Rezepte
Das empfiehlt die Spitzenköchin der Tierschutz Stiftung Hof Butenland:
Die nachfolgenden Rezepte sind delikate und erlesene Kreationen der Hof Butenland eigenen Spitzenköchin Josi. Ihre pfiffigen Ideen bringen uns immer wieder echte vegane Gaumenfreuden auf den Tisch. Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen und natürlich: Bon Appetit!
Festlicher Nussbraten
| Man nehme: Für den Nussbraten: 1 gehackte große Zwiebel 50 Gramm Margarine 1 TL getrockneter Thymian 1 EL Mehl 1/4 l Sojamilch (Natur, ohne Zuckerzusatz) 250 g gemahlene Haselnüsse 100 g frische Toastbrotkrümel Salz, Pfeffer 20 g Ei-Ersatz (Reformhaus/Bioladen) Sambal (wer es schärfer mag) Margarine zum Einfetten Semmelbrösel zum Bestreuen Alufolie zum Abdecken Für die Füllung: 175 g frische Toastbrotkrumen 100 g Margarine 1 EL gehackte Petersilie 1 Zwiebel, gehackt, leicht gedünstet 1 TL getrockneter Majoran 1 TL getrockneter Thymian Die Füllung kann nach Geschmack abgewandelt werden! Für die Bratensoße: 1 Zwiebel, gehakt 2 EL öl 2 EL Mehl 1 Knoblauchzehe, gepresst 1/2 l Gemüsebrühe 2 EL Sojasoße, salzig Salz, Pfeffer Tomatenmark Dazu Rotkohl oder anderes Gemüse, sowie Klöße, Kartoffeln oder Kartoffelbrei. Tipp: Den Braten vor dem Schneiden erst völlig auskühlen lassen und wieder erwärmen. Versucht man den frischen Braten zu schneiden, bröselt er ziemlich auseinander. Einen Tag vorher zubereitet, schmeckt er sogar noch besser und man hat am entsprechenden Tag weniger Arbeit. |
Backofen auf 190 Grad vorheizen. Eine Kastenform einfetten und mit Semmelbrösel bestreuen. Die Zwiebel in Margarine 10 Minuten weich dünsten. Thymian und Mehl dazugeben, 2 Minuten weiter garen, dann Sojamilch hinzu geben und unter Rühren eindicken lassen. Vom Herd nehmen, Nüsse und Brotkrumen dazu geben und kräftig mit Salz, Pfeffer sowie eventuell Sambal und Paprika würzen. Den steif geschlagenen Ei-Ersatz unter die Masse heben. Zusätzlich 2-3 TL Kartoffelmehl darunter mischen. Alle Zutaten für die Füllung gut vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte der Nussasse als gleichmäßige Schicht in die Kastenform füllen, danach die Füllung gleichmäßig darüber verteilen. Zum Schluss alles mit der restlichen Nussmasse bedecken. Die Oberseite des Bratens glatt streichen, locker mit Alufolie abdecken und 1 1/4 Stunden im Ofen backen. Etwa 15 Minuten vor Ende der Backzeit die Folie entfernen, damit der Braten oben bräunt. Nach Ende der Backzeit den Braten 5-10 Minuten in der Form stehen lassen, dann mit einem Messer an den Rändern lösen und auf eine Platte stürzen und mit Petersilie garnieren. Bratensoße: Die Zwiebel in öl und Tomatenmark anbraten, das Mehl hinzu geben und solange garen, bis Mehl und Zwiebel bräunlich sind und die Zwiebel weich und etwas breiig ist. Knoblauch dazu geben, 1-2 Min. garen, dann nach und nach die Gemüsebrühe einrühren, aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Soße pürieren, Salz, Pfeffer und Sojasoße dazu. Um ein intensiveres Braun zu erreichen, kann man noch etwas süße Sojasoße dazu geben. Gut verrühren. |
Deftiger "Gulasch"
| Man nehme: 1 Beutel Trocken-Sojafleisch (Supermarkt, Reformhaus, Bioladen) ca. 1 Liter würzige Gemüsebrühe ca. 1 EL Ayvar (Paprikapaste) Tomatenmark 1 rote Paprika 1 große Tomate Schluck Rotwein Tomatensaft 1-2 große Zwiebeln Paprikapulver Kümmel 1-3 Zehen Knoblauch Salz, Pfeffer Sambal (wer es schärfer mag) Dazu Nudeln, Klöße, Kartoffeln, oder Kartoffelbrei sowie Gemüse nach Wunsch und Geschmack. |
