Denn Tiere sind keine Maschinen

Der wilde, wilde Norden fängt gleich hinter Butenland an

von Admin, am 06.02.2018.


Durch das heutige Video weht wieder ein Hauch wilder Westen bzw. Norden, denn unsere Pferde sind die Hauptdarsteller. Das ist der 22jährige Monopoly, der elf Jahre in einem Reitstall verbringen musste, wegen seiner Gesundheit nicht mehr geritten werden konnte und deshalb in einer Einzelbox vor sich hinvegetierte. Der 17jährige Cello ist dagegen ein Turnierpferd, das 13 Jahre im Rennsport missbraucht wurde und seine letzten Wettkämpfe nur noch unter starken Schnmerzmitteln bestreiten konnte, leider eine nicht unbekannte Methode in diesem „Sport“. Kaspar ist 11 Jahre alt und wir konnten ihn vor einem Schicksal als Reitpony bewahren. Der Vierte im Bunde ist der 29jährige Loriot, der wie Polly aus einem Reitstall kommt und dort 17 Jahre als Schulpferd dienen musste.

Im Video zeigen wir euch rechts die Sandbahn, die alle Pferde aber nur bei Matschwetter konsultieren. Bei Kaspar und Monopoly freut uns das besonders, denn die beiden leiden unter Hufrehe, sind aber seit 3 Jahren beschwerdefrei. Je nach Wetterlage beschäftigen wir die Vier, aber auch Tjork, den Indira mit auf den Hof gebracht hat, mit Spaziergängen und anderen Unterhaltungsprogrammen. Das ist gerade für Kaspar wichtig, da er vom Temperament her ständig gefordert werden möchte. Unfassbar, dass dieser Wirbelwind dazu verdammt werden sollte, Kinder im ewig gleichen Kreis und im Schritttempo herumzutragen …

Am Ende des Videos machen wir noch einen Schwenk über das Meer und schauen uns den Hof von oben an. Dabei muss sich übrigens niemand Sorgen machen, dass unsere Drohne Tiere erschrecken könnte. Das Ding ist in der Höhe, die wir regelmäßig anvisieren, kaum hörbar, und auch beim Bodenkontakt brummt sie leiser als unser Schnurrochse Fiete.


Kategorie: Allgemein

4 Antworten zu “Der wilde, wilde Norden fängt gleich hinter Butenland an”

  1. Christine sagt:

    Na, da ist aber mehr als genug Auslauf zum Rumgaloppieren und die Pferde genießen das und sind sichtbar happpy.
    Schön ists im Norden – das Meer – hmmmm – riech fast die salzige Luft – das tut Tieren und Menschen gleichermaßen gut.

  2. Ute sagt:

    Jens – jeder und alles brummt leiser als Fiete! Abgesehen von Rudi natuerlich! 🙂

  3. ines sagt:

    Es ist wunderbar zu sehen, wie die Pferde ihre Freiheit genießen. Ein zusätzlicher Luxus, so viel Platz zu haben.

  4. monika sagt:

    die Freiheit ist (fast) grenzenlos…

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