Denn Tiere sind keine Maschinen
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Pumba, die Ehrenente

von Admin | 22. März 2017 | 8 Kommentare

Pumba, heute mal nicht als Bildstörung, sondern als Gefiedertenbeauftragter:

Der Butenländer Rinder-Betriebsrat hat in seiner letzten Stallsitzung beschlossen, dass jede Tierart auf dem Hof ab sofort einen direkten Ansprechpartner erhält. Solche Anweisungen von ganz oben müssen wir dann natürlich sofort umzusetzen und so wurde Pumba zur neuen Vertrauensperson unserer gefiederten Belegschaft auserkoren. Ein echter Glücksgriff, denn er nimmt seinen neuen Job sehr ernst und wurde heute folgerichtig nur in watschelnder und quakender Begleitung gesichtet. Wenn er demnächst in einem unserer Gräben mitschwimmt, ist er wohl zur Ehrenente ernannt worden. Was ja auch wohl das Mindeste für so viel Einsatz wäre.


Bitte recht freundlich

von Admin | 22. März 2017 | 8 Kommentare

Wirklich schade, dass Kühe keine Personalausweise besitzen. Auf dem Schnappschuss demonstrieren unsere rüstigen 20jährigen Seniorinnen Maret und Marte, wie professionell sie die geforderten Frontalaufnahmen hinbekommen würden. Und das Ganze ohne Hilfsmittel, abgesehen von dem Korb Äpfel, den die beiden bei der Fotografin erspäht haben. Vielleicht sollte der Gesetzgeber über Kuh-Pässe statt Ohrmarken nachdenken.

Foto: Maret (links) mit Marte


In Erinnerung an unseren Prinzen der Herzen

von Admin | 21. März 2017 | 8 Kommentare

Auf Hof Butenland leben ausschließlich besondere Tiere, aber hin und wieder sticht sogar aus dieser Reihe von liebenswürdigen Persönlichkeiten jemand heraus. So ein Jemand war Prinz Lui, an den wir mit diesem Video erinnern möchten. Es ist eigentlich unvorstellbar, dass unsere Dramaqueen nun tatsächlich schon genau ein Jahr tot ist. Ein Jahr, in dem wir unserer launischen Diva keine von ihr so heißgeliebten ABBA-Hits vorspielen durften, ein Jahr, in dem unser Prinz sich nicht lautstark zu jeder Gelegenheit in den Mittelpunkt geschoben hat, und ein Jahr, in dem er uns nicht mit seinem unvergleichlichen Rumpel-Charme gekonnt zu jeder Gelegenheit um den Finger gewickelt hat. Für sein Grab haben wir damals eine 3 Meter hohe Eiche versetzt und warten darauf, dass diese endlich rosa Blätter trägt. Erneut möchten wir uns für 11 unvergleichlich schweinegeniale Jahre bedanken, Prinz Lui. Und natürlich dafür, wie gewohnt professionell du auch nach deinem viel zu frühen Abflug im jugendlichen Alter von 17 Jahren in den Schweinehimmel auf den Hof aufgepasst hast. Wer hätte gedacht, dass du als Schutzengel noch mehr drauf hast wie als Alleinunterhalter? Wir als dein dankbares Publikum werden dich nie vergessen. Du fehlst jeden Tag und uns tröstet nur das Wissen, dass du inzwischen den Laden dort oben garantiert übernommen hast und zu „Knowing me, knowing you“ in Dauerschleife täglich in Ananas ertrinkst. Wir sehen uns.


One green planet

von Admin | 21. März 2017 | 3 Kommentare

As you can see from this stunning photo, to the staff at Hof Butenland there is very little difference between cows and dogs.

http://www.onegreenplanet.org/animalsandnature/woman-petting-a-cow-and-dog-will-change-the-way-you-see-farm-animals/


Rückblick statt Regen

von Admin | 20. März 2017 | 5 Kommentare

Hier regnet und stürmt es so sehr, dass wir uns langsam Gedanken über eine Arche Butenland machen. Die Ställe sind bis auf den letzten Platz gefüllt, da bisher kein ungefiederter Butenländer sein Faible für Dauerduschen entdeckt hat, herrscht eine noch lauschigere Kuschelatmosphäre als sonst. Da es deshalb weder im etwas dunklen Stall noch auf der gerade entstehenden Seenplatte akzeptable Drehbedingungen gibt, greifen wir auf eine Filmkonserve zurück. Im Gegensatz zur normalen Fernsehdauerschleife kann man sich gerade unseren Rückblick, den ein Butenland-Fan so grandios zusammengeschnitten hat, ja immer wieder angucken. Morgen gibt es dann wieder neues Material, falls wir über Nacht komplett weggeschwemmt und abgetrieben werden, vielleicht sogar mit karibischen Flair, mal gucken.

 

 


Zum Weltglückstag und zum Frühlingsanfang

von Admin | 20. März 2017 | 4 Kommentare

Zum Weltglückstag wünschen wir allen Menschen die Einsicht, dass es viel glücklicher macht, anderen zu helfen, sie zu respektieren und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, als sie für ein kurzweiliges und unnötiges Luxusbedürfnis zu quälen und umbringen zu lassen. Den Tieren müssen wir nichts wünschen, denn glücklicher als diese Einsicht könnte sie wahrscheinlich nichts machen.

