Denn Tiere sind keine Maschinen
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Lady Welle feiert ihren 19. Kuhday mit ihrer Freundin Klara

von Admin | 17. April 2018 | 4 Kommentare

Mit Lady Welle feiert heute die drittälteste Kuh auf Butenland ihren 19. Geburtstag. Nur Maret und Marte sind mit ihren stolzen 21 Jahren älter, im Club des 1999er Jahrgangs, den sich Lady Welle mit Lenchen und Minna teilt, hat sie mit ihrer Aprilankunft alterstechnisch die Nase vorn.

Sie war eine ehemalige Ausstellungskuh, wurde auf so manchem Züchtertreffen präsentiert und hat über 140.000 Liter Milch in ihrem Leben produziert. Natürlich wurden ihr für diese Leistung auch entsprechend viele Kinder geraubt, unfassbare 12 Kälber waren es in ihrem Beispiel. Zum Glück hat sich ihr ehemaliger Bauer wenigstens soweit besonnen, dass er seiner Topkuh einen guten Lebensabend ermöglichen wollte, so kam Lady Welle im Dezember 2015 nach Butenland. Bei ihrer Ankunft war sie nur Haut und Knochen und wir gaben ihr insgeheim auch nicht mehr allzu lange. Aber das freie Leben hat unserer Lady sehr gut getan, so ist sie mittlerweile im dritten Butenland-Jahr angekommen.

Außerdem füttern wir sie zweimal täglich mit Kraftfutter, zum einen, weil ihre Zähne duch die vorherige Fütterung sehr abgewetzt sind und sie dadurch beim Heu und Gras futtern zuviel Nahrung verliert, zum anderen, da ihr Stoffwechsel durch die unglaublich hohe Milchleistung sehr geschädigt ist.

Die Termine hat die Süße dabei sehr schnell begriffen und wartet deshalb pünktlich auf die Minute an der gleichen Stelle auf ihre Portion. Dabei knickt sie hin und wieder so elegant ihr Vorderbein gen Boden, dass man meinen könnte, sie schaut genervt auf ihre imaginäre Uhr, wenn wir uns mit dem Eimer verspäten. Eine weitere lustige Anekdote ist, dass diese blitzgescheite Kuh sofort merkt, wenn wir neue Mitarbeiter anlernen. Dann wird sich prinzipiell Stunden früher auf den Stammplatz gestellt und die Ration eingefordert, meist erfolgreich. Und wir lachen uns regelmäßig kaputt, wenn die neue Unterstützung uns dann beichtet, dass sie Lady Welle bereits gefüttert hat, da sie „ungewohnterweise“ schon früher um ihre Leckereien gebeten hat. Ein Trick, den diese Kuh nur bei neuen Gesichtern anwendet, da sag nochmal einer, diese Tiere wären nicht hochintelligent.

Das Geburtstagsvideo ist leider etwas verschmiert, da unsere Kamera unbedingt noch abgeKNUHtscht werden musste. Hoffentlich erkennt man trotzdem, dass das Geburtstagkind mit seiner besten Freundin Klara (auch schon 16 Jahre alt) feiert, und vor allem, wie gut sie sich gemacht hat. Zwar knirschen ziemlich die Knochen und sie ist auch nicht mehr die Schnellste, aber trotzdem ist es bemerkenswert, wie sehr sich unsere Lady ins Leben zurückgekämpft hat und es jetzt in vollen Zügen geniesst.


Augenblicke

von Admin | 17. April 2018 | ein Kommentar

„Ich wünsch‘ dir jede Menge dieser Augenblicke, die nach Sonne schmecken, süß und frisch, die nach Frühling duften und nach Glück.“ (Jochen Marris)
 
„I wish you many of these moments which taste of sunshine, sweet and fresh, and smell of spring and of happiness.“ (Jochen Marris)
 
Foto: Ellie, seit Anfang April 10 Jahre alt

Familientag im Hause Minipig

von Admin | 16. April 2018 | 3 Kommentare

Im heutigen Video beleuchten wir einen ganz normalen Tag im Leben von Winfried und Eberhard. Wie bei so vielen anderen Personen auf diesem Planeten startet der beruflich, was für unsere zwei Minigärtner bedeutet, dass die Schicht im Kräutergarten ansteht. Natürlich werden aber hier auf Butenland die gesetzlichen Pausenzeiten eingehalten und sogar sehr großzügig ausgelegt, so bleibt viel Raum für ein gemeinsames Mittagessen, und sogar ein ausgiebiges Schläfchen in der Sonne ist drin. Pünktlich um 17 Uhr kräht dann Pavarotti die Feierabend-Sirene, und da Eberhard aus Erziehungsgründen ein Netflix-Abo streng untersagt hat, beginnt dann auch schon die Nachtruhe für unsere zwei Malocher mit der natürlichen grünen Klaue.

