Denn Tiere sind keine Maschinen

Beobachtungen

von Admin, am 31.05.2017.

Gestern wurde sie in den Kommentaren gefordert, und heute starten wir schon das Tagesvideo mit Lillja, das ist ja wohl eine Reaktionsgeschwindigkeit, die keine Wünsche offen lässt. Danach besuchen wir Anna und Lara, die es sich im Freiland-Sonnenstudio gut gehen lassen. Dann zeigen uns die Kaninchen, wie man die Hitze am besten übersteht, nämlich mit einer leckeren Melone. Rosa Mariechen erläutert daraufhin direkt die zweite Methode, die da lautet, Freunde zu einer mondänen Poolparty einzuladen. Beide Ratschläge sorgen direkt dafür, dass sich die restlichen Butenländer begeistert aufspalten. So bekennt sich Kaspar zum Kaninchenlager und gönnt sich ebenfalls eine wässrige Köstlichkeit, während Frau Ente schon aus Routine der saumässigen Anregung folgt und die eigene Wasserfete startet. Greta macht es im Finale aber völlig richtig und greift sich nur die Gäste von Mariechens Party ab. Das hilft zwar nicht gegen Hitze, aber dafür ist für interessante Gespräche gesorgt, was ja auch nicht zu unterschätzen ist.


Kategorie: Allgemein

10 Antworten zu “Beobachtungen”

  1. Ute sagt:

    Wenn jemand gerade etwas hat „plumpsen“ hoeren, das war ein kleiner Stein, der mir vom Herzen fiel! Seit langer Zeit kuemmert mich das Schicksal einiger total vernachlaessigten Pferde hier in der Gegend und, obwohl ich natuerlich zufuettern kann, die Tatsache, dass die armen Tiere keinen Wasserzugang haben, sorgt mich sehr.Und jetzt lerne ich von diesem Film, dass Pferde Wassermelonen essen koennen! Wenigstens eine winzige Menge Fluessigkeit! Besser als nichts?!? Danke fuer diese Information – man lernt wirklich nie aus!

  2. Ute sagt:

    Und da faellt mir gerade ein: ich kann ja hier nachfragen, ob jemand weiss, wie leicht Pferdehufe durchstochen werden koennen? Irgendwelche Witzbolde haben oft Spass daran, Glasflaschen auf Steinen im Feld der gerade erwaehnten Pferde explodieren zu lassen und, waehrend an diesen Flecken kein Gras waechst und die Pferde die Scherben somit nicht aus Versehen essen, durch laufen tun sie schon und ich bin nicht immer sofort da, um die Bruchstuecke aufzusammeln… Weiss jemand, ob da Verletzungsgefahr besteht oder sind die Sohlen der Pferde zu hart dafuer?

  3. Rielle sagt:

    Es ist wunderschön zu sehen, wie gut es allen geht, wie zufrieden sie sind und wie liebevoll die Freunde miteinander umgehen.

    Ute, ich bin keine Fachfrau, aber auf Deine Fragen möchte ich doch antworten. Wassermelone als Wasserersatz halte ich für problematisch. Und der Pferdehuf ist zwar außen hart aber der Hufstrahl ist schon empfindlich und sollte nicht in eine Scherbe treten. Zu dem anderen schreibe ich besser nichts. Es ist toll, daß Du Dich um die Pferde sorgst und etwas unternimmst.

  4. Ute sagt:

    Guten Morgen, Rielle! Danke fuer Deine Antwort! Zeigt ‚mal wieder, wieviel ich nicht weiss! Noch nie von „Hufstrahl“ gehoert, weder im Deutschen noch im Englischen, wo es uebrigens (gerade nachgeschaut) der „hoof frog“ (Huffrosch) ist. Nicht die Antwort auf die ich hoffte, denn Unempfindlichkeit der Hufe in Bezug auf gebrochenes Glas waere mir lieber gewesen. Also weiterhin Ausschau halten und so hoffentlich Verletzungen verhueten… Als Wasserersatz hatte ich Melonen nicht gesehen, dafuer muessten wohl viel zu viele zur Verfuegung gestellt werden, was wegen ihres Zuckergehalts keine gute Idee und auch unerschwinglich teuer waere. Dachte mehr an Portionen, die den Pferden etwas Erfrischung bringen koennen im momentanen Wetter. Wasser waere tausendmal besser, aber die Moeglichkeit, ihnen das zugaenglich zu machen, gibt es fuer mich einfach nicht… Danke noch einmal, Rielle! 🙂

  5. Susanne sagt:

    Dieses Plantschbecken für die Enten ist ja auch klasse (von euch)! Die Häschen sind auch zuckersüß.

