Denn Tiere sind keine Maschinen

Paul hat noch eine weitere Kuhputzmaschine entdeckt

von Admin, am 11.04.2015.

Paul landete im Alter von zwei Monaten auf einem Schlachthof. Winzig klein kam er mit einer Fuhre “Ausschuss-Ferkel” (alle krank oder verletzt), am 19.12.2014 dort an. Im letzten Moment konnte sein Leben gerettet werden.

Hinweis: Dieses Video kann unter den CC Bedingungen geteilt werden, wenn Namensnennung( Stiftung Hof Butenland) und keine Bearbeitung erfolgt. Es steht nicht der kommerziellen Nutzung zur Verfügung.

https://www.youtube.com/watch?v=8HO9snhYpUc


Kategorie: Kühe

58 Antworten zu “Paul hat noch eine weitere Kuhputzmaschine entdeckt”

  1. Amanda sagt:

    Ah, tut das gut. Aber es dauert noch etwas bis er an die Rückenbürste kommt. Bin jetzt schon gespannt auf das Video vom Rund-um-Schrub

  2. Dagmar sagt:

    Runde Buersten rotieren
    den Paul zu polieren,
    sein Fell zu sortieren,
    das Stroh minimieren.

    Seine Augen stieren,
    Paul beginnt zu vibrieren,
    nach mehr Massieren
    und Schrubben zu gieren.

    Mit den Buersten hantieren
    war leicht zu kapieren.
    Fuer dieses Posieren
    wird er Beifall kassieren.

  3. Ulla39 sagt:

    Vielleicht machen ihm die wachsenden Hörnchen eine Art von Beschwerden, weshalb er den Kopf so eingehend schrubbert? Zahnende Kinder spüren auch das Wachsen der Zähnchen.

  4. Tina sagt:

    Ob die Hörner beim wachsen weh tun habe ich mir auch gerade überlegt. Vielleicht steht der Paul da aber auch viel länger und wir sehen nur den Ausschnitt bei dem er den Kopf schrubbelt.

  5. Ulla39 sagt:

    @Tina: Warten wir auf eine Erklärung von Mira!!

  6. Dagmar sagt:

    Vielleicht habt ihr ja Lust, solange ihr auf Miras Antwort wartet, den Film anzusehen, den Gabriele heute Nacht gepostet hat. Er ist manchmal von der Sprache her, schwierig zu verstehen. Ansonsten kann einem schon das Herz aufgehen auch wenn das Ende der Kuehe nicht angesprochen wird, und es wird viel erklaert und deutlich gemacht.

    http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/das-liebe-rindvieh-100.html

  7. Luna sagt:

    Ganz gründlich und genussvoll. Und erst dieser Gesichtsausdruck. Genießerisch.Da fühlt man sich allein vom zuschauen schon ganz entspannt 🙂

  8. Susanne sagt:

    Er ist aber auch ein süßes Kerlechen mit einem Faibel für große Kuhputzmaschinen. Man macht sich dennoch Gedanken um seine Äuglein, aber das scheint er ja im Griff zu haben.
    Ich hatte die Idee, ihr könntet ja zum nächsten Jahre einen Kalender machen, mit den Erlebnissen von Paul; süß wäre es allemal.

  9. Inga sagt:

    Schlaues Paulchen. Ich weiß nicht, ob die Hörner jucken, aber er genießt ganz offensichtlich auch das Schubbern am Hals, genau wie eine Katze.

  10. Dagmar sagt:

    Vor einer Stunde ist mein Kater Erwin gestorben…
    Er ist zu mir gekommen, als wollte er schmusen, hab ihn auf den Arm genommen und wir haben uns im Garten in den Sessel gesetzt, dann ist er runter gesprungen, hat geschrien und ist getorkelt. Hab ihn rauf ins Wohnzimmer getragen, da hat er noch 3 oder 4 mal geschrien und ist dann in meinem Arm gestorben.
    Ich dachte,er wuerde noch laenger leben….
    Bin unendlich traurig

  11. Gabi sagt:

    Dagmar, das tut mir so leid für Dich.
    Ich weiß, es kann Dich nicht wirklich trösten, aber es ist doch wie mit den Tieren auf Butenland:
    Erwin hat ein schönes Leben bei Dir gehabt, da bin ich mir ganz sicher. Und das ist das Allerwichtigste, was das Tier zu Lebzeiten gehabt hat, dass Du es geachtet und geliebt hast und immer für es da warst.
    Das habe ich mir auch immer gesagt, wenn eines unserer Hühnchen gestorben ist.
    Aber ich weiß auch, dass solche Trostversuche für eine lange Zeit sinnlos sind, weil die Trauer einfach zu groß ist.
    Irgendwann wird die Traurigkeit weniger werden.
    Ich denke an Dich und Erwin.

