Denn Tiere sind keine Maschinen
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Tschüss Emily

von Admin | 27. April 2017 | 6 Kommentare

Heute endet mal wieder eine Ära auf Butenland, denn unsere Emily macht Ernst und verlässt uns tatsächlich. Bis jetzt haben wir uns noch eingeredet, dass sie Spaß macht und den Scherz nur von der Länge her ziemlich übertreibt, aber sie hat tatsächlich ihre Koffer gepackt und ist soeben verschwunden. Bisher konnten wir Tumulte unter den Bewohnern noch verhindern, wir wissen aber nicht, wie das aussieht, wenn morgen zum ersten Mal kein emilyscher Kraulservice angeboten wird. Da rechnen wir durchaus mit Kurzschlussreaktionen und sind nur etwas durch die Tatsache beruhigt, dass kein tierischer Butenländer Kleingeld für den Bus gebunkert hat.

Auch um Emily selber machen wir uns Sorgen. Eigentlich sehen wir sie schon verzweifelt auf der Suche nach Kraulpartnern durch fremde Fußgängerzonen rennen, nur um dann festzustellen, dass auch die größte Dogge der Welt kein adäquater Ersatz für Paul, Fiete und Erna ist und selbst das lauteste Schnurren einer normalen Katze nicht annähernd an die wohlige Geräuschkulisse eines Fietes heranreicht.

Aber sollte sie morgen nicht doch wieder vor dem Tor stehen und diesen schlimmen Streich auflösen, dann können wir wohl wirklich nur auf so manchen Besuch hoffen. Und uns herzlich für die grandiose Arbeit und das angenehme Miteinander bedanken. Hier würden jetzt gerne alle Butenländer unterschreiben, aber virtuell und klauentechnisch ist das ja leider nicht möglich. So muss uns jetzt einfach jeder glauben, dass Emily hier ein Riesenloch hinterlässt, und das nicht nur wegen ihrem Streichelakkord, sondern vor allem wegen ihrer Zuverlässigkeit, ihrem Fleiß und ihrer Freundlichkeit. Wir schliessen an dieser Stelle mit einem Highlight-Video und einem dicken Dankeschön in unübersichtlich vielen Tierdialekten.


Rosa-Mariechen feiert ihren ePIGschen Ehrentag

von Admin | 26. April 2017 | 7 Kommentare

Im Juni 2012 kam Rosa-Mariechen als winziges Ferkel hier auf dem Hof an. Sie wurde von Tierschützern in einer Mastanlage gefunden, der Kopf war bereits von Ratten angefressen worden und in den Wunden hatten sich Maden eingenistet. Nur durch die sofortige Einweisung in eine Tierklinik konnte sie gerettet werden. Als Erinnerung an diese Zeit hat sie die sogenannte Bananenkrankheit behalten, in deren Verlauf sich die Rückenmuskulatur bananenartig verkrümmt, und die bei Schweinen, die auf reines Wachstum gezüchtet werden, keine Seltenheit ist.

Diese Krankheit haben wir in den Griff bekommen, wir müssen bei Mariechen nur etwas auf die Ernährung achten und Eiweiß vermeiden, und auch die Kopfwunden sind vollständig verheilt. Überhaupt hat sich das kleine, todgeweihte Wesen aus einer vergessenen Ecke einer ekelhaft normal-schrecklichen Mastanlage zu einer liebenswerten Diva entwickelt, die täglich aufs Neue aufmerksam ihre Welt erkundet und ihr Leben in vollen Zügen geniesst.

Und heute feiert unsere Madame sogar ihren 5jährigen Geburtstag, hat deshalb ihre schickste Decke herausgeholt, nimmt auf ihr gnädig unsere Geschenke an und hofft, dass sie zur Feier des Tages mal nicht von Ebis Avancen genervt wird. Was allerdings eher schlecht aussieht.

Dagegen sieht ihre Zukunft saugut aus, da sehen wir noch jede Menge Geburtstage, tonnenweise Sachen zum Suchen und ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit. Einfach das, was eigentlich jedem Schwein, jedem Tier auf dieser Erde zustehen sollte. Wir wünschen einen ePIGschen Ehrentag, beste Sachensucherin des Universums, unsere Herzen hast du ja eh gleich am ersten Tag deiner Ankunft gesucht, gefunden und im Sturm erobert.


