Denn Tiere sind keine Maschinen
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Das moralische Grundgebot

von Admin | 25. Juni 2018 | ein Kommentar

Der Politologe Bernd Ladwig hält es für ein moralisches Grundgebot, dass die Menschen komplexen Säugetieren kein Unrecht zufügen sollten. Die Praxis des Tötens von Nutztieren zur Fleischerzeugung sei immer mit Leid und Schmerz verbunden.

„Was sind denn Gründe, warum wir Rechte beanspruchen? Mir scheint klar, dass ein Grund, warum wir auf Rechte Wert legen, der ist, dass wir eben leiden können und deswegen ernsthaftes Leiden nicht erleiden möchten. Wenn das in unserem Fall ein guter Grund ist, um Rechte auf Schutz und Schonung einzufordern, dann muss man sich jetzt fragen, ob wir gute Gründe haben, dies Tieren zu verwehren, die ein hinreichend ähnliches Interesse daran haben. Zu sagen, jemand leidet, bedeutet ja, dass es ihm schlecht geht. Und es ist moralisch der kleinste, gemeinsame Nenner, dass man es einem anderen nicht antun sollte, wenn man es denn vermeiden kann.“

http://www.deutschlandfunkkultur.de/tierrechte-die-artangehoerigkeit-sollte-keine-rolle-spielen.2162.de.html?dram:article_id=421159


Rehkitz-Rettung mit Wärmebilddrohne

von Admin | 24. Juni 2018 | 3 Kommentare


Nach der Heuernte ist im Sommer vor der Heuernte, deshalb steht auf Butenland dieser Event erneut auf dem Programm. Im Tagesvideo seht ihr, wie wir mit unserer Drohne das Feld abfliegen, das wir als nächstes abernten wollen. Aufgrund der Größe unserer Flächen benötigen wir dieses Hilfmittel und haben auch nur gute Erfahrungen damit gemacht. Tatsächlich zeigt der Monitor auch diesmal ein Reh, das sich aber aus dem Staub macht und das wir deshalb erstmal suchen müssen, um jeden Unfall auszuschließen. Also wird die Ernte auf dieser Weide verschoben.

Unsere neue Drohne verfügt jetzt auch über eine Wärmebildfunktion, was die Entdeckung von tierischen Nachbarn natürlich noch effektiver macht. Solange es nicht zu warm ist, zeichnen sich die kleinen Rehkitzkörper auf den Infrarot-Bildern deutlich vom kühleren Gras ab. Dann wird es hochtechnisch, denn die Koordinaten von jedem Kitz werden aus der Luft an eine elektronische Karte gesendet und dort gespeichert. Wir sind uns sicher, dass diese Technik auch von Captain Picard auf der Enterprise zur Aufspürung von Romulanern verwendet wird, wir sprechen hier also quasi von Zukunftstechnologie.

Der Grund, warum es sich so viele Kitze ohne ihre Mutter im Gebüsch und hohem Bewuchs bequem gemacht haben, liegt übrigens daran, dass die Ricke zum Säugen nur eine gute halbe Stunde täglich bei ihrem Kind bleibt. So verhindert sie, dass Feinde auf die Jungtiere aufmerksam werden. In den ersten Lebenswochen besitzen Kitze außerdem ein Tarnfell, was eine Entdeckung zusätzlich erschwert. Schließlich hat die Natur diese Tiere auch noch mit einem sogenannten „Drückinstinkt“ ausgestattet: Droht Gefahr, drückt es sich fest auf den Boden und bleibt bewegungslos liegen. Diese gerade für Mähdrescher fatale Verhaltensweise wird erst nach ein bis zwei Wochen durch den Fluchtinstinkt abgelöst. So eine Drohne ist also eine sagenhaft gute Investition, wenn man Unfälle in der wilden Nachbarschaft minimieren oder sogar ganz vermeiden möchte.


Das bißchen Haushalt …

von Admin | 24. Juni 2018 | ein Kommentar


Frau Prillan ist ein echtes Multitalent. Denn obwohl sie erst kürzlich Puschek mit einer eindrucksvollen Ganzkörperattacke gezeigt hat, dass er hier längst nicht jeden frech anbellen darf, vernachlässigt sie nicht ihre Pflichten als Küchenhilfe und räumt deshalb unsere Spülmaschine ein. So blitzt der ganze Haushalt, während der niedlichste Pekinesen-Vampirgraf der Welt erfolgreich erzogen wurde und nun nur noch mit der Entscheidung kämpft, ob er einen Bogen um unser resolutes Kampfhuhn machen oder ihm lieber brav das schmutzige Geschirr anreichen soll. Großartig diese Power-Frauen, die ganz selbstverständlich mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen, trotzdem alles in Perfektion enden lassen und sich dabei nicht einmal über Streß beschweren.


