Denn Tiere sind keine Maschinen

Abendliches Rinderzählen…

von Admin, am 11.04.2014.

rinder auf der weide

… kann schon mal ein Stündchen dauern, bis alle Weiden kontrolliert sind.


Kategorie: Kühe,Rinder

12 Antworten zu “Abendliches Rinderzählen…”

  1. Avatar Ulla39 sagt:

    Daß es wohl Abend ist, kann ich sehen. Aber ich sehe kein einziges Rind. Verstehe ich hier etwas falsch????

  2. Avatar Mira sagt:

    vielleicht geht’s in der Großansicht (und evtl. noch mit Unterstützung durch Lesebrille/Lupe) besser? 😉

    http://neu.stiftung-fuer-tierschutz.de/img/uploads/534821a577a5f.jpeg

  3. Avatar Ulla39 sagt:

    Danke, liebe Mira. Es liegt an der Helligkeit des Monitors! Zwei Rinder konnte ich immerhin jetzt erkennen. Ach ja, die Technik und mein Alter passen manchmal wirklich nicht zusammen!

  4. Avatar Marina sagt:

    Ach du arme @Ulla das kenne ich bei mir sind es auch schon 2 Brillen zum Leben aber es ist schwierig aber ich kann dich verstehen und du hast mein uneingeschränktes Mitgefühl also das mit dem Älter werden ist ja in Ordnung wenn da nicht diese kleine Defizite wären die das ganze so mit sich bringt

  5. Avatar Marina sagt:

    Ich zähle nachdem ich den Monitor bis kurz vor die Nase gezogen habe 9 der Lieben !!!!!!

  6. Avatar Ulla39 sagt:

    Draußen, im hellen Licht, waren’s eben 5 Rinder.
    Mir scheint des Rätsels Lösung zu sein: Die bewegen sich, und deshalb schwankt die Zahl!!!! (Kann leider keinen smiley produzieren, der gehörte hierhin)

  7. Avatar wolfgang sagt:

    In Bälde erfüllt die Abendämmerung die Weiden,
    Mond und Sterne wollen sich noch nicht zeigen,
    der Himmel mit weißen Wölkchen sich umkleiden,
    die Kühe grasen zwischen Gräsern,Halmen,Zweigen,
    sind treu vereint zu einem ganz stillen Reigen,
    nur Vogelrufe unterbrechen das ruhige Schweigen!

    Sind zu einer freien Herde sich treu verbunden,
    zählen weder den einzelnen Tag noch die Stunden,
    lassen sich Kräuter,Gräser,Blumen,Blüten munden,
    haben ihr freies Glück auf Hof Butenland gefunden,
    welche anderen Ortes bewegungsunfähig angebunden,
    nur für die Renditen der Milchindustie geschunden!

    Sind doch so unglaubliche und sanfte Zeitgenossen,
    treiben den Butenländern gelegentlich noch Possen,
    genießen Knollen,Zwiebeln,Keime und auch Sprossen,
    haben wegen ihrer Kälbchen viele Tränen vergossen,
    weil ganz herzlose Menschen ihr Fleisch genossen!

    Jede Kuh ist eine Persönllchkeit sondergleichen,
    können unterschiedlich rennen,laufen,schleichen,
    die einmalige Weidefläche will für alle reichen,
    einzig Blitz und Donner vorsorglich ausweichen,
    wenn stürmische Winde der Weiden Böden weichen!

    Haben Leidenschaften und verschiedene Vorlieben,
    muhen frech oder sind gelegentlich verschwiegen,
    sind so gesellig oder auch mal allein geblieben,
    die kleine Kälbchen zwischen den Gräsern wiegen,
    verstehen nicht warum sie von den Menschen ver-raten werden und in die Schlachthöfe getrieben!

    geschrieben für die glücklichen Kühe von Lebenshof Butenland! von Wolfgang Gille

  8. Avatar wolfgang sagt:

    Der Heilige Basilius, einer der größten unter den östlichen Kirchenvätern (ca. 329 – 379) sagte einst in einer Predigt: „Ich selbst sah einmal einen Ochsen an seiner Futterkrippe weinen, da ihm sein Weide- und Jochgefährte gestorben war”.

  9. Avatar Ulla39 sagt:

    Was für ein schönes Zitat, lieber Wolfgang. Danke dafür, auch für das Gedicht.

  10. Avatar Luna sagt:

    Tierchen zählen mach ich auch immer,zwar nur Katzen und Hunde,aber wenn ich arbeiten gehe,wenn ich die Balkontüren schliesse oder schlafen gehe oder denke,dass ich den einen oder anderen länger mal nicht gesehen habe….
    @Wolfgang:Das ist in der Tat ein sehr berührendes Zitat,wunderschön und zugleich sehr traurig

  11. Avatar Susanne sagt:

    Hier kann man es auch lesen…eine verletzte und geschwächte Kuh die den ganzen Tag zusehen musste, wie ihre Weggefährten geschlachtet wurden, weinte, als eine Tierarzt-Volontärin sie findet und streichelt mit ihrer selbst blutbeschmierten Schürze. Sehr berührender Bericht über die Vorgänge in Schlachthäusern aus der Sicht einer angehenden Tierärztin; sollte man mal lesen:

    http://www.provegan.info/de/vegan/fuer-tierschutz-und-tierrechte/

  12. Avatar wolfgang sagt:

    Vielen Dank Susanne habe alles mit großer Bestürzung gelesen, ich denke die Berichte sollten zur Pflichtlektüre an unseren Schulen werden damit die Jugendlichen für die Leidern der Tiere sensibilisiert werden denn aus ihnen wachsen ja einmal selbstständige Verbraucher heran.

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