Denn Tiere sind keine Maschinen

Stine und Paul:

von Admin, am 04.06.2015.

Stine ist am 18.3.2008 geboren und lebte bis zu ihrer Rettung Mitte Februar 2015 in Ketten. Stine konnte gemeinsam mit ihrer Mutter Minna gerettet werden. Seit ihrer Geburt mussten sie in Dunkelheit und ständiger Anbindung ihr Dasein fristen, in einem Stall, der als einsturzgefährdet eingestuft wurde. Bei uns hatten die beiden zum ersten Mal die Gelegenheit, sich zu beschnuppern und zu belecken, beides wichtige soziale Bindungsmechanismen für diese sensiblen Tiere. In den ersten Wochen hier lag Stine stundenlang mit dem Kopf zur Stallwand, während die anderen Rinder auf die Weide zogen. Erst seit zwei Wochen sehen wir Stine immer häufiger und länger in der Herde. Und schaut mal, wie ihr Fell jetzt glänzt!

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Kategorie: Tier-Videos

13 Antworten zu “Stine und Paul:”

  1. Luna sagt:

    So wunderschön zu sehen. Wunden heilen auf beiden Seiten. Ich freue mich so sehr.

  2. Gabriele sagt:

    Da werden der Hals und der Nacken von Paulchen immer länger und er geniesst die „Streicheleinheiten“ in vollen Zügen. Wahrscheinlich schmeckt der süsse Paulchen sehr lecker. Stine sieht richtig toll aus, sie hat sich wirklich gut erholt. So schönes glänzendes Fell hat die Schönheit.

  3. Dagmar sagt:

    Stine, die Porzellan-Kuh und der kleine Strubbel-Paul.
    Das war ein großes Ah und Oh als ich den Film angesehen hab.
    Die beiden sind so schön geworden. Ich freu mich so.Besonders für Stine. Ihr Horn scheint wieder fest geworden zu sein?
    Jedenfalls tun beide sich gut. Und mir dadurch auch.

  4. Ulla39 sagt:

    Wie gut tut das Zusehen!
    Wie gut auch, denke ich jetzt, daß auch junge Rinder bei Euch sind. Wie ich schon mal geschrieben habe, ist Butenland eigentlich kein Kuhaltersheim mehr, sondern ein Mehrgenerationenhaus.

  5. Doris sagt:

    Stine ist wohl angekommen im Leben. Und das Fell!!! Kann sie auch bald die Kuhputzmaschine benutzen?

    Das Vorher/Nachher Bild spricht Bände. Man kann vieles „wieder gut machen“. Evtl. geht das bei Tieren sogar besser als bei Menschen. Aber die haben ja auch andere Möglichkeiten zur Selbsthilfe.

    Mehrgenerationenhaus. Das trifft es!

  6. Inga sagt:

    Was für eine Freude! Das ist (schon) wieder ein Vielemaleguckvideo.
    Mehrgenerationenhaus find ich auch treffender als Kuhaltersheim, was soll den Prinz Lui sagen, so als Mann und Schwein, und leider ist es ja auch nicht so, dass die Kühe nach einem erfüllten Arbeitsleben ihren Ruhestand genießen. Mal abgesehen davon, dass ich mir, wenn ich schon in ein Alters-/Pflegeheim müsste, den Respekt wünschten wünschen würde, der hier geübt wird.
    Aber zurück zu Stine und Paul. Gleich noch einmal…

  7. Doris: Die Kuhputzmaschine ist für alle Rinder in der Krankenstation frei zugänglich und wird auch regelmäßig genutzt.

  8. Kathrin sagt:

    Wow…. Stine hat sich so toll verändert…ihr glänzendes Fell und ihre Kõrperhaltung zeigen, dass sie sich nun doch langsam von ihrer Vergangenheit lösen kann. Ich hab oft an sie gedacht, weil erst vor wenigen Wochen geschrieben wurde, dass sie nach wie vor die Sicherheit des Stalls und das Starren gegen die Wand bevorzugt hatte. Doch langsam scheint sie sich zu öffnen und wagt sich auf die Weide. Die Wunden der Seele brauchen oft lange zu verheilen, vor allem weil ihr diese von Geburt an zugefügt wurden. Ach, mein Herz geht auf bei diesem Video und es geht mir da genau wie euch allen lieben Menschen dieser Kuhmunnity: diesen Film kann ich mir 5x hintereinander ansehen, wie seinerzeit das von Lenchen und Emil! 🙂

  9. wolfgang sagt:

    Oh sind das ganz leuchtende Tage jetzt.
    Die Stine leuchtet so wunderbar und ihr Fell glänzt im Licht der Freiheit und der Liebe!
    Wie schön das ist das 8 Weltwunder!
    Und dem Paul gehts auch gut, vielleicht adopptiert Stine ja den Paul?
    Das ist die schönste Nachricht jetzt!

  10. Tina sagt:

    Das freut mich sehr 🙂
    Damit ist Stine jetzt wohl auch eine „Tante“.

  11. Gabi sagt:

    So schön, dass Stine langsam „ankommt“.
    Ihr Butenländer könnt wirklich stolz auf Eure Arbeit sein!

  12. Janina sagt:

    Mir ist schon öfter aufgefallen, dass die Rinder bei ihrer Ankunft bei Euch irgendwie matt und wie verwaschen aussehen und nach einiger Zeit viel kräftigere Farben und glänzendes Fell haben. Schön zu sehen, dass das immer wieder funktioniert.

  13. Cornelia sagt:

    Was füe eine Wandlung!!!
    Bin begeistert von Stine`s Enwicklung.
    DANK eurer Fürsorge für alle Tiere ist das möglich.

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