  12. Dagmar sagt:

    Danke Gabi,
    Deine Worte sind nicht sinnlos.Werden jetzt schwere Naechte werden, ohne ihn…

  13. Luna sagt:

    Meine liebe Dagmar, Hochachtung für Dich, dass Du uns dieses mitgeteilt hast!
    Ich fühle mit Dir und Deiner Trauer.
    Dein Erwin war nicht allein als er gehen musste, Du warst da, sein geliebter und vertrauter Mensch.
    Das ist vielleicht irgendwann ein kleiner Trost. Jetzt tut es nur verdammt weh….
    Beerdige ihn schön, nehm Dir die Zeit in aller Ruhe von ihm Abschied zu nehmen.
    Wenn Du magst, erzähle ich Dir von meiner Katzenomi, sie ist auch hier bei mir verstorben…..
    Fühle Dich umarmt, liebe Dagmar, ich bin in Gedanken bei Dir und Deinem Erwin.
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die folgende Zeit.

  14. Luna sagt:

    @Gabi:Du bist auch ganz sicher eine von den liebevollen Menschen, die einem gut tun. (Ist so mein Gefühl im Moment)

  15. Luna sagt:

    Komm einigermaßen durch diese Nacht, liebe Dagmar
    Schlaf schön, lieber Erwin
    Ich denk an Euch
    Bin traurig

  16. Dagmar sagt:

    Danke, Luna.
    In all dem Elend jetzt in mir, tut es trotzdem gut,zu wissen, nicht alleine zu sein.
    Danke an alle, die heutnacht an Erwin denken.

  17. Dass die Hörner beim Wachsen wehtun, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Vielleicht juckt es aber tatsächlich? Genau weiß ich es leider auch nicht.

    Liebe Dagmar,

    wie traurig, das zu hören. Aber wie die anderen schon geschrieben haben: Dein Erwin hatte bei dir mit Sicherheit ein tolles, liebevolles Zuhause. Versuche, dich an all die schönen Momente mit ihm zu erinnern und lass die Trauer zu. Sie gehört zum Leben leider dazu…

  18. Liebe Susanne,

    ein Paulchen-Kalender wäre bestimmt kuhl, aber leider zu viel Arbeit mit Versand und Buchhaltung. Karin und Jan sind jetzt schon über die Grenze des Machbaren hinaus…

  19. Ulla39 sagt:

    Liebe Dagmar, es tut mir so leid, daß Du allen Grund hast, traurig zu sein. Es fällt mir schwer, mehr zu schreiben. Ich weiß, wie man sich fühlt.

  20. Inga sagt:

    Liebe Dagmar, ich fühle mit Dir und wünsche Dir viel Kraft in Deiner Trauer. Erwin war bestimmt glücklich während seiner Zeit bei Dir, und er hat auch noch von Dir Abschied nehmen können, wenn auch sicher viel zu früh.

  21. Dagmar sagt:

    Danke an Gabi, Luna, Mira, Ulla und Inga fuer Euren Beistand.
    Erwin war ca 15 Jahre alt.
    Ich hab ihn vor 12 Jahren als verwahrlosten Kater aufgenommen und hatte anfangs grosze Probleme, weil er mich angesprungen und gebissen hat, wenn ich nur in die Naehe kam.
    Das hat sich dann bald gegeben und dann war er abends der erste in meinem Bett und der erste, der mich frueh wachgeschmust hat, dass ich mit ihm spiel.
    Ganz schlimm war das Abschiednehmen der anderen Rudelkatzen von ihm.
    Heini sitzt immer noch neben ihm…