Foto: Für Lara von Paul


Rekord-Mariechen

von Admin | 19. März 2017 | 5 Kommentare

Wie lange braucht ein Schwein, um eine Ananas zu essen?

Rosa-Mariechen arbeitet momentan hart an ihrem persönlichen Eintrag ins Guinessbuch und hat sich da völlig der Ananas-Inhalation unter einer Minute verschrieben. Allerdings befürchten wir, dass das nur ein schöner Traum bleibt, da Schweine wie in diesem Video dokumentiert spontan zu einer natürlichen Saftpresse mutieren können und so etwas eine unerlaubte Wettbewerbsverzerrung darstellen könnte.

Mit diesem Video möchten wir uns auch bei den lieben Paten bedanken, die uns gestern am Besuchstag kiloweise Obst und Gemüse mitgebracht haben. Ohne euch könnte (unter anderem) Rosa-Mariechen nicht so effektiv trainieren.

 


Was macht eine Ente am Sonntag bei Dauerregen?

von Admin | 19. März 2017 | 6 Kommentare

Eigentlich nichts anderes wie sonst. Wie immer ist ganz normale Paddel- und Watschelpatrouille rund um Butenland angesagt, da wird höchstens etwas öfter als sonst der Kopf kurz ins Gefieder gesteckt, um die Frisur nicht über Gebühr zu strapazieren. Aber ansonsten ist man ja kein verweichtlichter Mensch, sondern knallharte Outdoor-Ente, die sich selbst bei Starkregen nur kurz aufplustert, um diesen dann auszulachen.


Streicheln bis zum Umfallen

von Admin | 18. März 2017 | 5 Kommentare

„Wir reden hier von Lebewesen und ich will, und ich will, dass diese Wesen leben.“

Christoph Maria Herbst, Schauspieler

Inzwischen ist es auch schon 8 Jahre her, dass Erna und Else ihre Zelte in einem Tierversuchslabor abbrechen konnten und nach Butenland gezogen sind. Wie drastisch sich ihre Wohnsituation dadurch zum Positiven hin verändert hat, sieht man direkt am Anfang des Videos, wo Erna und Emily demonstrieren, dass sich echte Butenländer buchstäblich bis zum Umfallen lieb haben. Wie sich das für zwei Freundinnen gehört, wird dabei selbstverständlich auch der neueste Klatsch und Tratsch ausgetauscht. Wer sich dabei Ernas zufriedenes Grunzen und ihr tiefes Grinsen anschaut, für den muss es eigentlich endgültig unverständlich werden, was man diesen emotionalen Tieren unter anderem in Laboren antut.


Eine Heutorte zum 9’ten Kuhday für Stine

von Admin | 18. März 2017 | 8 Kommentare

Das Geburtstagskind ist leider ziemlich scheu und weicht uns auch 2 Jahre nach ihrer Ankunft auf Butenland noch immer aus, deshalb wird es heute kein Geburtstagsvideo geben.

Sie kam damals mit ihrer Mama Minna aus einer Beschlagnahmung, was eigentlich schon alles sagt, denn das Veterinäramt greift viel zu selten und auch nur bei Extremfällen zu dieser letzten Maßnahme. Bis zu ihrer Rettung verbrachten die beiden ihre Zeit ständig angebunden in einem dunklen, baufälligen Stall. Stine selbst leidet seit dieser Zeit an neurologischen Ausfällen, die zum Beispiel zu unkoordinierten Bewegungen der Hinterbeine führen, zusätzlich wurden Rollklauen bei ihr diagnostiziert.

Wir können noch nicht mal Paul oder einer anderen natürlichen Frohnatur die Kamera in die Klaue drücken und um ein Foto bitten, denn auch in der Herde ist Stine eine Einzelgängerin, die kaum Kontakt zu den anderen Rindern sucht. Allerdings lebt sie inzwischen in der großen Herde, denn hier hat sie Ausweichmöglichkeiten und kann ungestört ihre große Freiheitsliebe befriedigen. Minna hat diesen Sprung leider bisher nicht geschafft, trotz mehrerer Versuche wollte sie immer zurück in unsere Krankenabteilung, da sie von der Weite der Landschaft und der Anzahl der anderen Rinder überfordert war.

Trotz allem soll dieser Text nicht als trauriger Beitrag aufgefasst werden, denn nichtsdestotrotz ist Stine auf Butenland angekommen und kann hier wie alle anderen Bewohner ihr Ding machen. Und wenn dazu gehört, dass sie sich lieber zurückzieht und jedem Mittelpunkt ausweicht, dann werden wir uns einfach daran halten, das respektieren und sie mit keiner Knipserei nerven. Bei Frieda hat es fast 12 Jahre gedauert, bis sie wieder Vertrauen zum Menschen fassen konnte, diese Zeit und im Ernstfall noch viele Jahre mehr werden wir auch Stine geben.

Bis dahin üben wir uns einfach in Geduld und warten auf ihren ersten Schritt. Bis der kommt, wünschen wir ihr einfach aus der Ferne alles Gute und sind glücklich darüber, dass sie und ihre Mama in der Freiheit angekommen sind und sich das auch nicht mehr ändern wird. Happy Kuhday, Stine, wir freuen uns, dass du zur Familie gehörst.


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