Denn Tiere sind keine Maschinen

Kinderschokolade, Leberkäse, Bärchenwurst, Jägerschnitzel, Bauernmettwurst

von Admin, am 28.12.2016.

Minister Schmidt sollte sich besser um die Ursache von bspw. der Vogelgrippe kümmern.

https://www.tagesschau.de/inland/schmidt-schnitzel-101.html


Kategorie: Allgemein

12 Antworten zu “Kinderschokolade, Leberkäse, Bärchenwurst, Jägerschnitzel, Bauernmettwurst”

  1. Ute sagt:

    Hab‘ den von Ulla erwaehnten Bericht in der Huffington Post gelesen. „“Niemand duerfe „bei diesen Pseudo-Fleischgerichten so tun, als ob es Fleisch waere““ – Tut die Fleischindustrie nicht so, als seien Fleischgerichte keine Leichenteile? Denke da an Ausdruecke wie „Hamburger“, „Geschnetzeltes“, „Hackbraten“ usw. Was ist der Unterschied?
    Diese Dummheit wird in England auch immer wieder angesprochen – Hersteller schreiben dann einfach den Produktnamen etwas anders – scheese statt cheese,mheat statt meat etc. Darf ich Vegadellen fuer Frikadellen vorschlagen, Viener fuer Wiener, Schvetzel fuer Schnitzel… Und wenn wir schon von irrefuehrenden Produktbeschreibungen reden, wie waere es, der Ehrlichkeit halber, mit „zu Tod geschundener Rinderbraten“, „unbarmherzig gefolterte Huehnerbrust“, „geknechtetes und geschundenes Schweinefilet“…. Und jetzt hab‘ ich mich selbst wuetig geredet! :((

  2. ulla 39 sagt:

    Über die sogen. „Bärchenwurst“ hat sich Hagen Retter mal treffend lustig gemacht,

  3. Heike sagt:

    Ach Ute,
    Du hast ja so recht!!
    Mir geht’s ständig so, wenn die Situation z.B. in der Firma mal wieder zu „eskalieren“ droht (nun ess doch von dem leckeren Braten!), dann sag ich einfach sorry, ich weiß einfach zuviel… Dann nicken sie. Tolle Verdrängung! Die wissen alle das ich Fleisch nicht mag, sind neugierig und können doch nicht zuhören wenn ich’s erkläre.
    Und so geht’s den Veantwortlichen genauso.
    Schrecklich das alles!!

  4. Christine sagt:

    Es wird sich aber was ändern müssen, denn so gehts ja nicht mehr weiter. Hör‘ auch ganz oft, daß viele gar nichts wissen wollen, wie es in der Massentierhaltung, auf Tiertransporten und dann im Schlachthaus zugeht. Auffallend ist auch, daß z.B. bei Kinofilmen wie „Hope for all“ die Fleischverzehrer beim letzten Teil, der das Leid der Tiere wirklich sehr stark zeigte, aufstehen und kurz vorm Übergeben waren. Wenns nur – so hoff ich doch – eine anhaltende Wirkung war.
    Nachdem es jetzt die VR-Brillen gibt, wäre ich sehr dafür, daß man da ein Schlachthofvideo reingibt und es den Noch-Fleisch-Essern reindonnert. Mal schaun, wieviele pflanzenbasierte Esser wir dann gleich mehr hätten …

  5. Sigrid sagt:

    Danke @ Ulla, hab mir Hagen Retter angesehen – hier ist er:
    https://www.youtube.com/watch?v=sjKy6X_tCe4

  6. Monika sagt:

    Danke, Ulla und Sigrid für den tollen Tipp. Hagen Rether ist wirklich genial.
    Als das Publikum eingeblendet wurde, habe ich mich allerdings gefragt, ob das alles Vegetarier sind oder gar Veganer???? Immerhin ist der Beitrag bei ihnen gut angekommen.

  7. ulla 39 sagt:

    Sehr interessant:

    http://istdasvegan.eu/2016/03/hagen-rether-als-veganer-musst-du-einfach-nur-die-viecher-in-ruhe-lassen/

    falls das nicht wiedergegeben wird, seht mal istdasvegan.eu von 3/2016 über Hagen Rether

  8. Inga sagt:

    Ja, wenn „veganes Schnitzel“ drauf steht, ist das arglistige Täuschung des Verbrauchers, das sieht man ja auf den ersten Blick! Aber wenn im Bio Erfrischungsgetränk Granatapfel Holundersaft statt Granatapfel drin ist und dazu recht unnatürliche natürliche Aromen, dann ist das Werbung und völlig ok, weil ja jeder weiß, dass nicht stimmt, was auf der Packung abgebildet ist. Lesen lernen, Herr Schmidt, dann fällt die Arbeit leichter.

  9. Thekla sagt:

    Ha, diese Seite enthält ja tolle Tipps.
    Damit werde ich noch beschäftigen, habe im Moment leider keine Zeit. Danke.
    Hatte das gestern schon als Nachricht entdeckt und konnte es kaum fassen.
    Stimmt, die Vogelgrippe wird nicht verfolgt – ja, da könnte ja auch etwas Unerfreuliches für Fleischindustrie rauskommen – aber so ein Scheiss.
    Es hat mal jemand gesagt: Achtung, wenn der Staat mit Moral kommt, dann soll etwas verdeckt werden.
    Dann heißt es doch: aufgepasst. Was sehen wir nicht.

  10. Gabriele sagt:

    Die, die Fleisch essen haben keine Liebe und kein Mitgefühl für das Leid der sogenannten „Nutztiere“. Sie leiden mit ihren Haustieren mit, wenn es diesen mal schlecht geht oder, wenn sie sterben. Aber, das Leid von Kühen, Schweinen, Hühnern usw. ist für sie normal. Ich habe in diesen sinnlosen Diskussionen immer das Argument hören müssen: die sind doch extra dafür gezüchtet worden. Wie blind muss man eigentlich noch sein, um sich mit solchen Gründen fürs Fleischessen zu entscheiden?

  11. ulla 39 sagt:

    So ganz paßt die folgende Information nicht hierher, ich will sie aber loswerden.

    Gestern Abend bei arte über den Überlebenskampf der Zugvögel wurde, im Zusammenhang mit Staren, gesagt, daß es in Norddeutschland (wo genau?? vergessen) nicht mehr so viele Stare wie früher gibt, weil – haltet Euch fest!- es auf den Wiesen viel weniger Kuhfladen gibt, in denen die Stare Futter für ihre Kinder gefunden haben.

    Die Schwalben haben auch nicht mehr die Nistgelegenheiten in Kuhställen wie früher, also nicht nur, weil wir unsere Behausungen steril machen (was auch die Mauersegler trifft, die Spalten etc.in den Dächern brauchen.)

    Wagt da noch jemand, an den Menschen als Krone der Schöpfung zu denken? Dem halte ich entgegen: Dornenkrone der Schöpfung.

  12. margitta sagt:

    hoffe mal,dass hagen rether veganer ist, precht ist es jedenfalls nicht

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