Denn Tiere sind keine Maschinen

Pause mit Klein-Emma

von Admin, am 06.05.2015.

„Ich bin überzeugt, dass Tiere genauso gern leben wie wir. Und allein diese Überzeugung genügt mir, um alle Tiere auch leben zu lassen.“

Karlheinz Deschner, Schriftsteller

Emma und Karin auf der Weide

Stichwörter: ,
Kategorie: Kühe

57 Antworten zu “Pause mit Klein-Emma”

  1. Dagmar sagt:

    „Wer die Kirche verlässt: ein Lichtblick für mich; wer kein Tier mehr isst: mein Bruder.“
    Karlheinz Deschner

    Neues Rezept:
    Toast „Hof Butenland“

    Man nehme frisches Fruehlingsgras,
    belege es mit Karin und
    lasse Emma bei mittlerer Hitze leicht darueber zerflieszen.

    So schoen zum Genieszen, Ansehen und Traeumen.
    Ich wuerde gern mal an Karins Stelle sein, Nicht nur hier auf dem Bild sondern auch im Dienst an den Tieren.

  2. Luna sagt:

    Oh,Ihr zwei so Süßen,Lieben,ich knuddel und chill gedanklich einfach mal eine Runde mit.
    Und wer hat sich da etwas „vermummt/Versteckt“?
    Unsere liebe Karin?
    Passen würde es, oder?
    Klein-Emma und Liebevoll-Karin
    Soooo schön :):)

  3. Luna sagt:

    Dagmar: :):)

  4. Luna sagt:

    Liebe Dagmar, hätte jetzt echt jede Wette gehalten, dass es von Dir ein passendes Gedicht gibt.
    Und nun?
    Eine liebevolle (vegane) Cooking Queen..
    Ich finde Deine Ideen toll, liebe Dagmar :).

  5. Dagmar sagt:

    Danke, liebe Luna, freut mich 🙂
    Die Gedichte fallen mir spontan ein. Dieses mal nicht, bin wohl wegen Ingas Baschi noch aufgewuehlt. Konnte auch zu den Enten nix schreiben.
    Wenn mir ein Gedicht zu diesem Bild einfaellt, schreibe ich es sicher noch.

  6. Doris sagt:

    Ja, das sind die Momente für die es sich lohnt morgens aufzustehen.
    Und immer wieder weiterzumachen.

    Und wer wirklich gar nix hat, der sollte die Stadttauben füttern. Das sind auch gequälte Seelen.

  7. Susanne sagt:

    „Ich wuerde gern mal an Karins Stelle sein, Nicht nur hier auf dem Bild sondern auch im Dienst an den Tieren.“
    Warum tust du es nicht Dagmar, überleg mal? Es gibt so viele Möglichkeiten Menschen und Tieren dienlich zu sein und ihnen respektvoll zu begegnen…wirklich. Wir müssen es nur auch tun und leben…in unserer Umgebung anfangen, jeden Tag. Im nächsten Tierheim gibt es auch viel zu tun. 🙂 Gassi gehen mit den Hunden ist auch toll.

  8. Dagmar sagt:

    Liebe Doris,
    leider ist es in vielen Staedten bei Strafe verboten, die Tauben zu fuettern…
    Es gibt aber doch einige Haustiere, die wir gar nicht als solche ansehen.
    Ich hatte eine ganze Zeit lang hinter dem Bett in der Ecke eine grosze schwarze Trichterspinne.
    Die hab ich gefuettert, hab Ostschalen liegen lassen damit die kleinen Obstfliegen sich in ihrem Trichternetz verfangen haben, hab mit dem Wassersprueher immer mal frisches Wasser auf das Netz gesprueht und zugesehen, wie sie getrunken hat. Hab sie Bruno getauft und in dieser Zeit sehr viel ueber Spinnen gelesen und gelernt.
    Das sind ganz liebevolle Muetter!
    Leider hat mein Kater Georg sie dann mal erwischt und da ging es ihr, wie vorher den Obstfliegen.
    Meine Verehrung fuer Spinnen ist aber geblieben und wenn aus irgend einem Keller in der Nachbarschaft ein wilder Schrei ertoent, ist das die Sirene fuer meinen Einsatz, eine Spinne umzusiedeln.

  9. Dagmar sagt:

    @ Susanne,
    da magst Du Recht haben. Ich wuerde gerne mit Hunden Gassi gehen. Krankheitsbedingt schaffe ich so ungefaehr 500 Meter am Stueck. Deshalb bleibt so etwas mein Wunsch.

  10. Inga sagt:

    Liebe Dagmar, tut mir leid zu hören, dass Dein Bewegungsspielraum eingeschränkt ist. Da kannst Du den Raum in Deinem Herzen ja niemals selbst abgehen, so groß, wie er ist!

  11. Dagmar sagt:

    Liebe Inga,
    ich hoffe, Du hast einigermaszen schlafen koennen. Hab viel an Dich und Deine Baschi gedacht.
    Ich fuel mich nicht eingeschraenkt. Ich lebe gut damit, hab mich nur etwas geschulmeistert gefuehlt. Tut mir auch schon wieder leid, dass ich hier mein Handycap breit getreten hab. Egal, es braucht niemand leid tun.
    So schlimm wie bei Marie ist es noch lange, lange nicht. Schaut mal, was die noch alles schafft und welchen Lebensmut und -Willen sie besitzt.
    Und, liebe Inga, fur den Raum in meinem Herzen brauch ich keine Beine 🙂
    Ich kann diesen Raum wunderbar abgehen, hab auch jede Menge Zeit dazu und das ist herrlich! Glaubs mir.
    Ich wuensch Dir einen schoenen, harmonischen Tag und einen baldigen Feierabend, dass Du loslassen kannst und Dich so geben kannst, wie Du bist und wie Du fuehlst.

