Denn Tiere sind keine Maschinen
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Rush Hour auf dem Kuhdamm

von Admin | 13. November 2018 | 3 Kommentare

Auf Butenland naht mit Riesenschritten die Stallsaison. Das merkt man daran, dass die Rinder nun immer öfter nach Hause kommen, weil es erstens draußen von den Temperaturen her immer ungemütlicher wird, aber auch zweitens auf den Weiden nicht mehr genügend Gras vorhanden ist. Natürlich greift rind da lieber auf die immer gefüllten Heuraufen direkt auf dem Hof zurück, immerhin gilt es, zwei Ballen pro Tag zu verspachteln, bis alle Mägen gefüllt sind.

Auch die knallharten Übernachtungscamper werden immer seltener, und langsam ziehen es fast alle vor, lieber im kuscheligen Stall zu ruhen. Ein menschlicher Zimmerservice, der nun wieder 2 Mal täglich ausmistet und die Betten macht, ist einfach ein Luxus, auf den man höchstens verzichtet, wenn draußen die große und vor allem warme Freiheit lockt.

Also wird jetzt erstmal eine längere Outdoor-Pause eingelegt und es werden stattdessen alle Vorzüge des Butenländer 5-Sterne-Hofs ausgenutzt. Die nächste Weidesaison kommt bestimmt, warum sich bis dahin nicht mal richtig verwöhnen und die Rinderseele einfach baumeln lassen? Immerhin ist dieses KUHle Wellness-Center ja das Hobby der hier lebenden Menschen, die will man selbstverständlich auch nicht dadurch enttäuschen, dass man den Service nicht huldvoll annimmt.


Die Videoüberwachung in Schlachthöfen

von Admin | 13. November 2018 | 2 Kommentare

Eigentlich wollten wir gar nicht kommentieren, dass der Schlachthof in Oldenburg, der die letzten Wochen durch die Schlagzeilen ging, jetzt geschlossen wird. Viel zu groß ist die Gefahr, dass sich Menschen beruhigt zurücklehnen und mit weniger Gewissensbissen ihre Tagesration toter Körper herunterschlingen, weil ein sogenanntes schwarzes Schaf aufgeflogen ist und deshalb die Chancen gestiegen sind, dass ihr persönliches Opfer auf eine wundervolle und erstrebenswerte Art und Weise im Kindesalter umgebracht wurde.

Spannend ist aber an diesem Vorfall, dass zum ersten Mal auch drei Veterinäre von der Stadt Oldenburg erkannt wurden und angeklagt sind. Diese Tierärzte sind auf den Videoaufnahmen mit klar erkennbaren Namensschild zu sehen, entweder während sie die Tierquälerei in aller Seelenruhe beobachten oder sogar selber auf die Tiere einstechen. Und das ist etwas, was man wirklich nochmal herausstellen und unterstreichen sollte. Denn mit den Veterinären sitzt zum ersten Mal ausgerechnet die Instanz auf der Anklagebank, deren eigentliche Aufgabe es ist, das Tierleid zu verhindern. Das stellt nicht nur das gesamte System in Frage, gleichzeitig ist auch jede Form von Videoüberwachung ad absurdum geführt. Denn wer soll die übernehmen, wenn selbst manche Veterinäre die Tiere bewusst misshandeln? Leisten könnte so eine Überwachung nur eine neutrale Behörde ohne jede Verbindung zu den Betreibern. Und wie allergisch sowohl Politiker als auch Lobbyisten und andere Beteiligte auf so einen Eingriff von außen reagieren, sieht man gerade an der Kriminalisierung, die Tierrechtler erfahren, wenn sie Horrorzustände in industriellen Tierhaltungsbetrieben filmen.

Dass jetzt zum ersten Mal Veterinäre verantwortlich gemacht werden, ist auf jeden Fall eine Entwicklung, die wir zumindest begrüßen. Denn zwei Dinge stehen fest: Dass wir von solchen Bildern nicht überschwemmt werden, liegt ausschließlich daran, dass Fernsehstationen nur an krassen Aufnahmen interessiert sind. Trotzdem kommt es in ausnahmslos jedem Schlachthof zu Tierquälereien, das lässt sich in einem Akkordbetrieb überhaupt nicht verhindern. Setzt man das in Kombination mit einer immer sensibler reagierenden Öffentlichkeit und Urteilen gegen alle Verantwortlichen, egal in welcher Hierarchieposition, dann ergibt sich ein sehr stressiges Zukunftsbild für die ganze Branche. Denn wie hat schon Paul McCartney gesagt? „Hätten die Schlachthäuser Glaswände, dann würde jeder vegetarisch leben.“ Das wäre zumindest schon mal ein Anfang. Und es beinhaltet auch eine tolle Perspektive für den Veganismus, wenn man sieht, wie der Großteil der Verbraucher auf diese immer gläserner werdende Ausbeutungsindustrie reagiert.

