Denn Tiere sind keine Maschinen

Schweine wurden lebendig begraben!

von Kuhaltersheim, am 15.01.2010.

Es klingt wie eine grausame Geschichte aus einem Horrorfilm. Österreichische „Forscher“ der Universitätsklinik Innsbruck wollten 29 lebende Schweine betäuben und anschließend unter den Tiroler Schneemassen begraben. Das Ziel des Experiments war herauszufinden, welche Chancen verschüttete Menschen haben und wann reelle Überlebenschancen nicht mehr bestehen.

10 Schweine sind bereits unter unvorstellbaren Schmerzen erfroren. Tierschutzverbände haben zwar aufs Stärkste protestiert und selbst die Politik hat sich nun auch auf die Seite der Tierschützer gestellt, jedoch wurde das Experiment viel zu spät eingestellt.

Unsere Schweine Rudi und Lui zeigen uns jeden Tag aufs Neue, wie hochintelligent, aufmerksam und liebenswürdig sie sind. Dazu müssen sie nicht einmal unsere Sprache sprechen. Sie kommunizieren auf ihre eigene Art und Weise und dies haben mit Sicherheit auch diese 29 Schweine versucht. Schweine sind sensible Wesen, das wissen wir nicht erst seit Lui und Rudi.

Menschen werden verschüttet, weil sie sich selbst in Gefahr bringen. Nun sollten die Schweine die Abenteuerlust und die möglichen Folgen für den Menschen erforschen. 10 Tiere mussten dafür sterben – ein Bruchteil dessen, was täglich an Tieren für die Forschung benutzt wird.

Der Meinung der Tierschützer, dass die Forscher sich selbst eingraben sollen, können wir und unsere Schweine uns nur anschließen.

Viel Rosa im Schnee

Viel Rosa im Schnee

Update: Unter VIER PFOTEN.de kann man mittlerweile den zuständigen Personen per Protestmail seine Meinung sagen.  Natürlich wirken selbstformulierte Texte immer besser. Wir bitten um rege Teilnahme!

Stichwörter:
Kategorie: Allgemein,Aufklärung,Schweine

3 Antworten zu “Schweine wurden lebendig begraben!”

  1. Avatar Carin Folkerts sagt:

    Ubfassbar, was einige Menschen in ihren kranken Hirnen ausbrüten. Unfassbar, welche grauenhaften Leiden sie ihren Opfern zufügen. Und mögen sie noch solange studiert haben und noch so viele Doktortitel besitzen, sie sind und bleiben nichts anderes als bösartige, Ekel erregende Sadisten!

  2. Avatar Kerstin sagt:

    Hallo!!
    Schaut mal auf die HP http://www.vierpfoten.de, habe ich vorhin per mail erhalten:

    Nach Ende der umstrittenen Lawinenexperimente bietet VIER PFOTEN die Übernahme der 19 noch lebenden Schweine an. 10 Schweine sind im Zuge des vom österreichischen Wissenschaftministeriums genehmigten Versuchs bereits unter Schneemassen ums Leben gekommen.

    Der Bürgermeister der Ötztaler Gemeinde Vent, Ernst Georg Schöpf, erklärte am Freitag, er spreche sich nicht gegen die Tierversuche aus. Schöpf betonte, er glaube den Wissenschaftern mehr als den Tierschützern. VIER PFOTEN wird dem in Kürze wissenschaftliche Belege über die Sinnlosigkeit des Lawinenexperiments entgegensetzen. Eine Wiederaufnahme der Tierversuche im kommenden Winter konnte Schöpf auf Nachfrage von VIER PFOTEN nicht ausschließen.

    Den verbleibenden Schweinen will VIER PFOTEN nun ein artgerechtes Leben in seinem Tierheim in Lochen, Oberösterreich, bieten.

    Fordern Sie den österreichischen Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn, Dr. Peter Paal (Versuchsleiter) sowie den Söldener Bürgermeister auf, diese Versuche nie wieder zu starten, und die noch lebenden Schweine VIER PFOTEN zu überlassen, damit wir ihnen ein artgerechtes Leben bieten können.

    Ihr VIER PFOTEN-Team

    Stopp Schweineversuche in Tirol – jetzt online protestieren!

    VIER PFOTEN

    Nutzen Sie auch unsere Online-Netzwerke:
    Auf facebook finden Sie aktuelle Informationen zu unseren Aktionen, Kampagnen und Projekten und können dazu jederzeit Ihre Meinung äußern. Lesen Sie das Neueste zum Stand der Experimente mit Schweinen in Tirol in Echtzeit!

  3. Avatar Susanne sagt:

    Zu spaet mitbekommen, sonst haett ich auch gemailt. Damals kannte ich Euch noch nicht.

    Pervers. Einfach pervers. 🙁

    Bei manchen Forschern beschleicht mich der Verdacht, dass sie nur deswegen in die Forschung gegangen sind, weil sie da ungestraft Tiere quaelen duerfen.

    Elendes Dreckspack!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.