Denn Tiere sind keine Maschinen
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Nach dem Sturm

von Admin | 10. August 2018 | 4 Kommentare

Butenland hat den Sturm der letzten Nacht ohne große Schäden überstanden. Als erste Aktion des Tages haben wir natürlich gleich Puschek über die Weiden geschickt, damit er Entwarnung kläffen und alle Bewohner beruhigen kann.
 
Im Tagesbild seht ihr ihn in einer Unterhaltung mit Jette, die wissen wollte, ob der Kuhdamm womöglich von Bäumen blockiert wurde. Aber auch diese Sorge konnte unser Vampirgraf absolut berechtigt mit dem Schwanz wegwedeln. Denn es liegt zwar tatsächlich ein Baum in günstiger Pekinesenhöhe auf dem Weg, der für Rindergrößen ein Problem darstellen könnte, aber der wurde mittlerweile von Puschek so intensiv markiert, dass die Menschen ihn eigentlich zeitnah bemerken müssten.
 
Im Hintergrund seht ihr Anna, die noch etwas vorschläft. Die letzte Nacht war nicht nur anstrengend, der Wind hat natürlich auch viele Frisuren ruiniert. Da wird also einiges an Arbeit auf unsere Hof-COWffeurin zukommen und die eine oder andere Leck- und Sabberüberstunde anfallen. Emil ist dagegen hin und weg von Puscheks Ruhe und Professionalität. Es würde uns nicht wundern, wenn unser Hund für alles demnächst eine Ausbildungsstelle besetzt und die beiden fortan gemeinsam den Hof leiten.
 
Etwas Negatives hat sich allerdings dann doch ereignet: Hier ist nur heftiger Wind durchgefegt, der Regen ist unserer Halbinsel mal wieder komplett ausgewichen.

Sturmerprobt

von Admin | 9. August 2018 | 8 Kommentare


Wir haben euch heute mittag zwar ein Video von Lady Welle versprochen, aber das verschieben wir aus aktuellem Anlass auf morgen. Stattdessen demonstrieren euch unsere zwei Laienschauspieler Puschek und Frau Prillan, was wir heute Nacht für ein Wetter erwarten.

Die Zeichen stehen nämlich im wahrsten Sinne des Wortes auf Sturm, und zwar in einer Heftigkeit, die Frau Prillan beim Puschek-Weitwurf nicht mal ansatzweise adäquat übermitteln kann. Den ganzen Tag wird schon vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h gewarnt, außerdem ist Starkregen und Hagel angesagt. Mittlerweile spricht die nette Ansagerin von orkanartigen Wetterphänomenen und stellt uns auf Tornados ein.

Das Ganze soll in der 2. Nachthälfte stattfinden, was für uns mal wieder auf eine Nachtwache im „Game of Butenland“-Style hinausläuft. Die Pferde sind bereits im Stall, die Rinder kriegen wir zwar keinen Millimeter bewegt, was wir aber auch nicht müssen, da sie von selber kommen werden, sobald die ersten Gewitter losgehen. Sorgen machen wir uns mehr um unsere Weidezelte, die wir morgen hoffentlich nicht wieder aus Gräben klauben und von Nachbarn zurückholen müssen, und natürlich um die Bäume. Es wäre auch nicht das erste Mal, dass die Lichtplatten der Ställe schwere Hagelschäden davontragen.

So oder so könnten wir mal wieder eure Daumen gebrauchen. Konzentriert euch bitte dabei, denn diesmal brauchen wir weniger Regen. Man kommt ja schnell durcheinander auf diesem Wetterkarussell, das anscheinend nur noch Extreme kennt.


Alles über Kuhmilch

von Admin | 9. August 2018 | ein Kommentar
Heute wollen wir euch auf die „Kuhmilch“-Homepage aufmerksam machen, eine fotografische Dokumentation, die den Weg der Milch verfolgt. Wenn ihr die Seite anklickt, könnt ihr euch über die Navigation am unteren Bildschirmrand die einzelnen Stationen anzeigen lassen.
 