Beteiligt euch trotzdem ruhig an dieser Umfrage https://www.facebook.com/…/a.79080775093…/2395234833824201/… , wenn ihr dazu eine Meinung habt. Wir selber tun uns nicht nur aus den oben aufgeführten Gründen schwer mit der Frage nach Videoüberwachung von Schlachthöfen. Darüberhinaus sind wir auch noch davon überzeugt, dass man jemanden weder „gut“ noch „artgerecht“ umbringen kann. Und ein Tier schon gar nicht „human“. Interessant ist auch, dass viele Tierrechtsorganisationen bei ihrer Straßenarbeit mit Videomaterial arbeiten, das sie in Schlachthöfen gedreht haben, in denen alles so läuft wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Und trotzdem will diese Bilder niemand sehen, einfach weil der Mord an einem Tier immer etwas Abstoßendes ist. Egal ob dem Opfer ein künstlicher Schlaganfall durch einen Bolzenschuß zugefügt, es vergast oder es an den Beinen aufgehängt wird, um ihm und seinen Leidensgenossen im Akkord die Kehle durchzuschneiden. Spätestens bei Ansicht dieser Vorgänge wird den meisten klar, dass jede an den Haaren herbeigezogene Rechtfertigung gerade unter Aspekten des Tierwohls nur zynisch sein kann. Keine Videoüberwachung dieser Welt wird jemals herausstellen, dass ein Tier glücklich gestorben ist und jeder Verantwortliche sich deshalb nicht in Grund und Boden schämen müsste. Das können wir sogar fest versprechen.


Was machen Luise und Herbstzeit?

von Admin | 12. November 2018 | 2 Kommentare

Im heutigen Video schauen wir mal bei Luise und Herbstzeit vorbei. Wie sich das für beste Freundinnen gehört, leckt Luise Herbstzeit eine neue Frisur und macht auch nicht vor dem restlichen Körper halt. Diese Pflege ist unheimlich wichtig für das soziale Gefüge, denn nur Familienmitglieder und/oder der Freundeskreis werden von einem Rind so verwöhnt. Und zusätzlich ist man hinterher auch noch blitzsauber, da gibt es echt keinen Grund zum Meckern.

Die beiden Hauptdarstellerinnen sind eigentlich unsere zwei Sorgenrinder, denn sie leiden an fortschreitender Arthrose. Diese Krankheit ist altersunabhängig, so hat sie sowohl die 17jährige Herbstzeit als auch die 11jährige Luise erwischt. Dabei spielen auch die unterschiedlichen Lebensläufe keine Rolle, denn Luise wurde auf einem anderen Lebenshof geboren und kennt keine Ausbeutung, während Herbstzeit 7 Jahre lang die normalen Torturen einer Milchkuh ertragen musste.

Allerdings gibt es bei beiden Patientinnen momentan keinen Grund zur Klage. Herbstzeit, der wir schon öfter nach einem Festliegen wieder auf die Beine geholfen haben, teilweise bis spät in die Nacht hinein, war diesen Sommer so stabil, dass sie uns damit sogar überrascht hat. Und bei Luise ist das Leiden stark wetterabhängig, so dass auch sie durchaus ihre sehr guten Tagen hat. Und gerade am heutigen Video kann man ja sehr gut sehen, dass beide ihren Alltag in vollen Zügen geniessen können. Drücken wir alle die Daumen, dass das noch lange Zeit so weitergeht und die beiden der Arthrose zeigen, was ein Rinderwille für Berge versetzen kann.


