Denn Tiere sind keine Maschinen

Umnebelt

von Admin, am 26.01.2018.


Der Film „Gorillas im Nebel“ wurde im Jahr 1988 für mehrere Oscars nominiert. Da dachten wir uns, dass wir einfach mal die Butenländer Version drehen, wenn das Thema so gut beim Publikum ankommt. Zwar können wir keine Gorillas fest versprechen, aber erstens haben wir mit Rosa Mariechen eine Diva parat, die praktisch alle erdenklichen Rollen aus dem Oink-Oink beherrscht, und zweitens weiß man nie, wen Eberhard auf seinen Erkundungsgängen so alles angeflirtet und mit auf den Hof gebracht hat. Lasst euch also überraschen.

Weil wir eben nicht wissen, wer da alles hinter der dichten Wand lauert, machen wir uns mit Pumba auf den Weg. Man kann da einfach nicht vorsichtig genug sein und ist sehr viel entspannter mit so einem furchtlosen Bodyguard an der Seite. Der erweist sich dann aber gleich als unnötig, den unsere erste Begegnung ist Pino, der zwar jederzeit als Eisbär durchgeht, aber doch sehr viel kuschelfreundlicher ist. Da hat unser Gänsewachdienst, bestehend aus Amanda, Hope und Nicoletta, schon rein berufsbedingt größeres Bedrohungspotential, aber da wir uns ausweisen können, kommen wir auch hier ohne Wadentattoo davon.

Else als Brückenwächterin ist eher niedlich, während Rosa Mariechen in einer Paraderolle als Tümpel-Loreleynixe von Butenland schon etwas unheimlicher wirkt. Auf dem Kuhdamm parkende Rinder sind dagegen auch im Nebel kein außergewöhnlicher Anblick, da hätten wir uns sogar ohne Pippilotta und Pino näher getraut. Die Pferde wirken entspannt, und bei den Hühnern bekommt man prinzipiell nur eine Gänsehaut, wenn die hier sehr stille Rockröhre Pavarotti zu einer entsprechenden Ballade ansetzen würde. Tilly ist sowieso schon immer das genaue Gegenteil von gruselig gewesen.

Die Kaninchen brauchen selber Nervennahrung und liegen deshalb auf der Grusel-Skala im Minusbereich. Dann kommt endlich durch die Raben etwas Hitchcock-Stimmung auf, auch die Kanäle von Butenland erinnern fast an den Horrorklassiker „The Fog“, aber die Stimmung wird dann direkt von arbeitenden Butenländer zerstört, denn natürlich kann auch an solchen Tagen niemand Urlaub machen. Und spätestens wenn das Video von unserer knuddeligen Schweine- und Entenbelegschaft beendet wird, kann man nur zu dem Fazit kommen, dass sich der Hof selbst im Nebel nicht für Gruselstimmung eignet und die Idylle bestehen bleibt, die wir so zu schätzen wissen.


Kategorie: Allgemein

2 Antworten zu “Umnebelt”

  1. Heike sagt:

    Ja, der Nebel war heute heftig. Ich mag das ja wenn es so schön gruselt… 🙂

  2. Christine sagt:

    Butenland ist auch im Nebel einfach schön mit all den geretteten, glücklichen Tieren und den genauso lieben Menschen.
    Und – mein Herz tat einen Hüpfer – Klara-Schatz ist im Film und wie hübsch auch noch.
    Ich schmelze!!!!

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