Denn Tiere sind keine Maschinen
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Das 15. Törchen

von Admin | 15. Dezember 2017 | ein Kommentar


Schade, dass unser Adventskalender über keine Tonspur verfügt, denn das 15. Törchen wird von Fiete aufgeschnurrt.

Unser 5jährige Schmuseochse musste sein erstes halbes Erdenjahr in einem Verschlag durchleben, den er sich zusätzlich mit einer diagonal stehenden Tür teilen musste. Glücklicherweise konnte er aber durch eine Spendensammelaktion gerettet und nach Butenland vermittelt werden.

Hier war er zuerst komplett überfordert, kannte er doch weder Sonne, Wind, Weiden oder Artgenossen. Dementsprechend zog er sich in seiner Anfangszeit in die hinterste Ecke unseres Stalls zurück und beäugte erstmal verunsichert das Geschehen.

Wir eskortierten ihn täglich auf die Weide, wo er immer vertrauter mit der Restherde wurde und schnell lernte, dass Gras viel besser als Erde schmeckt. Als Rind, das nur Silage und keinen Freigang kannte, wusste er nämlich am Anfang nichts mit dem seltsamen grünen Zeug anzufangen und musste das deshalb erstmal vorsichtig austesten.

Heutzutage ist Fiete zutraulich wie kein zweiter Ochse auf Butenland und der Star unzähliger Kraul-Videos, in denen er von der schnurrender Geräuschkulisse her jeder Katze Konkurrenz macht. Schön, dass du endgültig bei uns angekommen bist, lieber Fiete, ohne dich würde hier ein Riesenloch in der Familie klaffen.


Bei den Rindern mit den Gaststars Pumba und Tilly

von Admin | 14. Dezember 2017 | 8 Kommentare


Gleich zu Anfang unseres Videos bekommt ihr eine kleine Einführung in die Straßenverkehrsordnung von Butenland. Hier gilt, dass die Tiere immer Vorfahrt haben, auch wenn sie von links kommen.

Nachdem Ente Pitti ihres Weges gezogen ist, muss Karin nur noch an der beeindruckenden Türsteherin Janne vorbei. Das ist natürlich gerade bei dem frechen Nesthäkchen des Hofes gar nicht so einfach, da könnte ja jeder kommen. Aber glücklicherweise weicht Pumba nicht von der Seite unserer Kamerafrau, und mit dieser Butenland-Größe ist ein Durchlass logischerweise selbstverständlich, denn mit der professionellsten Bildstörung aller Zeiten will sich natürlich niemand anlegen. Also steht dem Rundgang nichts mehr im Weg, bei dem wir euch viel Spaß wünschen.


Das 14. Türchen

von Admin | 14. Dezember 2017 | 2 Kommentare

Das Törchen Nummer 14 öffnet die einjährige Janne.
 
Janne ist das jüngste Mitglied unserer Familie Rübergemacht, und das gleich in zweifacher Hinsicht. Erstens ist sie bisher die letzte Kuh, die sich aus eigenen Kräften zu unserem Hof rübergemacht hat, sie stand im letzten April plötzlich auf unseren Weiden. Aber zweitens hat sie mit ihrer Ankunft auch Jule als Nesthäkchen abgelöst, denn unser Kuhball-Star wird bereits in 6 Tagen 2 Jahre alt, während Janne noch bis Februar auf ihre Geburtstagsparty warten muss. Auf jeden Fall hast du alles richtig gemacht, tapfere Janne, und dir das Weihnachtssäckchen deshalb sowas von verdient.
 
Wie übrigens alle Butenländer. beim letzten Bild kam in den Kommentaren die nicht ganz ernstgemeinte Frage auf, ob wir denn tatsächlich die Leckerchen nur an die Damen und Herren ausgeben, die sich ein Säckchen ergattern. Solche Aktionen könnten wir uns gar nicht erlauben, da stände uns der Rinderbetriebsrat ruckzuck auf der Matte. Selbstverständlich bekommt jeder Butenländer seine täglichen kulinarischen Aufmerksamkeiten und die Türchenbilder sind nur dazu da, damit unsere Leser daran Freude haben. Und rein von den Rückmeldungen her scheint das Prinzip auch voll aufzugehen. 🙂

Am Buffet

von Admin | 13. Dezember 2017 | 3 Kommentare


Heute schauen wir mal am kuhlen Abendbuffet vorbei, das hier wie alle Mahlzeiten gesittet eingenommen wird und bei dem niemand um seinen Platz kämpfen muss. Nicht so wie bei manchen Hotelbuffets am Ballermann und anderen Touristenhochburgen, wo das Recht des Stärkeren gilt und man ohne einen Gürtel in Karate oder einer Einzelkämpferausbildung mit knurrenden Magen ins Bett gehen muss.

