Denn Tiere sind keine Maschinen

Die Katzen

Wenn Sie eine Patenschaft für eine unserer Katzen oder für die Gruppe der Katzen übernehmen möchten, klicken Sie bitte hier.

Jakob Wildthing: Vom charmanten Chaoten zum miauenden Herzensbrecher

jakob

Anfänglich zeichnete sich Jakob durch extreme experimentelle Neugier aus, die nur noch von seiner tapsigen Koordination übertroffen wurde. Er unterzog geflissentlich alles um sich herum einer näheren Untersuchung, insbesondere im Hinblick auf die Fallgeschwindigkeit, das Aufprallverhalten und die Zerbrechlichkeit des jeweiligen Gegenstandes. Nicht zufriedenstellende, oder gar mangelhafte Ergebnisse in den letzten beiden Prüfungskategorien führten logischerweise häufig zu massiver Verärgerung bei seinen Mitbewohnern, egal ob bei Mensch oder Tier.

Inzwischen hat sich Jakob zu einem verschmusten Traumkater entwickelt, der zwar immer noch ausgiebige Streifzüge über das Hofgelände unternimmt, aber auch die wohlige Wärme eines Kaminfeuers zu schätzen weiß. Zudem ist Jakob der Gesprächigste unter den Butenland-Katzen: Stets antwortet er mit einem fröhlichen Maunzen, wenn man ihn mit seinem Namen anspricht.

Eine Patenschaft für Jakob übernehmen

Eddy Blumentopf: Zuhause ist’s doch am schönsten

eddy

Welches Töpfchen hätten Sie denn gern? Dieser Kater weiß, was er will. Auch wenn ihm das erst mit etwas Verzögerung bewusst geworden ist. Zwei Jahre lang lebte er wild im Pferdestall und fauchte, sobald ihm ein Mensch zu nahe kam. Sonst schien er aber schon immer eher einer von der gemütlichen Sorte zu sein: wenig aufgeregt, meist still beobachtend, was sich so tut. Aber anscheinend wurde ihm das irgendwann doch langweilig oder er hat seine Feldforschung für beendet und uns für würdig erklärt, ihn nun auch im Haus zu bewirten und mit einem gemütlichen und warmen Schlafplatz zu versorgen. Eines Tages jedenfalls stolzierte er, als wäre nie irgendwas gewesen, mit ins Haus und besetzt seitdem allabendlich erfolgreich einige Quadratmeter Sofa. Was hat mensch da auch zu suchen?

Seine Leidenschaft: Im Blumentopf in der Sonne liegen und von Mäusen und Schmetterlingen tagträumen. Wenn er damit fertig ist, macht er einen kleinen Abstecher bei T4 und dessen waghalsigen Experimenten, worüber der Soziologe Eddy B. nur gutmütig den Kopf schüttelt. Die Jugend halt. Wird auch noch merken, dass der Sinn des Lebens ganz woanders liegt. Oder? Um seine Studien zu diesem weiten Themenkomplex auszuarbeiten, zieht Dr. Eddy sich alsbald wieder aufs Sofa zurück. Ein guter Forscher weiß, in der Ruhe liegt die Erkenntnis. Oder so ähnlich. Ist ja auch egal, solange immer ein Hosenbein zum Dranreiben verfügbar und ein sonniges Plätzchen zum Träumen vorhanden ist.

Eine Patenschaft für Eddy übernehmen

T4: Immer in Aktion und mit dem Hang zu Technik, die begeistert

t4

T4? Wer denkt sich denn bitte so einen Namen für einen Kater aus? Die Wahrheit ist: Den Namen hat T4 (gesprochen: Teevier oder liebevoll ‚Teevie‘ mit langgezogenem I am Schluss) sich quasi selbst gegeben, denn wir fanden ihn eingeklemmt und ölig unter der Motorhaube unseres VW-Busses, der der Generation T4 angehört. Nachdem wir ihn – also den Kater jetzt, nicht den Bus! – entölt hatten, kam ein kleiner schwarz-weißer Minitiger zum Vorschein, der Hof Butenland sofort zu seinem Testlabor erklärte. Denn der Name ist Programm: Alles, was auch nur entfernt mit Technik zu tun hat, wird von T4 inspiziert, von allen Seiten untersucht, auf Funktionsweise und Spieltauglichkeit getestet. Vor ihm sind weder das Equipment der Filmteams noch der Hundeporsche sicher. Überall turnt der kleine Entdecker herum und will alles ganz genau wissen.

Dass er über der Theorie die Praxis nicht vergisst, darum machen wir uns überhaupt keine Sorgen. Allerdings vergisst er auch manchmal den guten Katzenton und vergreift sich schon mal in einem Miau, wenn ihn die Lösung eines Problems so gefangen nimmt, dass er darüber in Streitigkeiten mit den seiner Meinung nach in technischen Spezialfragen weniger bewanderten Butenland-Katzen gerät. Hier ist dann aber meist der ehemalige Einzelgänger Eddy schnell zur Stelle und bringt mit seinem diplomatischen Katzensinn und der Erfahrung des unparteiischen, besonnenen Beobachters die Gemüter wieder zur Beruhigung.

Nach einem langen Tag voller neuer Herausforderungen und gewagter Experimente gönnt sich T4 die abendliche Mütze voll Schlaf gern in Gesellschaft eines plüschigen Bärenfreunds. Und manchmal belegt er auch einfach das Waschbecken für einige Stunden – er ist eben doch ein ganz normaler verrückter Kater.

Eine Patenschaft für T4 übernehmen