  22. Gabi sagt:

    Ach liebe Dagmar,
    sei tapfer! Ich kann es so gut nachempfinden.
    Als unsere Henne Rosalie vor ein paar Wochen abends starb, saß ich am folgenden Tag mit Tränen in den Augen an der Arbeit. Und es war „nur“ ein Huhn, ich meine damit, es war kein Schmusetier zum Anfassen wie Dein Erwin. Denn da hast Du ja doch nochmal eine viel tiefere Bindung, glaube ich.
    Aber ich habe trotzdem geweint und geweint…und das tote Tierchen immer wieder gestreichelt. Es war uns, weil es vorher schon mal krank war, besonders ans Herz gewachsen, eben ein kleines Pflegefederchen.
    Als das Huhn dann beerdigt war, wurde es nach ein paar Tagen langsam besser. Das wird hoffentlich bei Dir auch so sein. Man vergisst die toten Tiere ja nicht, man denkt dann nur anders an sie. Nicht mit weniger Trauer, aber irgendwie anders. Obwohl ich schon wieder heule, während ich das hier schreibe.
    Es geht ja immer weiter und die anderen Tiere wollen ja auch versorgt sein.
    Vielleicht kann ja ein anderes Fundtier irgendwann Erwins Platz einnehmen (ich meine nicht den in Deinem Herzen)und damit eine Chance auf ein ebenso schönes Leben bekommen, wie Erwin es hatte.
    Ich wünsch Dir und Deinen anderen Katzen viel Kraft und bin in Gedanken bei Euch.

  23. wolfgang sagt:

    Mein herzliches Beileid liebe Dagmar,
    es tut mir sehr Leid um Deinen lieben Kater Erwin.
    Immerhin hat er sich ja noch ein klein wenig verabschieden können von Dir.
    Er hat es bei Dir bestimmt wunderschön gehabt so wie er es nirgenwo auf der Welt hätte haben können und unzählige Stunden/Tage/Jahre des Glücks und der Freude erlebt.

    Zwei Herzen die im Gleichtakt schlagen,
    nicht nach der Art und Herkunft fragen,
    sind sehr froh dass Sie einander haben,
    sich gemeinsam durch das Leben wagen!

    Das Glück gar in sich selber finden,
    sich nicht an Tand und Teufel binden,
    noch für Ausbeutung oder Rendite schinden,
    lieber eng verschlungen umeinander winden!

    Zwei Herzen die sich gemeinsam verzweigen,
    mit schillernden Farben zart umkleiden,
    sich voreinander gelegentlich verneigen,
    gemeinsam laut sind oder auch mal schweigen!

    Zwei Herzen die sich ganz eng verbunden,
    doch gemeinsam nun die Welt umrunden,
    zählen weder die Tage noch die Stunden,
    die sich sonst im Leben nur geschunden!

    Zwei Herzen die sich treu geblieben,
    einander eng in Ihren Armen liegen,
    im Lauf der Zeit zu Staub zerrieben,
    vom fernen Sternenwind hinfort getrieben!

    Im Herzen seid ihr Euch auf ewig verbunden,
    liebe Dagmar.

  24. Dagmar sagt:

    Danke lieber Wolfgang.
    Hab Erwin gerade beerdigt, muss dann mit Heini zum Tierarzt. Der trauert sehr. Hab sowas noch nicht erlebt…
    Tiefe Freundschaften gibts unter Kuehen, Schweinen, Enten…und Katzen.
    Ihr seid mir eine ganz liebe Herde und gebt mir ganz viel Kraft, weil ich mich anlehnen kann. Danke

  25. wolfgang sagt:

    Oh das tut mir auch Leid für den Heini, hoffentlich kommt er drüber weg.
    Ich habe mal eine Ente trauern erlebt die neben einer überfahrenen Ente am Straßenrand trauerte, die stand der
    überfahrenden zur Seite selbst noch im Tod und ließ sich nicht wegbewegen.

  26. Luna sagt:

    Liebe Dagmar,wie traurig,nun müssen wir uns auch noch um Heini Sorgen machen.:(.
    Der arme kleine Kerl,versteht im Moment die Welt nicht mehr
    .Hoffe er schafft es mit der Zeit darüber hinweg zu kommen.
    Als unser Leonberger vor einigen Jahren verstarb,nahmen auch alle Katzen von ihm Abschied.Ich finde,das ist sehr wichtig.Und als meine Katzenomi verstorben ist,durfte sie noch eine ganze Zeit lang bei uns auf ihrem Lieblingsplatz liegen und jeder konnte „Auf Wiedersehen“ sagen.
    Bei aller Traurigkeit war das wunderschön und sehr würdevoll.Ach,Dagmar,solche Zeiten sind alles in allem sehr schlimm für alle.
    Und natürlich bist Du nicht allein mit Deinem Kummer.
    Und vielleicht freust Du Dich wirklich eines Tages,wenn wieder jemand schnurrendes vor Deiner Tür steht und um Einlass bittet.
    Gerade anfangs so schwierige Samtpfoten,die sich dann auf einmal entwickeln und Vertrauen fassen,wachsen einem besonders ans Herz.Habe auch so ein kleines „Monsterchen“ hier.
    Und,weißt Du was?
    Erwin würde sich ganz bestimmt freuen,wenn sein Platz nicht leer bleiben wird.Der Platz in Deinem Herzen ist ihm ja ,egal was kommt,gewiß.
    Drück Dir ganz fest die Daumen für Heini!!