  12. Gabriele sagt:

    Wie gemütlich und liebevoll die beiden hier zusammen liegen. Ein wunderschöner Moment. Ich habe höchstens das Glück, dass mein dicker schwerer Kater auf mir drauf liegt.

  13. wolfgang sagt:

    Ein seehr schönes Gemälde voller Ruhe und Zuversicht und Geborgenheit.
    Jetzt hat es Emma wirklich sehr gut und hat bestimmt schon viel vom Leid der Tierversuchsanstalten vergessen, dafür haben Liebe, Natur, Staunen und Bewegungsfreiheit Platz gewonnen und ganz viele liebe soziale Kontakte.
    Mich freut Emma immer weil Sie so lebendig ist und überall dabei, dass ist wirklich ein Wunder, so schöön!

    Liebe Inga mein Herzliches Beileid für Deine liebe Bashi.

    Liebe Dagmar, Du sprühst förmlich vor Ideen und kreativer Schaffenskraft, dass ist ja ganz wunderbar!
    Und gibt uns Allen viel Hoffnung.
    So wunderbar!

  14. Dagmar sagt:

    Liebe Gabriele,
    willst nicht etwas mit der Grammatik spielen und Deinen Satz „Ich habe höchstens das Glück…“ umstellen in : Ich habe das hoechste Glueck…..?

    Lieber Wolfgang,
    Ganz lieben Dank fuer Dein Kompliment 🙂

  15. Amanda sagt:

    welche Vertrautheit…. Emma ist doch erst seit dem 31.10. da, gerade mal 6 Monate und ein paar Tage. So wie sie liegt spürt sie die Atmung, den Herzschlag, kann sich ganz fallen lassen…. ihr kann nichts mehr passieren ….

  16. elke sagt:

    Liebe Inga,
    tut mir sehr leid um Baschi !!

    „Du warst bei mir bis zum Ende
    und auch nachdem ich gegangen war,
    hast Du mich gehalten,
    und als meine Seele meinen Körper verließ,
    blickte ich hinab und sah Dich weinen.
    Ich würde Dir so sehr sagen wollen,
    dass ich verstanden habe.
    Du tatest dies für mich.

    Ich versuchte Dir auf meine Art zu sagen,
    dass es Zeit für mich war, zu gehen,
    und ich danke Dir für Dein Verständnis.
    Niemand wird meinen Platz einnehmen,
    aber die die ich hinter mir lasse
    brauchen Deine Liebe und Zuneigung,
    so, wie ich sie hatte.

    Du denkst immer noch an mich
    und da sind Momente, in denen Du versuchst,
    Deine tränengefüllten Augen zu verbergen ,
    aber bitte, sei glücklich und denke nicht an Trauer,
    denke daran, wie ich Dich glücklich gemacht
    und zum Lachen gebracht habe mit den lustigen Dingen, die ich tat.

    Ich danke Dir dafür, dass Du mich geliebt hast,
    für mich gesorgt hast,
    und dass Du den Mut hattest,
    mich mit Würde gehen zu lassen.“

    Verfasser unbekannt

    Ich weiß sehr genau wie Du Dich fühlst. Ich musste meine Charly vor knapp 1 Jahr gehen lassen…..

  17. Inga sagt:

    Jetzt kommen mir gleich wieder die Tränen. Was ungünstig ist, da ich noch im Büro sitze. Kann es aber nicht lassen, immer mal wieder auf die Seite zu gucken. Eure Erfahrungen tun mir so gut. Auch wenn es immer wieder anders ist, bei jedem Abschied. Hab in den letzten Jahren die Generation vor mir in der Familie eine um den anderen verloren, Mutter, Vater, Tante, Onkel, und immer was Baschi da, wenn ich nach Hause kam. Und jetzt wird niemand da sein. Ein Platz zum Schlafen, wenn man denn schlafen kann. Vielleicht gehe ich an einem der nächsten Abende mal wieder hinaus in die Natur, die Nacht über. Hab ich nicht mehr gemacht, seit Baschi bei mir eingezogen ist. Ich höre so gern die Stimmen der freien Tiere.

  18. Amanda sagt:

    @Inga
    Sobald wir auf die Welt gekommen sind lebt unser Körper dem Tod entgegen. In den ersten Lebensjahrzehnten nehmen wir das nicht so zur Kenntnis… aber dann. Um uns herum verlieren wir die Genarationen vor uns, müssen aufeinmal ohne den Rat der Alten leben, oft fehlt der Mensch zum Zuhören. Tiere ziehen in unsere Herzen, wir sind glücklich und schreien auf, wenn sie den Weg über die Brücke gehen. Wieder sind wir alleine oder der verbliebene Tierpartner tröstet. Du hast Baschi viel Deiner Liebe gegeben, seine Uhr war nun abgelaufen und Du darfst um ihn weinen und Dich an die schönen Dinge zwischen Euch erinnern. Vielleicht triffst Du auf Deinem Weg durch die Abende eine arme Seele und Du bist nicht mehr alleine. So fühlt man sich nämlich, wenn alle um einen herum auf die Brücke gehen. Als mein Schwager vor ein paar Jahren starb, wurde mir dazu schlagartig bewußt, dass nun ich, wenn auch noch nicht so alt, die Älteste meiner 4 köpfigen Familie bin. Und zur Zeit nervt es mich gewaltig, dass ich Dinge tun muss, die ich nicht tun will aber um überleben zu können tun muss. Und alles mit dem Wissen meine Lebensuhr tickt mir zu schnell und ich verliere eigene Zeit. Dann nach Butenland und zum Tagebuch zu schwenken tut gut. Bei den Tieren vergesse ich das Chaos und bei Euch finde ich mich wieder, fühle ich mich wohl. Danke

  19. Luna sagt:

    Liebe Inga, vielleicht findet irgendwann doch noch mal ein Fellnäschen den Platz in Dein Heim und in Dein Herz.