Den gewohnt guten Eindruck machen: links Marte und Maret, rechts Anna und Muddi Dina mit ihrem kleinen Wonneproppen Mattis.

Apropros Ballermann: Vielleicht zeigen die Butenländer Knigge-Rinder den eimersaufenden Amateuren in einem zukünftigen Video auch mal, wie man sogar aus einer Tränke trinken kann, ohne dabei Eleganz oder Anstand einzubüßen. Mal sehen …


Das 13. Türchen

von Admin | 13. Dezember 2017 | 2 Kommentare

Das 13. Törchen in unserem Adventskalender wartet mit einem kleinen Skandal auf, denn Toröffnerin 1 Tilly und Toröffner 7 Eberhard konnten sich tatsächlich eine doppelte Nominierung sichern. Dafür haben sie sich einfach zusammengetan und eine bezaubernde Pyramiden-Nummer einstudiert. So hatten wir gar keine andere Wahl, als ihnen völlig hin und weg auch dieses Säckchen zu überlassen. Gegen so viel Charme sind wir einfach machtlos.
 
Trotzdem sind morgen wieder Butenländer dran, die dieses Jahr noch nicht vorgestellt wurden. Zumindest nehmen wir uns das vor, wir wissen ja nicht, was die beiden unwiderstehlichen Herzräuber noch so alles für einen dritten Auftritt in einem der noch folgenden 11 Törchen planen. Wenn sie da noch Trapeznummern oder Seiltanzdarbietungen in petto haben, können wir natürlich nichts versprechen.

Horch was kommt von draußen rein?

von Admin | 12. Dezember 2017 | 4 Kommentare


Unser Weihnachtsgeschenk kam dieses Jahr 12 Tage eher, denn Emily ist seit heute wieder auf dem Hof und unterstützt uns bis zu den Feiertagen. Da sie die Vorgängerin von Indira war, kennt sie sich bestens aus, duzt sich noch mit allen Tieren und ist somit eine echte Entlastung.

Der erste Weg führte sie natürlich gleich zu Erna, ihrer besten Freundin auf Butenland. Da gab es einiges zu bequatschen, immerhin haben sich die beiden gefühlte Ewigkeiten nicht gesehen und noch nicht mal geschrieben, da Erna den sozialen Medien sehr kritisch gegenübersteht und deshalb keinen Facebook-Account hat.

Auch Samuell, Minna, Leevke, Jette und Martin haben ihre schon verloren geglaubte Spitzenkuschlerin freudig begrüßt. Natürlich hoffen sie wie die anderen tierischen Butenländer auf einen knallharten Nonstop-Kraul-Wettbewerb zwischen Indira und Emily und stellen sich direkt mal selbstlos als Austragungsfläche zur Verfügung. Übrigens hat Samuell die Tumor-OP endgültig überstanden, die Wunde ist nunmehr komplett geschlossen und er atmet wieder normal. Darüberhinaus zeigt sich kein weiteres Tumorwachstum in seiner Nase.

Heute gibt es also gleich multiple Happy Ends. Die haben wir uns aber auch verdient. Die letzten Wochen, in denen wir den krankheitsbedingten Ausfall einer kompletten Stelle kompensieren mussten, waren wirklich anstrengend.


Das 12. Türchen wird geöffnet

von Admin | 12. Dezember 2017 | 7 Kommentare

Das Öffnen von Adventstürchen Nummer 12 ist wieder eine Gemeinschaftsproduktion, diesmal von Trine und Pumba.
 