Muuhpedia

von Admin | 26. April 2017 | 9 Kommentare

Unser heutiges Foto zeigt die 14jährige Mieke, die zum Glück nie auf ihre Hörner verzichten musste. Viele Menschen gehen davon aus, dass sich Rinder durch ihre Hörner gegenseitig verletzen können, das ist aber nicht nur falsch, sondern genau das Gegenteil ist der Fall. Starke Kopfschmerzen bis hin zu Kopfverletzungen stehen nur an, wenn Rinder ihre Rangordnungskämpfe ohne diese Hilfsmittel bestreiten und so frontal mit der Stirn gegeneinander prallen. Diese Kämpfe sind gerade für Rinder unerlässlich, da diese Tiere Familien gründen und innerhalb der Herde eine soziale Hierarchie schaffen. In der gesamten Butenland-Historie kam es noch nie zu einem Unfall bei diesen eleganten Fechtkämpfen.

Darüberhinaus ersetzen Hörner sowohl Emily als auch die Kuhputzmaschine, wenn weder Mensch noch Gerät gerade mal in Reichweite sind, denn mit ihnen kommt man auch an die schwierigste Juckstelle am Körper. Auch als Tischbesteck oder Heuhaufenzerteilungshilfe werden sie gerne benutzt, und das mit außerordentlicher Geschicklichkeit.

Außerdem fühlen Rinder mit ihren Hörnern, da diese mit Nervenbahnen durchzogen sind. Durch diese Bahnen dienen sie den Arten in wärmeren Gebieten sogar als praktische Klimaanlage, über die Körperwärme abgegeben werden kann.

Auch für die Kommunikation untereinander und mit dem Umfeld sind sie unverzichtbar, die klappt zwar auch ohne Hörner, wirkt dann aber so, als würde ein Mensch eine Sprache nicht richtig beherrschen.

Unglaublicherweise helfen sie Rindern sogar bei der Verdauung, da ihre Nasennebenhöhlen bis weit in das Horn hineinreichen. So gehen Verdauungsgase nach jedem Rülpser beim Wiederkäuen bis in die Hornspitzen, wodurch die Schleimhäute der Nebenhöhlen wahrnehmen können, was gerade im Pansen abgeht. Die Kinder unter den Lesern können gerne versuchen, das als Ausrede zu benutzen, wenn es nach dem Essen mal wieder lauter wird.

Auf jeden Fall sollte nun jedem klar sein, was man Rindern antut, wenn man sie hornlos züchtet oder ihnen diese enorm wichtigen Quasi-Gliedmassen in der Kindheit ausbrennt. Das ist und bleibt eine Verstümmelung, vergleichbar mit einer Handamputation beim Menschen.


Zärtliche Bürsten

von Admin | 25. April 2017 | 6 Kommentare

Heute wird es total KUHschelig beim Tagesvideo. Wir dokumentieren eine der großen Liebschaften auf Butenland, wenn nicht sogar die größte: Paul und seine Kuhputzmaschine. Das Video zeigt die beiden vor 2 Jahren, kurz nachdem sich Herr Kuhney das erste Mal der zärtlichen Massage anvertraute und sich unsterblich verliebt hat, und heute. Und obwohl der Alltag natürlich auch in diese Beziehung inzwischen eingekehrt ist und Putzi nicht mehr ganz so hoch hängt, schliesst Paulchen noch immer genießerisch die Augen, wenn er in den sanften Bürsten seines großen Glücks versinkt. Wenn dieses Video nicht sämtliche Titanic-Ausschnitte klicktechnisch überholt, verlieren wir den Glauben an die romantische Seite des Internets. Schade, dass wir es aus rechtlichen Gründen nicht mit „My heart will go on“ von Celine Dion unterlegen können.