Die getrockneten Sojafleisch-stücke in der würzigen Brühe aufkochen, quellen und anschließend abtropfen lassen. Die Fleischstücke zusammen mit Zwiebeln, reichlich Tomatenmark, Paprikastücken, Tomatenstücken, eventuell Sambal, Knoblauch, Kümmel, Salz und Pfeffer kräftig anbraten! Mit Rotwein ablöschen und mit Brühe (Einweichflüssigkeit) auffüllen. Wenn es zu salzig wird, noch etwas Wasser dazu geben. Köcheln bis das Sojafleisch weich ist. Zwischendurch probieren, ob die "Fleischstücke" die richtige Konsistenz haben. Zum Verfeinern eventuell noch einen Schuss Tomatensaft dazu geben und kräftig mit Paprika, Salz, Kümmel und Pfeffer abschmecken. Etwas Ayvar dazugeben. Wer "dicke" Soße mag, kann sie jetzt noch mit Kartoffel-, bzw. Stärkemehl andicken. |
Kohlrabi-Sticks mit gebratenen Glasnudeln
| Man nehme: 1 Kohlrabi Für die Panade: Mehl Currypulver 1 Tasse Wasser 1 EL Speisestärke 1 Tasse Paniermehl 3 EL Sesamkörner Für die Glasnudeln: 1 Paket Glasnudeln Gemüse nach Geschmack 1-2 Zehen Knoblauch, gepresst Sambal (wer es schärfer mag) Sojasoße Sesamöl Limettensaft Als Gemüse eigenen sich z.B. Karotten, Zuckerschoten, Paprika, Salatgurke und vieles mehr. |
Kohlrabi putzen, in ca. 1-2 cm dicke Stifte schneiden. In kochendem Salzwasser ca. 2 Min blanchieren und in kaltem Wasser abschrecken. Mehl in eine Schüssel geben mit etwas Currypulver mischen. Das Wasser mit der Speisestärke mischen, leicht salzen. Das Paniermehl mit 3 EL Sesamkörnern mischen. Kohlrabi panieren: Nacheinander in Mehl, Stärkemischung und Bröseln wenden. Glasnudeln in ein ausreichend großes Behältnis legen und mit kochendem Wasser übergießen. Inzwischen das Gemüse klein schneiden und in einer beschichteten Pfanne in heißem öl anbraten. Nach Geschmack Knoblauch und Sambal hinzu geben, kurz mitbraten. Dann die abgetropften Glasnudeln dazu geben. Mit Sojasoße, wenig Sesamöl und etwas Limettensaft abschmecken. Kohlrabi-Sticks in heißem öl knusprig braten und zu den Nudeln reichen. |
Röstkartoffeln mit Kräutersoße, Pilzen & Rapunzelsalat
| Man nehme: Kartoffeln 1 EL Oliven-, oder Walnussöl 2 EL Gemüsebrühe 3 - 4 EL kochendes Wasser 1 - 2 TL Thymian Champignons, frisch Knoblauch Salz, Pfeffer Spritzer Zitronensaft Sojajogurt Gurke, gehackt Knoblauch, gepresst Salz , Pfeffer Petersilie, gehackt Feldsalat Walnussöl Walnussessig Salz, Pfeffer Fruchtsaft, frisch |
Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Gemüsebrühe mit heißem Wasser aufgießen, die restlichen Zutaten hinzu geben und mit den Kartoffelscheiben vermischen. Anschließend die Kartoffeln auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei Umluft ca.15 Min. rösten Die Pilze mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken und anschließend kräftig in der Pfanne anbraten und schmoren. Für die Kräutersoße den Sojajogurt mit gehackter Gurke, etwas Gurkensaft, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Petersilie verrühren und abschmecken. Für den Rapunzelsalat den Feldsalat mit Walnussöl, Walnussessig, Salz, Pfeffer und etwas Fruchtsaft anrichten. Tipp: Statt frischer Champignons schmecken auch prima eingeweichte Trockenpilze wie Mu-Err-, oder Shitakepilze! |