Die mittlerweile 11jährige Trine (wo ist bloß die Zeit geblieben?) wurde im Sommer 2006 auf Butenland geboren. Jede Art von Ausbeutung kennt sie deshalb nur aus den Gruselgeschichten ihrer Tanten, Onkel und ihrer Mama Christine, die leider im Oktober 2016 eingeschlafen ist. Trine war der Sonnenschein der Herde und auch heutzutage als gestandene Kuhdame ist sie hin und wieder noch für einen Streich zu haben. Ihr ging es einfach immer gut und es wird ihr auch hoffentlich immer gut gehen. Wir werden auf jeden Fall die dafür benötigten Zutaten wie Freiheit, soziale Kontakte und Selbstbestimmung weiterhin täglich zur Verfügung stellen.
 
Der circa 12jährige Pumba ist seit Mai 2015 ein Butenländer. Bevor wir ihn auf den Hof geholt haben, wurde er in Spanien schwer verletzt auf der Straße gefunden. Als sich nach mehreren Wochen niemand im Tierheim nach ihm erkundigte, stand seinem Umzug nach Deutschland nichts mehr im Weg. Hier kann er jetzt davon träumen, mindestens zwei Meter größer zu sein. Solange die dafür benötigte Fee aber nicht vorstellig wird, kompensiert er das mit gelegentlichen Platzhirschverhalten. Ansonsten ist er aber eine liebe Seele, die sich fest vorgenommen hat, durch möglichst viele Butenland-Videos als kleine Bildstörung zu huschen.

Winterimpressionen

von Admin | 11. Dezember 2017 | 6 Kommentare


Heute haben unsere geflügelten Mitbewohner besonders schnell gefrühstückt, denn auf Butenland hat es geschneit.

Für die Enten ist das sowieso der Hit, da ihnen völlig egal ist, in welchem Zustand das Wasser auf die Erde fällt. Das wird flüssig, gefroren oder wie auch immer abgefeiert, Hauptsache es ist naß. Dementsprechend wurde spontan eine minutenlange Freuden-Polonaise organisiert.

Die Hühner zeigten sich ebenfalls sehr interessiert. Tilly war aber doch etwas am Grübeln, da sie nicht wusste, ob Winfried schon seine Winterklauen aufgezogen hatte. Besser wäre das, es möchte ja niemand, dass der nächste Ausflug mit dem Schweinetaxi im Kuhdammgraben endet. Vorsichtshalber wärmte sie sich noch etwas unter dem Rotlicht in Rudis Bett auf, wer weiß, an welcher Stelle von Butenland sie demnächst in der Kälte auf den Abschleppdienst warten muss. Auch Pavarotti zeigte sich nachdenklich. Er ist halt doch ein Open-Air-Fan, einfach weil unter freiem Himmel die Akustik viel besser ist als bei Stallkonzerten.

Alwine ist das alles egal. Als alteingesessene Butenländerin hat sie schon so manche Wintersaison mitbekommen, da gibt es weder euphorische noch angenervte Ausbrüche von ihr. Und während die Enten noch einen Schnee-Erpel bauen, geht sie einfach mal früher ins Bett. Vielleicht sogar die beste Taktik.


Das 11. Törchen

von Admin | 11. Dezember 2017 | 7 Kommentare


ENTlich ist der Adventskalender mit dem 11. Törchen auch bei den Butenländern mit Hauptwohnsitz auf dem Wasser angekommen: Unseren Enten.

In freier Wildbahn können Enten bis zu 15 Jahre alt werden. Das gilt natürlich nicht für die Opfer, die nun verstärkt zu Weihnachten, aber auch sonst über das Jahr verteilt, gehäutet, geköpft und getötet auf dem Essenstisch landen. Diese Wesen werden je nach Entenart 8 – 12 Wochen gemästet, dann zum Schlachthof gekarrt und dort umgebracht. Manche Pechvögel im wahrsten Sinne des Wortes erleben ihren Kehlenschnitt bei vollem Bewusstsein, da ihre Betäubung im Strombad per Akkord verläuft und deshalb nicht immer gewährleistet ist. Bevor sie in ihren Tod gefahren werden, ist es normal, sie über 8 Stunden hungern zu lassen, damit sie den Transporter nicht zu sehr verkoten. Logisch, dass gerade diese Wasserwesen dadurch dehydrieren, eine hohe Sterbequote auf diesen Transporten ist schon fest in der Gewinnmarge einkalkuliert.