  20. Dagmar sagt:

    Amanda, Du Liebe, ich kenne das nur zu gut.
    Ich bin auch die Aelteste, auch unter meinen Kusinen und Kusins und ich weisz, dass wenn alles normal laeuft, ich die naechste bin, die diese Welt verlaesst.
    Dieser Gedanke, und auch noch ein paar andere, haben mich ins „Jetzt“ katapultiert. Seit ich nimmer auf die Arbeit muss, kann ich mich dem „Jetzt“ hingeben und dieses intensiv leben.
    Was gestern war, weisz ich und such mir die schoenen Sachen raus, was morgen kommt, wir werden sehen. Heute, „Jetzt“ ist wunderbar.
    Ich habe durch Zufall diese Seite gefunden und fuehl mich hier wie in einem herrlichen, weichen, ausgepolsterten Nest.
    Ich hab diesen Begriff, diese Woche schon mal gebraucht „der Geist von Hof Butenland“ dringt bis in meine 4 Waende ueber viele hundert Kilometer.
    Verstaendnis, Trost, Liebe, Fuersorge und dazwischen lachen und albern aber auch dankbar sein.
    Karin, Jan und das ganze Butenland-Team haben das geschaffen.
    Die Tiere lehren uns das Leben, von Anfang bis zum Ende. Sie zeigen uns, wie es geht.
    Liebe Amanda, jetzt sind wir dran zu Raten und Zuzuhoeren. Ist das nicht eine Ehre?
    Meine eigenes Kind ist grosz, selber schon Opa, und alle wohnen weit weg. Aber ich habe liebe Nachbarn und deren Kinder um mich rum und die haben Fragen, brauchen Ratschlaege und jemanden der zuhoert.
    Liebe Amanda, lass den Kopf nicht haengen. In jedem Moment steckt ein Wunder. Finde es.

  21. Inga sagt:

    @Amanda: die Erfahrung der so wertvollen Zeit, die so schnell vergeht und dabei doch viel zu oft an Orten, an denen unser Herz nichts zu suchen hat, habe ich auch gemacht. Aber gerade deswegen musst Du nicht denken, dass ich einsam bin, wenn ich allein gehe. In der Natur bin ich mit allem in Verbindung, ohne Worte. Und dann ist die Zeit nur das Strömen des Lebendigen, nicht das Ticken der Uhr.

    @Dagmar: hier auf dieser Seite auch mit Worten das Erlebnis von Verbundenheit zu haben, hat mich auch sehr freudig überrascht, normalerweise finde ich Worte eher trennend. Da sind natürlich die Bilder und Filme und „der Geist“. Und Menschen wie Du.

    @Luna: Ja, vielleicht. Obwohl mein Herz auch bei einer Kuh wie Emma dahinschmelzen könnte. Die aber nun ganz gewiss glücklicher auf der Wiese ist, als sie es hier bei mir wäre.

    Euch allen und Euren Lieben eine gute Nacht!

  22. Dagmar sagt:

    Danke Inga,
    ich wuensch Dir auch eine frieliche Nacht und ein erholtes Aufwachen.
    Auch allen andern hier im Tagebuch eine gute Nacht.

  23. Amanda sagt:

    @Dagmar
    Danke für Deine Worte. Im Moment ist das aber nicht so einfach. Raten und Zuhoeren mache ich schon in meinem Job, privat ist keiner da, der von mir Rat haben will oder dem ich Zuhören soll. Kinder konnten wir keine bekommen. Mir fehlt jemand, der mir rät und zuhört.

  24. Dagmar sagt:

    Die eine hat nen Schoszhund,
    die andre hat ne Bauchkuh.
    beide spenden Glueck und
    in jedem Falle Ruh.

    Emma hat mit Zaertlichkeit
    die Karin umhehau’n
    Jetzt schmusen beide schon ne Zeit
    und lassen uns zuschau’n.

    Das tut den beiden Maedels gut
    und laesst Gedanken schweifen
    von Karins groszem Edelmut
    und Leben zu begreifen.

