Denn Tiere sind keine Maschinen
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In Erinnerung an Gisela

von Admin | 3. März 2015 | 33 Kommentare

gisela

Es ist so schön zu wissen, dass Gisela nicht vergessen wird und jetzt noch über ihren Tod hinaus weiterwirkt und die Herzen von Menschen bewegt:

Gisela hatte 14 Kälber geboren, die sie nie erleben durfte, sie hat über 100.000 Liter Milch, nicht, wie sie wollte für ihre Kinder gegeben, sie wurde misshandelt, ein Auge wurde blind geprügelt, ihr Schwanz, ihr Körper und ihre Seele wurden ihr gebrochen.

Fast 2 Jahre lebte Gisela mit uns. Sie wurde 19 Jahre alt.
Wir konnten nichts wiedergutmachen. Aber wir haben versucht ihr durch Liebe, Schutz, mit Hilfe von Kalb Mattis, und durch die Freundschaft vieler Menschen und lieber Paten, die sie unterstützt haben Würde zurück zu geben.

In Erinnerung an Gisela:
Eine Playlist mit Momentaufnahmen von Gisela während ihrer Zeit auf Hof Butenland:
https://www.youtube.com/watch?v=8s9mwIcDZrU&list=PLZQVZnrq84MHMRMlx6tz2D3uuMiwSm7DI


Muttertag – in Gedenken an Gisela

von Admin | 12. Mai 2013 | 2 Kommentare

Gisela hatte 14 Kälber geboren, die sie alle nie ablecken, stillen und erleben durfte. Gisela hatte über 100.000 L Milch gegeben. Als sie im Alter von 17 Jahren zu uns kam, war ihr Körper ausgelaugt, ihre Beine steif und sie konnte kaum noch aufstehen und laufen. Erst als Mattis, Dinas Kalb geboren wurde blühte sie auf und gab ihre ganze Kraft und Fürsorge ihrem „Kind“. Kalb Mattis suchte stets Giselas Nähe, und Mutter Dina überließ die Betreuung ihres Sohnes Gisela. Ein Jahr lang erlebte Gisela wie ein Kalb aufwächst. Kurz vor ihrem 20. Geburtstag starb Gisela im letzten Jahr, und ihre Familie (Dina, Mattis, Samuell) trauerten wochenlang um sie. Noch heute liegen Dina und Mattis im Stall auf der Stelle, an der Gisela ihren Stammplatz hatte.


Gisela – Geliebt, gekämpft und gehofft …

von Kuhaltersheim | 26. September 2012 | 11 Kommentare

Wenn durch ein Wesen mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat das Leben einen Sinn gehabt.

Gisela, Du hast die Herzen vieler Menschen erreicht, und bleibst ein Mahnmal gegen das Leid der Kühe.
Du hast 14 Kälber geboren, die Du nie erleben durftest, Du hast über 100.000 L Milch, nicht, wie Du wolltest für Deine Kinder gegeben, Du bist misshandelt worden, Dein Auge wurde blind geprügelt, Dein Schwa

nz, Dein Körper und Deine Seele wurden Dir gebrochen.
Fast 2 Jahre lebtest Du bei uns. Wir haben drei Tage gehofft, dass Du selbstständig wieder aufstehst. Es ging nicht mehr und wir haben Dich soeben erlöst.
Wir konnten nichts wiedergutmachen. Aber wir haben versucht Dir durch Liebe, Schutz, mit Hilfe von Kalb Mattis, und durch die Freundschaft vieler Menschen und lieber Paten, die Dich unterstützt haben Würde zurück zu geben.
Für Gisela aus dem Lied :
http://www.youtube.com/watch?v=3iBCZQezA3E

… Obwohl wir diesen Weg der Demut gemein haben, allein
wie zerbrechlich ist das Herz.
Oh, gib diesen wackligen Füßen Flügel zum Fliegen
um das Antlitz der Sterne zu berühren …


Lotti hat ein Auge auf Gisela

von Kuhaltersheim | 20. September 2012 | ein Kommentar

Frau Lotti ( li.) ist eher eine Einzelgängerin. Heute jedoch liegt sie dicht neben Gisela. Ob sie merkt, dass es Gisela heute nicht gut geht ? Vorhin mussten wir Gisela wieder mit Hilfe des Hebegerätes auf die Beine stellen.


