Die Rinder bzw. Kühe
Die Rinder der Tierschutz Stiftung Hof Butenland
Die derzeit 35 Rinder der Tierschutz Stiftung Hof Butenland:
Penelope:

Geboren: 15.11.1993
[ Beschreibung folgt ]
Samuell: 
Geboren: 31.7.2010
[Beschreibung folgt]
Dina
Geboren: 12.8.2010
[Beschreibung folgt]
Gisela
Geboren: 21.10.1993
[Beschreibung folgt ]
Frieda: Die freundliche Seniorin
Geboren: 19.11.1999
Merkmale:
- Älteste Kuhdame der Herde
- Zurückhaltend
- Friedlich
- Bescheiden
- Immer im Hintergrund
- Lebt sehr zurück gezogen
Frieda ist die älteste Kuh in der Gruppe und lebt seit 2005 hier. Sie musste 6 Jahre in einem "Milchvieh" Betrieb Milch geben. Ihre Milchleistung von ca. 5000l fiel jedoch zu "gering" aus, so dass Frieda fortan als "Gebärmaschine" zu gebrauchen war. Doch nach dem dritten Kalb, welche Frieda nie sehen durfte, wurde Frieda sehr krank von der Dauerschwangerschaft. Die Ärmste konnte lange Zeit weder stehen, noch laufen vor Schmerzen und vor Erschöpfung. Bevor sie geschlachtet werden sollte, konnte man sie retten und ins Kuhaltersheim bringen. Dennoch ist Frieda die traurigste von allen, da die Vergangenheit sie sehr leiden lässt.
Die körperliche Konsequenz ihrer Dauerträchtigkeit war eine Beckenbänderdehnung. Was sich relativ harmlos anhört, war, als die Süße auf Hof Butenland einzog, jedoch wochenlang ein Bild des Jammers. Denn die Ärmste konnte lange Zeit weder stehen, noch laufen vor Schmerzen und vor Erschöpfung.
Frieda ist nicht nur körperlich total verbraucht und erheblich vorgealtert, sondern vor allem auch seelisch vollkommen ausgelaugt. Dennoch ist Frieda unglaublich freundlich und zutraulich. Ihre beste Freundin ist Rosalie, mit der sie meistens auf der Weide vorzufinden ist.
Obwohl Menschen ihr "ein Dorn im Auge" sein müssten, erstaunt sie mit ihrer Liebenswürdigkeit. Frieda ist die einzige, die es genießt, am liebsten am ganzen Körper massiert und gestreichelt zu werden. Für Rinder ist das wirklich ungewöhnlich und wir gönnen ihr dieses Verwöhnprogramm wann immer es geht.
→ Eine Patenschaft für Frieda übernehmen
Hilde: Lebt in ihrer eigenen Traumwelt
Geboren: 05.04.2002
Merkmale:
- Unauffällig
- Cliquen-Mitglied
- Anspruchslos
- Verträumt & verfressen
Man kanns nicht anders sagen: Hilde ist unser Herden-Hippie! Den lieben langen Tag frisst Hilde, träumt dabei so vor sich hin und legt keinen gesonderten Wert auf ihr Äußeres. Die Kuhputzmaschine kennt sie nur vom Hörensagen. Wir schwören jeden Eid, dass wir auf der Weide keinerlei Drogen anbauen. Trotzdem macht Hippie-Hilde immer den Eindruck, als wäre sie diversen bewusstseinsverändernden Substanzen zugetan! Sie steht irgendwie immer "nur so da". Außer dem täglichen "Abhängen" mit ihren besten Freundinnen Käthe und Alwine und Magda interessiert Hilde nicht sonderlich viel. Es gibt genauer gesagt nur zwei Dinge: Fressen und Träumen.
Demzufolge sind ihre Lebensinhalte fressen und träumen, gefolgt von ein bisschen fressen und träumen. Ach ja - fast vergessen - manchmal träumt sie auch. Erwähnten wir schon dass sie sehr gerne frisst? Häufig sieht man sie auch erst fressend, dann träumend auf der Weide. Sie kann auch beides gleichzeitig - also fressen und dabei träumen. Allerdings ist es manchmal auch so, dass sie nur vom Fressen träumt - wohlgemerkt, nachdem sie gefressen hat, während sie vor sich hin träumte...
