Denn Tiere sind keine Maschinen
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Happy Hour an der Wasserbar

von Admin | 21. Juni 2018 | 4 Kommentare


Die Butenländer Rinder können sich bei ihren täglichen Picknicks zwischen 6 Weiden entscheiden, die sich über 20 Hektar erstrecken. Außerdem gibt es noch die separate Krankenabteilung, auf der unsere Sorgenfellchen leben, die nochmal 2 Weiden umfasst. Auf all diesen Flächen sind Wasserstellen eingerichtet, denn ein Rind benötigt bis zu 80 Liter Flüssigkeit pro Tag. Bei der Wasseraufnahme wird das Maul einige Zentimeter eingetaucht und der Drink eingesaugt. Dieser Vorgang dauert zwischen 2 bis 3 Minuten und es werden bis zu 30 Liter Wasser pro Trinkpäuschen aufgenommen.


Die Gülleklage

von Admin | 21. Juni 2018 | 5 Kommentare

Deutschland wurde nun offiziell von der EU wegen den steigenden Nitrat-Werten im Grundwasser verklagt, am Donnerstag ist das Urteil gefallen. Besonders amüsant wird der Artikel, wenn es darum geht, was unser Land laut EU-Kommission verbessern soll, um Strafzahlungen zu entgehen. Nahezu alle angegebenen Punkte sind ziemlich illusorisch, denn die Dungbehälter platzen dank der Turbo-Massenviehhaltung vor Gülle, deshalb diskutiert man in diesem Land auch nur über eine Verkürzung der Sperrzeiten für Düngungen, Sondergenehmigungen und anderen Wegen, möglichst durchgehend möglichst viel Tiermist auf die Felder zu bekommen.

Unter diesen Umständen wäre auch nur die kleinste Verringerung ein echtes Wunder, der deutsche Steuerzahler sollte sich also auf massive Strafzahlungen in Millionenhöhe einstellen und sich gleichzeitig auch nicht wundern, dass der Trinkwasserpreis in nächster Zukunft steigen wird, da die Klärwerke mit der Aufbereitung gar nicht mehr hinterherkommen. Aber was soll´s? Es schmeckt nunmal so gut, das rechtfertigt alles und natürlich muss für diese ständig von Befürwortern als Privatsache deklarierte Ernährungsweise dann auch jeder zur Kasse gebeten werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/nitrat-im-grundwasser-darueber-entscheidet-der-europaeische-gerichtshof-a-1213593.html


Blubbern gegen die Hitze

von Admin | 20. Juni 2018 | 3 Kommentare


Das heutige Tagesvideo kommt spät und es ist auch eine ältere Konserve, mit der wir euch nochmal einen Tipp von Rosa-Mariechen ans Herz legen wollen, wie man das heiße Wetter problemlos übersteht. Die Wiederholung liegt aber zum Glück nur an positivem Streß, denn Butenland hat Besuch von 2 Kunstprofessoren der Uni Köln, die mit einer Studentengruppe ein Projekt über Tierrechte eingerichtet haben und das auch morgen noch auf Butenland verwirklichen. Da gibt es viel zu erzählen und zu zeigen, worunter dann glatt der Videodreh etwas gelitten hat. Aber morgen versorgen wir euch dann wieder mit aktuellem Gossip der Butenländer Stars und Sternchen, versprochen. 😉


Blick in den Garten von Hof Butenland

von Admin | 20. Juni 2018 | 5 Kommentare

Selbstverständlich nutzen wir die Fläche auf Butenland auch zum Amusement unserer Vögel- und Insektenfreunde. Deshalb stösst man hier ständig auf Blumenwiesenbuffets, wir haben Insektenhotels eingerichtet, überall gibt es Ecken mit Wasserstellen und wir füttern die gefiederten wilden Nachbarn auch ganzjährig. Unter diesem Link hier https://www.facebook.com/BR24/videos/10156177828560336/?hc_ref=ARSPLeKwtMj2W7B4mRPMjeFororWxia_0yZ-h_QbRpfDny9jRO3WSA6aaGJYFe3Ws8M kann sich jeder darüber informieren, wie man schnell einen Garten insektenfreundlich macht.