Heutzutage sind Milchkühe, denen über 10.000 Liter Milch im Jahr gestohlen werden (um mal das völlig unangebrachte Wort „geben“ für diesen Vorgang zu vermeiden), keine Seltenheit mehr. Diese Tiere werden nur noch auf Leistung gezüchtet, die gruseligsten Versuche werden dann sogar auf Ausstellungen vorgeführt und ausgezeichnet.
 
Um einen Liter Milch zu produzieren, müssen circa 500 Liter Blut durch das Euter fliessen. Eine Kuh mit einem Durchschnittsgewicht von 650 kg verfügt in ihrem Körper über circa 50 Liter Blut. Umgerechnet heisst das also, dass für jeden Liter Milch zehnmal die Gesamtblutmenge des eigenen Körpers durch das Euter transportiert werden muss. Ihr lest richtig, für einen einzelnen Liter Milch die zehnfache Gesamtblutmenge des Körpers. Was das für das Herz bedeutet, der Muskel, der das Blut durch den Körper pumpt, kann sich jeder selbst ausrechnen. Und muss dabei bedenken, dass die Kuh neben der Milchproduktion auch noch Energie für ihren sonstigen Tagesablauf braucht. Wer wundert sich dann noch, dass Milchkühe immer schneller „ausgemolken“ sind und dann zum Schlachter abgeschoben werden?
 
Heute abend werden wir von Lady Welle berichten, eine 19jährige Kuh, die in ihrer 16jährigen Milchkuh-Leidenszeit 140.000 Liter produzieren musste. Zwar kämpft sich unsere Lady tapfer durch den Tag und läuft auch noch aktiv in der großen Herde mit, aber dennoch ist der Gang extrem langsam. Wir müssen auch extra Kraftfutter zufüttern, können aber selbst damit die Schrecken der Vergangenheit nicht vollständig kompensieren.
 

Facetten einer Diva

von Admin | 8. August 2018 | 3 Kommentare


Auch als Diva hat man es nicht immer leicht, gerade wenn man auf Wünsche aus der Regie eingehen will. Laut Drehbuch war nämlich eigentlich geplant, dass Rosa Mariechen ein kurzes Grußvideo an ihre Fanlegionen grunzt, und dabei ganz lässig einen Strohhalm im Mundwinkel balanciert. Leider sind diese Dinger aber viel zu lecker, um sie nicht direkt zu schnabulieren, auch im zweiten Versuch erwiesen sie sich als zu köstlich. Aber gut, man soll ja sowieso nicht mit dem Essen spielen, gerade als Prominente muss man da mit gutem Beispiel vorangehen. Die Szene wurde also komplett aus dem Drehplan genommen und wir zeigen euch exklusiv die Filmpatzer zu eurer Unterhaltung.

 
Alternativ präsentiert unsere Method-Acting-Sau dafür ein paar tolle Kunststücke, die sie mit ihrem Schwanz einstudiert hat. Beachtet unbedingt die langsamen Steigerungen, die mehrmals in 360-Grad-Drehungen münden. Und schämt euch nicht für eure „Ah“- und „Oh“-Laute dabei, die Diva hat das extra in langen Abendstunden trainiert, um euch auf die Sesselkanten zu treiben.
 
Im Finale werdet ihr euch dann über den plötzlichen Wechsel in der Führungsrolle wundern und euch fragen, wieso wir einen Strohhaufen gefilmt haben. Aber auch hier handelt es sich um unsere Jahrhundertschauspielerin, die sogar Gegenstände perfekt imitieren kann und selbst in diesen Rollen oscarverdächtig agiert. Schaut mal genau hin, dann erkennt ihr vielleicht Mariechens Ohren. Die Maske hat sie übrigens auch ganz alleine erstellt. Diese Sau ist einfach ein Milleniumstalent und wird zurecht auf der ganzen Welt gefeiert.

