Denn Tiere sind keine Maschinen

Unter Rindern

von Admin, am 08.04.2018.


Es ist mal wieder Zeit für etwas Muhpedia, diesmal mit extra vielen Fachbegriffen, damit man auf jeder Familienfeier so richtig angeben kann.

Rinder gehören zu der Gruppe der höheren Säugetiere, den sogenannten Laurasiatheria. Ihre Ordnung ist die der Paarhufer (Artiodactyla), laut ihrer Unterordnung gehören sie zu den Wiederkäuern (Ruminantia). Die Familie ist die der Hornträger (Bovidae), die Unterfamilie wurde Bovinae getauft. Der Tribus der Rinder, also die Rangstufe in der Systematik der Biologie zwischen Unterfamilie und Gattung, lautet – wie überraschend – Rinder.

Die 12 Arten von Rindern werden in vier Gattungen eingeteilt, dem Asiatischen Büffel (Bubalus), dem Syncerus, die eigentlichen Rinder (Bos) und die Bisons. Zu den Bubalus gehören der Wasserbüffel (Bubalus arnee), der Tamarau (Bubalus mindorensis), eine Büffelart, die nur auf den Philippinen vorkommt, der Flachland-Anoa (Bubalus depressicornis) aus Indonesien und der Berg-Anoa (Bubalus quarlesi), der oft als Unterart des Flachland-Anoas bezeichnet wird und sich mit ihm die Herkunft teilt. Hinter dem Syncerus verbirgt sich nur der Afrikanische Büffel (Syncerus caffer), keine Ahnung, warum diese Art gleich eine eigene Gattung spendiert bekommen hat.

Die Bos bestehen aus dem Auerochsen (Bos primigenius), von dem auch das hierzulande bekannte Hausrind sowie der in Indien lebende Zebu abstammt, dem Kouprey (Bos sauveli), das im Dreiländereck Kambodscha, Laos und Vietnam beheimatet war und als ausgestorben gilt, dem Banteng (Bos javanicus), das nicht mit einem Verteidiger der deutschen Nationalmannschaft verwechselt werden darf und aus Java stammt, dem Gaur (Bos gaurus), das größte lebende Rind, das in ganz Süd- und Südostasien verbreitet ist und dem Yak (Bos mutus) aus Zentralasien. Schließlich machen die Bisons den Abschluß mit dem amerikanischen Bison (Bison bison) und dem Wisent (Bison bonasus).


Kategorie: Allgemein

2 Antworten zu “Unter Rindern”

  1. Ute sagt:

    Es ist so schoen, die Kuehe so zufrieden und teilweise ausgelassen und uebermuetig zu sehen. Das sind Tiere, die nichts bedrueckt!

  2. Christine sagt:

    Endlich wieder über die noch ein bisserl matschige Weide traben können, mit Freunden energisch köpfeln + Kräfte messen, happy miteinander Fangen spielen – das haben unsere Rinder so vermisst.
    Greta♡ spielt mit Anton♡ – da hat sie anscheinend einen guten Freund gewonnen.
    Julchen♡, das Sonnenschein-Kuh-Teenie-Mädel lässt Greta gern mitspielen – sie ist einfach unglaublich umgänglich.
    Schön!

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