  27. Luna sagt:

    @Wolfgang:
    Das ist weider einmal ein wunderbar berührendes Gedicht.
    So lieb von Dir,das hier für unsere Dagmar und ihren Erwin zu schreiben.

  28. F. sagt:

    Mein herzliches Beileid, Dagmar.
    Ich weiss, aus eigener Erfahrung, wie schlimm es ist, ein geliebtes Tier zu verlieren.

    Es gibt einen Textt, den ich total schön und passend finde:

    Das Testament einer Katze

    Während die Menschen sich die Köpfe über ihr Testament zerbrechen, haben Katzen die Lösung längst gefunden:

    Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles ,was sie haben denen zu hinterlassen,die sie lieben. Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte.

    Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende verhelfen wird, gehalten im liebendem Arm.

    Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht: „nie wieder werd ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh!“ Such dir eine einsame, ungeliebte Katze aus und gib ihr meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann.

  29. elke sagt:

    @Dagmar
    „Ein Ende kam,ein Freund ging. Erinnerung bleibt und im Nebel der Zeit wird sie blasser und gewinnt an Glanz.“
    Ich fühle mit Dir.

  30. Dagmar sagt:

    ….Danke…
    Ich kann nimmer denken und schreiben.
    Heini hat vom Doc was bekommen, soll morgen nochmal hin.
    Werd jetzt Rescue-Tropfen im Rudel verteilen, selber welche nehmen und dann ins Bett gehen. Decke uebern Kopf und hoffen dass die ein oder andere Mieze mit unter die Decke kommt.
    Danke Ihr Lieben…

  31. Birgit sagt:

    Der Geist der Katze
    Und Gott fragte den Geist der Katze:
    „Bist du bereit nach Hause zu kommen?“
    „Oh ja durchaus“,antwortete die kostbare Seele.“Du weißt ja: Als Katze kann ich ganz gut selbst entscheiden.“
    „Kommst du dann?“ fragte Gott.
    „Bald“,antwortete der schnurrbärtige Engel.
    „Aber ich muss mir Zeit lassen, denn meine Menschenfreunde sind ganz verstört.
    Weißt du, sie brauchen mich einfach.“
    „Aber verstehen sie denn nicht“,fragte Gott,“dass du sie gar nicht verlässt?
    Dass eure Seelen auf ewig miteinander verknüpft sein werden?
    Dass nichts geschaffen wird und stirbt?
    Dass alles…..für immer und ewig ist?“
    „Am Ende werden sie es verstehen“,
    antwortete die prächtige Katze.“Denn ich werde in ihre Herzen flüstern, dass ich für immer bei ihnen sein werde.
    Ich bin – wie alles – für immer und ewig.“
    (unbekannter Autor)

    Liebe Dagmar, ich fühle mit dir.
    Dieses tröstende Gedicht stammt aus dem Buch von Pea Horsley. „Was dein Tier dir
    sagen will“.Ich lese es selbst gerade und finde, die wahren Geschichten die sie schreibt sehr berührend und tröstlich.

  32. Luna sagt:

    Versuch ein wenig zu schlafen, liebe Dagmar, ruh Dich aus. Deine Tierchen werden Dich finden! Sie spüren, dass es Dir nicht gut geht und dass Du traurig bist. Nimm ganz einfach ihre Hilfe an.(Hört sich jetzt vielleicht etwas esoterisch an,ist aber nicht ganz so gemeint, Tiere spüren sehr wohl, wie es um einen steht, auf ihre ganz eigene Art, wenn man sie nur lässt).
    Bin in Gedanken bei Dir, liebe Dagmar, und viele andere von uns bestimmt auch!