  25. Luna sagt:

    Liebe Amanda, mir geht es ganz ähnlich. Erst kamen immer die anderen und ich fand es ok.Hätte zu dieser Zeit nie gedacht, dass ich irgendwann aufwache und das Gefühl habe, dass mir nicht mehr viel Lebenszeit bleiben könnte. Gerade jetzt, wo man eigentlich erst richtig weiß, was wirklich zählt. An manchen Tagen habe ich das Gefühl, mir rinnt die Zeit förmlich durch die Finger. Viele sagen dann, ach, Du bist doch noch jung….
    Sie verstehen einfach nicht wie ich mich dann fühle. Vielleicht, weil sie selbst Angst haben, vor solchen Gedanken. Sehr wichtig ist für mich geworden, versuchen so authentisch wie möglich zu sein, mich nicht oder nicht mehr zu verstellen, nur damit andere mich mögen. Wenn mich jemand seltsam findet, weil ich Regenwürmer ins feuchte Gras lege, weil es mir leid tut,wenn sie einfach in der Sonne sterben oder eine Maus aus einem überlaufenden Abflussrohr befreie oder ich mich freue, wenn Fledermäuschen schemenhaft in der Nacht wahrzunehmen sind,dann ist mir das herzlich egal,was andere über mich denken. Früher habe ich mir darum viele Gedanken gemacht. Heute sage ich auch schon mal, wem mein Gesicht nicht passt, soll halt woanders hinschauen. Ich tue ja niemanden etwas böses.Bin vielleicht etwas zu seltsam für diese Welt, das aber mit viel Hingabe:).
    Ausserdem spreche ich nicht nur mit unseren Hunden und Katzen, ich „lobe“auch schon mal einen biestigen Kaktus, wenn er viele kleine seltene Blüten hervorbringt…..
    Du siehst, liebe Amanda, Du bist ganz und gar nicht allein.
    @Inga:Ich kenne das mit dem Allein-/Einsamsein Vergleich auch.
    Die meiste Zeit vom Tag bin ich allein, aber deshalb bei weitem nicht einsam. Es gibt viele Menschen, die es sicher sehr gut mit mir meinen, sie meinen, ich müsste mehr „unter Leute „gehen oder „mal wieder raus „.
    Und die Nacht hat mittlerweile ihren Schrecken für mich verloren. Mir war es immer unheimlich Nachts oder in den ganz frühen Morgenstunden durchs Haus zu gehen. Das Dunkle und nicht alles gut sehen zu können, machte mir Angst oder zumindest ein mulmiges Gefühl. Es hörte auf,als ich wegen unserer Katzenomi Valerie etliche Monate unten im Wohnzimmer bei ihr geschlafen habe, als es ihr immer schlechter ging. War erst ein seltsames Gefühl, alle gingen eine Etage höher, es wurde ganz still. Aber es war auf einmal überhaupt nicht mehr so gruselig. Im Gegenteil, manchmal machte ich ihr ein kleines gedämpftes Licht an,oder leise Musik,ich konnte mich ganz um sie kümmern. Ob hellichter Tag oder die oft gar nicht so dunkle Nacht,sie war auf einmal nicht mehr mein Feind….

  26. Dagmar sagt:

    Liebe Amanda, liebe Luna,
    ein neuer Kreis entsteht 🙂

    Ich lebe mit meinen Katzen schon viele Jahre, seit mein Sohn ausgezogen ist, ich war allein erziehend, allein im Haus. An kalten oder Regentagen, wenn ich nicht vor die Tuere geh, habe ich zum Reden ausschlieszlich meine Katzen.
    Da meine Kids weit weg wohnen und auch beruflich sehr eingebunden sind, bekomm ich von ihnen 3 – 4 mal im Jahr Besuch, so fuer 3 Stunden.
    Luna, ich rede auch mit meinen Pflanzen. Schaut mich komisch an, aber sie moegen das. Ich hole immer mal von der Kompostieranlage weggeworfene Pflanzen mit, und glaubt es, oder nicht, nach ner bestimmten Zeit erholen sie sich und leben richtig auf, wachsen und bluehen.

    Ich hatte auch mal die Zeit, in der ich dachte, mir bleibt nicht mehr lang. Ich weisz nicht, wann ich das verloren habe. Vielleicht ist das auch einfach ein Teil der Entwicklung.
    Irgendwann hab ich Frieden in mir gespuert.
    Ich hatte sogar eine Zeit, wo ich es vor Schmerzen kaum mehr ausgehalten hab und aussteigen wollte. Meine Katzen haben mich dann hier gehalten. Der Tierarzt hat sich geweigert, sie einzuschlaefern. Das war die schlimmste und dunkelste Zeit in meinem Leben
    .
    Irgendwann kommt auch ins tiefste Dunkel Licht. Ich glaube, dass da Alleinsein hilft. Du bist durch nichts abgelenkt und musst Dich mit Dir auseinander setzen. Kannst nimmer in die Pflicht oder anderes fluechten. Musst eins werden auch mit Deinen dunklen Seiten.

    Ich wuensch Euch, auch denen, die das lesen und nichts dazu schreiben moegen, dass ihr Euer Leben ohne Angst vor der Zeit zu fassen bekommt.

    Schaut Euch mal das Wort „Allein“ genau an.
    All ein – mit dem All eins sein, mit allem verbunden.

  27. Inga sagt:

    Vor einigen Jahren fielen plötzlich viele Ängste von mir ab, die ich vorher nur so einigermaßen „im Griff“ hatte, eben auch die Angst vor dem, was die Leute wohl sagen. Es gibt so viel Wichtigeres. Nur dass man dann eben wohl ein bisschen seltsam wird und z.B. kein Fleisch mehr isst und sogar mit Pflanzen redet. Oder spirituell und spinnert wird. Das ist vielleicht die Voraussetzung dafür, wirklich reden und zuhören zu können, statt nur den Austausch von Worthülsen zu zelebrieren.

  28. Dagmar sagt:

    @ Inga
    Du passt dann in keine Schablone mehr rein und davor haben viele Angst, weil das fuer viele fremd ist. Unuebersichtlich.
    Ich finde, dadurch bekommt das Leben erst so richtig Farbe.
    Hatte gerade einen langen Plausch mit Alfons. Er hat sich, mit Sicherheitsabstand ins Gras gelegt, alle 4 von sich gestreckt mir zu gehoert und mich angeblinzelt.
    Direkt an meinem Vorgarten ist der Gehsteig. Da sind um die Mittagszeit viele Eltern unterwegs, ihre Kinder aus dem Kindergarten abzuholen.
    Hab da auch den ein oder anderen Blick gespuert, nicht gesehen, weil ich ja mit Alfons geredet hab…. 🙂
    War sehr schoen und sein neu gewonnenes Vertrauen ehrt mich.

