Denn Tiere sind keine Maschinen
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Es wird putzig

von Admin | 24. Februar 2018 | 2 Kommentare


Man kann nur erahnen, wie verlottert wir hier alle herumlaufen würden, wenn wir Anna nicht hätten. Auch heute konnte unsere Haute-COWture-Beauftragte nicht anders als Zunge anzulegen, weil Emily doch etwas zu schnell beim morgendlichen Anziehen war. Da musste der Schal neu justiert werden und die Haare gingen auch gar nicht. Aber nach einer Sabbereinlage hier, einem Lecken da und ein bißchen Kuhspeichel-Gel dort konnte man sie dann schnell wieder vor die Stalltür lassen. Wie zufrieden die Grande Kuh der Fashion-Fragen mit dem Ergebnis war, hört man übrigens am fröhlichen Knattern nach der Arbeit. Und auch wir können uns nur vor so viel Detailliebe und Geschmack verneigen. Tres chic, wie Annas Kollegen in Paris und anderen ModeMUHtropolen sagen würden.


Die wilden Schweine Erna und Else

von Admin | 24. Februar 2018 | 2 Kommentare


Lange haben wir euch nicht mehr interaktiv beim Tagesfoto gefordert, deshalb präsentieren wir heute mal wieder ein Suchbild. Auf dem folgenden Schnappschuss wandeln gleich zwei Butenländer auf den Spuren der Wildschweine und haben sich quasi unsichtbar gemacht. Solltet ihr auch nach intensivem Starren Erna und Else partout nicht erkennen können, macht euch keine Sorgen. Für zwei so schlanke 250-Kilo-Damen bietet ein Wald natürlich zahlreiche Versteckmöglichkeiten, da muss das unterlegene menschliche Auge einfach passen.


Vitamine und ein warmes Bett gegen Saukälte

von Admin | 23. Februar 2018 | 4 Kommentare


Als treusorgender Familienvater ist es Eberhard selbstverständlich sehr wichtig, dass Sohnemann Winfried immer genug Vitamine bekommt, gerade wenn Minusgrade angesagt werden. Deshalb lässt er sich und seinem Nachwuchs im Winter nur gesunde Heuhupferl wie Granatäpfel reichen. Wenn man danach noch zeitig ins Strohbett geht, den wichtigen Schlaf vor Mitternacht mitnimmt und immer eng aneinandergekuschelt ins Land der Träume reist, dann hat selbst die hartnäckigste Grippewelle keine Chance. Da kann man es sogar riskieren, die Rüssel während der Nachtruhe in die kühle Stallluft zu strecken, so beugt man dann auch noch Kopfschmerzen vor. Eigentlich sollte Ebi dringend einen Erziehungsratgeber schreiben, die weltweite Elternschaft lechzt doch bestimmt nach diesem zukünftigen Standardwerk.


Kuschelstau auf Butenland

von Admin | 23. Februar 2018 | 2 Kommentare


Da schlendert Anna heute über den Hof und sieht zu ihrer großen Freude, dass Indira zwar schon mit Pino und Pippilotta kuschelt, aber in ihrer Armbeuge noch ein Plätzchen frei ist, wo noch genau ein niedliches Kuhpopöchen hineinpassen würde. Leider hat Indira das anders gesehen und sie auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet. Man hat es manchmal echt nicht leicht mit den Menschen. Da achtet man extra darauf, dass man sich nicht auf sie draufsetzt und kommt dementsprechend nur zu ihnen, wenn noch freie Stellen zur Verfügung stehen, und trotzdem soll man sich anstellen. Aber na gut, was tut Kuh nicht alles für die zerbrechlichen Teile der Familie …


Hurra, Hurra, die Lara wird heut schon 9 Jahr

von Admin | 22. Februar 2018 | 7 Kommentare

Der Geburtstagsmonat auf Hof Butenland geht weiter, heute lädt Lara ein, weil sie 9 Jahre alt wird. Leider gibt es zu dieser Party kein Video, denn wir haben es uns momentan bei ihr etwas verscherzt. Sie hatte im letzten Herbst eine ziemlich fiese Klauenentzündung, deshalb standen da einige Untersuchungen im Klauenkippstand auf dem Programm. Das hat Lara überhaupt nicht gefallen, und weil gerade keine anderen Schuldigen greifbar waren, hat sie uns ganz kuhl die komplette Verantwortung in die Schuhe geschoben. Und da sie schon immer ein recht introvertierte Dame gewesen ist, rührt sie aktuell in unserem Beisein beleidigt überhaupt nichts an, auch keine Heutorte.
 
