Denn Tiere sind keine Maschinen
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Lass es Liebe sein

von Admin | 23. Oktober 2017 | 8 Kommentare

Es war eigentlich abzusehen, dass Eberhard als einer der ersten Butenländer intensiveren Kontakt zu unserem neuen Familienmitglied Tilly aufnimmt. Dieser Schwerenöter der alten Schule lässt eben überall schon reflexartig seinen Charme spielen.

Wir müssen diese Liaison allerdings im Auge behalten. Und das nicht nur, um einen Eifersuchtsanfall von Rosa Mariechen zu umgehen, wenn sie sieht, wie ihr Herzenseber mit fremden Hühnern flirtet und vor lauter Faszination förmlich erstarrt. Es macht auch einfach wenig Sinn, dass wir das ehemalige Masthuhn Tilly auf eine Diät setzen, sie sich aber zum Nachtisch Essensreste aka Kalorienbomben aus Ebis Zähnen wegpickt. So romantisch das auch sein mag …


Else, die Modeikone

von Admin | 23. Oktober 2017 | 4 Kommentare

Else hat sich gerade spontan ein paar schicke Stiefeletten für die modebewusste Sau von heute gebastelt. Natürlich komplett biologisch abbaubar und unter schweineguten Arbeitsbedingungen produziert. Wenn diese bahnbrechende Erfindung nicht aus dem Stand die gesamte Modewelt revolutioniert und auch bald auf den Pigwalks der Glamour-Metropolen getragen wird, dann kann es nur daran liegen, dass dieser atemberaubende Geniestreich noch nicht ganz wasserfest und deshalb eher etwas für die Sommersaison ist. Aber Else arbeitet daran.

Leevke wird 2 Jahre alt

von Admin | 22. Oktober 2017 | 6 Kommentare

Leevke feiert ihren 2. Muhday. Es war etwas unsicher, ob heute ein Video kommt oder wir die Gratulationen doch auf morgen verschieben müssen, denn die junge Dame ist momentan brünstig, was gerade in der anbrechenden, doch im Vergleich zur Weide etwas engeren Stallsaison nicht unter idealen Drehbedingungen läuft. Aber letztendlich haben wir es doch geschafft und die Heutorte wurde mitsamt Glückwünschen übergeben. Als erster Gast kam gleich mal Tilly vorbei, die sich damit auch sehr vorbildlich in der neuen Nachbarschaft beliebt und bekannt gemacht hat.

Leevke ist seit dem Sommer 2016 eine Butenländerin und gehört wie Dina (hochschwanger mit Mattis), Fine, Elsa und Janne zu unserer Familie Rübergemacht. Das sind die Rinder, die ihr Glück in die Klauen genommen, es aus eigener Kraft nach Butenland geschafft haben und deshalb auch für immer im kuhlen Paradies bleiben dürfen.

Happy Birthday, liebe Leevke, und alles Gute zu den ersten 14 Monaten in Freiheit. Auf das noch viele weitere Jahre dazukommen.


Herzlich willkommen, kleine Tilly

von Admin | 22. Oktober 2017 | 10 Kommentare


Hier sitzen wir nun und haben´s schön

von Admin | 21. Oktober 2017 | 6 Kommentare

Das heutige Tagesvideo handelt von einer der unzähligen Begegnungen, die hier auf Butenland tagtäglich in den unterschiedlichsten Kombinationen stattfinden und dafür sorgen, dass unsere Arbeit nie langweilig wird. Diesmal haben sich Indira, Pumba, Pippilotta und Janne auf der Weide getroffen und eine Runde geklönt.

Janne ist seit Mitte April dieses Jahres eine Butenländerin und gehört zu unserer Familie Rübergemacht. Das sind die Rinder, die sich aus eigener Kraft von einem Nachbarbauern zu uns aufgemacht haben und dabei weder von Elektrozäunen noch Wassergräben aufgehalten werden konnten. Diesen wahren Heldenmut belohnen wir mit unserem Motto, das da lautet, dass jeder tierische Neuzugang bleiben darf, der es aus eigenem Antrieb auf unsere Weiden schafft.

Janne hatte damals zusätzlich mit einem Sonnenbrand auf der Nase zu kämpfen, ein Krankheitsbild, das bei einem Rind nicht so ungefährlich ist wie bei uns Menschen. Aber mit Hilfe unseres Tierarztes haben wir auch das gut in den Griff bekommen. Inzwischen hat sich Janne super in der Herde eingelebt und ist gleichzeitig die jüngste Butenländerin auf dem Hof.


Pavarotti Superstar

von Admin | 21. Oktober 2017 | 4 Kommentare

Unser krähender Rockstar Pavarotti ist etwas unzufrieden mit der Zuschauerresonanz auf seiner letzten Tournee quer über den Hof. Und tatsächlich sind es immer nur die gleichen Groupie-Hühner, die ihn begeistert abfeiern. Aus diesem Grund hat er heute ein Promotionfoto bei uns angefordert, das er kopieren und dann auf den Weiden und im Stall verteilen kann. Wäre doch gelacht, wenn er beim nächsten Konzert nicht auch ein paar Rinder und das eine oder andere Schwein in der Zuschauerschaft begrüßen könnte. Das Gesangstalent für speziesübergreifende Euphorie ist ja absolut da.