  6. Susanne sagt:

    Liebe Ute, du kannst dich auch an die Polizei wenden, wenn du bedenken wegen dem Tierschutz hast, bzw. du beobachtest, dass die Tiere kein Wasser bekommen bei der Hitze. Tiere können allerdings sehr viel Wasser aus der Nahrung ziehen, da Sie kein Salz essen wie wir und die Nahrung nicht gekocht ist, also Wasser entzogen ist. Melonen sind ein prima Wasserspendersnack. Aber bei Bullenhitze reicht das (Futter/Gras) ggf. nicht ganz aus.

  7. Ute sagt:

    Susanne, guten Morgen! Hab‘ gerade noch ‚mal schnell hier reingeschaut – danke fuer Dein Interesse! Die Polizei wurde mehrfach informiert, ebenso die Gemeinde wie auch die RSPCA (Koenigliche Gesellschafft fuer die Verhinderung von Grausamkeit an Tieren). Die Polizei sagt mir, es haette mit ihnen nichts zu tun, die Gemeinde sagt, es habe mit mir nichts zu tun und die RSPCA sagt, sie wuerden erst taetig werden, wenn aktive Misshandlung geschehe. Vernachlaessigung/Misshandlung – kein bemerkenswerter Unterschied fuer mich… Ein viel zu bekanntes Gefuehl, die Frustration dauernd an die Wand zu rennen mit seinem (hoeflich unterdrueckt) wuetenden Schaedel!

  8. Christine sagt:

    Wie schön, Lillja♡ + Greta♡ wieder zu sehen!
    So liebevoll, wie sich Anna + Lara gegenseitig putzen – Rosa-Mariechen♡ genießt ihr Schlammplanschbecken schon sehr.
    Kaspar + alle Kaninchen freun sich übers saftige Melönchen – Butenland ist einfach ein Tierparadies!!!

  9. Monika Hoffmann-Kühnel sagt:

    Hallo Ute, ich finde es gut, dass Du nicht wegschaust! Vielleicht kannst Du Dir Rat/Hilfe holen bei der World Horse Welfare Organisation (auf der Website gibt es einen telefonischen Notfall-Kontakt). Habe neulich einen gut recherchierten Bericht darüber gesehen – macht einen seriösen Eindruck. Viel Glück!

  10. Ute sagt:

    Monika, gruess‘ Dich! Mit der World Horse Welfare Organisation habe ich vor ein paar Jahren unliebsame Bekanntschaft gemacht, als ich und andere Leute Zeugen wurden, wie ein etwa zwei bis drei Monate altes Fohlen nicht nur geritten, sondern auch mit einem Stecken geschlagen wurde.Vor einer Videoueberwachungskamera! Ich konnte die Adresse des misshandelnden Mannes ausfindig machen, gab sie an die total uninteressierte RSPCA weiter, dann im Ende an WHW, wo mir versichert wurde, dass sich das Skelett des Fohlens „anpassen“ wuerde und es nicht wirklich so schlimm sei, was da gesehen und gefilmt wurde und wuerde ich eine Spende erwaegen? So, nein – ich glaube ich brauche diese Organisation nicht auf die sechs Pferde aufmerksam machen, das wuerde wohl eher keinen Unterschied bringen…. Aber danke fuer Deinen Vorschlag! Hatte mir selbst schon ueberlegt, sie zu kontaktieren, aber dagegen entschieden. Drei der Pferde haben heute uebrigens die angebotene Melone gegessen (und Steckrueben und Karotten), zwei hatten kein Interesse, das sechste Tier hab‘ ich nicht gefunden. Hoffentlich morgen……

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.