Die Geschichte des Geburtstagskind liest sich mindestens genauso skurril wie diese Trotzaktion. Lara musste ihr Leben in einem Mastbetrieb mit Anbindehaltung beginnen. Dort wurde sie aber sehr schnell zusammen mit ihrer besten Freundin Anna von einem Arzt freigekauft. Der hielt es für eine tolle Idee, sich sein Grundstück über den Sommer mit zwei Kühen zu verschönern, um dann im Herbst echtes Biofleisch auf dem Teller zu haben. Zum Glück hatte er aber die Rechnung ohne seine Frau gemacht, die sich mit Butenland in Verbindung setzte und sich erkundigte, ob nicht eine Vermittlung möglich wäre.
 
Da lief sie bei uns offene Türen ein, konnte aber noch nicht ihren Mann überzeugen, der nicht auf seine Delikatesse verzichten wollte. Was folgte, waren Wochen voller Verhandlungen, inzwischen hatten sich auch die Kinder auf die Seite der Gattin geschlagen, trotzdem bestand der Mann auf eine Schlachtung. Bis ihm die Frau schließlich die Pistole auf die Brust setzte und ihm eine Scheidung androhte, wenn er die brutale Schnapsidee nicht fallen lässt.
 
Das trug dann endlich Früchte und die zwei Kuhdamen wurden von ihm höchstpersönlich nach Butenland chauffiert. Hier zeigte sich der Mann sehr einsilbig, man merkte ihm förmlich an, dass die ganze Aktion nicht seine Entscheidung war. Nur eine Frage hat er uns schmallippig beantwortet, nämlich dass er die beiden Kühe, die er unbedingt umbringen lassen wollte, nach seinen Töchtern benannt hatte. Was in der ganzen Geschichte nochmal eine Schlußgänsehaut erzeugt und sehr schön zeigt, wie sehr manche Omnivore in ihren Handlungen den Bezug zur eigenen Realität verloren haben.
 
Anna und Lara (übrigens rechts im Bild) haben sich auf jeden Fall hervorragend auf dem Hof eingelebt. Und das, obwohl sie wie Feuer und Wasser sind. Anna ist überall dabei, wo es etwas zu entdecken gibt, jede/r HofmitarbeiterIn ist erst auf Butenland angekommen, wenn er/sie von Anna einmal abgeleckt wurde, und es findet keine Party ohne sie statt. Lara dagegen macht ihr eigenes Ding und will vor allem mit Lebewesen nichts zu tun haben, die gruselige Dinge wie Klauenkippstände erfunden haben. Ihrer Freundschaft hat das aber keinen Abbruch getan, genauso wenig wie ihrer Herdenakzeptanz. Und uns wird das nicht davon abhalten, Lara zur Feier des Tages eine Heutorte in den Stall zu stellen und uns dann schnell wieder zurückzuziehen. Denn der momentane Liebesentzug ist erstens einseitig und stößt zweitens bei uns auf volles Verständnis. Hier soll schließlich jeder nach seiner Fasson glücklich werden.

Ein erster Lichtblick

von Admin | 22. Februar 2018 | 3 Kommentare

Ein Bericht mit einem etwas schalen Beigeschmack, da nicht Tierversuche allgemein verurteilt werden, sondern nur eine bestimmte Quälerei geächtet wird und die Verantwortlichen auch noch mit Geldstrafen davonkommen. Aber trotzdem ist es ein Anfang, da zum ersten Mal gegen so ein renommiertes Institut vor Gericht Strafbefehle wegen Tierquälerei ausgestellt wurden. Und jeder Imageschaden für Tierversuche hilft ein bisschen, denn nach jeder Delle beschäftigen sich mehr Menschen mit den Thesen der „Ärzte gegen Tierversuche“, stellen fest, dass sich dort auch ausgebildete Professoren engagieren, und dass es womöglich Gründe gibt, dass sich diese eine Welt ohne Tierversuche problemlos vorstellen können.