  29. Inga sagt:

    Liebe Dagmar, ich freu mich, als wär ich dabei gewesen und werde das innere Bild noch ein bisschen mit mir herumtragen.

  30. Dagmar sagt:

    Liebe Inga,
    fuer Dein Bild:
    Ich hab im Vorgarten einen bluehendes Sauerkirschbaeumchen, weiszen Narzissen bluehenden Ginster und einen Teppich aus Vergissmeinnicht. Der Zaun zur Strasze ist mit Efeu bewachsen. Unter dem Kirschbaeumchen ist noch ungemaehtes Gras. Da hat der Alfons drin gelegen, wie neulich die Rinder auf der Weide.
    Ich hebe mir diesen Moment und das Bild auch auf.
    Ich wuensch Dir ein friedliches Wochenende in der Natur und denk an Dich und Baschi.

  31. Luna sagt:

    @Dagmar und Inga:Ihr Lieben, ich finds schön mich in Euren Worten wiederzufinden. Ist schon fast unheimlich und schön. Ich glaube, es liegt auch daran, dass wir uns trauen,es einfach wagen, ehrlich zu uns zu stehen.
    Liebe Dagmar, auch ich bin sehr froh, dass unsere Katzen mein Leben bereichern.Ja,dadurch bin ich sehr reich:).Ohne sie…..Wer weiß wo ich da wäre…
    Dankeschön, dass Ihr da und hier seid!

  32. Dagmar sagt:

    Amanda, Inga, Luna, und die oder der ein oder andere hier,
    ich hab auch ein Bild 🙂
    Ich seh uns als Kuehe auf den Weiden von Hof Butenland.
    So wie die zueinander stehen, sich ablutschen und nebeneinander grasen, so stell ich mir uns vor.
    In ernsten Momenten den oder die traurigen in die Mitte nehmen, troesten und beschuetzen, einfach neben dran stehen und aufmerksam sein, in lustigen Momenten zusammen ueber die Weide toben wie bei „Sonntagsausflug mit den Rindern“ oder miteinander bloedeln wie Anna und Lara, auch in diesem Film zu sehen, oder zusammen nebeneinander, mit Rosa Mariechen, im Stroh die Nacht verbringen.
    Ich kann es richtig fuehlen 🙂

  33. Luna sagt:

    Liebe Dagmar, so machen wir das! Ehrensache! 🙂
    Weißt Du, liebe Dagmar, meine Mutter starb vor fünf Jahren. Wir hatten lange Zeit keinen Kontakt, es „passte „leider irgendwie nicht mehr mit uns. Kontakt nahm sie auf als sie schon todkrank war und ihr gesagt worden ist, sie hätte noch ein halbes Jahr. Auch sie hatte Katzen :Omi Valerie und Ron Rey, heute zwölf Jahre.
    Sie sagte mir, dass sie die Zwei auch einschläfern lassen wollte. Ihr damaliger Lebensgefährte hätte sie nicht versorgen können.
    So gut kannte sie mich:Das ging gar nicht.
    Meine Mutter lebte noch ganze sechseinhalb Wochen. Es war für uns beide die schönste und auch traurigste Zeit. Letztendlich haben wir aber mehr lachen können als weinen und uns ganz viel verzeihen können. Man wird halt als rebellische Tochter auch mal nachsichtig und etwas milder. Geblieben ist, dass ich jeden Besuch und auch ihre Beerdigung sozusagen abgespeichert habe. Das kann mir niemand mehr nehmen. Und natürlich die Zeit mit Valerie und der schöne weisse Ron Rey mit seinen blauen Kugeläugelchen sind geblieben.
    Letztendlich hat alles seinen Sinn:Ein Kreis schließt sich, ein neuer entsteht.
    Passt alle gut auf Euch und Eure Lieben auf:)

  34. Amanda sagt:

    @Dagmar Luna Inga und andere artverwandte Seelen
    Die Nacht habe ich über Euch und Eure Worte nachgedacht und mit mir geschimpft, weil ich Eure Ratschläge nicht wahr genommen habe. Jetzt erst bin ich wieder hier und lese ganz viele tiefe Worte und Gefühle. Ich werde mir diese Seite ausdrucken, einiges markieren, lege es auf meinen Platz und kann es nachlesen wenn es mir nicht gut geht, wenn ich mal wieder nicht weiter weiss. Wir kennen einander nicht, wissen nicht mal wo und wie der einzelne wohnt .. aber wir wissen so viel voneinander … mehr als Menschen, die sich tagtäglich begegnen. Ich lade Euch herzlich zum gemeinsamen Erdbeerkuchen essen via online ein und wünsche Euch ein traumhaftes Wochenende: ein.http://www.chefkoch.de/rezepte/2588961406376415/Veganer-Erdbeerkuchen-mit-Vanillepudding-und-Biskuitboden.html

  35. Luna sagt:

    Danke schön, liebe Amanda, Deine Einladung nehme ich nur allzu gerne an!!Nichts würde ich im „richtigen“Leben lieber tun.
    Sooo weit entfernt sind wir gar nicht. Wir leben in der Nähe von Bonn.Und weißt Du was? Vor ein paar Jahren ist unsere einäugige Lupita aus Sevilla mitten in der Nacht auf dem Düsseldorfer Flughafen angekommen :).
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Abend, liebe Amanda.

  36. Dagmar sagt:

    Liebe Amanda,
    sei nicht so hart zu Dir.
    Es gibt Tage, da kann man nichts mehr aufnehmen, weil alles dunkler Nebel ist.
    Dann kommt ein neuer Tag, man versteht auf einmal was war, backt einen virtuellen Erdbeerkuchen 🙂 und laed zur Party ein.
    Das ist das Leben!
    Ich wuensch Dir, Luna, Inga und Elke, die einen wunderschoenen Beitrag geschrieben hat, einen harmonischen Abend.