Wir wissen, was Sie jetzt denken: Wir plustern diese Beschreibung nur künstlich auf, damit nicht auffällt, dass Hilde sehr bescheiden lebt und kaum Hobbys hat. Das ist aber völliger Unsinn, ehrlich! Denn Hippie-Hilde ist eine total aktive, unternehmungslustige, vielseitig interessierte Kuh, die nicht nur gerne frisst und träumt, sondern es auch sehr mag, träumend zu fressen, oder - zur Abwechslung - fressend zu träumen. Ebenfalls nicht unerwähnt lassen, möchten wir an dieser Stelle zwei ihrer großen Leidenschaften: Ihre große Liebe zum Fressen und ihren ausgeprägten Hang zum Träumen...
→ Eine Patenschaft für Hilde übernehmen
Alwine: Coole Vorzeigekuh, die nichts aus der Ruhe bringt!
- Cool
- Rolle der Hausfrau unter den Kühen
- Bringt nichts aus der Ruhe
- Monoton
Lust auf einen Kaffeeklatsch mit Tante Alwine? Kein Problem, denn Alwine ist immer gerne für ein kleines Pläuschchen zu haben. Alwine, die nette Kuh von nebenan, hat für jedes Herdenmitglied allzeit ein offenes Ohr.
Wenn es mal irgendwo Stress gibt, geht ihr das ganz locker am Rinderpopo vorbei. Solche Bagatellen tangieren sie nicht, da steht sie einfach drüber und weicht gelassen jedem Stolperstein des Lebens aus. Ausgeglichen wie Alwine nun mal ist, wäre sie die Idealbesetzung für jeden Heimatfilm, weil sie sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt, weder durch Gejodel, noch andere, ähnlich gelagerte akustische Foltermethoden.
Apropos aus der Ruhe bringen: Auch die drei Herren unserer Rinderherde schaffen das nicht. Sie können sich noch so ins Zeug legen und auf Teufel komm raus mit ihr flirten, Alwine bleibt cool! Sollten Sie irgendwo in der Nähe von Hof Butenland einen Bullen sehen, der ein blaues Auge in Hufform hat, dann können Sie davon ausgehen, dass er es war, der Christine und Martina verführt und dafür von Tante Alwine die Ohrfeige seines Lebens kassiert hat!
→ Eine Patenschaft für Alwine übernehmen
Dolores: Selbsternannte First Lady der Herde
- Selbstsicher
- Bei neuen Dingen ist sie die Erste, die es inspiziert
- Gruppenleiterin
- Unglaublich neugierig
2003 geboren und im Alter von 3 Jahren schon für die Schlachtbank vorgesehen, weil sie nicht mehr trächtig wurde, das war das Leben von Dolores, bis sie zu uns kam.
Anfangs war sie ein angriffslustiges, oft geradezu aggressives und mageres Nervenbündel, was nicht verwunderlich war, denn sie litt unter massiven Hormonstörungen. Eine Hormontherapie brachte aber sofortige Besserung, so dass sich Dolores prima in die Gruppe eingefunden hat. Zwar hat unsere Dolli immer noch maskuline Züge an sich, doch gerade das macht sie kräftig und selbstbewusst. Vielleicht etwas zu selbstbewusst? Denn sie glaubt kuhfest dass sie die Auserwählte vom Chef, Willem ist. Dieser bestätigte uns dies bislang jedoch nicht.
Durch ihre überzeugte Führungsposition mischt Dolores überall mit und sich ein. Sie hält sich halt für die Gruppenleiterin der Herde, was ihr einen festen Stand gibt. Neben ihren Kenntnissen und Fähigkeiten legt Dolores viel wert auf ihr Aussehen. Pikantes Detail zu diesem Thema: Die Kuhputzmaschine wird von der Schönen im Stundentakt bedient und wir fragen uns, ob es ihr dabei um Gesundheit und Wohlbefinden, oder doch einzig und allein um Beauty geht?