Das perfekte Butenland-Dinner

von Admin | 24. April 2017 | 6 Kommentare

Heute gibt es eine Videospezialausgabe: „Das perfekte Dinner“ Butenland-Prominenten-Edition. Wer wird das beste Arrangement und die leckersten Gerichte zaubern und diesen freundschaftlichen Wettkampf für sich entscheiden? Die Spannung kennt quasi keine Grenzen, denn es kämpft die Creme de la Creme der Butenländer Spachtelelite gegeneinander. Der grummlige Meisterkoch Rudi legt vor, indem er Elvira Huhn und Frau Ente mit seinem berühmt-berüchtigten Matschkompott bewirtet. Da lässt sich Lady Welle nicht lange bitten und lädt ein zum raffinierten Secret-Eimer-Dessert, kritisch beäugt von ihren Juroren Pippilotta und Pumba. Danach bittet der Neuzugang und Senkrechtstarter in Sachen Gaumenfreude Ebi zu Tisch bzw. zur Wiese und zaubert für seinen Sohn Winnie eine unglaubliche Abendbrotsensation. Wir können uns einfach nicht entscheiden und erklären deshalb alle Parteien zum Sieger. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin guten Appetit.


Dr. Pumba und Mr. Krätzchen

von Admin | 23. April 2017 | 5 Kommentare

Anton Plüsch, Pumba Krätzchen, Pippilotta Urinella und Emily:

Emily gibt im Endspurt nochmal alles und streichelt souverän in Stereo. Jedenfalls die Butenländer, die das möchten. Pumba demonstriert hier nämlich sehr schön, wieso er öfter nur eine durchs Bild laufende Nebenrolle abstaubt. Wir können es uns einfach nicht leisten, dass Mitarbeiter Hände einbüßen, nur weil Herr Krätzchen seine wilden 5 Sekunden hat und deshalb gar nicht auf Körperkontakt steht. Wer würde sich da nicht lieber an Anton halten, der höchstens mit einer warmen Zunge statt mit Zähnen das Kraul-Dankeschön überreicht?


Luises Tempoersatz

von Admin | 23. April 2017 | 3 Kommentare

Luise beweist lässig, warum der Mensch auch in Sachen Zungenmobilität dem Rind unterlegen ist und wieso sich Taschentücher für Kühe nie am Markt durchsetzen konnten. Wir verneigen uns ehrfürchtig vor so viel kuhler Reichweite.


20 verschiedene Oinks von Rosa-Mariechen

von Admin | 22. April 2017 | 8 Kommentare

Wir sind uns nicht ganz sicher, ob Rosa-Mariechen hier einen alten Schweineschlager versonnen vor sich hin grunzt, während sie ihr Bett neu bezieht, oder ob die Geräuschkulisse noch immer von Ebis und Winnies Einzug herrührt. Ist aber auch egal, denn unsere Diva scheint sehr zufrieden zu sein. Jedenfalls immer solange, bis Eberhard wieder bei ihr anklopft, da geht die Laune dann direkt Richtung Eiszeit. Dieses Butenland-Traumpaar können wir für die Zukunft wohl ausschliessen.


Piggypedia

von Admin | 22. April 2017 | 6 Kommentare

Das Hausschwein (Sus scrofa domestica) stammt vom Wildschwein ab und wurde vor etwa 9.000 bis 10.000 Jahren vom Menschen domestiziert.
Schweine sind Allesfresser, sie leben gern in Gruppen zusammen und pflegen strenge Hierarchien. Sie können sehr gut riechen und hören und werden – wenn sie nicht vorher geschlachtet werden – bis zu zwölf Jahre alt. Schweine kommunizieren in einer eigenen Sprache. Rund 20 verschiedene Oinks haben Biologen schon identifiziert.

Foto: Eberhard pflegt einen ausgiebigen Mittagsschlaf


Wie geht es Janne Rübergemacht?

von Admin | 21. April 2017 | 15 Kommentare

Hier erzählen wir es euch. Und da Karin eigentlich alles perfekt erklärt, möchten wir hier im Text auch nur noch zwei Dinge extra herausstreichen.

Zum einen wollen wir auf Lillja im Hintergrund hinweisen, die mittlerweile tiefenentspannt auf der Weide liegt und nicht mal mehr im Traum daran denkt, verwirrt und von neuen Eindrücken überrumpelt zurück zum Hof zu laufen. Nochmal ein herzliches Hallo zum endgültigen Ankommen in der Herde, du Hübsche.

Und zum anderen zeigt das Video auch sehr schön, dass Janne solange Pumba im Scherz jagt, bis der sich hinter Pippilotta versteckt. Danach hat er seine Ruhe, weil sich an diese natürliche Respektsperson natürlich niemand herantraut. Wie konnten wir diesen Hof bloß vor der Ankunft von Frau Urinella leiten? Wir können uns nicht mehr erinnern …


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