid.

  12. Gabriele sagt:

    Unser Kater hat auch Niereninsuffizienz und bekommt schon seit vielen Jahren ein Medikament. Er kommt damit gut klar und ist inzwischen 18 Jahre alt und mopsfidel. Armer, kleiner Pumba.

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