Denn Tiere sind keine Maschinen
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Livin la vida piggy

von Admin | 16. Dezember 2017 | 5 Kommentare


Der Dezember schreitet voran und es wird immer kälter auf Butenland. Gut, dass Winfried und Eberhard als erfolgreiche Selfmade-Eber nirgendwo angestellt sind. Solche Siegertypen können dann auch einfach mal beschließen, bei ungemütlichem Wetter im Bett zu bleiben und sich dort Leckereien vom persönlichen Servicepersonal anreichen zu lassen. Da können draußen dann noch so gewöhnungsbedürftige Temperaturen vorstellig werden, trotzdem entwickelt sich mit der Taktik auch der ungemütlichste Tag zum Highlight und die Laune kippt nicht mal Millinuancen nach unten. Hallo, Menschen? Ein, zwei Äpfelchen passen bestimmt noch rein …


Das 16. Törchen

von Admin | 16. Dezember 2017 | 4 Kommentare


Die Adventskalendertür Nummer 16 wird von Kaspar per Besen aufgestossen, da wir gerade für die Übergabe keine Stallwand zur Hand hatten.

Der 11jährige Wirbelwind sollte eigentlich dazu verdammt sein, tagtäglich kreischende Kinder im ewig gleichen Kreis durch die Gegend zu tragen. Zum Glück ist ihm dieses Schicksal durch seine Vermittlung nach Butenland erspart geblieben.

Trotzdem war seine Psyche durch diese Behandlung bereits so angeknackst, dass er auf jede Annäherung mit Bissen und Tritten reagiert hat. Es dauerte über ein Jahr, bis wir ihn berühren durften, und es waren unzählige Therapiestunden mit einer befreundeten Pferdeflüsterin nötig, bis er sich striegeln, halftern und führen liess.

Einen großen Anteil an Kaspars erfolgreichen Sozialisierung hat auch Loriot, die fast 30 Jahre alte Pferde-Eminenz von Butenland. Er hat den kleinen Wildfang nämlich unter seine Fittiche genommen und ihm unter anderem gezeigt, dass manche Menschen sich durchaus einen Vertrauensvorschuss verdient haben und den auch nicht enttäuschen werden.

Heute ist Kaspar selbstbewusst und zufrieden. Und das Tempo, mit dem er über die Weiden tollt, reicht vielleicht nicht ganz für die schnellste Maus von Mexiko, aber das Pferdegegenstück von Butenland ist er allemal.


Kratzbaum war gestern, das Rind von heute schwört auf Kratzmensch

von Admin | 15. Dezember 2017 | 3 Kommentare


Im Sommer auf der Weide ist vor unseren Rindern kein Baum sicher. Wenn es mal juckt, wird da alles KUHnsultiert, was in Sicht kommt, egal ob Zweig, Ast oder Stamm. Hauptsache man kommt an die Stellen ran, an die kein Horn heranreicht.

Jetzt in der winterlichen Stallsaison ist das schon schwieriger mit den Schubberhilfen, da muss man nehmen, was kommt. Auch wenn es ein Mensch ist. Wenn diese Wesen still halten und man so vorsichtig agiert wie Anna, dann sind sie sogar geradezu prädestiniert für solche Aktionen. Das findet auch Janne, schaut sich das Ganze sehr interessiert an und überlegt sich schon die ideale Position für Emily bei ihrer eigenen Juckreizbekämpfung.


Das 15. Törchen

von Admin | 15. Dezember 2017 | 5 Kommentare


Schade, dass unser Adventskalender über keine Tonspur verfügt, denn das 15. Törchen wird von Fiete aufgeschnurrt.

Unser 5jährige Schmuseochse musste sein erstes halbes Erdenjahr in einem Verschlag durchleben, den er sich zusätzlich mit einer diagonal stehenden Tür teilen musste. Glücklicherweise konnte er aber durch eine Spendensammelaktion gerettet und nach Butenland vermittelt werden.

Hier war er zuerst komplett überfordert, kannte er doch weder Sonne, Wind, Weiden oder Artgenossen. Dementsprechend zog er sich in seiner Anfangszeit in die hinterste Ecke unseres Stalls zurück und beäugte erstmal verunsichert das Geschehen.