→ Eine Patenschaft für Dolores übernehmen
Rosalie, die Einzelgängerin sucht nur noch Ruhe
Geboren: 02.09.2000
Merkmale:
- Zurückhaltend
- Ängstlich
- Frieda's Beste Freundin
Und wen wundert das, denn die 2000 geborene Rosalie hat das gleiche Schicksal wie unsere traurige Frieda: Sie diente als Gebärmaschine für die Kälberproduktion und auch sie haben wir vom Schlachter freigekauft. Physisch und psychisch komplett ausgelaugt, ausgezehrt, entkräftet und erschöpft kam sie auf unseren Hof.
Mittlerweile hat sich Rosalie körperlich prima von den vergangenen Torturen erholt, aber ein lebenslustiges, selbstbewusstes Herdentier sieht anders aus.
Denn auch die süße Rosalie steht immer außerhalb der Gruppe und beobachtet das bunte, geschäftige Treiben ihrer Artgenossen lieber aus der Distanz. Sie ist zurückhaltend, scheu und bescheiden und ordnet sich jederzeit unter. Sie bleibt einfach eine Einzelgängerin, die die Ruhe sucht, liebt und findet. Also soll sie sie auch genießen dürfen.
→ Eine Patenschaft für Rosalie übernehmen
Martina: Ein stilles, aber ganz schön tiefes Wasser!
- Gemütlich
- Mitläuferin
- Kommt mit jedem zurecht
Martina ist wie Christine eine Kuh-Mutter, die von einem fremden Nachbar Bullen verführt wurde, ohne uns davon zu erzählen... Wir wissen noch nicht mal, ob es immer der gleiche Bulle ist, der sich da in unbeobachteten Momenten an unsere Kuh-Ladys heranschmeißt und ihnen zärtliches Liebesgeflüster in die Ohren muht, bis sie willig ihre Hufe strecken.
Was wir aber sagen können ist, dass die Erziehungsmethoden von Martina und Christine extrem unterschiedlich sind. Denn während Mama Christine ihre Tochter Trine von vorne bis hinten verhätschelte (und es nach wie vor tut), drückte Mama Martina ihrem Sohn Martin schon recht früh die Stallschlüssel in den Huf. Von da an musste er dann ohne die Ratschläge und Fürsorge seiner Frau Mama zurechtkommen.
Denn Martina ist eine ziemliche Einzelgängerin. Sie hält zwar gerne ihr tägliches Schwätzchen mit ihren Busenfreundinnen aus der Herde, schätzt aber vor allem die stillen Momente abseits der Herde, die sie sich immer wieder gönnt. Ja ja - nicht umsonst sagt man ja "stille Wasser sind tief", oder wie sonst ließe sich die Tatsache erklären, dass die sehr zurückhaltende und eher unscheinbare Martina sich Hals über Kopf in ein wildes Liebesabenteuer mit einem fremden Bullen gestürzt hat?
→ Eine Patenschaft für Martina übernehmen
Martin: Ein echter Softie dank der Tanten
Geboren: 03.09.2005
Merkmale:
- Softi
- Immer noch pubertierend
- Trämt vom Aufstieg
So und er kam bei der kurzen Liaison zwischen Martina und dem geheimnisvollen Johnny Depp der Bullen, dem keine Kuh widerstehen kann heraus: Martin, ein jetzt 2009 inzwischen 4-jähriger Ochse, der es trotz seiner Butenland-Jugend nicht immer leicht hatte.
Denn weil seine Mutter sich kaum für ihn interessierte, wurde er in der Herde von seinen Tanten großgezogen. Da er das einzige Kalb war, hatte er keinerlei Kontakt zu Gleichaltrigen, sondern nur seine "alten Tanten" um sich herum und wurde zu allem Unglück mit 6 Monaten auch noch kastriert. Männlichen Lesern, die jetzt vielleicht empört zusammen zucken und an einer gewissen Stelle ein solidarisches, aber unangenehmes Prickeln verspüren, sei gesagt, dass diese Vorgehensweise leider unumgänglich war. Bullen sind sehr frühreif und unseren Kühen gehen schon mal die Hormone durch. Christine und Martina sind die Beweise.