Bei der Arbeit mit T4, Chaya und Emma

von Admin | 20. Oktober 2017 | 4 Kommentare

Dass Butenland ohne die tierischen Bewohner keinen Sinn machen würde, liegt auf der Hand. Nicht so weit verbreitet ist allerdings die Tatsache, dass hier auch alles im Chaos enden würde, wenn wir nicht täglich tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung von unseren vierbeinigen Familienmitgliedern bekämen.

Bestes Beispiel dafür ist der heutige „Bett & Snack“-Lieferservice frei Stall. Erst gibt unser Kater T4 für Jan professionell das Navigationsgerät und schnurrt perfekte Richtungsanweisungen, damit die Heuballen sicher zum Bestimmungsort gefahren werden können. Dort angekommen wartet schon Chaya, bestätigt kurz den Erhalt der Lieferung und breitet sie dann fachmännisch im gesamten Schlafsaal aus. Und als wäre das nicht schon großartig genug, hat sie auch noch mit Emma eine Ausbildungsstelle besetzt und gibt ihr natürliches Deko-Talent großzügig an kommende Generationen weiter. Da kann Mensch einfach nur staunen.

https://www.youtube.com/watch?v=2nqKZNO2PFg


Freunde fürs Leben

von Admin | 20. Oktober 2017 | 3 Kommentare


Den entspanntesten Mittagsschlaf hält Winnie noch immer, wenn Pippilotta ihm vorher einen schweinischen Witz erzählt hat. Danach geht es immer mit einem Lächeln ins Traumland und entsprechend gestärkt ist Schwein für die nächste Erkundungstour über den Hof oder eine weitere Arbeitsschicht im Kräutergarten. Wenn man so großartige Freunde hat, darf Papa Eberhard auch ruhig etwas länger bei Rosa Mariechen Süßholz grunzen und sich leicht bei der gemeinsamen Bettruhe verspäten.


Gestern und heute war Klauenpflegetag bei allen Rindern

von Admin | 19. Oktober 2017 | 6 Kommentare

Heute haben wir unseren regelmäßigen Klauenpflege-Marathon beendet. Da Butenland inzwischen 43 Rinder beherbergt, dauert diese Prozedur volle 2 Tage und wir sind auch jeweils locker 8 Stunden pro Schicht beschäftigt.

Als erstes müssen die Rinder geschlossen von der Weide geholt und Abtrennungsgitter aufgebaut werden. Um bei der Arbeit zeitlich etwas Licht am Horizont zu sehen, haben wir mit gleich 2 Klauenständen gearbeitet. Außerdem baten wir Willy, einen erfahrenen und professionellen Klauenpfleger, zu Hilfe. Er fährt auch immer unsere geretteten Neuzugänge sicher gen Butenland, sprich wir sind bereits ein eingespieltes Team.

Unsere Giganten Fiete und Martin, sowie unser nicht weniger gigantisches Riesenbaby Mattis passen leider in keinen Klauenstand, so mussten wir für die drei Herren unseren Treibewagen zweckentfremden und ihn kurzerhand zum Stand umfunktionieren.

Am Ende des Videos seht ihr noch, wie sich die Rinder wieder frisch pedikürt gen Weide aufmachen. Und auch wir sind immer sehr erleichtert, wenn wir diesen fixen Termin mal wieder hinter uns gebracht haben.


Erst gehen die Bienen, dann der Mensch

von Admin | 19. Oktober 2017 | 6 Kommentare
Die jährlich gesammelte Insektenmasse ist innerhalb der vergangenen 27 Jahre um mehr als 75 Prozent geschrumpft. Als mögliche Ursache für den Insektenschwund führten die Wissenschaftler Klimafaktoren, zunehmende landwirtschaftliche Nutzung und sogenannte Lebensraumfaktoren an. Einen Zusammenhang zwischen der intensivierten Landwirtschaft und dem Insektensterben sei nach Ansicht der Wissenschaftler naheliegend.

Seltsam ist die Ruhe auf der Welt, wenn man das Thema anspricht. Die Menschen geraten überall in Rage, egal um was es geht. Nur beim Insektensterben geht kein Ruck durch Gesellschaften, obwohl daran das Überleben der gesamten Menschheit hängt. Denn durch den Insektenrückgang sterben nicht nur immer mehr Vogelarten aus, auch der Mensch ist auf die kleinen Helfer angewiesen, da sie die Pflanzen bestäuben. Und ohne Pflanzen wird es dramatisch leer auf dem Mittagsteller, das müssen selbst Fleischesser einsehen, da sie erstens von Fleisch allein nicht gesund leben können und zweitens auch ohne Futtermittel keine Tierhaltung mehr betreiben können.

Trotzdem kommt dieses Thema weltweit in keinem Wahlkamf vor und alle Bürger reagieren nur traurig bis resigniert. Dabei ist das der Ast, mit dem wir am realistischten nach unten rasen, sobald wir ihn in sehr, sehr naher Zukunft komplett abgesägt haben.

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-10/insektensterben-fluginsekten-gesamtmasse-rueckgang-studie


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