  37. Luna sagt:

    Ja, liebe Dagmar, Elke hat auch so wunderbare und tröstende Worte geschrieben, schön, dass hier niemand vergessen wird oder untergeht.
    Euch allen eine friedliche Nacht.Bis morgen Ihr Lieben ♥

  38. Gabriele sagt:

    @Dagmar: Liebe Dagmar, Du bist süß. Sicher ist es in den ersten Minuten das höchste Glück, wenn mein 8 Kilo schwerer Kater mit seinem ganzen Gewicht auf meinem Bauch liegt sich völlig entspannt und hingibt, sich mit einem ausgiebigen Schnurren und Sabbern für sein Leckerli bedankt. Nach zwei oder drei Stunden wird diese Position aber nur noch für Katerchen das höchste Glück. Inzwischen sind meine Beine eingeschlafen, mein ganzer Körper steif, ich habe Rücken, muss mal Pipi, mag den Prinzen aber nicht stören, ein Bein ist erfroren, weil die Decke weggerutscht ist, der Mund ist staubtrocken, gelange nicht ans Trinkglas, der Magen knurrt zum zehnten Mal, das Telefon klingelt zum vierten Mal, die Stelle am Fuss juckt zum achten Mal, die Stelle am Rücken juckt seit einer Stunde, die Sonne brennt mir ins Gesicht usw. Aber, was nimmt Frau nicht alles auf sich, damit Katerchen glücklich und zufrieden ist. So geht es Dir sicher mit Deinen Stubentigern auch, oder?

  39. Dagmar sagt:

    @ Gabriele
    ja fast 🙂
    Mein Erwin,seelig, hatte 11 Kilo, deswegen hatte er den Kuenstlernamen „Elfchen“ und den Nachnamen Globuli.
    Sonst kenn ich das sehr gut, was Du da sehr lustig (eine Art von Galgenhumor) beschreibst.
    Jetzt geht es leichter, weil Gustav nur 9.5 kg hat.
    Allerdings will er wie ein Baby auf den Arm genommen werden und bitteschoen ein wenig rum getragen werden.Davon bekomm ich Schultern, hart wie Marmor und Primaten-Arme. Er liebt es, wenn ich mit ihm Tanze (so gut wie es bei mir noch geht) und dann habe ich das Gefuehl, er kann alle Knochen aufloesen, dann ist gar kein Halt mehr in ihm und ich muss aufpassen, dass er mir nicht durch die Arme tropft.
    Gustav heiszt mit Kuenstlernamen Grisu und mit Nachnamen Grimalkin.
    Er hatte mich mal sehr nervig und penetrant ins Haus gelockt. Ich hatte damals gedacht, den Herd ausgemacht zu haben…deshalb Grisu, kennst vielleicht aus der Kindersendung im Fernsehen. Muss vor 1991 gewesen sein, weil ich danach keine Glotze mehr in meine Wohnung gelassen hab.
    Die anderen Jungs sind keine Arm-und Schoszkatzen. Streicheln ja, buersten jaah, mit Baldrian einschmieren jaaahhhh!!!

  40. Gabriele sagt:

    @Inga: Liebe Inga, ich kann Deinen Schmerz nachempfinden. Habe auch in den letzten Jahren viele mir nahestehende Menschen und Tiere verloren. Meine Katze Gina ist mit 21 Jahren 2007 von mir gegangen und ich trauere heute noch um sie. Habe mir sofort eine neue Katze geholt, das war aber nicht gut. Man sollte erst einigermaßen mit seiner Trauer und seinem Schmerz klarkommen. Ein neues Tier kann zwar Trost und ein Pflaster auf die „Wunde“ sein, jedoch das verstorbene Tier wird man damit nie vergessen können. Ich wünsche Dir ganz, ganz viel Kraft diesen Verlust zu verarbeiten. Glaube mir, irgendwann kommt der Tag da kommt ein neues Tierchen in Dein Leben, was Dein Herz erobert. Aber, Baschi wird für immer einen grossen und besonderen Platz in Deinem Herzen behalten, so wie es mir mit meiner Gina geht, sie ist ein Teil von mir geworden, ich liebe sie über den Tod hinaus, spreche noch mit ihr und fühle mich noch mit ihr verbunden durch die Erinnerungen wird sie immer bei mir sein.

    @Amanda: Liebe Amanda, Dein Beitrag vom 07.05. ist so liebevoll und weise. Ich danke Dir für Deine schönen Worte. Ja, je älter man wird umso mehr setzt man sich auch mit seiner eigenen Sterblichkeit auseinander. Man fragt sich, wieviel Zeit bleibt mir noch, was kann ich sinnvolles mit dieser Zeit anfangen. Die, die glauben haben Glück und vielleicht weniger Angst vorm Sterben sie wissen, dass es den Verstorbenen gut geht.