Durch die frühe Kastration ist Martin nicht gerade der allergrößte geworden und außerdem wachsen seine Hörner aus unerfindlichen Gründen auch noch nach unten statt nach oben. überhaupt ist Martin eher der Softie-Typ, ein treuer und lieber Schluffi, der fast immer macht, was ihm die Herde vorlebt. Nur ab und zu, da hat er seine wilde Phase! Da gehen selbst mit unserem Softie die Stier-Gene durch! Allerdings dauert es immer nur wenige Minuten, dann hat er sich wieder im Griff und trabt brav in den untern Rang der Herdenhierarchie zurück.
→ Eine Patenschaft für Martin übernehmen
Christine blühte auf in ihrer Mutterrolle!
Geboren: 17.03.2002
Merkmale:
- Überfürsorgliche Mutter
- Teamplayerin
- Menschenbezogen
Christine erblickte 2006 das Licht der Welt, ist die Mama von Trine und war bis zu ihrer Mutterschaft mehr als scheu. Aber als wir sie nach der Geburt ihres Kälbchens in den Stall holten und sie spürte, dass niemand ihr Kind wegnehmen wollte, wurde sie schnell immer zutraulicher.
Christine blühte förmlich auf in ihrer neuen Rolle als treusorgende Mutter. Sie genoss die Zuwendungen der Menschen, die Aufmerksamkeit der Herde und vor allem ihr Mutterglück in vollen Zügen. Alles drehte sich um sie, ihr Kalb war das schönste von allen. Da die Sozialkompetenz von Kühen der von Menschen weit überlegen ist, gab es auch beruflich überhaupt keine Probleme. Im Gegenteil! Als junge Mutter genoss sie einen kometenhaften Aufstieg im Herdenverband und nahm mehrere Stufen auf der Karriereleiter im Eiltempo.
Den Erzeuger ihres Kälbchens Trine kennen wir bis heute nicht. Es kann der Bullen-Jonny-Depp des Nachbarbauern ebenso gewesen sein, wie ein bulliger Butenländer. Leider ist auch nicht davon auszugehen, dass wir Klarheit bekommen. Denn Christine wird wohl niemals bei Oliver Geissen auf dem Sofa sitzen und einen Vaterschaftstest einfordern! Dafür geht es ihr hier einfach viel zu gut und sie ist viel zu glücklich mit ihrer menschlichen und tierischen Herde. übrigens gibt Christine ihrer Tochter bis heute noch Milch. Sie ist halt eine richtige, treusorgende Glucke, die nicht loslassen kann. Aber warum auch?
→ Eine Patenschaft für Christine übernehmen
Trine bringt auch an trüben Tagen Sonne ins Leben!
Geboren: 10.06.2006
Merkmale:
- Verzogen
- Selbstbewußt
- Frech
Kommen wir zu unserer Osterüberraschung 2006: Trine, das Kälbchen von Mama Christine, das hier auf dem Hof geboren wurde und deshalb als eine der wenigen Butenländerinnen von Anfang an das große Los gezogen hat.
Die Horrorgeschichten über Rinder, die als Milchmaschinen, oder Fleischlieferanten herhalten müssen, kennt Trine nur aus Erzählungen. Keine Funktion zu erfüllen und frei zu sein ist für sie ganz natürlich. Und das ist es ja eigentlich auch - oder sollte es zumindest sein.
Trine besticht durch ihre Lebensfreude, ihren Charme und ihre Unbekümmertheit. Sie tobt und spielt den ganzen Tag und fordert frech und übermütig jeden heraus. Menschen, die Schubkarren voller Kuhfäkalien vor sich herschieben beispielsweise, findet sie an sich ziemlich langweilig. Aber wenn sie ihnen von hinten das T-Shirt aus der Hose zupft und sie solange anstupst, bis sie sich endlich den wichtigen Dingen des Lebens, sprich: Trine, zuwenden - hui - das ist lustig! Wissbegierig verfolgt sie alle menschlichen Aktivitäten auf dem Hof und gesellt sich neugierig immer dazu. Trinchen ist einfach der Sonnenschein von Hof Butenland, auch an trüben Tagen.
→ Eine Patenschaft für Trine übernehmen
Magda steht auf Oldies, Schlager & Klassik!
