Denn Tiere sind keine Maschinen

Der sanfte Riese Samuell

von Admin, am 02.02.2018.


Samuell lässt es sich heute so richtig gut geht und geniesst die Streicheleinheiten von Emily. Die hat er sich auch mehr als verdient, denn sein Start ins Leben war alles andere als entspannend. Er musste die ersten 13 Monate in einer Garage verbringen, weil sich ein Restaurantbetreiber in den Kopf gesetzt hatte, Rindfleisch selbst zu erzeugen. Als dann endlich Tierschützer aufmerksam wurden, war damit der Spuk längst nicht vorbei. Denn entgegen aller Vermutungen verstößt es gegen keine Gesetze, einen Stier dermaßen unartgerecht zu halten. So musste erst ziemlich viel Geld den Besitzer wechseln, bis Samuell sein grausames Vegetieren gegen ein KUHles Leben auf Butenland eintauschen konnte. Für diese Finanzaktionen werden wir zwar immer wieder angegriffen, aber solange uns niemand praktikable Alternativen nennen kann, werden wir auch weiterhin Tieren in Not mit allen, also auch mit diesen Mitteln helfen.

Im letzten Herbst musste Samuell nochmal ganz tapfer sein, diesmal hatte unser Tierarzt einen Tumor in seiner Nase diagnostiziert. So kam er Anfang September unter das Messer und ihm wurde während einer OP der hühnereigroße unerwünschte Untermieter aus der Nasennebenhöhle entfernt. Den Eingriff hat Samuell allerdings sehr gut überstanden, das dritte Nasenloch ist inzwischen komplett zugewachsen, es hat sich keine neue Wucherung gebildet und er atmet wieder frei. Trotzdem langt es nun hoffentlich mit den Schicksalsmutproben, Samuell selbst wäre jetzt auf jeden Fall bereit, das Leben nur noch zu geniessen. Wobei wir ihn mit Kräften unterstützen werden.


Kategorie: Allgemein

6 Antworten zu “Der sanfte Riese Samuell”

  1. Ute sagt:

    Ich verstehe das Argument gegen den Freikauf von Tieren, die aus einer Situation erloest werden muessen, irgendwie. Aber wenn’s persoenlich wird, wenn man das Tier und seinen Charakter erst kennengelernt hat und von Seiten des Tierschutzes keine Hilfe geboten wird, straeubt man sich zurecht, es einfach seinem Schicksal zu ueberlassen. Fuer Samuell bin ich heilfroh, dass er freigekauft werden konnte und ihm so ein glueckliches Leben garantiert ist.

    Ist bekannt, ob der Restaurantbesitzer das fuer Samuell erhaltene Geld dazu verwendet hat, ein neues Opfer in die selbe Haltung zu zwingen?

  2. ines sagt:

    Samuel hat bei unserem Besuch auf Butenland mein Herz vollkommen erobert. Ich weiß nicht warum, denn jedes Tier auf Butenland hat ein Schicksal, das ans Herz geht. Ich würde mir niemals wagen, Samuel so nahe zu sein, wie es Emily tut, weil ich viel zu viel Respekt vor den Tieren habe. Aber ich würde es sehr gern tun. – Alles liebe dir, lieber Samuel

  3. Marita sagt:

    Was für eine wundervolle Harmonie auf dem Video zu sehen ist. Was mich aber am meisten beeindruckt, ist Pippilotta. Wie sich dieses Wesen heraus gemacht hat, ist ein Paradebeispiel für die Liebe, die ihr zu teil wurde – und die damit einhergehende liebevolle Tierhaltung. Sie schmust wie eine Katze und Samuel schnurrt dazu. Einfach göttlich, oder?

  4. Christine sagt:

    Pippilotta + Samuell können von Emilys Streicheleinheiten gar nicht genug bekommen – so eine schmusige, kleine Herde.
    Freu‘ mich so für den sanftäugigen, wunderschönen Samuell♡, dass seine Nase wieder vollends verheilt ist.
    Butenland rettet Tiere – also gibt’s da nix zum rumnörgeln, nur was zum dankbar sein.

  5. Karin sagt:

    Hallo Ute,
    nein , hat er nicht. Das Vet.amt wurde informiert. Ein Rind , selbst ein Kalb lässt sich zudem nicht einfach mal tragen. Jedes Rind ist bei HI – tier ( Datenbank) registriert,hat einen Rinderpass mit Namen des Besitzers, kann also nicht irgendwo verschwinden und aus dem nichts woanders auftauchen.

  6. Ute sagt:

    Karin – ich bin froh, dass die Bekanntschaft mit diesem Menschen und seinen grausamen Ideen von Tierhaltung einem weiteren Kalb erspart bleibt. Danke fuer diese Information!

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