Die Milch gehört Jule

von Admin | 19. Juni 2018 | 5 Kommentare


Heute dreht sich im Tagesvideo alles um Jule und wem die Milch aus Mama Jettes mobiler Bar gehört. Nein, die Antwort auf diese eigentlich sogar rhetorische Frage ist weder ein Milchkonzern noch ein menschlicher Erwachsener mit Abstillproblemen, die er sein Leben lang artfremd befriedigen möchte. Es gibt nur eine Lösung und die lautet, dass Jettes Muttermilch ausschließlich ihrem Kind gehört. Wir wissen wirklich nicht, warum das so viele Menschen, überwiegend sogar mit eigenem Nachwuchs, der gestillt wurde, nicht begreifen. Schwierig ist dieses Rätsel ja nun wirklich nicht zu lösen.


Update zu Else

von Admin | 19. Juni 2018 | 8 Kommentare

Leider müssen wir heute mal wieder traurige Nachrichten übermitteln, da wir euch über den Gesundheitszustand von Else informieren wollen. Wir haben die Schweineklinik des Universitätsklinikum Hannover angerufen und die Symptome geschildert. Traurigerweise war sich der Tierarzt sehr sicher, dass sie einen Gebärmuttertumor hat, die Darmblutungen weisen sogar darauf hin, dass auch schon andere Organe betroffen sind und das Ding dort hineingewachsen ist. Wir hätten zwar noch die Möglichkeit, eine Ultraschalluntersuchung zu machen, aber dabei müsste Else fixiert werden und die Diagnose würde sich sehr wahrscheinlich nur bestätigen, da die Symptome zu eindeutig und alternativlos sind und der Arzt dementsprechend sicher ist.

Die einzige Behandlungsmöglichkeit wäre eine Operation, dahingehend wurden wir aber gleich erinnert, dass das nur unter einer Vollnarkose möglich ist und bei so etwas die Überlebenschancen eines Schweins sehr gering sind, da es fast immer zu einem Kreislaufzusammenbruch sowie anderen schweren Komplikationen kommt. Die Medizin steht da leider noch fast am Anfang, aus dem einfachen Grund, dass außer Lebenshöfen wie wir kaum jemand eine Operation an einem Schwein für nötig hält. Sogar das in diesen Kreisen fast biblische Alter von Else sorgte für Überraschung und vor allem Neuland, da 9jährige Schweine in dieser gnadenlosen und grausamen Tierhaltungsindustrie überhaupt nicht vorgesehen sind und so alle Erfahrungswerte fehlen.

Else trinkt außerdem überdurchschnittlich viel, was zusätzlich auf eine Niereninsuffizienz hindeutet. Der Eingriff wäre nur in Hannover möglich, wir müssten ihr also auch noch den Stress einer mehrstündigen Autofahrt antun, wenn sie die Operation wie durch ein Wunder überleben würde, stände auch noch ein mehrtägiger Klinikaufenthalt in komplett fremder Umgebung an. Der Tierarzt riet uns von all diesen Maßnahmen ab und wir stimmen ihm schweren Herzens zu.

Else ist noch sehr aktiv, geht regelmäßig mit ihrer besten Freundin Erna auf die Weide und ist bisher in keiner Lebensqualität eingeschränkt. Die Krankheit macht sich nur über die gelegentlichen Darmblutungen bemerkbar, außerdem verliert sie an Gewicht, obwohl sie ausreichend frisst. Trotzdem leidet sie nicht, also werden wir ihr nun die verbleibende Zeit noch so angenehm wie möglich machen, sie dabei beobachten, und im schlimmsten Fall dann auch wieder entscheiden, dass der Zeitpunkt gekommen ist, an dem wir ein weiteres Familienmitglied schmerzfrei erlösen müssen. Das ist einfach das schlimme Kleingedruckte, was jeder Lebenshofbetrieb mit sich bringt und vor dem wir uns auch niemals drücken werden, so schwer es uns auch fällt.