Geboren: 01.04.2002
Merkmale:
- Cool
- Abgeklärt, bringt nichts aus der Ruhe
- Macht ihr eigenes Ding
Für die 2003 geborene Magda ist es einfach das Höchste, mit ihren Freundinnen Isolde, Käthe und Alwine im Stall zu stehen und Radio zu hören. Wahrscheinlich träumt sie dabei von einer Gesangskarriere als bewunderter Musical Star. Der Gesichtsausdruck unserer Dancing Queen verklärt sich besonders dann, wenn wir am Stallradio einen Oldie-, oder Schlager-Schnulzen-Sender eingestellt haben. Aber auch zu Klassik sagt Magda nicht "Nein".
Wir wissen nicht, ob es an ihren Star Allüren liegt, aber manchmal ist die eigensinnige Magda etwas launisch. Für ihren großen Auftritt kommt sie meist als Letzte auf die Weide. Und mit den "Männern" der Herde springt sie um, wie es ihr passt, mal werden sie gnadenlos angebaggert, dann wieder links liegen gelassen. Na ja - das gehört ja anscheinend zu einer richtigen Diva der Musikgeschichte, dieses Herumgezicke, wieso sollte es bei Kühen anders sein?
Wir sind ja schon froh, dass Magda nicht wie andere exzentrische Diven von uns verlangt, dass wir ihr diverse Extrawünsche erfüllen. Stellen Sie sich nur vor, sie würde von uns spezielles, bei Vollmond geschnittenes Heu, oder Luxus-Lifestyle-Quellwasser für 90,- Euro die Flasche fordern, nicht auszudenken! Obwohl - wenn wir sie manchmal so erleben, dann bekommen wir Angst, dass genau das geschehen könnte...
→ Eine Patenschaft für Magda übernehmen
Käthe: Unser schwarz-weißer Tollpatsch
Geboren: 26.04.2002
Merkmale:
- Tollpatschig
- Distanziert
- Fordert nichts
- Einhorn
Können Sie sich noch an die Serie "Väter der Klamotte" erinnern? Käthe ist die Kuh auf Hof Butenland, die ohne weiteres in dieser Slapstick-Serie hätte mitspielen können!
Denn irgendwie hat Käthe das Pech für sich gepachtet und ist die uneingeschränkte Königin der Fettnäpfchen. Also wunderte sich auch niemand, als wir sie eines Tages mit dem Trecker aus einem Wassergraben ziehen mussten, weil sie bis zu den Schultern eingesunken war. Käthes Missgeschick hatte aber garantiert nichts mit Tollkühnheit zu tun! Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass Käthe wieder einmal mehrfach hintereinander Murphys Gesetz bestätigt hat: Whatever can go wrong, will go wrong! Damit machte sie das Unmögliche möglich und landete im Graben!
Ihre Optik kümmert sie übrigens überhaupt nicht. Wozu sollte man sich auch die Mühe mit der Kuhputzmaschine machen, wenn man eh fünf Minuten später wieder schmutzig wird? Zum Beispiel weil man unglücklich stolpert, oder etwas über den Haufen läuft, da man beim Gehen halt mal wieder neugierig in eine andere Richtung geguckt hat... Käthe lebt einfach in ihrer eigenen Welt, eben in der Welt der Käthe, in der alles was schief gehen kann, auch schief gehen wird!
→ Eine Patenschaft für Käthe übernehmen
Isolde bekommt langsam, aber sicher ein Hörnchen...
- Schönste Frisur
- Mit allen befreundet
- Besonnen
bzw. ein Problem mit selbigem! Wie Sie auf dem Bild sehen können, wächst das rechte Horn von Isolde langsam aber sicher Richtung Auge. Wir wissen nicht, was dafür verantwortlich ist, vermuten aber einen Geburtsfehler.
Oder ist eine übermütige Wette aus Isoldes Kindertagen im Jahre 2001 der Grund? Vielleicht hat sie damals ja gewettet, dass Hörner auch in zwei völlig unterschiedliche Richtungen wachsen können. Gewonnen hätte sie auf jeden Fall.