    @Doris und Dagmar: Liebe Doris, liebe Dagmar, ja, die Tauben tun mir auch immer besonders leid. Mein Nachbar hatte mal ein Taubennest auf seinem Balkon, hat die Babies alle runtergeschmissen, dort lauerte die Katze, ich habe eine Taube gerettet, in die Vogelaufstation gebracht, zuhause sah ich die zweite, brachte sie auch in die Station. Die erste saß völlig verängstigt und geduckt in der Ecke vom Käfig, dann setzte der Mann das Geschwisterchen dazu und Ihr hättet mal sehen sollen, wie die Taubengeschwister reagiert haben, sie haben sich sofort erkannt, sind quitschend, kreischend vor Freude mit flatternden Flügeln aufeinander zugestürmt, mir sind nur die Tränen gelaufen vor soviel Familienverbundenheit.
    Ich werfe den Tauben auf der Strasse immer mal ein Stück Brot hin und ich füttere die Singvögel hier hinter meinem Haus, da kommen dann auch diese friedlichen Ringeltauben oft vorbei und picken ein paar Körner auf. Gestern hat leider der Nachbarskater eine Ringeltaube erlegt und gefressen, das tut mir so in der Seele weh, dass die Tiere sich gegenseitig auffressen.
    @Luna: Liebe Luna, ich finde Dich überhaupt nicht seltsam, weil ich genau solche Rettungsaktionen für Tiere mache wie Du. Ich finde die anderen Menschen seltsam, die nicht sehen, wenn ein noch so kleines Tierchen unsere Hilfe braucht. Ich rette jede Fliege, jeden Käfer, jede Spinne, jede Schnecke, jeden Wurm, wenn die Gefahr besteht, dass sie zertreten werden oder anderweitig bedroht sind. Ich habe mal im heißen Sommer tagelang die Küchenfenster auf Kipp gehabt, da hatte sich ein kleiner Grashüpfer in meine Küche verirrt und ich brachte ihn nach unten auf die Wiese, setzte ihn auf eine Löwenzahnblüte und er begann sofort sich an der Blüte zu nähren. Das war ein so schönes Erlebnis und ich war froh, dass ich ihn noch rechtzeitig unter meinem Geschirrhandtuch gefunden hatte, bevor er verhungert und verdurstet war.

  41. Doris sagt:

    Gerade heute habe ich die ersten Erdbeeren geholt. Die reichen für uns alle hier!

  42. Dagmar sagt:

    Liebe Doris,
    ich bin schon da 🙂

    Frage an die „Schon-laenger-Veganen“ :
    Kann man Sojasahne schlagen, oder was ist aehnlich?
    Hab dann halt die Sojasahne so drueber laufen lassen, denk aber oefters an was cremiges.

  43. Amanda sagt:

    Hab heute auch Lebewesen gerettet: 1 Vergißmeinnicht, eine weiss nicht wie sie heißt und 2 blühende austreibende Eriken… aus der Abfallkiste vom Friedhof. Sie erholen sich gerade in der Wasserschüssel, morgen kommen sie in den Garten. Ich finde die Pflanzen-weg-werf-muss-Neue-kaufen Mmentalität des Marktes erschreckend. Habe auch mit meinem verstorbenen Schwiegervater geschimpft,weil er und seine Frau beizeiten versäumten sich auf das Leben im Heim vorzubereiten. Nun ist meine Schwiegermutter seit 5 Jahren im Heim und läßt ihren ganzen Frust an uns aus. Für uns sind diese Besuche dann Stress pur und beschränken sich auf das Nötigste. Wir lernen noch uns davon zu distanzieren, keine schlechte Stimmung aufkommen zu lassen und sie nicht mit nach hause zu nehmen. Allen einen schönen Sonntag.

  44. Dagmar sagt:

    @ Amanda
    wenn Du das Vergissmeinnicht im Garten stehen laesst, auch wenn es nicht mehr schoen aussieht, kommt es naechstes Jahr wieder und hat seine Familie dabei.
    Mein Vorgarten ist ein blauer Teppich. Vor 5 Jahren war es eine gerettete Pflanze.

  45. Amanda sagt:

    Guten Morgen, prima, danke. Das Wasser hat ihm schon gut getan. und wir haben hier tolles Wetter. Werde es erst gegen abend einpflanzen.

  46. Inga sagt:

    Guten Morgen, ihr Lieben, hab gerade auch die ersten Erdbeeren verspeist, zum Müsli, ohne Sojasahne, weiß auch nicht, wie das geht, weil Kuchenbacken nicht gerade meine Stärke ist. Ich ruh mich ein bisschen aus von der nächtlichen Frage, ob Baschi wohl gewollt hätte, dass ich ihr Erbe an eine neue Katze weitergebe. Bin ziemlich sicher, dass sie nicht drüber nachgedacht hat, sie verbrachte, glaube ich, die meiste Zeit im Hier und Jetzt und mit der Sorge, eine neue Kstze könnte noch zu ihren Lebzeiten durch die Wohnungstür kommen und in ihr Revier eindringen. Die Wohnung wird jetzt erst einmal reiner Schlaf- und Studierplatz, und in der Zeit, die ich jetzt „über“ habe, werde ich mich anderen lieben Wesen ohne Ansehen der Spezies widmen.
    @Amanda: Hoffe, der Schwiegervater hat gut zugehört, als Du mit ihm geschimpft hat. Die Pflanzen waren bestimmt froh über Deinen Besuch auf dem Friedhof. Ich glaube, es gibt immer Wichtigeres, als sich mit dem Tod aufzuhalten, und damit meine ich nicht das Erinnern (und Schimpfen), sondern das Denken und Empfinden in festgefahrenen Schablonen, Vorstellungen vom Ego, Wiederkäuen alter Kränkungen (würden die Butenländer Kühe bestimmt nie tun!). Wenn Deine Schwiegermutter davon nicht lassen will, kannst Du nichts anderes machen, als Dir eine bessere Weide zu suchen.

    Viel Sonne Euch allen. Wenn Sie schon hier nicht scheint, soll sie wenigstens bei Euch was tun!

