Denn Tiere sind keine Maschinen

Neues aus dem Butenhof-Lazarett

von Kuhaltersheim, am 20.01.2010.

In den letzten Tagen und Wochen haben wir immer mal wieder über einige kranke Butenland-Bewohner berichtet. Hier nun der aktuelle Gesundheitszustand:

Inzwischen wurde Kylie unter Vollnarkose geröntgt. Dabei wurde ein schmerzstillendes Medikament in den Hüftknochen injiziert. Der Befund : Mittelschwere Hüftgelenksdysplasie. Morgen haben wir einen Termin in einer Tierklinik, um dann die geeignete Operationsmethode zu besprechen.

Eisbärin Kylie

Inzwischen wurde Kylie unter Vollnarkose geröntgt. Dabei wurde ein schmerzstillendes Medikament in den Hüftknochen injiziert. Der Befund: Mittelschwere Hüftgelenksdysplasie.

Morgen haben wir einen Termin in einer Tierklinik, um dann die geeignete Operationsmethode zu besprechen.

Kater Kuddel

Kater Kuddel

Das Blutbildergebnis zeigt eine deutliche Niereninsuffizienz. Hier bestehen wenig Therapiemöglichkeiten, wie z.B. eine Infusionstherapie, weil die Behandlung einer halbwilden Katze einige Einschränkungen zur Folge hat.

Trotzallem:  Kuddel genießt sein warmes Sofaleben in Reichweite eines stets mit Nierendiätfutter (soweit möglich) gefüllten Futternapfes.

Hinnerk

Hinnerk

Gestern kam der Tierarzt zur Untersuchung. Hinnerk leidet schon seit Monaten an einer unerklärlichen Hauterkrankung. Es bilden sich Krusten an den Hinterbeinen, die dann blutig aufplatzen. Die bisherigen Behandlungen halfen nur kurzfristig.

Um die Ursache zu finden wurde heute eine Haut-Stanzung vorgenommen, um das entnommene Gewebe auf einen möglichen Infektionsträger zu untersuchen.

Emelie

Emelie

Innerhalb eines Jahres  haben sich bei unserer stolzen, inzwischen im 19. Lebensjahr befindlichen Katze Emelie zwei Tumore gebildet.

Die Gefahr, dass die Karzinome bei Entfernung streuen, ist sehr hoch. Aus diesem Grund sehen wir von einer Operation ab. Dennoch ist Emelie fit und agil wie nie zuvor und bleibt standesgemäß die Herrscherin ihrer Salons.

Adel verpflichet eben. Schließlich ist auch Queen Mum über hundert Jahre alt geworden.

Stichwörter: , ,
Kategorie: Hunde,Katzen,Kühe,Rinder



11 Antworten zu “Neues aus dem Butenhof-Lazarett”

  1. Avatar Britta sagt:

    Hallo, sucht doch malnach einem Tierheilpraktiker in Eurer Umgebung. Bei allen oben genannten Krankheitsbildern, gibt es unzählige naturheilkundliche Behandlungsmethoden und unterstützende Therapien.

    Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet,
    Britta

  2. Avatar Carin Folkerts sagt:

    Allen Patienten wünsche ich von Herzen gute Besserung oder – wo das nicht möglich ist – noch eine lange, gute, beschwerdefreie Zeit! Immerhin haben sie ja ihre persönliche Krankenschwester…..
    Erleichtert bin ich, dass Kylie operiert wird. Ich hatte schon das Schlimmste befürchtet! Hoffentlich geht alles gut!

  3. Avatar Diana sagt:

    Auch ich bin vielleicht erleichtert, dass Kylie operiert werden kann!! Auch hoffe ich, dass Kater Kuddel dem Tod noch eine ganze Weile von der Schippe springen kann. Auch wir hatten einen Kater mit Niereninsuffizienz, damals leider schon im Endstadium. Das Problem war – er frass das Diätfutter nicht. Den täglichen Verfall mit anzusehen war furchtbar schlimm für uns. Also Kuddel – immer schön das Futter essen, du hast es doch jetzt erstmal so richtig schön…
    Hinnerk: Bestimmt kriegen das deine Leute in den Griff, da bin ich ganz zuversichtlich.
    Und Emelie: Noch eine lange beschwerdefreie Zeit, Butenhof-Queen Mum!