Auch wenn das vorwitzige Horn Isolde ein verwegenes Aussehen beschert, so muss sich doch unser Tierarzt beizeiten dieser Sache annehmen. Freiheit und Selbstbestimmung für die Butenland-Tiere ist ja gut und schön, aber Augen-Piercing? Das geht definitiv zu weit! Außerdem ist das Horn auch ein kleines Handicap in Bezug auf Isoldes Durchsetzungsvermögen. Denn Meinungsverschiedenheiten mit den anderen Rindern kann sie natürlich nur stark linkslastig bereinigen. Zum Glück kommt es aber nur sehr selten zum Streit. Denn Isolde ist eine ruhige, besonnene und bescheidene Kuh, die es ruhig angehen lässt, prima mit jedem aus der Gruppe klar kommt und fast nie ein Hörnchen bekommt...
→ Eine Patenschaft für Isolde übernehmen
Klara
Geboren: 07.04.2002
Merkmale:

Klara wurde am 07.04.2002 geboren.
Lt. Rinderpass hat sie bundesweit in 6 verschiedenen Ställen verbracht. Sie hat 4 - 6 Kälber geboren, die sie nie kennenlernen durfte, wurde ausgemolken und ging dann per Tiertransport in den nächsten Stall.
Die letzten Monate verbrachte sie in Einzelhaltung in einer Verladestation.
→ Eine Patenschaft für Klara übernehmen
Anna und Lara: Neuankömmlinge
Geboren: folgt
Merkmale:
Anna und Lara sind sehr zutraulich, aber kennen kein Herdenleben.
Beide haben seit den ersten Lebenstagen ein Jahr lang in Anbindehaltung verbracht.
Bevor sie zu uns kamen, standen sie den Sommer über ohne weitere Artgenossen auf der Weide.
Jetzt müssen sie Freundschaften erlernen und sich in die Herde einfinden.
→ Eine Patenschaft für Anna und Lara übernehmen
Sie möchten unsere Rinder mit einer Patenschaft unterstützen, oder haben einen Schützling besonders ins Herz geschlossen?
Melden Sie sich bei uns, falls Sie Pate werden möchten oder nutzen Sie direkt unser Online-Fomular. Zu weiterführenden Informationen rund um das Thema Patenschaften geht's hier.
Lore: geb. 17.6.1988 ( die älteste Kuh auf Hof Butenland )
Lore hat sehr viel Glück gehabt, denn hätte der Händler, von dem wir sie bekommen haben, gewusst, dass sie schon stolze 19 Jahre alt war, hätte er sie niemals gekauft. So hat sie nun aber den Weg zu uns gefunden und zeigt sich in ihrer Gruppe als sehr selbstbewusst und erfahren. Mit ihren nun 23 Jahren ist sie erstaunlich körperlich fit und stabil, nur die schleichende Arthrose macht ihr etwas zu schaffen. Lore ist die "Queen Mum", sie ist selbstsicher, erfahren, ruhig und gelassen. Mit allen Artgenossen pflegt sie Freundschaft und wird auch von den Ochsen respektvoll behandelt.
Patenschaft für Lore übernehmen
Angelika: geb. 20.1. 2002
Wir entdeckten Angelika Muh im Juli 2006 bei einem Bauern. Sie war völlig abgemagert. Der Bauer hatte versucht, während der Geburt Angelikas Kalb mit einem Strick raus zu ziehen und dabei den Geburtskanal verletzt. Sie kam in eine Klinik, hat sich danach aber nicht mehr richtig erholt. Für den Bauern war sie als "Milch"kuh wertlos geworden. Jetzt steht sie mit wachen Augen und vergnügt auf der Weide. Angelika ist heute fit und gesund und ist als Herdenchefin den Menschen gegenüber Menschen wesentlich zugewandt geworden.
Patenschaft für Angelika übernehmen
Frau Lotti: geb. 26.1.1997
Sie wurde in einem Mastbetrieb geboren und unmittelbar nach der Geburt von ihrer Mutter getrennt. Erst einige Tage alt erkrankte sie an einer Infektion, und wurde von dem Bauern auf einen Misthaufen gelegt. Dort wurde sie gefunden und lebte bis zur Aufnahme im Kuhaltersheim 2008 völlig von ihren Artgenossen isoliert. Trotz Beckenschieflage zeigt sie jetzt ein sicheres, aber deutlich verlangsamtes Gangbild. Frau Lotti ist schmerzfrei und aktiv. Sie ist im Umgang mit Menschen launisch und zeigt bei Unsicherheit aggressive Schübe. Mal lässt sie Zuwendung zu, mal geht sie zum Angriff über. Eine Abtrennung zu Artgenossen ist nötig, weil Frau Lotti in der Rindergruppe panisch reagiert.