  33. Ulla39 sagt:

    Wie anrührend ist alles, was Ihr hier geschrieben habt. Ganz besonders die Stelle, da Gott die Katze fragt, ob sie bereit sei, „nach Hause“ zu kommen.
    Das sollten die Tierbenutzer mal bedenken. Aber die halten sich ja wohl für die Krone der Schöpfung…

  34. Dagmar sagt:

    Lieber Erwin,
    da steh ich nun an einem kleinen Erdhuegel und weine.
    Ganz viele liebe Menschen und Tiere begleiten mich. Ein Huehnchen, eine Katzenomi, eine ueberfahrene Ente und viel andere Tiere und deren Familien.
    Ich seh Dich vielfach im Haus. Auf dem Schrank, im Waeschekorb, im Sessel an der Heizung, auf meinem Bett, im Korb im Buecherregal. An allen Deinen Lieblingaplaetzen bist Du zur gleichen Zeit, wenn ich hinseh…
    Ich dreh mich um, weil ich dachte, Dich erzaehlen zu hoeren…
    Nimmermehr…..

  35. Luna sagt:

    Liebe Dagmar, ich weine mit Dir,vor allem jetzt, im Augenblick.
    Ich habe eine ganz besondere und ganz liebe Freundin, sie sagte mir mal, dass die, die wir sehr geliebt haben oder die plötzlich gehen mussten, noch eine Weile bei uns sind, bis sie spüren , wir sind bereit sie ziehen zu lassen.
    Dagmar, so ganz „weg“ist Erwin noch nicht, Du spürst es ja selbst.
    Im „richtigen“Leben bin ich durchaus realistisch und „fliege nicht von Blüte zu Blüte:):),aber es gibt, zumindest in meinem Leben, Dinge, die sind ganz einfach so, weil ich sie fühlen kann.
    „Mein „Leonberger war für mich etwas ganz besonderes. Er war Jemand. Ich weiß nicht wie oft ich an seinem Grab saß, mit ihm gesprochen habe, um ihn geweint….
    Doch eines Tages wusste ich, er war nicht mehr dort, wo wir ihn beerdigt hatten.
    Er war frei, weil ich ihn „gehen lassen „konnte
    Im ersten Moment war ich traurig, aber ich wusste, wollte ich weiter leben, musste ich ihn ziehen lassen und auch ihn seine Ruhe finden lassen.
    Wie gesagt, ich bin keine unrealistische Esoteriktante, die komplett durchgeknallt ist,aber wenn einem etwas hilft Ereignisse zu verstehen oder zu verarbeiten, die an sich schon nicht „zu begreifen „sind, dann darf man das durchaus zulassen.
    Und letztendlich ist es völlig egal, was die „berühmten „anderen über einen denken. Wichtig ist, dass jeder ganz für sich persönlich einen Weg findet, so ein trauriges Ereignis zu verarbeiten und letztendlich zu überleben, liebe Dagmar.

  36. Luna sagt:

    Liebe Dagmar, wie geht es denn Heini?
    Wenn Deine Trauer und Deine Kraft es irgendwann zulassen, sag uns nur ganz kurz Bescheid.

  37. Dagmar sagt:

    Danke, liebe Luna,
    Ich kann noch nicht auf die neuen Seiten und da Kommentare abgeben. Ich probier es mehrmals am Tag.
    Heini hat nur etwa 1 Essloeffel voll Futter gegessen, hat sie von meiner Fingerspitze abgelutscht. Hab schon 3 verschiedene Dosen aufgemacht. Da freuen sich dann die anderen und die Drauszenkatzen.
    Hab mit Erwin, er ist noch da, ich spuer ihn, geredet. Da drauszen ist ein rappelduerrer,dem soll er seinen Platz bei mir anbieten. Soll ihm sagen, er soll etwas Vertrauen fassen, sich mal anlangen und streicheln lassen und hier einziehen.
    Mit den Kindern zusammen hat er schon einen Namen bekommen. Er heiszt Alfons. Er ist kein namenloser Heimatloser.
    Jetzt muss ich mit Heini nochmal zum Doc…

  38. Luna sagt:

    Ach, so liebe Dagmar, jetzt muss ich schon wieder weinen,vor Freude,wegen Alfons(so schön, dieser Name)und weil ich traurig bin, wegen Dir,Erwin und Heini.
    Mir bleibt leider nur Dir die Daumen zu drücken, für Heini und Alfons.
    Erwin „packt “ das schon, das spürst Du ja selbst.
    Liebe Dagmar lass uns für die noch lebenden kämpfen, die,die jetzt noch da sind, sie geben uns die Kraft weiterzumachen. Dein Erwin war ein sehr kluger Katermann.
    Vertrau einfach auf ihn und auch auf Dich.