https://www.youtube.com/watch?v=ns8XDJc4TZU


Pippilotta, Winfried und Tilly für die Ewigkeit

von Admin | 16. April 2018 | ein Kommentar


Wir haben schon Anfang März das Bild des Malers Hartmut Kiewert vorgestellt, auf dem er Pippilotta, Winfried und Tilly verewigt hat. Wer dachte, dass dieser erste Entwurf (hier https://www.facebook.com/hartmutkiewert/photos/a.631529143539774.1073741825.229447840414575/2331812543511417/?type=3&theater zu bestaunen) schon toll ausgesehen hat, der wird bei dem fast fertigen Endergebnis wohl kurz vor einer Begeisterungsohnmacht stehen. Schließlich erkennt man bei Tilly jetzt sogar Federn, und bei Pippilotta und Winfried jede zufriedene Lachfalte in den Gesichtern. Das Meisterwerk wollten wir euch deshalb auf keinen Fall vorenthalten.

Hartmut hat auch eine offizielle Seite, die man über diesen Link https://hartmutkiewert.de/ erreichen kann, und auf der es unter anderem einen Shop gibt, in dem seine Kunstwerke auch als Posterdruck für jeden Geldbeutel angeboten werden. Schaut doch einfach mal vorbei und entdeckt beim Stöbern so manchen tierischen Butenländer.


Martinas 16. Geburtstagsfeier

von Admin | 15. April 2018 | 3 Kommentare

https://www.youtube.com/watch?v=OAjkCGbd9hk
Mit Martina feiert heute eine Butenländerin ihren 16. Geburtstag, die von den Erziehungsmethoden her das genaue Gegenteil zu unserer Dina darstellt. Denn während die offizielle Supermuddi des Hofes ihren 6jährigen Mattis noch heute hin und wieder für eine Portion Milchschaum an das Euter lässt, ihr Riesenbaby keine 5 Minuten aus den Augen lässt und energisch dazwischen geht, wenn irgendjemand ihren Sonnenschein auch nur unstandesgemäß anguckt, hat Martina für diese Betüdelei nur ein müdes Lächeln übrig.

Ihr Martin wurde von ihr ein knappes Jahr gesäugt, danach wurde die Milchbar wieder verrammelt, die Erziehung komplett den KUHlen Tanten auf der Weide überlassen und der Sohn durfte höchstens noch zu gelegentlichen Sonntagsbesuchen seine Aufwartung machen, das aber bitte auch nicht zu lang. Vielleicht liegt das am untreuen Nachbarsbullen, der Martina den Himmel auf Erden versprochen hat, nur um dann direkt nach dem Zeugungsakt wieder aus dem Leben seines One-Night-Stands zu verschwinden, so etwas verursacht natürlich schlechte Erinnerungen. Die Ursache kann aber auch sein, dass Martina von Natur aus eine Einzelgängerin ist, die zwar ihre sozialen Kontakte pflegt, aber für ein dauerhaftes Familienmodell einfach nicht geschaffen ist. So oder so rechnet sie wohl heute völlig zurecht mit keinem Strauß Klee von ihrem Nachwuchs.

Dafür kam aber ein Paket von ihrer menschlichen Patentante Eva, und auch das feste Butenländer Partyzubehör Pumba und Pipplilotta machte selbstverständlich seine Aufwartung. Als dann auch noch Elli vorbeischaute, wurde es dem Geburtstagskind aber zu bunt, es erinnerte sich an seine Einsiedlerpläne, hat alle dreisten Futterdiebe kurzerhand nonverbal ausgeladen und stieß lieber weiter alleine auf sich an. Was sie selbstverständlich auch darf, wir lassen sie dann einfach heimlich und außerhalb ihrer Sichtweite hochleben. Hauptsache, die Jubilarin hat Spaß an ihrem Ehrentag.


Piggypedia

von Admin | 15. April 2018 | 2 Kommentare


Schweine schlafen bis zu 16 Stunden am Tag. Und das aus einem guten Grund, denn es handelt sich bei ihnen um äußerst aktive Tiere, die in ihren Wachphasen nicht nur als Hofdiva ständig auf der Sachensuche sind. Dabei dreht sich längst nicht alles um die Nahrungsaufnahme, auch satte Schweine laufen ständig ihr Revier ab, entdecken neue Badetempel zum Suhlen oder befriedigen einfach ihre ungeheure Neugier mit der Erkundung neuer Begebenheiten im Gelände. Dieses ständige Herumgerenne fordert dann natürlich seinen Krafttribut, so dass die Ausflüge in Morpheus Arme entsprechend lang zelebriert werden. Wie viele Säugetiere teilen sie sich ihr Schlafbedürfnis in eine längere Phase und kurze Zwischensiestas ein.