Patenschaft für Lotti übernehmen
Luise: geb. 14. 5. 2007
Luise wurde im Kuhaltersheim von der inzwischen verstorbenen Mamma Muh geboren. Gemeinsam mit Freundin Lotte halten die beiden nun die älteren Damen in Schwung. Anfänglich extrem ängstlich, ist Luise inzwischen sicherer und fest in die Herde einbezogen. Sie wird immer zutraulicher gegenüber den Menschen.
Patenschaft für Luise übernehmen
Katinka: geb. 25.1. 2004
Katinka wurde Anfang 2008 im Kuhaltersheim aufgenommen. Im Alter von vier Jahren hatte sie bereits drei Kälbchen zur Welt gebracht. Zwillinge und ein totes Kalb. Nun sollte sie den Betrieb verlassen, da sie sich während der Geburt ihres Kälbchens verletzt hatte. Der Landwirt hatte zwei Möglichkeiten: den Schlachter oder, ja, das Kuhaltersheim, von dem er nun schon öfter gehört hatte. Er meldete sich, schilderte sein Anliegen, schenkte uns Kati und ihr das Leben. Aufgrund einer chronischen Klauenentzündung erhält Katinka häufig Medikamente, sowie einen orthopädischen Holzklotz, der die Klaue entlastet. Katinka ist selbstbewusst und freundschaftlich im Umgang mit allen Artgenossen.
Patenschaft für Katinka übernehmen
Jenny: geb. 15.12. 2001
Jennys Milchleistung war schon einige Zeit "unrentabel ". Normalerweise ein Todesurteil für eine Kuh in einem Milchbetrieb. Aber Jenny hatte doppeltes Glück und kam 2006 ins Kuhaltersheim. Im Dezember 2010 lahmte Jenny stark aufgrund einer Kniegelenksentzündung. Sie erhält nun eine Osteopathie-Behandlung und entzündungshemmende Umschläge. Jenny ist eine unscheinbare aber zutrauliche Mitläuferin mit einem festen Stand im Herdenverband.
Patenschaft für Jenny übernehmen
Pietje aus Holland: geb. 9.7.2005
Ein "Findling" aus Holland wurde von einer Animals' Angels-Inspektorin auf einer Weide entdeckt. Sie lag dort völlig geschwächt. Mit viel Geduld und großem Aufwand wurde Pietje soweit aufgepäppelt, bis sie transportfähig war und 2006 ins Kuhaltersheim umziehen konnte. Heute ist Pietje rund und gesund, topfit und ein Spaß für alle anderen Bewohner, die sie mit ihrem frechen Auftritt in Schwung hält. Sie ist extrem neugierig, und fordert täglich Streicheleinheiten ein.
Patenschaft für Pietje übernehmen
Mathilde: geb.12.2.1998
Im November 2006 erreichte uns die Nachricht von Mathilde, die als "Tierschutz"kuh in einem Pferde-Pensionsstall stand. Mathilde hatte ein gewichtiges Problem: Sie wog fast doppelt so viel wie normal schwere Kühe, und hatte Wassereinlagerungen in den Gelenken. Im November 2009 hatte sich ihr hinterstes Sprunggelenk entzündet, so dass sie lahmte. Die Entzündung ist inzwischen verheilt und sie hat einige hundert Kilo abgenommen. Die anfangs scheue Einzelgängerin ist nun souverän und pflegt viele Freundschaften, ist aber Menschen gegenüber distanziert und unnahbar.
Patenschaft für Mathilde übernehmen
Lotta: geb. 31.12. 2006
die Silvesterkuh Sie ist eng mit Luise befreundet. Anfänglich sehr scheu ist sie inzwischen vollständig in die Herde einbezogen und zeigt eine zunehmende Anhänglichkeit zu Menschen.
