Denn Tiere sind keine Maschinen

Es wird putzig

von Admin, am 16.05.2018.


Heute steht das Video ganz im Zeichen der Körperhygiene, denn wir richten unser Augenmerk auf einen ganz normalen Putztag bei den Rindern.

Uschi wandelt auf den Spuren von Hoffriseuse Anna und leckt Greta die Frisur, die laut der neuen „Muh aktuell“ diesen Sommer ein MUHst-Have auf den Kuhdämmen dieser Welt ist. Emil präsentiert sich gewohnt tollkühn und schrubbt Chaya den Rücken. Er hat einfach ein Kläuchen für alle Damen, das beinhaltet natürlich auch die mit berüchtigter 5-Millimeter-Zündschnur.

Janne macht keine halben Sachen und sabbert Magda das komplette Kopf-Wohlfühlprogramm aufs Haupt. Klara präsentiert sich familienorientiert und spendiert Muddi Dina eine Pflegeserie. Die hat schließlich keine Zeit, das kann jedes Elternteil verstehen, das ebenfalls ein 1.200-Kilo-Baby zuhause sitzen hat und den Sonnenschein keine Sekunde aus den Augen lassen darf.

Jette ist auch ganz Mutter und nutzt den Milchbarservice dazu aus, um Julchen die privaten und deshalb strikt familiär zu pflegenden Körperstellen zu säubern. Im Finale zeigt sich Lillja dann am pragmatischten und schlabbert einmal über die Kameralinse, damit wir euch auch zukünftig Videos präsentieren können.


Kategorie: Allgemein

4 Antworten zu “Es wird putzig”

  1. Marita sagt:

    Wenn mensch sich das ansieht, wieviel Freude und Zufriedenheit das Abschlecken und abgeschleckt werden bei den Tieren auslöst, dann kann man/frau eine ungefähre Ahnung davon erhalten, was den kontaktfreudigen Wesen von uns vorenthalten wird. Die Anbindehaltung in den Ställen ist schon ein Verbrechen an den Kühen. Gerade so, als wenn wir Menschen angekettet wären und auf jeder Art von Umarmung und menschlichen Kontakt verzichten müssten. Vielleicht sollte mal bei dem einen oder anderen Menschen so etwas ausprobiert werden? Und das ist leider erst der Anfang aller Quälerei, die die Menschen an den Rindern begehen.

  2. Christine sagt:

    Ist das wieder ein schönes, Frieden verbreitetes Video!
    Die Rinder sind so was von glücklich, Greta, Klara, Julchen – wie liebevoll + sorgfältig sie sich alle putzen – Dina freut sich, dass Klara ihr Fellkleid richtet, denn da am Hinterbein ists bestimmt angenehm, Unterstützung zu haben.
    Der Film macht auch mich happy – danke!

  3. Gabriele sagt:

    @Marita: Du sprichst mir aus der Seele. Übrigens wurde mal im ein Experiment mit menschlichen Säuglingen gemacht, die wurden versorgt, gefüttert, gebadet, gebettet, bekamen aber keine menschliche Zuwendung. Alle Säuglinge sind innerhalb kürzester Zeit verstorben. Ich habe vor ein paar Tagen eine Herde Rinder auf der Wiese gesehen und zu meiner Überraschung waren die neugeborenen Kälber mit dabei. Was haben die wohl getan, sie liefen neben ihren Müttern herum und spielten miteinander.

  4. Gabriele sagt:

    Fortsetzung: Einerseits hat mich dieser Anblick erfreut, andererseits traurig gemacht, weil ich weiß, wie ihr Schicksal weitergehen wird.

    @Karin: Weißt Du zufällig, warum es noch Bauern gibt, die ihren Muttertieren die Kälber lassen und sie gemeinsam auf der Wiese laufen lassen? Sind das Demeter-Bauern, die die Kälber nach wenigen Tagen wegnehmen?

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