Denn Tiere sind keine Maschinen

Das Warten hat ein Ende

von Admin, am 24.12.2017.


Rosa Mariechen hat sich rar gemacht in der Weihnachtszeit. Wie alle großen Diven in der Geschichte nahm sie sich eine Auszeit und hielt diese sehr konsequent durch. Wochenlang liess sie sich Leckereien in ihr 5-Sterne-Luxus-Stallapartment liefern, konzentrierte sich fernab von jedem Schweinwerferlicht ganz auf ihr Herzenshobby „Sachensuche“, war nicht mal für Hollywood-Agenten erreichbar und widmete sich einfach nur ihrer inneren Sau.

Doch pünktlich zur Bescherung am Heiligabend beendet die Butenland-Legende ihre Pause, lässt die verzweifelten Rufe ihrer Fanheerscharen nicht mehr einfach an sich abprallen und feiert ihre ePIGsche Rückkehr. Eigentlich wollte sie auch dem Anlass entsprechend eine Showtreppe herunterschweben, aber wir können ja leider nur unsere Version vor dem Haupthaus anbieten. Die ist ihr aber erstens zu kurz und außerdem kann sie zweitens niemand so gekonnt heruntertänzeln wie Eberhard. Da wäre also Mariechen die zweite Wahl gewesen, was natürlich gar nicht geht.

So hält sie ihre erste Audienz lieber wie gewohnt auf dem Vorplatz ihres Wohnzimmers ab, posiert so professionell im Geschenkemeer ihrer Groupielegionen, als wäre sie nie aus dem Show-Biz verschwunden, und wünscht allen Lesern ein „Oink“. Ja, der Wunsch kommt etwas überraschend, aber so liess sie es halt ausrichten. Macht was draus.


Kategorie: Allgemein

8 Antworten zu “Das Warten hat ein Ende”

  1. Ute sagt:

    Ja, Rosa-Mariechen – stimme dir voll zu: grosse Unterlassungssuende von Seiten der Butenlaender, dir nichts Leckeres UNTER dem Koerbchen versteckt zu haben (kurz vor Ende des Films). 🙂

  2. Christine sagt:

    So ein bezauberndes Schweinemädel – Rosa-Marie tafelt in schönem, weihnachtlichem Ambiente mit ordentlich Hunger.
    Bin heut mit zwei Büchern über Tierethik und Karnismus durch und da baut mich unsere fröhliche Rosa-Marie gleich wieder so auf. Das tut gut – danke, du Liebe und mach Dir einen muckligen Weihnachtsstallabend und grüß‘ bitte Rudi und Ebis Sohn Winnie von mir, ja?

  3. Ute sagt:

    Christine – weil ich unverbesserlich neugierig bin: das Tierethik – Buch ist nicht zufaellig von Friederike Schmitz? Damit bin ich naemlich fast durch. Wie gesagt, reine Neugierde…
    Freut mich, dass Du das kleine Video mochtest! 🙂

  4. Susanne sagt:

    Ahhhhh, das war ja ein Festessen für die Diva! Keinem sind Ananas mehr gegönnt als dieser Sau! Lebensfreude und Genuss pur! So isst man heute! Oink, oink!!

  5. Christine sagt:

    Ja Ute – das kleine, informative Büchlein von F. Schmitz. Dein Video war einfach lieb. Momentan les ich grad ein veganes Kinderbuch, das mir als Große doch auch so was von gefällt – da sind Erna und Else und Rudi-Schatz drin! Wunderschön illlustriert – es heisst „Schweinchen Hugo reisst aus“ von Alexander Bulk.
    Da geht’s auch um ‚Nutz’tierhaltung, jedoch ohne grausige Erörterungen oder Darstellungen dazu. Das kann ich einfach nicht verschenken, weil Rudi♡ drin ist!

  6. Ute sagt:

    Christine – musste lachen ueber Deine Beschreibung „kleines Buechlein“! Klein im Format vielleicht, aber es hat immerhin fast 600 Seiten! Danke fuer die Kinderbuchempfehlung, kenne da so einen kleinen Jungen, der das „dringend braucht“ (na ja , seine Eltern wohl eher, aber anders herum ist es weniger angreifend…) Du bist uebrigens die Zweite, die das Kinderbuch empfiehlt, Steffi hat’s vor einiger Zeit auch erwaehnt! Christine, liest Du Buecher auch auf englisch?

  7. Christine sagt:

    Stimmt Ute – besser dem Jungen das Buch schenken – vielleicht zündet der Funke dann auch bei den Eltern – hoffentlich!
    Und ja, les‘ gern Bücher auf englisch.

  8. Ute sagt:

    Christine – das Bilderbuch wird zwar ein Geschenk fuer den Bub sein, aber ein sehr benoetigter „Wink mit Zaunpfahl“ fuer die Eltern…
    Da Du englische Buecher liest, wuerde Dir gerne zwei Buecher empfehlen. Das erste ist von Melanie Joy „Beyond Beliefs“ und handelt sich um die Verbesserung der Beziehung und der Kommunikation zwischen Veganern, Vegetariern und Omnivoren. Das zweite ist von Rosamund Young „The Secret Life of Cows“ (sehr viel einfacher zu lesen als das erste). Es gibt wertvolle Einblicke in das emotionelle Leben von Rindern und in ihre Intelligenz, zusaetzlich etwas Information ueber andere „Nutztiere“. Dieses Buch wuerde ich ohne Einschraenkung moegen und empfehlen, wenn die Autorin, deren „Liebe“ fuer und das Verstehen der Kuehe offensichtlich ist, aus dieser „Liebe“ die richtigen Schluesse ziehen wuerde, denn letztendlich tut auch sie ihre „geliebten“ Tiere in den Tod verraten. Wenn auch, um zu viel Stress zu vermeiden, die Tiere auf dem Hof getoetet werden, also ohne stundenlangen Transport zum Schlachthof.
    Wenn man mit dieser Tatsache fertig werden kann, bietet das Buch eine sehr nuetzliche und informative Einsicht in das Innenleben von Rindern.

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