Patenschaft für Lotta übernehmen
Herbstzeit: geb. 30.08.2001
Herbstzeit wurde 2007 aufgenommen. Sie litt an Euterentzündungen und " produzierte " nicht mehr genug Milch. Häufig erhält sie aufgrund ihrer Spreizklauen eine Klauenbehandlung, ist aber sonst topfit.Nach wie vor ist Herbstzeit eine zurückhaltende Einzelgängerin, die aber gut in die Herde integriert ist.
Patenschaft für Herbstzeit übernehmen
Amy: geb. 29.2.2000
Amy, die 3 Kälber hatte und ihre Tochter Agathe verdanken ihr Leben dem professionellen Engagement zweier junger Frauen, die einen Betrieb ( Anbindehaltung ) nahe ihres Wohnsitzes genau im Blick haben und schon mehrere Kühe erfolgreich vermittelt und auch selbst vier Tieren ein neues Zuhause gegeben haben. Sehr kuhl ! Amy hatte als " Milch "- Kuh keinen Wert mehr, sie sollte geschlachtet werden. Amys körperlicher Zustand war katastrophal, abgemagert und mir schleppendem Gang wurde sie aufgenommen.Nun ist sie stabil, wirkt fit und gesund. Anfänglich zurückhaltend und abwartend, hat sie sich nun zu einer sehr zutraulichen Kuh enwickelt, die im Mittelpunkt der Herde steht. Sie fordert und genießt die täglichen Streicheleinheiten.
Patenschaft für Amy übernehmen
Agathe: geb. 19.4.2002
Agathe, die ein Kalb hatte wurde im Dezember 2007, zusammen mit Ihrer Mutter Amy aufgenommen. Auch ihr Gesundheitstzustand war schlecht. Obwohl Agathe ca. 2 Jahre von ihrer Mutte Amy getrennt war, haben sich Beide in Freiheit wieder erkannt. Sie sind ein eingeschworenes Team. Wenn sie in der Gruppe mal Ärger mit ranghöheren Tieren haben, halten sie zusammen wie Pech und Schwefel. Im Gegensatz zu ihrer Mutter Amy ist Agathe jedoch sehr zurückhaltend und scheut den Kontakt zu uns.
Patenschaft für Agathe übernehmen
Marie: geb. 14.09. 2006
Beim Ausrutschen auf dem Spaltenboden brach Marie sich als Kälbchen das Becken. Ihr rechtes Hinterbein war mindestens einmal gebrochen. Sie konnte nicht mehr aufstehen, und hatte sehr schlechte Chancen. Sie wollte aber nicht sterben, das hat sie jedem vermittelt, der sie kennengelernt hat. Wochenlang wurde sie gelagert, mobilisiert, ihr das in dieser Zeit so beschwerliche Leben mit vielen Kleinigkeiten versüßt, so wie es eigentlich üblich ist an einem Krankenbett. Marie hatte viel Kraft und Mut, sie hat es geschafft, allen medizinischen Prognosen zu trotzen. Als Überbleibsel ihrer Frakturen ( steifes Bein ) kommt es wiederholt zum Festliegen, wobei sie sich Schürfwunden und Hämatome zuziehen kann, weshalb sie unter ständiger Beobachtung steht. Trotz der Einschränkungen ist sie aber dominant, eigensinnig und hat einen sicheren Stand in der Herde.
Patenschaft für Marie übernehmen
Stina: geb. 17.3 2007
Stina wurde am 24.01.2008 aufgenommen, sie war noch kein Jahr alt. Stina ist deutlich zu klein für ihr Alter und ihre Rasse Charolais. Aufgrund einer nicht behandelten Lungenentzündung ist sie im Wachstum gestört. Stina leidet zusätzlich unter einer Lungenveränderung, die nicht vollständig ausgeheilt werden kann, daher ist sie weiterhin ein Pflegefall. Trotz ihrer Grunderkrankung ist Stina topfit, kräftig und bewegungsfreudig. In der Herde ist Stina die "Prinzessin", sie ist selbstbewusst, frech, neugierig und verspielt.












Geboren: 09.04.2002
Geboren: 16.07.2003
Geboren: 15.04.2002
Geboren: 02.03.2002