Ernas Trauer und ihre Zukunftspläne

von Admin | 23. Juni 2018 | 5 Kommentare


Natürlich wollen wir euch in unserem heutigen Tagesvideo darüber informieren, wie es Erna geht und wie sie den Tod von Else verkraftet hat. Man merkt ihr an, dass sie trauert, allerdings hatte sie auch schon die letzten Tage sehr genau gemerkt, wie es um ihre Freundin gestanden hat. So ist sie bei Else im Stall geblieben, als diese immer längere Ruhepausen eingelegt hat, auch den endgültigen Zusammenbruch am Schweinetor hat Erna mitbekommen. Sie hat sich also von ihrer Lebensgefährtin verabschieden können, ein zusätzlicher Vorteil war, dass Else nicht eingeschläfert werden musste. Dieser Vorgang ist bei Schweinen immer mit Schmerzen verbunden, da mit der Spritze eine Hauptvene getroffen und sie deshalb hinter den empfindlichen Ohren angesetzt werden muss. Da gibt es dann doch immer Schreie und andere Schmerzensbekundungen, die Erna deutlich mehr verstört hätten als das letztlich stattgefundene friedliche Einschlafen ihrer besten Freundin.

Unser Video startet mit Indira, die Erna tröstend darauf vorbereitet, was da heute auf sie zukommt. Wir haben nämlich beschlossen, einen Vergesellschaftungsversuch mit Rosa Mariechen zu starten. Als diese damals im Ferkelalter auf den Hof gekommen ist, schlug so eine Zusammenführung schon mal fehl. Erna und Else waren einfach ein zu eingespieltes Team. Also orientierte sich Mariechen Richtung Minischwein-Fraktion, die damals von Prinz Lui und Rudi gebildet wurde. Die beiden hatten aber auch kein Interesse, ihre reine Männerrunde aufzulösen, so dass unsere Diva kurzerhand beschlossen hat, Kuh zu werden. Die damit verbundenen ständigen Ausflüge über den Kuhdamm kamen aber bei ihren sehr viel empfindlicheren Schweineklauen nicht gut an, so dass wir irgendwann Gelenkprobleme befürchteten und lieber eine weitere Familienbildung mit Erna und Else versucht haben.

Diesmal teilten wir einen Stallbereich, so dass die zwei Parteien immer Sichtkontakt hatten, aber über verschiedene Ausgänge und Weiden verfügten und auch auf den Brücken keine Zusammenstöße möglich waren. Das war dringend nötig, da die Diva eben Diva war und ist, aber gerade Else sich ihre Ausbrüche nicht gefallen liess und dagegen gehalten hat.

Heute haben wir also den dritten Versuch gewagt und einfach alles in den beiden Bereichen offen gelassen. So kam es dann auch schnell zum ersten Kontakt auf der Schweinebrücke, Erna und Mariechen haben sich kurz schweigend sondiert und UP(United Pigs)-Botschafter Puschek konnte sogar zwischen beiden Lagern vermitteln. Und das anscheinend auch sehr erfolgreich, denn es kam zwar zu Pöbeleien, aber es wurden keine Bisse ausgetauscht und es ist auch kein Blut geflossen.

Rosa Mariechen ist aktuell beleidigt, vor allem auch, weil sie empört Trost bei ihrem Eberhard gesucht hat, dort aber schnell aus dem Familienbett hinausgeworfen wurde, da Supervater Ebi seinen Sohnemann Winnie ins Stroh bringen wollte und dementsprechend keine Diven dort gebrauchen konnte. Jetzt schmollt sie in ihrem eigenen Bett, lässt sich zur einen oder anderen Unmutsbekundung hinreißen, aber dennoch ist dieser seit langer Zeit vorsichtige Erstkontakt so relativ friedlich verlaufen, dass wir uns ziemlich große Hoffnungen auf einen dauerhaften Erfolg machen.