Wie geht es Oma Gisela?

von Kuhaltersheim | 30. August 2012 | 4 Kommentare

Wir hätten nie gedacht, dass die bald 19 Jahre alte Gisela, die 14 Kälber geboren hat, inzwischen bei uns ihren zweiten Sommer erlebt. Ihr Zustand ist schwankend und wetterabhängig, aber immer wieder kämpft sie sich auf die steifen Beine und dreht wie heute abend eine kuhle Runde. Täglich mähen wir für sie Schubkarren voll frisches Gras, die sie in Portionen erhält. Zweimal täglich bekommt Gisela einen Eimer Quetschhafer mit Äpfeln und Futterrüben. Die letzte Fütterung des Tages bringen wir ihr dann gegen Mitternacht.


Gisela

von Kuhaltersheim | 10. Juli 2012 | 2 Kommentare

Gisela leidet unter der Hitze und liegt seit heute morgen im schattigen Stall. Heute abend haben wir den Tierarzt gerufen. Sie bekam stärkende Infusionen. Herz und Kreislauf sind stabil. Wir hoffen, dass Gisela sich erholt, müssen aber aufgrund ihrer Vorgeschichte auch damit rechnen, dass ihre Kräfte nun nachlassen und wir ihr nicht mehr helfen können.

Gisela

Gisela

Die Wunderkuh Gisela hat sich wieder einmal deutlich erholt. Sicher haben die Abkühlung, aber auch die Infusionen dazu beigetragen. Heute nachmittag konnten wir die “ Beinfesseln „, die das Grätschen der Beine verhindern entfernen.

Hier Giselas Begegnung mit Rosa - Mariechen.

Hier Giselas Begegnung mit Rosa - Mariechen.


Giselas Familie

von Kuhaltersheim | 26. Juni 2012 | 2 Kommentare

Giselas Familie ( Dina, Mattis, Samuell und Alma) sind von der Weide in den Stall gekommen, und haben sich um die kranke Gisela gelegt. Hier geht es zum Video.

Folgende Geschichte einer Tierärztin über die Liebe einer Kuh zeigt eindrucksvoll, wozu Kühe in der Lage sind:

„Ich möchte Ihnen gerne eine Geschichte erzählen, die so wahr wie herzzerreißend ist. Als ich die Schule für Tiermedizin abgeschlossen hatte, arbeitete ich in einer Tierarztpraxis für Milchviehbetriebe. Aufgrund meines sanften Umgangs mit den Milchkühen war ich als Tierärztin sehr beliebt.

Eines Tages rief mich ein Kunde wegen eines Mysteriums an: Eine seiner Kühe hatte in der vorangegangenen Nacht ihr fünftes Kalb auf natürlichem Wege auf der Weide zur Welt gebracht. Sie führte das Neugeborene zum Stall, wo es ihr wiederum weggenommen wurde. Sie selbst wurde in die Melkanlage gestellt. Ihr Euter war jedoch leer. Dies blieb auch in den kommenden Tagen so.

Als frische Mutter sollte die Kuh normalerweise täglich über 40 Liter Milch produzieren, aber obwohl sie bei bester Gesundheit war, enthielt ihr Euter nie die großen Milchmengen, die für eine frisch entbundene Kuh typisch gewesen wären. Sie ging jeden Morgen nach dem ersten Melken auf die Weide, kam am Abend zum Melken zurück und durfte für die Nacht wieder auf die Weide. Damals war es Rindern und Kühen noch erlaubt, einen Funken Freude und ein Stück ihrer natürlichen Lebensweise zu erfahren.

So hat man mich also angerufen, um die geheimnisvolle Kuh zweimal während der ersten Woche nach der Geburt zu untersuchen. Ich konnte jedoch keine Lösung für dieses Rätsel finden.