Mehr Verbote, bitte

von Admin | 12. November 2018 | 8 Kommentare

„… Es ist kein Geheimwissen, dass die Produktion eines Kilos Kartoffeln 100 Liter Wasser verbraucht, jene eines Kilos Rindfleisch dagegen 15.000. Trotzdem isst der Durchschnittsdeutsche jährlich immer noch knapp 60 Kilo Fleisch, weil es halt da ist und außerdem gut schmeckt…. Es reicht also nicht, bei Umweltthemen auf die Mitmachbereitschaft des Individuums zu setzen, dafür ist die Lage längst zu dramatisch, siehe Earth Overshoot Day. Wenn der Einzelne einen Missstand nicht zu beheben vermag, ist die Gesellschaft als Ganzes gefragt, also auch die Politik. Und wenn deren Appelle an den guten Willen nichts bringen, sind Verbote angebracht. Bei aller Liebe zur Wahlfreiheit: Es gibt kein Menschenrecht auf täglichen Fleischverzehr, Autofahren in der Innenstadt oder Plastiktrinkhalme……“
https://www.zeit.de/2018/45/konsumverhalten-plastikverbot-eu-beschluss-umwelt-befreiung?fbclid=IwAR0YVe-UUX5pz0Jn2FhzTFtNVPSvHVhuLlM9ggoWiLK7JraEbgwKDb5GS_w


Happy Plüschday, Anton!

von Admin | 11. November 2018 | 4 Kommentare

Die Damenwelt in unserer Rinderherde ist heute in heller Aufruhr, denn mit Anton feiert einer der charmantesten Ochsen im KUHniversum seinen 3. Geburtstag. Gerade 2018 hat der Butenländer Mr. Lover-Lover geflirtet, was das Zeug hält, und Julchen, Janne, Leevke und Elsa den Kopf verdreht. Trotzdem muss man sich keine Sorgen über Eifersüchteleien auf der heutigen Party machen, denn COWsanova Anton beherrscht das außergewöhnliche Kunststück, jede Beziehung in Freundschaft zu beenden. Wobei „beenden“ sogar das falsche Wort ist, denn der Schlingel setzt seiner offiziellen Freundin auch gerne mal Hörner auf und KnUHtscht längst verflossen geglaubte Liebschaften. Da lässt sich der KUH Heffner von Butenland einfach nicht festnageln und agiert nach Tageslaune. Und wer könnte ihm schon lange böse sein? Gerade jetzt, wo die Jahreszeit beginnt, in der er sich seinen jährlichen Plüschpullover wachsen lässt und so nicht nur gekonnt Süßholz muht, sondern auch noch neue Massstäbe beim Kuschelfaktor setzt, ist man einfach chancenlos.

Mittlerweile lebt Anton schon 2 1/2 Jahre auf unserem Hof. Eigentlich sollte ihm nur ein knapp 4monatiges Leben in einem Mastbetrieb vergönnt sein, aber glücklicherweise schafften wir es durch hartnäckige Verhandlungen, ihn davor zu bewahren. So läuft er inzwischen super in der großen Herde mit, lässt sich von den jungen Kühen bewundern und von den älteren bemuttern, und ist auch jederzeit für ein Männergespräch mit den anderen Ochsen zu haben. Allerdings hat das Schicksal doch einmal sehr herb bei ihm zugeschlagen, denn er wurde hornlos gezüchtet. So fehlen ihm wichtige Werkzeuge bei den Rangordnungskämpfen und er wird deshalb in der Herde nie sehr weit nach oben steigen.

Das stört aber natürlich seine aktuelle Geburtstagsfete überhaupt nicht, denn die begeht er mit seiner ersten großen Liebe Jule. Hier https://www.youtube.com/watch… könnt ihr sehen, dass sich die beiden schon direkt nach Antons Ankunft super verstanden haben. Und damit nicht genug ist unser Julchen auch noch so resolut, dass sie die professionellen Tortendiebe Puschek und Pipilotta zumindest teilweise abwehren kann. Wer braucht schon Hörner, wenn er so eine beste Freundin hat? Wir wünschen dir jedenfalls auch alles Gute, Anton, verdreh uns allen bitte noch jahrzehntelang die Köpfe.


Ein Sonntag im Bett

von Admin | 11. November 2018 | 4 Kommentare

Schweine schlafen bis zu 16 Stunden am Tag. Das ist aber auch kein Wunder, denn in ihren Wachphasen sind diese neugierigen Tiere ständig damit beschäftigt, ihr Revier abzulaufen, den nächsten Zwischensnack zu erbeuten oder lauschige Badeplätze zu erobern. Und nicht nur die Diven unter ihnen schwören aus reinen Unterhaltungsgründen auf Sachensuchen und Entdeckungen. Allein dieser natürliche Erkundungsdrang macht den Gedanken unerträglich, was diese Tiere zusammengepfercht auf wenigen Quadratmetern in einer Massenhaltung durchleiden müssen.
 