Puschek on board

von Admin | 18. Juni 2018 | 9 Kommentare


Puschek ist nun schon ein paar Wochen auf Butenland und inzwischen lassen sich zwei Tatsachen nicht mehr leugnen: Zum einen hat er uns voll im Griff und zum anderen handelt es sich bei ihm um den motorsportbegeisterten Hund dieses Universums. Davon handelt folgerichtig auch das Tagesvideo, in dem wir euch den kompletten Fuhrpark von Puschek vorstellen und so auch gleich verdeutlichen, dass das „KING“ in Pekingnese erstens voll berechtigt ist und zweitens nichts mit chinesischen Haupstädten zu tun hat, sondern nur die ganz normale soziale Stellung dieser Hunde in ihrer Familie beschreibt.

Los geht es mit Indira, die den Offenstall ausmistet, und dabei großzügigerweise Puscheks flotten Hoftrac benutzen darf. Es folgt eine Spritztour mit Karin, da auch der Hundeporsche täglich ausgefahren werden muss. Schließlich bekommt dann auch nochmal Jan die Schlüssel für den Trecker alias Puscheks OffRoad-Geländefahrzeug in die Hand gedrückt. Immer dabei Michael Schupuschek, für den wir uns jetzt auch extra ein mobiles Cockpit zum Umhängen angeschafft haben. Das war dringend nötig, denn sobald auf dem Hof irgendeine Maschine angeworfen wird, ist unser Formel-1-Pekinese eh am Start und gibt erst Ruhe, wenn man mit ihm ein paar Kilometer zurücklegt.


Muuhpedia

von Admin | 18. Juni 2018 | 4 Kommentare


Rinder sind tagaktive Tiere. Die Nachtruhe wird kurz vor Tagesanbruch mit einer kurzen Wiederkäuphase beendet, die erwachsenen Tiere beginnen zu grasen, bis die Kälber erwachen und die Mütter zum Saugen aufsuchen. In fester Reihenfolge zieht die Herde zu den Weideplätzen, angeführt von der Leitkuh, die nicht die Ranghöchste sein muss.  Die Leitkuh bestimmt den Weideplatz, die jüngsten Kälber versammeln sich im „Kindergarten“. Mit großer Regelmäßigkeit folgt nach einer Graseperiode eine Zeit der sozialen Körperpflege, anschließend eine ausgedehnte Ruhephase mit Wiederkäuen. In langen Nächten findet auch eine nächtliche Graseperiode statt.
(Quelle: Internetportal zur artgemäßen Rinderhaltung)

Foto: La Colorida


Live aus der Butenländer Expertensuhle

von Admin | 17. Juni 2018 | 6 Kommentare


Im heutigen Tagesvideo stellt die Butenländer Fußballexpertin Rosa Mariechen noch mal 1:1 die Bewegungsabläufe der deutschen Nationalspieler im Spiel gegen Mexiko nach. Selbstverständlich wird auch kritisch in die Kamera analysiert, was außerdem bis zum nächsten Samstag in der Mannschaft verbessert werden muss. Fest steht auf jeden Fall schon jetzt, dass die Niederlage mit Mattis im Tor und Jule im Sturm so nie eingetreten wäre. Aber für solche Gedanken ist es nun natürlich zu spät, denn wie hat es die andere berühmte Fußballkoryphäe Lothar Matthäus völlig richtig ausgedrückt?: „Wäre, wäre, Fahrradkette.“


Perspektivenwechsel

von Admin | 17. Juni 2018 | 3 Kommentare


„Denn um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung.“
(Antoine de Saint-Exupéry)

Foto: Puschek & Janne, die mittlerweile immer besser mit der jeweils anderen Perspektive (Kampfpekinese/Frechdachskuh) zurecht kommen und deshalb immer weniger Wrestling-Einlagen andeuten.


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