  39. Luna sagt:

    Und,dass Du hier noch keine „Kommentare „schreiben kannst, ist ja wohl jedem verständlich. Nichts desto trotz weiß ich , dass Du gedanklich bei jedem neuen Tagebuchereignis dabei bist. Jetzt sind erst mal andere Dinge wichtig.
    Liebe Grüße an Heini und Alfons, Erwin ist ja sowieso immer bei uns.

  40. Luna sagt:

    Ach, da fällt mir etwas zu dem Futter für Heini ein,meiner Omi hat angewärmtes auch gut getan oder (ich weiß ja nicht, wie alt Heini ist), kleingedrückt oder pürriert.
    Mensch,Heini, Du musst es einfach schaffen!
    Erwin hätte bestimmt nicht gewollt, dass es Dir so schlecht geht.
    Alle meine Fellnasen schicken Dir jetzt mal ganz viel Liebe und Kraft!!
    Sind immerhin neun Gleichgesinnte,mit mir schon zehn.
    Komm,Heini,Du schaffst das…..

  41. Dagmar sagt:

    Ach liebe Luna,
    der Termin beim Dock hat nochwas Schlimmes ergeben. Heini hat wohl Lyphdruesen- und Knochenkrebs. Der Doc hat beim durchfuehlen ne dicke Stelle kurz nach der Schwanzwurzel entdeckt und gleich geroentgt.
    Wenn die Druesenschwellungen zurueck gehen, durch Medikamente, werden wir ihm den Schwanz amputieren muessen.
    Gegen seine Trauer hat er Ignatia D4 bekommen 3xtgl.
    Heini ist so um die 17 Jahre.Hab ihn 1999 als duerren, verflohten, verzeckten und verwurmten Jungkater aufgenommen.Nein, er mich! Er hat sich durch die offene Haustuer gedrueckt und wollte nie wieder auf die Strasze.
    Werd ihm ez das Essen mal anwaermen. Danke fuer den Tip.

  42. wolfgang sagt:

    Liebe Dagmar mein tiefes Mitgefühl,
    dem treuen Heini allerbeste Wünsche,
    eine ganz tolle Chance für den Alfons!

    Hab vor einigen Jahren ein Gedicht auf die Waldkuh geschrieben:

    Die Kuh Yvonne!

    Eine Kuh glaubt sie wäre ein Reh,
    steht im Wald auf ganz schmalem Zeh,
    kaut Tannenzapfen anstelle von grünem Klee!

    Lässt sich die Waldbeeren schmecken,
    die sich unter ganz dichtem Farn verstecken,
    muss gar ihre lange Zunge danach recken!

    Fühlt sich im tiefem Wald geborgen,
    hält vor den bösen Jägern sich verborgen,
    wegen der Wildsauen macht sie sich Sorgen!

    Ihrem Kuhstall ist sie entflohen,
    die Schlachtung sollte ihr doch drohen,
    so ist sie in den tiefen Wald geflohen!

    Sie schläft auf einem Bett aus Zweigen,
    will mit Tannenzweigen sich umkleiden,
    zwischen den Rehen, Hirschen, Kitzen, bleiben!

    Denn wäre sie in ihrem Stall geblieben,
    längst schon zu Bulettenfleisch zerrieben,
    nichts wäre doch von ihr übrig geblieben!

    In der Dämmerung kann sie ruhig grasen,
    zusammen mit ein paar frechen Hasen,
    dem Jäger drehen sie ganz lange Nasen!

    Springt mit den Rehen im buntem Reigen,
    zwischen Fichten – Tannen – Kiefernzweigen,
    herrscht Tag und Nacht ganz buntes Treiben!

    Ihre Milch ist längst grün wie Moos,
    zieht damit ganz kleine Rehkitze groß,
    die sehr zufrieden sind mit ihrem Los!

    So fand die Kuh im Wald ihr Glück,
    kehrte niemals in ihren Stall zurück,
    bereute es nicht auch nur ein kleines Stück!

    Wurde die weiseste Kuh im ganzen Wald,
    gemeinsam mit einem stolzen Hirschen alt,
    auch wenn es im Winter manchmal etwas kalt!