Die aktuelle Lage auf Butenland

von Admin | 23. Juni 2018 | 5 Kommentare

In letzter Zeit erreichen uns viele Kommentare darüber, dass in diesem Jahr so viele Butenländer gestorben sind, verbunden mit Fragen, wie wir das immer wieder wegstecken und weitermachen können. Dazu sei zum Einen gesagt, dass uns jeder Todesfall in der Familie mitnimmt und wir keinen einzigen einfach an uns abperlen lassen können. Zum Anderen steht aber auch fest, dass wir sehr genau wissen, was wir hier betreiben. Nämlich in erster Linie ein Kuhaltersheim, das sich auch bei den anderen Tierarten auf die Ungewollten und Chancenlosen konzentriert.

Wenn wir unsere momentane Situation ganz nüchtern betrachten, dann rechnen wir dieses Jahr noch mit einigen Todesfällen, zumindest würde uns keiner überraschen. Dafür muss man sich nur das Alter von manchen Damen und Herren auf dem Hof anschauen. Maret und Marte sind 21 Jahre alt, für Lady Welle und Lenchen markiert dieses Jahr den 19. Geburtstag. Herbstzeit wird 17 Jahre alt und gerade diese Kuh überrascht uns seit gut 2 Jahren mit ihrem absoluten Kämpferwillen, der hoffentlich noch lange anhält, dessen Aussetzen uns aber nie kalt erwischen würde. Der Club der 15 bis 16jährigen Rinder ufert auch aus, hier sind Hanni, Mieke, Isolde, Magda, Klara, Alwine, Martina und Lisbeth Mitglieder. Hinzu kommt, dass es hier kaum ein Rind gibt, das keine katastrophale Vorgeschichte hat. Die wenigen Butenländer Ausnahmen, die auf dem Hof geboren wurden und dementsprechend noch nie ausgebeutet und gequält wurden, kann man an einer Hand abzählen. Bei den anderen Tierarten sieht es nicht anders aus, Rudi mussten wir in diesem Jahr schon einige Male wieder auf die Beine helfen, wenn Tilly nochmal Silvester feiern kann, ginge das für uns schon als kleines Wunder durch, überhaupt sind all unsere Hühner Qualzuchten, bei denen der Mensch dafür gesorgt hat, dass sie selbst bei der besten Pflege der Welt keine 5 Jahre alt werden können.

Verschärfend kommt 2018 hinzu, dass wir lange suchen mussten, um die 4. Stelle zu besetzen. Das hat dazu geführt, dass es außer Puschek, Smutje und einigen Enten in diesem Jahr noch keine Neuzugänge gegeben hat. Diese Durststrecke haben wir aber überwunden, seit dieser Woche können wir eine ausgebildete Tierpflegerin auf unserem Tiersenioren-Kreuzfahrtsschiff begrüßen, die wir natürlich in den nächsten Tagen auch noch ausführlich vorstellen werden. Deshalb wird es demnächst auch wieder tierische Neuvorstellungen geben, aber auch in diesen Fällen werden das dann keine Kälber (und wenn nur mit Mutter) sein, sondern Senioren, denen wir die letzten Meter versüßen und ihnen einen Zieleinlauf in aller Ruhe und Bequemlichkeit ermöglichen wollen.

Das Motto von Hof Butenland war schon immer, dass wir für die Tiere nichts wiedergutmachen können, leider auch nichts ungeschehen. Aber wir können jedem Tier durch Schutz, Liebe, Respekt und der Hilfe von Freunden und Paten die eigene Würde zurückgeben und uns stellvertretend für die Menschen bei ihnen entschuldigen. Das werden wir auch in Zukunft in hoffentlich noch ganz vielen Fällen und an ganz vielen Fellen durchziehen, dabei aber nie aus den Augen verlieren, dass Todesfälle zu dieser Berufung fest dazugehören.

Wer sich Sorgen macht, dass uns Abschiede aus der Bahn werfen könnten, der kann ganz beruhigt sein. Jeder Todesfall hinterlässt Spuren, bei Prinz Lui oder Paul und auch vielen anderen sogar Krater, aber trotzdem wussten wir von Anfang an, dass so etwas zu einem Altersheim dazugehört und haben auch gelernt, damit umzugehen. Einfach auch, weil jeder tote Butenländer im Herzen weh tut, dann aber auch direkt den Blick freimacht auf die Hinterbliebenen, denen wir ebenfalls ein Versprechen gegeben haben und sie auf keinen Fall enttäuschen wollen. An diesen Seelen kann man sich dann auch super festklammern, ohne den oder die Verstorbene/n zu vergessen. Das ist eine Bande, die uns sehr sicher auf dem Kuhdamm hält und das auch in Zukunft tun wird.