Wie viele Säugetiere teilen sie sich ihr Schlafbedürfnis in eine längere Phase und kurze Zwischensiestas ein. Dabei bevorzugen sie ein festes Schlafzimmer und ruhen deshalb an von ihnen ausgewählten, gewohnten Orten. Je nach Art richten sie sich dort Erdhöhlen ein, bauen sich mit der Vegetation regelrechte Nester oder türmen wie die Butenländer Beispiele Stroh zu ausufernden Palästen auf. Es gibt aber auch Wildschweine, die auf dem nackten Boden nächtigen, wenn die Temperaturen es zulassen, und nicht nur Eberhard und Winfried übernehmen spontan fremde Betten. Dieses Verhalten gibt es auch in der freien Wildbahn, wenn Schweine hoffentlich verlassene Höhlen zu ihrem neuen Traumreich erklären. Die Toilette, die ebenfalls fest eingerichtet wird, ist streng getrennt und möglichst weit entfernt von diesen Wohnräumen. So wie sich das für ein intelligentes und sehr an Hygiene interessiertes Lebewesen gehört.

Maret Einhorn feiert ihren 22. Muhday

von Admin | 10. November 2018 | 4 Kommentare

Am 6.11. wurde Marte 22 Jahre alt, heute zieht ihre beste Freundin Maret nach und macht ebenfalls dieses Lebensjahr voll. Somit sind die beiden die zwei ältesten Kühe auf Butenland. Wenn ihr nochmal ihre Ankunft bei uns miterleben wollt und überhaupt an ihrer Hintergrundgeschichte interessiert seid, dann klickt doch mal auf diesen Link: https://www.youtube.com/watch?v=5-n25C7qy44 Der führt zu einem WDR-Beitrag, ab Minute 4:36 erfahrt ihr alles über Herkunft und die ersten Butenland-Wochen des Quartetts, das sie mit den bereits verstorbenen Kühen Maja und Milla gebildet haben. Beachtet dabei auch unbedingt, wie verwahrlost Maret und Marte angekommen sind und was für ein Bild sie heute abgeben. Man kann kaum glauben, dass das die gleichen Rinder-Omas sind.

Seltsamerweise hat sich Marte aber irgendwo verquatscht und teilt sich nicht die Heutorte mit ihrer besten Freundin. Aber das ist kein Problem, denn erstens gibt es so mehr für das Geburtstagskind und zweitens geht es ja sowieso um etwas ganz anderes. Im Video vom WDR hat Karin noch darüber sinniert, dass wir den beiden einen schönen Sommer ermöglichen wollen, aus dem nun schon zwei komplikationsfreie Weidesaisons geworden sind. Dementsprechend ist auch kein Ende abzusehen. Das ist sowohl für die zwei rüstigen Renterinnen als auch für uns menschliche Zivis das schönste Geburtstagsgeschenk überhaupt, wer braucht da schon Gäste, die die Torte wegfuttern?


Puschek in Love

von Admin | 10. November 2018 | 4 Kommentare


Unser heutiges Tagesbild, mit dem wir die Liebschaft dokumentieren, über die momentan auf dem Hof am meisten per MUHnd-zu-MUHnd-Propaganda getuschelt wird, könnte auch als Suchbild fungieren. Denn Romeo Puschek steht seit Neuestem nicht nur auf größere Frauen wie Trude, er tarnt sich auch das ganze Jahr über in Herbstfarben, was jetzt natürlich besonders raffiniert zur Geltung kommt.

Da ist es schon gut, dass wir ihn aktuell nie suchen brauchen, sondern immer nur nach unserer sehr schneller zu entdeckenden Zebu-Kuh schauen müssen. Denn in ihrer Nähe wird sich auch der Pekinesen-Vampirgraf aufhalten. Sein erster Gang am Morgen führt in zu seiner Angebeteten und auch bei jedem Kontrollgang auf der Weide ist er kaum von ihrer Seite zu bekommen. Dass Trude Desinteresse heuchelt, stört ihn dabei nicht weiter, er weiß halt genau, dass viele Frauen erobert werden wollen.

Das Paar in spe ist auch einer der wenigen Fälle, in dem wir es schade finden, dass es nie zu Nachwuchs kommen wird. Uns hätte schon allein interessiert, wie sich die Kinder artikulieren würden, immerhin wäre die Mama überzeugte Kampfhusterin und der Papa leidenschaftlicher Akkordkläffer. Aber wahrscheinlich wäre die Restherde von dieser Geräuschkulisse auch auf Dauer zu eingeschüchtert. Es ist also gut, dass diese Romanze über Power-Barking, gekonntes Ignorieren und Einkreisungsbalztänzen ausgelebt wird, wenn auch zumindest von Puscheks Seite aus nicht weniger leidenschaftlich als bei anderen einseitigen „Liebe auf den ersten Blick“-Beziehungen.