  43. Dagmar sagt:

    Ach Wolfgang, Du Lieber,
    ich habe dieses Gedicht von Dir vor ca 3 Wochen auf ner „bunten“ Seite gefunden.
    Wohnt Yvonne jetzt nicht in Deggendorf?

    Es ist so schoen, das Gedicht. Wie ein kleiner Sonnenstrahl der durch die Baeume auf das Waldmoos faellt. Ist sie zur Hirschkuh geworden?

    Liebe Luna,
    hab das Essen gewaermt und gematscht und er hat ein wenig davon gegessen. Vielleicht auch nur, um mir einen Gefallen zu tun…egal.

  44. wolfgang sagt:

    Liebe Dagmar,
    Yvonne geht es wunderbar und sie wohnt mit ihrem Sohn Friesi
    der auch gerettet wurde und dem adoptierten Waldi und einer Schwester Waltraud oder zwei ganz behütet.
    Eigentlich hieß sie Angie und wurde, weil sich eine sterbende Dame für sie unglaublich engagierte, auf Yvonne umgetauft.
    Eine wirklich rührende Geschichte, die sterbende Dame hat sich noch auf der Intensivstation um Yvonne gekümmert, dass war ihr einfach unglaublich wichtig.
    Einfach Kuhyvonne+webcam bei Google eingeben und internetexplorer benützen dann kann man Yvonne live sehen!
    Ihre Geschichte ist verfilmt worden und kommt als Kinofüllender Animatinsfilm ins Kino (30 Mio Euro Budget)
    (Papa Löwe AG)
    Yvonne hatte glaube ich auch sechs Besitzer und ist aus der Anbindehaltung gefohen, wer kann es ihr verdenken.
    Das hat mich unglaublich bewegt und ist unendlich schön
    und gibt mir Mut auch für mein Leben.
    Eine Hirschkuh, ja warum nicht!

  45. Amanda sagt:

    oh, ich sah eben erst die 44 Kommentare, sie gelesen, gespürt: großes Verständnnis füreinander, große Wärme den anderen aufzufangen, ihn zu trösten, verstehen tun wir alle was passiert, wir sind eine große Familie, nein wir sind keine Familie, in Familien gbt es Streit bei uns nicht, wir sind Freunde, wir sind füreinander da, egal wie schlecht es einem geht, der Funke springt über, sogar im Tagebuch….. wir alle tragen einander im Schmerz, Schmerz den jeder der ein Tier hatte schon erfahren musste, Schmerz – der einen versucht zu zerreißen, die Frage warum, die Sorge nicht genug für das Tier getan zu haben, selber wächst man in der Tierpflege von Tod zu Tod, macht jedes Mal einiges besser, gibt sich aber nie zufrieden, 8 Katzen haben wir schon sterben sehen, jeder Tod war anders …. am schlimmsten der von Foxi.. er wurde plötzlich blind … ärztliche Behandlung diffus, ich sperrte mich mit ihm ein, lies ihn nicht aus den Augen, er starb ganz erbärmlich… keiner hat uns geholfen. Valentin war alt, sehr alt, er wurde weniger und weniger, lag die letzte Nacht, die letzten Stunden bei unseren Köpfen und wir machten Sterbebegleitung wie bei einem Menschen, wir vergassen alles um uns herum, alles wurde unwichtig, wir waren nur für ihn da … und er ging ganz leise. Im Dezember 13 war der Tierarzt 2 x innerhalb von 4 Tagen bei uns, weil unsere zwei Katzen Hilfe von ihm brauchten. Die erste als Häufchen Elend vor Jahren bei uns gelandet hatte auf einmal einen aggressiven Weichteiltumor und sein Kumpel legte sich 4 Tage später hin mit unerklärchlichen Wirbelsäulenproblemen und ging … keiner hats verstanden. Man wächst mit den Aufgaben. Nun haben wir nur noch Hunde. Deren Tod ist gewaltiger, zerreißt einen, weil sie einem näher sind. Sie sind immer noch da, begleiten einen in Gedanken, tauchen plötzlich neben einem auf. Wir alle wissen um die Liebe die Gefühle die von Tieen ausgehen. Das Füreinanderdasein, hier auf der Tagebuchseite ist eine neue Erfahrung die wir machen und sie tut gut………..