Gans gefährlich

von Admin | 8. August 2018 | 3 Kommentare

Kennt ihr noch die Elefanten-Frühpatrouille aus dem Dschungelbuch? Wenn ihr bisher dachtet, dass Oberst Hathi und seine Truppe da das Maß der Dinge stellen, dann ist es höchste Zeit, umzudenken. Denn mit der Butenländer Variante kommt kein Zeichentrickelefant der Welt mit. Erstens laufen Nicoletta, Amanda und Hope nicht nur eine Frühpatrouille, sondern watscheln sich rund um die Uhr im Namen der Hofsicherheit die Flossen platt. Und zweitens kann von unserer Truppe jede andere Security in Sachen Formation, Gleichschritt und einfach dem natürlichen Flair von Gefahr, Souveränität und Respekt, den man haben muss und nicht einstudieren kann, noch richtig etwas lernen. Dazu sind unsere drei Sicherheitsbeauftragten auch noch mit Schnäbeln bewaffnet und handeln nach dem Motto „Erst Zwicktattoo, dann Fragen stellen“. Da kann man Menschen, die einen Überfall auf Butenland planen, fast schon bemitleiden.

Das Pigmotto an heißen Tagen: Poolsharing

von Admin | 7. August 2018 | 10 Kommentare


In unserem heutigen Video haben wir eine echte Weltsensation für euch parat. Obwohl es zuerst gar nicht danach aussieht, denn Rosa Mariechen und Erna stehen am Anfang nur gemeinsam vor der Suhle und scheinen ihre Badezeiten abzustimmen, die sie bisher immer getrennt absolvieren. Diese Diskussion kürzt die Diva wie gewohnt ab, indem sie einfach als Erste in „ihren“ Pool steigt.

Doch diesmal hat sie die Rechnung ohne Erna gemacht, die aufgrund der Hitze auch nicht länger warten kann und deshalb das erste Stereobad der beiden einläutet. Sehr zum Unwillen von Mariechen, die sich so spontan gar nicht entscheiden kann, ob sie die Situation wegpöbeln oder einfach ignorieren soll. So oder so hat Erna auf jeden Fall mal wieder angezeigt, wer den größeren Dickkopf der beiden hat und erfahrungsgemäß wird Rosa Mariechen sich auch schnell mit der neuen Situation abfinden. Diese Schweinezusammenführung geht zwar langsam vonstatten, dafür aber mit wöchentlichen Highlights und immer nach vorne, ohne auch nur einen Rückschritt einzulegen. Wir könnten dementsprechend nicht zufriedener mit der Situation sein.

Beachtet auch unbedingt Puschek, der als Gentledog der alten Schule die Fliegen wegfängt, bevor die Damen von diesen belästigt werden. Kein Wunder, waren doch schon die Vorfahren des Pekinesen beliebte Haremshunde. Und Puschek ist sogar kastriert, geht also auch stilecht als Eunuch durch. Es stimmt also alles bis ins kleinste Detail in der Butenländer Schweineharemsrunde.


Hallo, Zorra!

von Admin | 7. August 2018 | 7 Kommentare

Auf den heutigen Tagesbildern möchten wir euch Zorra vorstellen. Das erste Bild zeigt sie direkt nach ihrer Ankunft Ende Juni, das zweite Foto ist noch keine Stunde alt. Ist es nicht unglaublich, was gut 4 Wochen anständiges Leben aus einem Huhn machen können?

Zorra ist ein sogenanntes Elterntier. Das sind Tiere, die nur für die Zucht vorgesehen sind und dabei nicht von der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung erfasst werden. Deshalb darf man ihnen makabererweise Dinge antun, die bei ihren Nachfolgern illegal wären.

In der Mast müssen diese Wesen zum Beispiel hungern. Denn wie ihre Nachkommen wurde ihnen das Sättigungsgefühl weggezüchtet, aber gleichzeitig sollen sie kein Mastgewicht erreichen und dürfen nicht verfetten. Zora gehört zwar zu den Legehühnern, aber das Elend zieht sich auch über diese Arten, egal ob es um nicht eingehaltene Dunkelperioden, unzureichende Belüftung und nicht erfolgte Kontrollen in den Ställen handelt. Zusammengefasst spart der Halter eben überall, wo es ihm erlaubt ist, und da gibt es bei Elterntieren kaum Tierschutzgrenzen. Interessant für den Leser ist sicherlich auch, dass hiervon ebenfalls Bio-Hühner betroffen sind. Denn das Huhn kann in einem noch so sauberen Stall sitzen, das gibt trotzdem keinen Aufschluß darüber, wo die Eltern vor sich hin vegetieren mussten. Diese Orte sind durch die Bank sehr bitter, da die dortigen Bewohner für keine Nahrungskette vorgesehen sind und deshalb die sowieso recht laschen Tierschutzgesetze sehr lose interpretiert und angepasst werden dürfen.