Auberginenschnitzel
| Man nehme: 1 große Aubergine Kartoffelmehl Salz Paprikapulver Sesamkörner Semmelbrösel Dazu passt z.B. Basmatireis und mediterranes Gemüse, aber auch Kartoffelbrei. Statt der Auberginen eignet sich auch anderes Gemüse wie beispielsweise Zucchini, oder Knollensellerie. Beim Sellerie müssen die Scheiben aber zuvor kurz in Salzwasser blanchiert werden. |
Eine große Aubergine in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Für das Panieren drei Teller vorbereiten: Einen mit Mehl, Salz und Paprika. Den zweiten mit einem Kartoffelmehl-Wasser-Gemisch, das auch nach Geschmack etwas gewürzt wird. Den dritten mit einer Mischung aus Sesamkörnern und Semmelbrösel. Die Auberginenscheiben nacheinander in Mehl, dem Kartoffelmehl-Wasser-Gemisch und die Sesam/Semmelbrösel wenden. Dann in heißem öl auf beiden Seiten goldbraun braten. Tipp: Sobald das öl heiß ist, die Temperatur reduzieren, da sonst die Schnitzel schnell verbrennen und nicht gar werden! |
Pizza
| Man nehme: Für den Teig: 500 g Mehl 250 ml lauwarmes Wasser 1 Päckchen Trockenhefe 2 EL Olivenöl Salz eventuell Kräuter Für den Belag: Pizzatomaten aus der Dose Belag nach Geschmack Für den Käseersatz: Mandelmus Sojamilch Hefeflocken |
Die Zutaten für den Teig glatt kneten und zugedeckt an einem warmen Plätzchen auf das doppelte Volumen aufgehen lassen. Zu den bekannten Pizzafladen ausrollen. Noch einmal eine Weile an einem warmen Ort ruhen lassen. Pizzatomaten darauf legen und dann nach Herzenslust und Appetit belegen zum Beispiel mit: Tomaten, Rucola, Champignons, Oliven, eingelegte Artischocken, Mais, Spinat, Zucchini, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Brokkoli... Die Zutaten für den Käseersatz verrühren und auf der Pizza verteilen. Ab in den Ofen und bei 180 - 200 Grad ca. 20 - 30 Minuten backen. |












Backofen auf 190 Grad vorheizen. Eine Kastenform einfetten und mit Semmelbrösel bestreuen.
Die getrockneten Sojafleisch-
Kohlrabi putzen, in ca. 1-2 cm dicke Stifte schneiden. In kochendem Salzwasser ca. 2 Min blanchieren und in kaltem Wasser abschrecken. Mehl in eine Schüssel geben mit etwas Currypulver mischen. Das Wasser mit der Speisestärke mischen, leicht salzen. Das Paniermehl mit 3 EL Sesamkörnern mischen. Kohlrabi panieren: Nacheinander in Mehl, Stärkemischung und Bröseln wenden.
Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Gemüsebrühe mit heißem Wasser aufgießen, die restlichen Zutaten hinzu geben und mit den Kartoffelscheiben vermischen. Anschließend die Kartoffeln auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei Umluft ca.15 Min. rösten
Eine große Aubergine in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Für das Panieren drei Teller vorbereiten: Einen mit Mehl, Salz und Paprika. Den zweiten mit einem Kartoffelmehl-Wasser-Gemisch, das auch nach Geschmack etwas gewürzt wird. Den dritten mit einer Mischung aus Sesamkörnern und Semmelbrösel. Die Auberginenscheiben nacheinander in Mehl, dem Kartoffelmehl-Wasser-Gemisch und die Sesam/Semmelbrösel wenden. Dann in heißem öl auf beiden Seiten goldbraun braten.
Die Zutaten für den Teig glatt kneten und zugedeckt an einem warmen Plätzchen auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.