Schlussendlich, elf Tage nach der Geburt, rief mich der Landwirt an. Eines Tages ist er der Kuh nach dem morgendlichen Melken hinaus auf die Weide gefolgt und hat die Lösung entdeckt: Die Kuh hatte Zwillinge geboren.

Eines der Kälber hatte sie zum Landwirt gebracht, das andere hielt sie in den Wäldern am Ende der Weide versteckt. So konnte sie jeden Tag und jede Nacht bei ihrem Kind sein — das erste, das sie endlich selbst säugen durfte. Ihr Kalb genoss die Milch und das Säugen. Obwohl ich den Landwirt anflehte, Kuh und Kalb nicht zu trennen, verlor sie auch dieses Kind — es landete in der Hölle der Kälbermastbuchten.

Denken Sie einen Moment über die komplexen Gedankengänge nach, die diese Mutter gezeigt hat:

Zuallererst hatte sie Erinnerungen an ihre vier vorherigen Verluste. Jedesmal, wenn sie ein Kalb in den Stall brachte, hat sie es nie wieder gesehen (herzzerreißend für jede Säugetiermutter).

Als zweites hat sie sich einen Plan gemacht und durchgeführt: Wenn sie die Kälber zum Landwirt bringt, bedeutet das, dass sie beide verlieren würde. Also sollte sie ihre Kälber lieber verstecken, indem sie diese im Wald liegen lässt, bis sie zurückkehrt. Doch beide zu verstecken, hätte das Misstrauen des Landwirts zur Folge gehabt (schwangere Kuh verlässt am Abend den Stall, nicht schwangere Kuh kommt am nächsten Morgen ohne Nachwuchs zurück). Also gab sie dem Landwirt eines der Kälber und behielt das andere — ich weiß nicht, was ich selbst gemacht hätte.

Ich kann Ihnen auch nicht sagen, warum sie wusste, dass sie es so tun muss — es scheint naheliegender, dass eine verzweifelte Mutter beide verstecken würde.

Alles was ich weiß ist, dass sich viel mehr hinter diesen wunderschönen Kuhaugen abspielt, als wir Menschen ihnen zutrauen. Und ich als Mutter, die alle ihre vier Kinder selbst stillen und versorgen durfte und nicht die Qualen des Verlustes meiner geliebten Kinder ertragen musste, fühle ihren Schmerz.“

Dr. med. vet. Holly Cheever


Gisela

von Kuhaltersheim | 25. Juni 2012 | ein Kommentar

Heute hat sich die 18 Jahre alte Gisela wieder festgelegt. Beide Hinterbeine sind versteift, so dass sie bei Unebenheiten oder schlammigem Boden gangunsicher läuft. Mit einem Hebegerät konnten wir sie schnell wieder auf die Klauen befördern. Jetzt liegt sie im Stall, frißt mit Appetit und ruht sich aus.

Hier geht es zum Video


Gisela

von Kuhaltersheim | 7. April 2012 | ein Kommentar

Die 18 Jahre alte Gisela zeigt uns trotz all ihrer gesundheitlichen Einschränkungen ( versteifte Hinterbeine, sie lebte 17 Jahre in einem “ Milchviehbetrieb „, gab über 100.000 L Milch und bekam 14 Kälber), dass sie Leben will. Heute zeigte sie uns, dass sie nachts nicht mehr in den Stall will, wo sie abgetrennt in Ruhe fressen und ausruhen kann, sondern sich mit einer kleinen Gruppe im Offenstall wohler fühlt. Dort stand sie heute genüsslich unter der Kuhputzmaschine. Ob sie ahnt, dass morgen ihr und Penelopes Retter aus Thüringen zu Besuch kommt ?

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Gisela

von Kuhaltersheim | 23. März 2012 | ein Kommentar

Gisela wirkt viel stabiler und gangsicherer als im letzten Jahr.

Nachdem sie heute auf der “ Krankenweide “ ununterbrochen nach Kalb Mattis muhte, der seit Weidegang nur stundenweise bei Gisela war, haben wir es heute gewagt. Zur Stärkung gab es noch einen Eimer Quetschhafer, und dann marschierte sie los .

Wir begleiteten sie 500 m zum Ziel Mattis…

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