Direkt in der Woche nach ihrer Ankunft waren wir mit Zorra auch beim Tierarzt, da sie sehr matt wirkte und Fieber hatte. Dort wurde eine offene Wunde unter dem Flügel entdeckt, die wir aber täglich versorgt und gespült haben und die deshalb heute kein Thema mehr ist. Über die ganze Brustfläche von Zora hat sich außerdem eine Hornhaut gebildet. Das ist laut unserem Tierarzt ein Zeichen dafür, dass sie die ganze Zeit im Käfig liegen musste und sich so diese Schicht bilden konnte.

Überhaupt zeigen fast alle der 12 neuen Bewohnerinnen deformierte Beine, eine der Damen kann nicht mal nachts auf der Stange hocken. Auch die Schnäbel wurden gekürzt, was eigentlich schon grausam genug ist, aber in diesen Fällen wurde es auch noch falsch gemacht, so dass sich dort Unregelmäßigkeiten gebildet haben.

Damit wir aber nicht ganz so traurig schliessen, erzählen wir euch auch noch, wie Zorra an ihren Namen gekommen ist. Der kam zum einen wegen ihrer Gefiederfarbe zustande und zum anderen durch ihren todesmutigen Sprung auf Puschek, mit dem sie unserem Vampirpekinesen gleich gezeigt hat, wo genau er in der Hühnerhierarchie steht. Da hatte er wirklich Glück, dass ihm nicht noch ein Z in den Rücken gepickt wurde. Diese Aktion und auch das aktuelle Foto zeigen sehr eindrucksvoll, dass sich Zorra und ihre Freundinnen längst noch nicht aufgegeben haben und seit einem Monat dabei sind, endlich in ein angemessenes freies Hühnerleben zu starten.


Die Rinder und die Hitze

von Admin | 6. August 2018 | 7 Kommentare


Heute nehmen wir euch wieder mit auf einen der beliebten Rundgänge bei den Rindern, natürlich inklusive Namen raten. Wir wissen, dass viele Leser da mitmachen, also wünschen wir allen am Ende der Runde eine neue Höchstpunktzahl.

Leider kann man in dem Film auch gut erkennen, dass das Graswachstum endgültig beendet ist und unsere Weiden an ihrem Limit angekommen sind. So etwas haben wir noch nicht erlebt, schon jetzt müssen wir seit Wochen 2 Ballen täglich zufüttern und die Heuraufen damit bestücken. Dieses Futter war eigentlich für den Winter bestimmt, so müssen wir uns auch jetzt schon um Nachschub kümmern. Zum Glück klappt das noch ganz gut über das Ausland, weil dort die Preise noch nicht explodiert sind. Ein zusätzlicher finanzieller Aufwand ist das trotzdem, und wir sind sehr froh, dass wir so etwas immer vorausschauend einkalkulieren und deshalb nicht kalt von so einer mittleren Katastrophe erwischt werden.

Aber die Rinder leiden sowieso wegen der Hitze, das ist leider nichts, was man durch einen gewohnt vollen Magen verhindern kann. Zwar regulieren diese Tiere ihre Körpertemperatur sehr gekonnt über ihre Hörner, aber erstens leben hier auch hornlose Herdenmitglieder, die gleich doppelt über das Wetter stöhnen, und zweitens liegt die ideale Temperatur für ein Rind bei circa 20 bis 25 Grad. Wenn diese Latte regelmäßig mit über 10 Grad Unterschied gerissen wird, dann ist das schon Streß für unsere wiederkäuenden Familienmitglieder.