Rätselauflösung – Typisch Jan mal wieder

von Admin | 9. November 2018 | 5 Kommentare

Gestern haben wir Chaya bei der täglichen Arbeit beobachtet, deshalb begeben wir uns mit dem heutigen Tagesvideo in das menschliche Heimwerkerstudio. Dort wurde ebenfalls sehr fleißig in einer Hommage an Ikea-Möbel eine neue Heuraufe zusammengebastelt. Dabei lösen wir auch gleich das Kalender-Rätsel von heute mittag auf und enthüllen, was Jan verloren hat. Schaut es euch an, denn an dieser Stelle wird aus Spannungsgründen nichts verraten und Jan erklärt euch das Ganze höchstpersönlich im Video. Offen bleibt, ob unser Bauer ungeschickt war, ein Fall von häuslicher Gewalt durch Indira vorliegt oder die arbeitsscheue Heuraufe sich gegen den Aufbau gewehrt hat. Wir bleiben natürlich an dieser mysteriösen Butenländer X-Akte dran.

Auf jeden Fall kann man festhalten, dass die Arbeit auf Butenland so gut von der Hand geht, weil wir als Team funktionieren, alles mit Humor und vor allem uns selbst auch nicht so bierernst nehmen. Das entspannt wirklich extrem und schafft eine sehr lockere Atmosphäre. Was auch die letzte Szene beweist, in der Karin einen tollen Ersatz für den Verlust präsentiert, noch ein Original vom unvergessenen Prinz Lui, aber bei Jan komischerweise auf wenig Gegenliebe stößt.


Gewinnt einen Butenland-Kalender für 2019

von Admin | 9. November 2018 | 23 Kommentare

Der Kalender für 2019 ist endlich hier https://onlineshop.stiftung-fuer-tierschutz.de/ erhältlich, deshalb wird es jetzt natürlich auch wieder das eine oder andere Gewinnspiel geben. Da sich hier aber inzwischen echte Butenland-Profis versammelt haben und unsere Gewinnfragen deshalb meist mit dem ersten Beitrag geknackt wurden, haben wir uns diesmal eine echt harte Nuss ausgedacht. Das heutige Rätsel lautet: Jan hat etwas verloren, was könnte das sein? Viel Spaß beim Raten, ihr dürft bis zur Veröffentlichung des Abendvideos knobeln, dort wird das Ganze dann aufgelöst. Wer als erstes einen Glückstreffer landet, dem senden wir nächste Woche einen Kalender zu.

Der Mann, um den sich unser heutiges Rätsel dreht, ist hier auf Butenland groß geworden. 1978 brach er aus familiären Gründen sein Lehramtsstudium Biologie und Mathematik nach sechs Semestern ab, um auf dem elterlichen Hof eine landwirtschaftliche Lehre zu beginnen. Ab 1980 besuchte er die Fachschule für Landwirtschaft mit anschließendem Meisterkurs, wurde 1981 offiziell Betriebsleiter auf Hof Butenland und stellte den Milchviehbetrieb schrittweise auf Biolandwirtschaft (Demeter) um. 1984 absolvierte er erfolgreich die Prüfung zum Landwirtschaftsmeister.

Da er im Herzen aber immer schon stark den Tieren verbunden war, konnte ihn natürlich auch nicht die Ausbeutung auf einem Demeter-Hof glücklich machen, und so stand Hof Butenland 2001 fast vor dem Aus. Allerdings passten die letzten 10 Kühe nicht mehr auf den Transporter, also versprach ihnen Jan kurzerhand, dass sie auf dem Hof in Freiheit und Selbstbestimmung ihren Lebensabend verbringen können. Das war der Startschuss für den Lebenshof Butenland, der 2007 sogar komplett der heutigen Tierschutzstiftung überschrieben wurde, die Jan und Karin 2007 gegründet haben. So ist gewährleistet, dass das Projekt auch über die Lebenszeit der Gründer hinaus Bestand hat und nie wieder Tiere auf dem Hof ausgebeutet werden, da das strikt den gesetzlich verbindlichen Stiftungsgrundlagen widersprechen würde.


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