  4. Avatar Akura sagt:

    Leider frisst Kuddel das Spezialfutter auch nicht! Scheint ja nicht ungewöhnlich zu sein…aber auch kein Wunder, wer isst sowas schon gerne?

    Morgen kuschel ich erstmal alle Patienten extra lang.

  5. Avatar Sonny sagt:

    allen kranken Tieren wünsche ich recht gute Besserung!

  6. Avatar MOF sagt:

    Naja, Kuddel frisst nicht soviel davon, wie er sollte… Aber ein wenig davon frisst er.
    Das möchte ich sehen, wie lange Katerchen und Emelie das mit machen, sich von Dir knuddeln zu lassen … 🙂

  7. Avatar Britta Ehrenberger-Sachse sagt:

    Tja,das Problem mit dem Spezialfutter kenne ich. Falls es Dosenfutter ist,kann es schon helfen wenn man es ein wenig warm macht.
    Bei Trockenfutter notfalls einfach mit „Normalo-Futter“ mischen. Das ist immernoch besser als nix!!! Viiiel Erfolg und gute Besserung!

    Mein Katerchen ist 8 Jahre mit einem Nierenversagen (Endstadium)herumgelaufen. Lt.Laborwerten war er sogar eigentlich tot! Also das wichtigste: Nicht aufgeben !!! GLG Britta

  8. Avatar Karin sagt:

    Hallo Britta,

    das Problem ist, dass ich Kuddel nicht gesondert von den anderen Katzen füttern kann. Er frißt nur in Gesellschaft von Artgenossen, wobei er sich dabei grundsätzlich durch alle Näpfe frißt.
    Er benötigt sicher noch eine gewisse Eingewöhnungsphase, aber vorallem ein für Katzen eher typisch sauberes Tischbenehmen….

  9. Avatar barbara sagt:

    erstmal allen Patienten gute Bessserung – Ihr seid in den besten Händen!!! Ich denke auch, dass homöopathische Mittel sehr hilfreich sein können. Es gibt da das Mittel Solidago in der Potenz C 200 ist es manchmal (leider nicht immer) bei Niereninsuffizienz erstaunlich erfolgreich. Die Globuli einfach in einen kleinen Leckerbissen (je kleiner desto besser) und dann Kuddel anbieten.Das mit dem Diätfutter ist bei 8 (?) anderen Katzen bestimmt sehr schwierig.Ich kenne allerdings eine Katze die das Diätfutter verweigert hat und mit Hilfe von Solidago noch ein gutes Jahr leben konnte.Emily hat ja bereits ein hohes Alter erreicht und ich bin froh, dass sie nicht operiert wird, sondern ihre letzte Zeit in Ruhe und ohne zusätzlichen Stress genießen kann. Meine alte Mira hatte einen riesigen Gesäugetumor und war bis 3 Tage vor ihrem Tod völlig fit.Wird Kylie denn nun operiert – ich hoffe es so sehr!! Ganz liebe Grüße an alle kranken, gesunden und pflegenden Butenländer von Barbara

  10. Avatar Britta Ehrenberger-Sachse sagt:

    Oje, na dann wird’s ja besonders schwierig mit Kuddel.
    Solidago kenne ich auch und wir hatten auch gute Erfolge damit.

    Ich drück‘ die Daumen (…für ALLE) – GLG Britta

  11. Avatar Ulrike sagt:

    Allen „Mäusen“ von Herzen eine gute Besserung! Vielleicht wäre, im Falle einer Infektion, bei Hinnerks Bein Med-Honey angebracht? Damit konnte man bei Hunden und Katzen schon sehr gute Erfolge erzielen. Es gibt zu Tieren schon einige Studien, zu Menschen einige mehr – man steht bezüglich einer wissenschaftlichen Erforschung ja noch ziemlich am Anfang, hat aber schon Vielversprechendes nachgewiesen (z.B. die Wirksamkeit bestimmter Honigsorten bei Problemkeimen wie MRSA oder ähnlichen).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.