Schweine bevorzugen für ihre Auszeiten ein festes Schlafzimmer, das höchstens gewechselt wird, wenn plötzlich zwei Minischweinen nach Veränderung ist und diese dann einfach bevorzugt Divengemächer besetzen. Kommt das nicht vor bzw. ist das Schwein nicht so verträglich wie unser Rosa-Mariechen, dann ruhen diese Tiere an von ihnen festgelegten, gewohnten Orten. Je nach Art richten sie sich dort Erdhöhlen ein, bauen sich mit der Vegetation regelrechte Nester oder türmen wie die Butenländer Beispiele Stroh zu ausufernden Palästen auf. Es gibt aber auch Wildschweine, die auf dem nackten Boden nächtigen, wenn die Temperaturen es zulassen, und nicht nur Eberhard und Winfried übernehmen Betten, dieses Verhalten gibt es auch in der freien Wildbahn, wenn Schweine hoffentlich verlassene Höhlen zu ihrem neuen Traumreich erklären.

Foto: Erna beim Strohmatratzenhorchdienst


Vergesst Rambo, hier kommt Chaya

von Admin | 14. April 2018 | 10 Kommentare

Wer gute Nerven hat, der kann sich unser heutiges Tagesvideo gerne mit Ton anschauen, aber macht uns nicht verantwortlich, wenn ihr dann nicht in den Schlaf kommt. Es dreht sich heute nämlich alles um Chaya, der KUHlen Cowbull von Hof Butenland, da ist der Soundtrack schon stark an der Grenze zur Lärmschutzverordnung.

Jedes Frühjahr müssen wir die Rinder durch unseren Tierarzt auf BHV1 untersuchen lassen. Die Abkürzung steht für Bovine Herpesvirus 1 und beschreibt eine meist akut verlaufende Erkrankung bei Rindern. Die Blutabnahmen sind gesetzlich vorgeschrieben und auch die Butenländer Rinder müssen sie einmal im Jahr über sich ergehen lassen.

Dafür müssen natürlich Tage vorher Vorbereitungen getroffen werden. So müssen wir mit Trenngittern Laufwege bauen, Warteplätze einrichten und den Fixierungsstand errichten, damit unser Tierarzt bei jedem Rind einzeln Blut abnehmen kann. Da Rinder mit dem Fixierungsstand nie etwas Gutes verbinden, herrscht an diesem Termin immer eine gewisse Unruhe in der Herde.

Und Chaya als wenn auch nur selbsternannte Leitkuh, deren Führungskompetenzen in der Restherde nicht weiter ernstgenommen werden, übertreibt es regelmäßig mit ihrer Bühnenshow. Da wird lautstark gemuht und der ganze Katalog an Drohgebärden wird ausgepackt. Natürlich werden auch alle Gegenstände, die bei Drei nicht auf den Bäumen sind, zum Kampf herausgefordert, und da die Dinger feige niemals darauf eingehen, wird überlegt, wie man sie am geschicktesten entsorgen kann. Zusätzlich haben wir ein Video angehängt, in dem ihr sehen könnt, wie unsere Rambo-Kuh im Stall mit einem Heuballen als Sparringspartner trainiert. Ihr Traum ist es dabei, auch mal so den Fixierungsstand über die Weide zu treiben, bisher konnten wir das aber erfolgreich verhindern.


Das Einzige, was wir von Tieren benötigen, ist Vergebung

von Admin | 14. April 2018 | 6 Kommentare


Die Diva und die Arbeit

von Admin | 13. April 2018 | 2 Kommentare


Heute gibt es kein Video, da die menschlichen Butenländer bis über beide Ohren in Arbeit gesteckt haben und deshalb nicht zum Drehen gekommen sind. Als Ausgleich präsentieren wir euch aber ein Bild von Rosa-Mariechen, auf dem sie ihre Meinung über Arbeit jeglicher Art zusammenfasst. Macht die Geste bitte nicht bei Malochern in eurer Nähe nach, sonst könnte es Ärger geben. Man muss nämlich niedliche Diva sein, um damit problemlos durchzukommen.


HÜHNgiene first

von Admin | 13. April 2018 | 4 Kommentare


Da unsere Küchenhilfe Frau Prillan bisher immer nur am Herd per Foto festgehalten wurde, haben sich bestimmt schon kritische Teile der Leserschaft gedacht, dass sie sich um die Nachfolgearbeiten drückt. Aber das ist völlig unhaltbar. Natürlich räumt unsere 400-Körner-Kraft auch die Spülmaschine ein, pickt hartnäckige Essensreste im Vorfeld weg und nimmt auch regelmäßig ein Spültuch in die Kralle, um ihren Arbeitsplatz PICKobello zu hinterlassen. Dazu mussten wir sie noch nicht mal auffordern, das liegt ganz selbstverständlich in ihrem Arbeitsverständnis, in dem HÜHNgiene ganz weit vorne angesiedelt ist.


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