Wir eskortierten ihn täglich auf die Weide, wo er immer vertrauter mit der Restherde wurde und schnell lernte, dass Gras viel besser als Erde schmeckt. Als Rind, das nur Silage und keinen Freigang kannte, wusste er nämlich am Anfang nichts mit dem seltsamen grünen Zeug anzufangen und musste das deshalb erstmal vorsichtig austesten.

Heutzutage ist Fiete zutraulich wie kein zweiter Ochse auf Butenland und der Star unzähliger Kraul-Videos, in denen er von der schnurrender Geräuschkulisse her jeder Katze Konkurrenz macht. Schön, dass du endgültig bei uns angekommen bist, lieber Fiete, ohne dich würde hier ein Riesenloch in der Familie klaffen.


Bei den Rindern mit den Gaststars Pumba und Tilly

von Admin | 14. Dezember 2017 | 10 Kommentare


Gleich zu Anfang unseres Videos bekommt ihr eine kleine Einführung in die Straßenverkehrsordnung von Butenland. Hier gilt, dass die Tiere immer Vorfahrt haben, auch wenn sie von links kommen.

Nachdem Ente Pitti ihres Weges gezogen ist, muss Karin nur noch an der beeindruckenden Türsteherin Janne vorbei. Das ist natürlich gerade bei dem frechen Nesthäkchen des Hofes gar nicht so einfach, da könnte ja jeder kommen. Aber glücklicherweise weicht Pumba nicht von der Seite unserer Kamerafrau, und mit dieser Butenland-Größe ist ein Durchlass logischerweise selbstverständlich, denn mit der professionellsten Bildstörung aller Zeiten will sich natürlich niemand anlegen. Also steht dem Rundgang nichts mehr im Weg, bei dem wir euch viel Spaß wünschen.


Das 14. Türchen

von Admin | 14. Dezember 2017 | 3 Kommentare

Das Törchen Nummer 14 öffnet die einjährige Janne.
 
Janne ist das jüngste Mitglied unserer Familie Rübergemacht, und das gleich in zweifacher Hinsicht. Erstens ist sie bisher die letzte Kuh, die sich aus eigenen Kräften zu unserem Hof rübergemacht hat, sie stand im letzten April plötzlich auf unseren Weiden. Aber zweitens hat sie mit ihrer Ankunft auch Jule als Nesthäkchen abgelöst, denn unser Kuhball-Star wird bereits in 6 Tagen 2 Jahre alt, während Janne noch bis Februar auf ihre Geburtstagsparty warten muss. Auf jeden Fall hast du alles richtig gemacht, tapfere Janne, und dir das Weihnachtssäckchen deshalb sowas von verdient.
 
Wie übrigens alle Butenländer. beim letzten Bild kam in den Kommentaren die nicht ganz ernstgemeinte Frage auf, ob wir denn tatsächlich die Leckerchen nur an die Damen und Herren ausgeben, die sich ein Säckchen ergattern. Solche Aktionen könnten wir uns gar nicht erlauben, da stände uns der Rinderbetriebsrat ruckzuck auf der Matte. Selbstverständlich bekommt jeder Butenländer seine täglichen kulinarischen Aufmerksamkeiten und die Türchenbilder sind nur dazu da, damit unsere Leser daran Freude haben. Und rein von den Rückmeldungen her scheint das Prinzip auch voll aufzugehen. 🙂

Am Buffet

von Admin | 13. Dezember 2017 | 4 Kommentare


Heute schauen wir mal am kuhlen Abendbuffet vorbei, das hier wie alle Mahlzeiten gesittet eingenommen wird und bei dem niemand um seinen Platz kämpfen muss. Nicht so wie bei manchen Hotelbuffets am Ballermann und anderen Touristenhochburgen, wo das Recht des Stärkeren gilt und man ohne einen Gürtel in Karate oder einer Einzelkämpferausbildung mit knurrenden Magen ins Bett gehen muss.

Den gewohnt guten Eindruck machen: links Marte und Maret, rechts Anna und Muddi Dina mit ihrem kleinen Wonneproppen Mattis.

Apropros Ballermann: Vielleicht zeigen die Butenländer Knigge-Rinder den eimersaufenden Amateuren in einem zukünftigen Video auch mal, wie man sogar aus einer Tränke trinken kann, ohne dabei Eleganz oder Anstand einzubüßen. Mal sehen …


Das 13. Türchen

von Admin | 13. Dezember 2017 | 4 Kommentare

Das 13. Törchen in unserem Adventskalender wartet mit einem kleinen Skandal auf, denn Toröffnerin 1 Tilly und Toröffner 7 Eberhard konnten sich tatsächlich eine doppelte Nominierung sichern. Dafür haben sie sich einfach zusammengetan und eine bezaubernde Pyramiden-Nummer einstudiert. So hatten wir gar keine andere Wahl, als ihnen völlig hin und weg auch dieses Säckchen zu überlassen. Gegen so viel Charme sind wir einfach machtlos.
 