Unser heutiges Tagesbild zeigt Erna und Indira, die sich gegenseitig über Elses Tod hinwegtrösten und das stellvertretend dafür steht, wie wir Butenländer Todesfälle verarbeiten, verkraften und uns dabei als Familie, die auch alle Unterstützer und Paten mit einschließt, unterstützen.


Abschied von Else

von Admin | 22. Juni 2018 | 15 Kommentare

“Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt,
nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.”
(Sergio Bambaren)

Wir haben heute Abend Else tot vor der Tür zum Schweinegarten gefunden. Sie wollte seit gestern nicht mehr fressen und die Darmblutungen traten heute mittag verstärkt auf. Bei ihr wurde ein Gebärmuttertumor diagnostiziert, deshalb war uns schon die ganze Woche klar, dass der Zeitpunkt bald kommen wird, an dem wir sie erlösen müssen. Als der von uns alamierte Tierarzt auf dem Hof eintraf, hatte Else aber schon selber den letzten Schritt gemacht und war für immer eingeschlafen.

Else wurde erst letzte Woche 9 Jahre alt und war seit Februar 2010 eine Butenländerin. Zusammen mit ihrer besten Freundin Erna lebte sie zuvor in einem Tierversuchslabor. Dort wurden ihnen alle Zähne direkt nach der Geburt abgekniffen. Was genau für Experimente an ihnen durchgeführt wurden, haben wir nie erfahren, was jede Behandlung sehr erschwerte und bei Erna auch in Zukunft stark behindern wird. Beide Schweinedamen hatten Operationsnarben am Bauch und an den Lenden. Direkt nach Elses Ankunft bildete sich ein faustgroßer Abszess, als der aufplatzte, zogen wir circa 20 cm lange Plastikfäden aus ihrem Bauchraum.

Auf dem Hof haben sich die beiden schnell eingewöhnt. Anfangs noch schreckhaft und sogar mißtrauisch gegenüber dem Sonnenlicht, entdeckten sie Schritt für Schritt die neue Welt, in der Gegenwart waren die täglichen Ausflüge zur eigenen Schweineweide oder auch an die Wasserkanäle absolute Routine. Erna und Else waren nur als Team anzutreffen und schliefen auch im eigenen Stallbereich immer eng aneinandergekuschelt. Das ist auch der Grund, warum wir uns gerade große Sorgen um Erna machen, da müssen wir sehr genau beobachten, wie sie den Tod ihrer besten Freundin verkraftet.

Die Diagnose „Gebärmuttertumor“ bekamen wir erst letzte Woche während eines Telefonats mit dem Universitätsklinikum Hannover. Alle Symptome waren zu eindeutig für einen anderen Befund, die Darmblutungen wiesen zusätzlich daraufhin, dass der Tumor sich bereits ausgebreitet und andere Organe befallen hat. Eine Behandlung war nur mit enorm hohen Risiko möglich, denn dafür hätte Else in Vollnarkose gelegt werden müssen, was bei Schweinen fast immer in Kreislaufzusammenbrüchen und anderen schweren Komplikationen endet. Zusätzlich hätte der Eingriff nicht auf Butenland stattfinden können, sondern in Hannover. Von dieser Tortur der Reise und des Eingriffs hat uns sowohl unserer Tierarzt als auch der Experte in Hannover abgeraten, vor allem weil die Überlebenschance von Else nur gering gewesen wäre. Dem haben wir schweren Herzens zugestimmt und wollten ihr stattdessen noch auf dem Hof eine schöne Zeit machen und sie dann in Würde im Kreis ihrer Lieben gehen lassen. Das ist uns schlußendlich auch gelungen, von der Geschwindigkeit des Krankheitsverlauf wurden wir dann aber doch total überrumpelt. Das hätten wir aber über jeden Termin gefühlt, denn wenn man ein geliebtes Familienmitglied loslassen muss, gibt es dafür nunmal kein ideales Zeitfenster, das nicht unglaublich weh tut.

Für Else und auch für Erna:
https://www.youtube.com/watch?v=rhAFJGu5uOw

„Ich habe einen Schatz gefunden und er trägt deinen Namen,
so wunderschön und wertvoll und mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.
Du schläfst neben mir ein, ich könnt‘ dich die ganze Nacht betrachten,
sehen wie du schläfst, hören wie du atmest, bis wir am morgen erwachen.
Hast es wieder einmal geschafft, mir den Atem zu rauben,
wenn du neben mir liegst, dann kann ich es kaum glauben,
dass jemand wie ich sowas Schönes wie dich verdient hat.