https://www.swr.de/swraktuell/bw/tuebingen/strafbefehl-gegen-drei-mitarbeiter-des-max-planck-instituts-in-tuebingen/-/id=1602/did=21198954/nid=1602/1ntfj8b/index.html


„Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur“ (Epikur von Samos)

von Admin | 21. Februar 2018 | 6 Kommentare


Heute nimmt uns Jule wieder mit an ihre persönliche mobile Milchbar. Dabei zeigen wir euch auch gleich bei einem Schwenk, dass die Tochter inzwischen Mama Jette von der Größe einholen konnte und sogar in der Breite (was wir bei den beiden Damen natürlich nur kurz anreißen) die Führung übernommen hat. Trotzdem entscheiden natürlich nur die beiden, wann es Zeit ist, dem leckeren natürlichen Eutersaft abzuschwören. Was noch in recht weiter Zukunft liegen kann, wenn wir uns das Beispiel Dina mit Mattis, der im Beitrag dezent unauffällig aus der Stalltür lugt, angucken, wo der Sohn selbst mit 6 Jahren noch hin und wieder versucht, etwas Milchschaum zu ergattern. Da hat Jule mit ihren 2 Jahren also sogar noch einiges aufzuholen. Wir mischen uns da garantiert nicht ein, müssen wir auch nicht, da uns keine größeren Müttertalente und Powereltern als Dina und Jette bekannt sind. Die wissen einfach am besten, was gut für den Nachwuchs ist, wir Menschen können da höchstens staunen und lernen.


„Je oller, desto doller“

von Admin | 21. Februar 2018 | 5 Kommentare

Obwohl unsere Maret im November stolze 22 Jahre alt wird, hat sie noch immer den Schalk im Nacken und streckt deshalb gerne mal die Zunge raus, wenn jemand eine Kamera auf sie richtet. Dass sie inzwischen wieder Lust zu solchen Enlagen hat, ist nicht selbstverständlich. Sie musste vor ihrer Butenland-Zeit fast 20 Jahre in einem Stall verbringen, der so katastrophal geführt wurde, dass sogar das Veterinäramt einschreiten und den kompletten Bestand beschlagnahmen musste. So etwas kommt nicht oft vor, deshalb kann man sich vorstellen, was dort für Zustände geherrscht haben müssen.
 
Wir haben das auch daran gemerkt, dass vier Kühe nach Butenland vermittelt werden konnten, davon aber nur noch Maret und Marte leben. Die blinde Maja hat keine Woche mehr bei uns durchgehalten, dann verstarb sie an den Folgen einer Tierhaltung, die nur den Profit im Auge hat und der sie über 19 Jahre ausgesetzt wurde. Auch Milla hat uns im letzten Februar verlassen, das zwar im gesegneten Alter von fast 26 Jahren, trotzdem in einem Allgemeinzustand, den wir leider nicht mehr entscheidend beeinflussen konnten. Um so schöner, dass Marte und Maret sich gefangen haben, für ihr Alter total rüstig sind und uns hoffentlich noch lange vorwitzig die Zunge herausstrecken können, sobald wir uns nähern.

Mit Ruhe und Gemütlichkeit – So feiert Dani ihren 9. Kuhday

von Admin | 20. Februar 2018 | 7 Kommentare


Februar ist DER Monat schlechthin für die KUHle Butenland-Partygemeinde, denn dort reiht sich ein Geburtstag an den nächsten und manche Klauen verlassen gar nicht erst das Strohparkett, sondern feiern einfach durch. Heute ist Dani die Gastgeberin, denn sie wird 9 Jahre alt.

Dani ist ein echter Glückspilz, denn ihr Leben auf Butenland verdankt sie ihrer starken Freundin Chaya. Diese schrie bei der Ankunft am Schlachthof so herzzerreißend, dass eine Tierärztin aufmerksam wurde und beim Bauern eine Gnadenfrist aushandeln konnte. Also nahm der Landwirt Chaya wieder mit, die daraufhin nach Butenland vermittelt werden konnte. Da sie aber vorher noch eine vierwöchige Quarantänezeit überstehen musste und diese nicht allein verbringen sollte, wurde Dani direkt mit in die Freiheit geholt.