Trotzdem sind morgen wieder Butenländer dran, die dieses Jahr noch nicht vorgestellt wurden. Zumindest nehmen wir uns das vor, wir wissen ja nicht, was die beiden unwiderstehlichen Herzräuber noch so alles für einen dritten Auftritt in einem der noch folgenden 11 Törchen planen. Wenn sie da noch Trapeznummern oder Seiltanzdarbietungen in petto haben, können wir natürlich nichts versprechen.

Horch was kommt von draußen rein?

von Admin | 12. Dezember 2017 | 5 Kommentare


Unser Weihnachtsgeschenk kam dieses Jahr 12 Tage eher, denn Emily ist seit heute wieder auf dem Hof und unterstützt uns bis zu den Feiertagen. Da sie die Vorgängerin von Indira war, kennt sie sich bestens aus, duzt sich noch mit allen Tieren und ist somit eine echte Entlastung.

Der erste Weg führte sie natürlich gleich zu Erna, ihrer besten Freundin auf Butenland. Da gab es einiges zu bequatschen, immerhin haben sich die beiden gefühlte Ewigkeiten nicht gesehen und noch nicht mal geschrieben, da Erna den sozialen Medien sehr kritisch gegenübersteht und deshalb keinen Facebook-Account hat.

Auch Samuell, Minna, Leevke, Jette und Martin haben ihre schon verloren geglaubte Spitzenkuschlerin freudig begrüßt. Natürlich hoffen sie wie die anderen tierischen Butenländer auf einen knallharten Nonstop-Kraul-Wettbewerb zwischen Indira und Emily und stellen sich direkt mal selbstlos als Austragungsfläche zur Verfügung. Übrigens hat Samuell die Tumor-OP endgültig überstanden, die Wunde ist nunmehr komplett geschlossen und er atmet wieder normal. Darüberhinaus zeigt sich kein weiteres Tumorwachstum in seiner Nase.

Heute gibt es also gleich multiple Happy Ends. Die haben wir uns aber auch verdient. Die letzten Wochen, in denen wir den krankheitsbedingten Ausfall einer kompletten Stelle kompensieren mussten, waren wirklich anstrengend.


Das 12. Türchen wird geöffnet

von Admin | 12. Dezember 2017 | 8 Kommentare

Das Öffnen von Adventstürchen Nummer 12 ist wieder eine Gemeinschaftsproduktion, diesmal von Trine und Pumba.
 
Die mittlerweile 11jährige Trine (wo ist bloß die Zeit geblieben?) wurde im Sommer 2006 auf Butenland geboren. Jede Art von Ausbeutung kennt sie deshalb nur aus den Gruselgeschichten ihrer Tanten, Onkel und ihrer Mama Christine, die leider im Oktober 2016 eingeschlafen ist. Trine war der Sonnenschein der Herde und auch heutzutage als gestandene Kuhdame ist sie hin und wieder noch für einen Streich zu haben. Ihr ging es einfach immer gut und es wird ihr auch hoffentlich immer gut gehen. Wir werden auf jeden Fall die dafür benötigten Zutaten wie Freiheit, soziale Kontakte und Selbstbestimmung weiterhin täglich zur Verfügung stellen.
 
Der circa 12jährige Pumba ist seit Mai 2015 ein Butenländer. Bevor wir ihn auf den Hof geholt haben, wurde er in Spanien schwer verletzt auf der Straße gefunden. Als sich nach mehreren Wochen niemand im Tierheim nach ihm erkundigte, stand seinem Umzug nach Deutschland nichts mehr im Weg. Hier kann er jetzt davon träumen, mindestens zwei Meter größer zu sein. Solange die dafür benötigte Fee aber nicht vorstellig wird, kompensiert er das mit gelegentlichen Platzhirschverhalten. Ansonsten ist er aber eine liebe Seele, die sich fest vorgenommen hat, durch möglichst viele Butenland-Videos als kleine Bildstörung zu huschen.

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