Auch in den Mastwochen erleben diese Tiere die Hölle auf Erden. Das fängt schon damit an, dass ihnen ihr Grundelement Wasser fast vollständig genommen wird. In Freiheit finden Enten dort ihre Nahrung, sie sind leidenschaftliche Taucher, verbringen weite Strecken des Tages dort und schlafen oft auch auf Gewässern. In der Mast müssen sie sich mit Tränken zufriedengeben, die nicht mal ansatzweise Raum für die wichtige Körperpflege lassen.

Enten leben eigentlich auch monogam, in der Mast sind aber je nach Geschlecht Gruppengrößen mit über 10.000 Mitgliedern die Regel. Immer wieder werden Fälle von Kannibalismus beobachtet, weswegen man den Tieren die Krallen kürzt und die Schnäbel amputiert.

Kein Wunder, dass bei Mastenten Krankheiten und Verletzungen die Regel sind. Die Haltung auf Gitterböden fördert Beinverletzungen und Wucherungen an den Zehen, das Herz-Kreislauf-System wird extrem belastet und es kommt zu gestörten Knochenentwicklungen. Am Ende der Mastperiode ruhen die Erpel nur noch auf ihrer Brust, da diese so gewaltig angewachsen ist, dass die Tiere sie kaum mehr anheben können. Da die Enten in ihrer Verzweifelung auch im Kot und in der Einstreu gründeln, werden ihre Nasenlöcher verklebt und schwere Atemstörungen sind die Regel.

Und das alles nur, damit der Mensch einen Gaumenkitzel hat, verstärkt bestellt am angeblichen Fest der Liebe und der Besinnlichkeit. Obwohl es mittlerweile unzählige Ersatzprodukte gibt, die womöglich anders schmecken, aber auf keinen Fall schlechter. Denen aber vor allem der Hauch von Blut und Elend komplett abgeht. Wir werden nie verstehen, was es da eigentlich zu überlegen gibt.


Der Preis ist heiß

von Admin | 10. Dezember 2017 | 20 Kommentare

Rosa Mariechen ist heute in Geberlaune, deshalb ersetzen wir das Tagesvideo durch ein Gewinnspiel. Die Frage lautet: Wie lang ist Rosa Mariechen von Rüsselspitze bis Schwanzansatz? Zuerst wollten wir nach ihrem Gewicht fragen, aber dann ist uns bewusst geworden, dass man das erstens nicht bei jungen Damen und schon gar nicht bei international abgefeierten Diven tun darf. Also lassen wir euch lieber schätzen, wieviele Zentimeter pures Talent und unvergleichliche Grazie uns hier Tag für Tag aufs Neue begeistern.
 
Wer mit seiner Schätzung in den Facebook-Kommentaren oder auf unserer Homepage am nächsten dran ist oder die Frage sogar als erstes auf den Zentimeter genau beantwortet, darf sich aussuchen, ob er/sie unseren Butenland-Kalender für 2018 http://onlineshop.stiftung-fuer-tierschutz.de/themes/kategorie/detail.php?artikelid=36&kategorieid=5&source=1&refertype=8 oder die „It´s Cowtime“-Variante http://itscowtime.de/kunstdrucke/its-cowtime-kalender-2018/ als Gewinn abräumen möchte.
 
Der „it‘s cowtime Kalender 2017“ ist ein Kalenderprojekt zu Gunsten von Hof Butenland, dem Kuhaltersheim auf Butjadingen. 40 % des Erlöses werden an uns gespendet, um die Tierschutzarbeit zu unterstützen. In diesem Buchkalender werden über 20 Kühe in gezeichneten Portraits vorgestellt und ihre Geschichte erzählt. Ebenso erscheint alle vier Wochen die kleine it‘s cowtime Kuh. Der Kalender ist im A5 Format und enthält pro Doppelseite eine Wochenübersicht, außerdem Jahresübersichten für 2017 und 2018, Platz für Notizen und die Mondphasen. Dieses Jahr werden euch außerdem Kuhrassen vorgestellt. Dazu gibt es auch tierische Neuvorstellungen außer den Kühen.
 
Wir werden den oder die GewinnerIn morgen bekannt geben, bis dahin dürft ihr euer Glück versuchen. Wir drücken die Daumen.

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