Auch die Fliegen entwickeln sich zu einer echten Belastung. Zwar haben wir schon mehrere Aufgüsse dagegen durchgeführt, aber die bringen kaum Erleichterung, weil das in diesem Brutofen ein Kampf gegen Windmühlen ist. Zusammengefasst wären wir langsam bereit für den Herbst, eine Regenperiode über mehrere Stunden, wenn nicht Tage, und vor allem einen dauerhaften Temperatursturz um mindestens 10 Grad.


Das 5. vegane Sommerfest in Bremen

von Admin | 6. August 2018 | noch kein Kommentar

Habt ihr nächstes Wochenende schon etwas vor? Wir hätten sonst einen tollen Veranstaltungshinweis für euch: Das 5. vegane Sommerfest in Bremen. Dort gibt es Livemusik, Vorträge, Modenschauen, jede Menge Stände zum Stöbern und Informieren, und vieles mehr.

Natürlich ist auch Hof Butenland dabei, diesmal könnt ihr uns aber nicht nur an unserem Stand besuchen, wir haben auch etwas ganz besonderes im Angebot: Der Maler Harmut Kiewert https://hartmutkiewert.de/ hat uns vor ein paar Tagen erneut besucht, um einige unserer Bewohner für die Ewigkeit festzuhalten. Eines dieser Bilder werden wir beim Sommerfest versteigern, der Erlös kommt dann den tierischen Butenländern zugute. Auch an dieser Stelle nochmal an dickes Dankeschön an Hartmut. https://www.facebook.com/vegbremen/posts/2063017367248743

Aber das ist noch nicht alles, darüberhinaus wird Karin eine halbe Stunde lang Butenland vorstellen und natürlich auch auf viele Fragen von euch eingehen. Das komplette Programm findet ihr hier: https://www.facebook.com/…/pcb.206290766…/2062902540593559/…

Wir hoffen, ihr findet noch die eine oder andere Lücke in eurem Terminkalender und besucht uns am nächsten Wochenende in Bremen. https://www.facebook.com/vegbremen/videos/2079690962248050/


Ein Sonntag im Leben einer Diva

von Admin | 5. August 2018 | 3 Kommentare


Das Fanlager hat es lautstark gefordert und da das gerade bei Rosa-Mariechen ja drölfzigstellig ist, haben wir es natürlich erhört und präsentieren euch deshalb mal wieder einen Tag im Leben unserer Diva.

Der beginnt am Swimmingpool, wo unsere Starsau überlegt, ob erst ein paar Sachen gesucht werden oder alternativ ein Tag im kühlen Naß eingelegt wird. Natürlich hält sie dabei auch Rücksprache mit ihrem Bademeister Puschek, denn der muss ja auch einsatzbereit sein, falls sich Madame für eine Pool-Party entscheidet.

Fü die sie sich dann natürlich auch entschieden hat , schließlich ist es noch immer sehr warm auf Butenland. Da sucht man höchstens Wassertropfen, Uferschlamm oder Gras in Klauenreichweite, alle anderen Suchen verschiebt selbst so ein Profi wie Rosa Mariechen auf mildere Tage.

Für das Mittagessen hat sich das Personal dann aber so viel Zeit gelassen, dass Mariechen beim gnädigen Entgegenkommen bis zur Stalltür vorrücken musste. Manchmal hat man es schon nicht leicht mit den Menschen. Aber gut, natürlich macht Mariechen guten Rüssel zum verspäteten Spiel, aber nur falls das Menü jetzt auch endlich angeliefert wird.

In der nächsten Szene hat sich die Küche für die Verzögerung aber auch entschuldigt und eine Melone im Obstgarten serviert. Die wird von der Diva kulant angenommen und es wird deshalb wohl auch von einer geharnischten Beschwerde bei der Geschäftsführung oder einem mahnenden Kommentar auf Facebook abgesehen.

Nach so einem anstrengenden Tag steht die Bettruhe dann selbstverständlich auch sehr zeitig an. Anders geht es ja auch gar nicht, denn wie soll schwein diese ganzen Tagesherausforderungen überstehen, ohne mindestens 8 Stunden Schlaf und die wichtigen Schnarchstunden vor Mitternacht im Rücken zu haben?


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