Denn Tiere sind keine Maschinen

Besuch

Besichtigung und Führung:

Besuche und Führungen sind ausschließlich für Patinnen und Paten am 1. und 3. Samstag eines Monats von 15 bis 16 Uhr möglich. Wir müssen das leider auf diese Weise einschränken, da wir zum einen von diesbezüglichen Anfragen quasi überschwemmt werden, aber unseren Tieren auf keinen Fall den Stress eines ständigen Besucherstroms antun wollen, zum anderen aber selber auch gar nicht die Zeit für tägliche Führungen neben unserer Hofarbeit aufbringen können.

Anmeldungen erbitten wir mindestens 2 Wochen im Voraus per E-Mail, damit wir zeitlich planen können. Eine Mail-Erinnerung ein paar Tage vor der Führung wäre auch nicht verkehrt, da wir dieses Angebot tatsächlich nur als Bonus für unsere Paten anbieten möchten und der Termin deshalb ohne kleine Gedächtnisstütze schnell im Tagesgeschäft untergehen könnte.

Die Anzahl der Teilnehmer müssen wir auf maximal 8 Personen beschränken. Wir sind ein Lebenshof für Tiere, deshalb gibt es hier weder Gehege noch Käfige, und alle Tiere laufen so frei wie eben möglich durch ihr Zuhause. Für uns ist das selbstverständlich, allerdings birgt es auch einige Gefahren. Das fängt damit an, dass die Tiere uns kennen, aber die Körpersprache von fremden Besuchern nicht einschätzen können. So etwas kann vor allem bei Fluchttieren, die bis zu 1.200 Kilo auf die Waage bringen, unerwünschte Reaktionen auslösen. Die weiblichen Rinder sind zudem alle 3 Wochen brünstig, gerade in dieser Zeit kann es zu Aufspringen, Gedrängel und Rangeleien kommen, alles Tätigkeiten, bei denen ein Mensch kein würdiger Sparringspartner wäre. Wir kennen diese Gefahren, können sie bereits in der Entstehung richtig einschätzen und entsprechend handeln, aber um einen optimalen Schutz zu gewährleisten, müssen wir schon allein aufgrund unserer Haftpflicht auf kleine Gruppen bestehen.

Aus den gleichen Gründen können wir nicht gestatten, dass Hunde die Führung mitmachen, so leid uns das auch tut. Das kann das netteste und friedlichste Wesen auf Erden sein, für unsere tierischen Butenländer ist es erstmal nur ein weiterer Stressfaktor, der unbekannte Signale aussendet. Auch kleine Kinder können wir nicht mit auf die Weide nehmen, in der Stallsaison sind für sie der vordere Auslaufplatz sowie die eigentlichen Ställe leider tabu. Es geht uns bei diesen Maßnahmen wirklich nur darum, die maximale Sicherheit unserer Besucher zu gewährleisten und für die tierische Butenländer-Familie keinerlei Anspannung zu erzeugen. Wir bitten deshalb um Ihr Verständnis für diese unumgänglichen Regeln.

Darüber hinaus können wir keine spontanen Besuche ermöglichen, da die Versorgung und Verpflegung der Tiere ein Ganztagesjob ist. Auch €“mal eben am Wochenende beim Stallausmisten helfen“€œ ist leider nicht möglich, wenn man mit den Tieren nicht vertraut ist. Die Arbeitsabläufe auf dem Hof kann man nicht an einem Wochenende lernen und so wären Sie uns leider eher Belastung als Hilfe.

Hier können Sie sich für einen Rundgang auf Hof Butenland anmelden.