  47. Dagmar sagt:

    Guten Morgen, allen, die hier noch lesen.
    Inga, Deine Worte vom Nachdenken ueber den Tod find ich gut. Fuer mich ist es, als wuerde ich im hellen Sonnenschein sitzend mir Gedanken und Angst vor und ueber die Nacht machen und dabei die Sonne vergessen. Sie kommt, die Nacht, aber jetzt ist erstmal Tag.

    Ich bin Sicher, Erwin hat zu Lebzeiten auch nicht drueber nachgedacht, ob er seinen Platz weiter „vererbt“. Das kam hinterher, nachdem ich „Das Testament der Katze“, das F. hier geschrieben hat, gelesen, aufmerksam geworden bin und vor seinem Erdhuegelchen mit ihm drueber sinniert hab.

    Und dass da was dran ist,erleb ich grade.
    @ F.
    Danke, dass Du mir hier geschrieben hast.

  48. Doris sagt:

    Sojade: Es gibt so viele Sorten, und alle zum Aufschlagen wie „Sahne“.
    Alle sehr lecker und mit vielen Kalorien. Ich habe bis heute leider noch nix ähnliches alternativ herstellen können.
    Nur so eine Cashews-creme, die noch viel mächtiger war….. Also: wenn jemand eine Idee hat für das Versüßen von Erdbeeren: Bitte mit uns teilen!

  49. Amanda sagt:

    @Inga
    Danke für Deine Hilfe. Ja, Wiederkäuen kann ich auch ganz gut, ich muss mal über mich und mein Handeln mehr nachdenken und nicht immer tun, was andere von mir erwarten. Auf jeden Fall gehe ich jetzt in die Sonne. Machts gut meine Lieben.

  50. Dagmar sagt:

    @ Doris
    Danke fuer den Tip,
    Werd morgen mal im Bioladen fragen, ob sie sowas haben. Habs mir auch notiert.
    Und ob das „gehaltvoll“ ist, interessiert mich schon lange nicht mehr, wenns gut ist 🙂

    @ Amanda
    Du kannst doch auch schoene Sachen wiederkaeuen, wenn Du das gut kannst und es Dir Spasz macht, das Wiederkaeuen 🙂

  51. Admin Admin sagt:

    Doris und Dagmar:

    Aufschlagen lassen sich Soyatoo und Schlagfix gut.

    Da ich nie ein großer Sahnefan war, finde ich Erdbeeren entweder pur oder mit Joghurt oder Quark am besten. Veganen Quark könnt ihr euch leicht selbstherstellen, indem ihr Sojajoghurt abtropfen lasst (1-2 Stunden in einen Kaffeefilter geben, in eine Schale füllen, ggf. süßen – fertig) 🙂

    LG, Mira

  52. Dagmar sagt:

    Liebe Mira
    riesen Dank!
    Ich lieb Pfirsiche mit Sahne. Werd das gleich mal ausprobieren.
    Erdbeeren mit Zucker und etwas Pfeffer (ganz wenig) sind auch sehr lecker.

  53. Amanda sagt:

    @Dagmar
    warum könen Menschen sprechen…mein Partner hat mich gestern im Streit mit Worten tief verletzt und besteht darauf recht zu haben. Wir stehen aufeinmal nicht mehr gemeinsam auf einer Weide und das getrennt durch Stacheldraht und einen tiefen Graben.

  54. Amanda sagt:

    es sollte heißen @Dagmar und andere Helferlein

  55. Amanda sagt:

    ach, hab ich vergessen. Und in meinem Job habe ich heute von einer Kundin als Dank einen Karton Gebäck und von einer Anderen einen Blumenstrauss bekommen. Manchmal verstehe ich die Welt nicht

  56. Dagmar sagt:

    Liebe Amanda,
    lass das Traurige erst mal liegen. Das mit den Blumen und dem Gebaeck schau Dir naeher an. Warum, wofuer. Wohl weil Du ihnen geholfen hast, zugehoert hast, Dich in sie hinein versetzt hast. Ganz wichtige Sachen und Faehigkeiten.
    Bleib bei dem Bild mit der Weide. Es wird sich irgendwo ein Loch im Zaun, oder ein runter getretenes Stueck Zaun finden lassen, dass Ihr wieder zusammen kommt.
    Haben doch Fine, Dina und Martinas Lover auch gefunden.
    Denk mal an die schlimmen Verletzungen die Emma hatte und die haben wir hier in der Ueberschrift und schau mal, wie lustig sie schon wieder ist.
    Nimm Dir ein Stueck Gelassenheit von den Kuehen. Kuschel Dich in Gedanken an Deine Lieblingskuh, hoer ihren Atem, das Wiedekauen, das Grummeln im Bauch, spuer ihre Waerme, ihre Staerke, lehn Dich an und lass Dich von ihrem Atem schaukeln, riech sie, das Stroh und die Erde. Finde in diesem Bild Ruhe und Schlaf.
    Morgen ist ein neuer Tag und eine neue Chance ergibt sich vielleicht auch schon vorher.
    Ich wuensch Dir eine sanfte Nacht.

  57. Amanda sagt:

    Danke Dagmar.
    Hab garnicht so ne Lieblingskuh, mag sie alle. Bin nur Patin von Lenchen geworden, weil wir es nicht schaffen vom Käse los zu kommen,also Strafzoll zahlen. Wir arbeiten aber dran. Meine Heilpraktikerin hat mich noch mit Globuli versorgt, war heute abend zwei Stunden mit den Windhunden in der Sonne auf der Auslaufwiese und nette Leute kennengelernt. Da ich müde vom Arbeiten bin, kann ich gut schlafen, stelle mir vor ich liege auf der Butenländer Weide und morgen ist ein neuer Tag. Gute Nacht

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