Denn Tiere sind keine Maschinen

Bei Jules Milch hört der Spaß auf!

von Admin, am 17.05.2017.

Wer kennt das nicht? Eigentlich kommt man auf der Arbeit mit allen Kollegen super zurecht, aber es gibt auch immer die Exemplare, die hin und wieder einfach über das Ziel hinausschiessen. Davon kann auch unsere Jule ein Lied singen. Da zapft sie sich heute nach einer langen Schicht auf der Weide ihre hochverdiente Feierabendmilch an der Bar von Mama Jette, und plötzlich ruft das doch tatsächlich Pumba und Pippilotta auf den Plan, die auch ein bißchen Schaum abhaben wollen. Als wäre die Idee nicht albern genug, geben sie sich dabei nicht mal Mühe, um auch nur ansatzweise als Kalb durchzugehen. Wenn sie sich wenigstens ein Muhen abgerungen hätten, um guten Willen zu zeigen, aber nichts. Entsprechend verständnislos reagiert auch Jule und klärt die beiden Schnorrer sehr humorlos darüber auf, wo genau die Hundenäpfe auf Butenland stehen. Das fehlte auch noch, dass wir hier auf jedem Euter Aufkleber mit durchgestrichenen Hundeköpfen anbringen müssen. Hoffentlich haben die beiden endlich mal genau zugehört, es ist ja nicht gerade schön, wenn man das Gefühl hat, bei der wichtigen Aufklärungsarbeit gegen Wände zu muhen.


Kategorie: Allgemein

2 Antworten zu “Bei Jules Milch hört der Spaß auf!”

  1. Ute sagt:

    Was fuer eine zuversichtliche, positive (und ihre Rechte kennende) Kuh doch aus dem zaghaften, unsicheren Tierchen geworden ist!! Ein bisschen groesser ist sie auch geworden, seit sie von Jan „auf Haenden getragen“ wurde…
    Vielleicht amuesiert das den einen oder die andere, wenn auch auf etwas traurige Art:
    eine Bekannte erwaehnte, wie sehr sie eine bestimmte Person achte und fragte mich, ob es jemanden gaebe, den ich bewundere. Und ich hoerte mich, wie aus der Pistole geschossen, sagen „Milla“. Und somit habe ich meine Bekannte ihrer letzten Zweifel betreffs meiner geistigen Gesundheit beraubt, denn auf ihre Frage, wer „Milla“ sei, sagte ich, natuerlich, „eine Kuh“. Warum aber, bitte, eine Kuh nicht bewundern??

  2. Inga sagt:

    Ob Jule irgendwann mal Herdenführerin wird? Sie nimmt mit ihrer Muttermilch die Freiheit und ein wunderbares Selbstbewusstsein auf.

    Liebe Ute, ich finde es auch völlig normal, eine Kuh zu bewundern (oder einen Charakter welcher Art auch immer), und von Millas Fähigkeit, nach einem langen qualvollen Leben die Freiheit noch in vollen Zügen zu genießen, könnte vielleicht auch Deine Bekannte etwas lernen. Vielleicht war es ja ein Anstoß, die gewohnten Denkpfade mal zu verlassen.

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