Der Lebensstart von Dani war allerdings alles andere als glücklich, denn in ihrem ersten Stall wäre sie fast verhungert. Die Haltung war so katastrophal, dass der Bestand konfisziert wurde. Dani kam jedoch erstmal vom Regen in die Traufe, denn sie wurde an einen Mäster weitergereicht und musste dort noch eine Anbindehaltung überstehen, bis sie dann endlich im August 2013 zusammen mit Chaya auf unseren Hof kommen durfte.

In die Rinderhierarchie sind beide Kuhdamen absolut problemlos hineingekommen, dabei hat auch sehr viel geholfen, dass sie sich in der Quarantäne angefreundet haben. Als Duo fällt es einfach sehr viel leichter, in der Fremde einen Neustart zu wagen als allein auf sich gestellt. Auch heute treffen sich die beiden regelmäßig auf ein Schwätzchen, laufen aber auch getrennt voneinander hervorragend in der Herde mit.

Das Überreichen der Geschenke haben wir diesmal mit Hochtechnik begleitet und auf dem Handy ein Geburtstagsständchen abgespielt. Da schmeckte die Heutorte gleich doppelt so gut, trotzdem musste Dani dann doch mal draußen nachschauen, wo denn eigentlich die nicht-menschlichen Gäste bleiben. Die dürften aber inzwischen eingetrudelt sein, so steht der nächsten rauschenden Kuhday-Party nichts mehr im Weg.


Elsa Rübergemacht feiert ihren 5. Kuhday

von Admin | 19. Februar 2018 | 6 Kommentare


Der Februar ist auf Butenland nicht nur prall gefüllt mit tierischen Geburtstagen, auch unsere Familie Rübergemacht ist in diesem Monat stark vertreten. So hat nicht nur Janne am 16. ihren zweiten Geburtstag gefeiert, heute ist Elsa dran und wird 5 Jahre alt.

Auch sie hat unseren morgendlichen Zählrhythmus ziemlich durcheinandergebracht, weil wir im August 2014 partout nicht auf die gewohnte Anzahl Rinder gekommen sind. Was auch kein Wunder war, schließlich hatte sich Elsa kurz zuvor vom Nachbarn aufgemacht, einen Elektrozaun sowie den Wassergraben überwunden und stand dann plötzlich in der Butenland-Herde. Bei uns gilt der Grundsatz, dass jedes Rind bleiben darf, das es aus eigenem Antrieb auf den Hof schafft, da bildete natürlich auch Elsa keine Ausnahme. Also wurde flugs mit dem Nachbarn alles klargemacht und wir begrüßten damals nach Dina und Fine das dritte Mitglied der Familie Rübergemacht, inzwischen ist sie durch Leevke und Janne schon auf 5 Mitglieder angewachsen.

In der Herde hat sich Elsa hervorragend eingelebt. Das wollten wir zuerst daran festmachen, dass im Video Anna als erste Gratulantin vorbeischaut, aber das ist ja eigentlich nichts besonderes, da sich unsere Moped-Kuh keine Geselligkeit entgehen lässt und immer ein unverzichtbarer Partygast ist. Da sind die zahlreich eingegangenen Geburtstagskarten und das Päckchen mit Leckereien schon eher ein Beweis für die Beliebtheit der Jubilarin. Natürlich darf auch nicht die Heutorte fehlen und so wurde der ganze Nachmittag fröhlich durchgefeiert.

Allerdings hat die Gastgeberin in den Abendstunden die Festivitäten beendet, sehr zum Bedauern von Pippilotta und Pumba, die voll auf eine rauschende Ballnacht gesetzt haben und deshalb in der letzten Szene doch etwas pikiert schauen. Aber am 20. und 22. stehen ja auch schon die Geburtstage von Dani und Lara an, da gibt es also noch genug Gelegenheit, damit diese Woche wirklich jeder ausgiebig das Tanzbein schwingen kann.


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