Dein Verlassen würde Welten zerstören, doch daran will ich nicht denken,
viel zu schön ist es mit dir, wenn wir uns gegenseitig Liebe schenken.
Betank‘ mich mit Kraft, nimm mir Zweifel von den Augen,
erzähl‘ mir tausend Lügen, ich würd‘ sie dir alle glauben,
doch ein Zweifel bleibt, dass ich jemand wie dich verdient hab‘.

Du bist das Beste was mir je passiert ist,
es tut so gut wie du mich liebst,
vergess‘ den Rest der Welt, wenn du bei mir bist.“


Ignoranz forscht

von Admin | 22. Juni 2018 | 4 Kommentare

Immer wieder wird Veganern in Diskussionen vorgeworfen, dass für Soja der Regenwald abgeholzt wird. Dieser Vorwurf ist besonders albern, denn über 80 % des so gewonnenen Sojas sind Futtermittel, die in der Tierindustrie benötigt werden. Das wissen die Verantwortlichen natürlich und suchen deshalb nach Alternativen. Es wäre wohl zu einfach, auf Tierfleischkonsum zu verzichten, also treibt die Forschung auf diesem Gebiet andere, bisweilen sehr seltsame Blüten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/alternatives-tierfutter-astronautennahrung-fuer-kuehe-a-1213955.html


Happy Hour an der Wasserbar

von Admin | 21. Juni 2018 | 4 Kommentare


Die Butenländer Rinder können sich bei ihren täglichen Picknicks zwischen 6 Weiden entscheiden, die sich über 20 Hektar erstrecken. Außerdem gibt es noch die separate Krankenabteilung, auf der unsere Sorgenfellchen leben, die nochmal 2 Weiden umfasst. Auf all diesen Flächen sind Wasserstellen eingerichtet, denn ein Rind benötigt bis zu 80 Liter Flüssigkeit pro Tag. Bei der Wasseraufnahme wird das Maul einige Zentimeter eingetaucht und der Drink eingesaugt. Dieser Vorgang dauert zwischen 2 bis 3 Minuten und es werden bis zu 30 Liter Wasser pro Trinkpäuschen aufgenommen.


Die Gülleklage

von Admin | 21. Juni 2018 | 8 Kommentare

Deutschland wurde nun offiziell von der EU wegen den steigenden Nitrat-Werten im Grundwasser verklagt, am Donnerstag ist das Urteil gefallen. Besonders amüsant wird der Artikel, wenn es darum geht, was unser Land laut EU-Kommission verbessern soll, um Strafzahlungen zu entgehen. Nahezu alle angegebenen Punkte sind ziemlich illusorisch, denn die Dungbehälter platzen dank der Turbo-Massenviehhaltung vor Gülle, deshalb diskutiert man in diesem Land auch nur über eine Verkürzung der Sperrzeiten für Düngungen, Sondergenehmigungen und anderen Wegen, möglichst durchgehend möglichst viel Tiermist auf die Felder zu bekommen.

Unter diesen Umständen wäre auch nur die kleinste Verringerung ein echtes Wunder, der deutsche Steuerzahler sollte sich also auf massive Strafzahlungen in Millionenhöhe einstellen und sich gleichzeitig auch nicht wundern, dass der Trinkwasserpreis in nächster Zukunft steigen wird, da die Klärwerke mit der Aufbereitung gar nicht mehr hinterherkommen. Aber was soll´s? Es schmeckt nunmal so gut, das rechtfertigt alles und natürlich muss für diese ständig von Befürwortern als Privatsache deklarierte Ernährungsweise dann auch jeder zur Kasse gebeten werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/nitrat-im-grundwasser-darueber-entscheidet-der-europaeische-gerichtshof-a-1213593.html


Blubbern gegen die Hitze

von Admin | 20. Juni 2018 | 3 Kommentare


Das heutige Tagesvideo kommt spät und es ist auch eine ältere Konserve, mit der wir euch nochmal einen Tipp von Rosa-Mariechen ans Herz legen wollen, wie man das heiße Wetter problemlos übersteht. Die Wiederholung liegt aber zum Glück nur an positivem Streß, denn Butenland hat Besuch von 2 Kunstprofessoren der Uni Köln, die mit einer Studentengruppe ein Projekt über Tierrechte eingerichtet haben und das auch morgen noch auf Butenland verwirklichen. Da gibt es viel zu erzählen und zu zeigen, worunter dann glatt der Videodreh etwas gelitten hat. Aber morgen versorgen wir euch dann wieder mit aktuellem Gossip der Butenländer Stars und Sternchen, versprochen. 😉


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