  46. Luna sagt:

    @Amanda :Welch wunderbare und ehrliche Worte,hab vielen Dank, liebe Amanda.
    Dagmar, ich sag Dir jetzt bestimmt nichts neues, aber egal wie Heinis Diagnose letztendlich ausgeht, jeder Tag zählt, es wird bestimmt noch eine schöne Zeit für Euch geben. Gerade jetzt und trotz allem.
    Ich wünsche Heini noch eine ganz liebevolle Zeit bei Dir, liebe Dagmar

  47. Luna sagt:

    Liebe Dagmar, wenn Du magst, halte uns doch bitte über Heinis Gesundheitszustand auf dem Laufenden.
    Ich wünsche Euch Beiden alles alles Liebe!!

  48. Dagmar sagt:

    @ Luna
    Ich werd hier bei Paul weiter berichten. Hatte grad eine Begegnung mit Alfons.Er war zum Essen hier und ich durfte bis auf 1 Meter an ihn ran.
    Heini hat alle Medis brav genommen. Jetzt bleibt mir nur die Hoffnung.

    @Amanda
    Hab geweint bei Deinem Bericht.Ich hatte einen Hund, der elendig an einer Darmverschlingung gestorben ist.Trotz Tierarztbehandlung.
    Ich finde es so troestlich, zu lesen, dass alle zusammen rutschen und jeder von seinem Leid erzaehlt und damit Gefuehl und Verstaendnis zeigt. Es ist so warm und weich hier im Tagebuch.

  49. Amanda sagt:

    @Dagmar
    Du bekommst die Chance Dich auf Heinis Ende einzustellen, die Zeit mit ihm zu genießen und ihm zu zeigen dass er nicht alleine ist, Du ihn trägst. Und es soll alles so sein, wie es geschieht…Erwin ist gegangen, damit Dein Herz offen wird für Alfons. Unser Hund Ssandro ist gegangen und hat Platz gemacht für die herumgestossene Seele Diego. Kuschel Dich zur Nacht in Deine Decke und in Gedanken werden alle Deine Lieben um Dein Bett stehen oder sich an Dich schmiegen und Dich behüten.

  50. Dagmar sagt:

    Liebe Amanda, ich weisz, dass Du Recht hast.
    Ich leb jede Zeit mit den Katzen sehr intensiv, vor allem seit ich nicht mehr auf die Arbeit muss.
    Ich verreise nicht, nicht ueber Nacht, weil ich ohne Schnurren nicht einschlafen kann. Ich kann die Miezen, die bei mir im Haus wohnen an ihren Schritten auseinander halten. Ich kenn ihre Stimmen und weisz wer wie miaut. Mein Haus, mein Leben, alles ist auf die Katzen eingestellt. Ich kann nicht anders.

    Wie schon Herr Rilke sagte: “ Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe, ich schwör’s euch!“
    Und ich weisz: So, wie es passiert, ist es richtig.

  51. Luna sagt:

    @Amanda und Dagmar :Ich finde mich in Euren Worten wieder. Ich denke immer nur,wenn ich sie lese :Ja,genau so ist das, da empfindet es jemand ganz genau wie du selbst.

  52. Dagmar sagt:

    Liebe Luna,
    Heini hat heute nacht um 1 Uhr was zu essen haben wollen. Hab das mitbekommen, weil ich neben ihm am Tisch geschlafen hab. Er hat genug gegessen, heute morgen ein wenig, hat seine Tabl. bekommen und wieder geschnurrt. Jetzt sind wir auf der Katzenweide (35qm Balkon mit Baum und Gras, Katzenminze und Blumen) und genieszen die langsam, sehr langsam einkehrende Normalitaet.
    Ein ganz normaler Tag ist ein guter Tag.

  53. Luna sagt:

    Wie sehr ich mich für Dich,für Euch freue ,liebe Dagmar.Das hört sich doch schon,ganz vorsichtig gesagt,ein wenig besser an.
    Wahrscheinlich war der Schock für Heini ganz einfach zu gross,Erwin nun plötzlich nicht mehr bei sich zu haben.
    Recht hast Du,geniesse jeden Augenblick .
    Das ist gerade in so einer schweren Zeit wichtig.
    Ich wünsche Dir,dass es in kleinen Schritten wieder „aufwärts“ geht und Ihr alle bald nicht mehr ganz so traurig seid.
    Aber,natürlich braucht alles seine Zeit.
    Lieb von Dir,das Du hier geschrieben hast.
    Ich bin einfach nur froh,Deine hoffnunsvollen Worte zu lesen.
    Besonders liebe Grüße an Heini !

  54. Dagmar sagt:

    Ihr lieben Lieben,
    Heini schnurrt mich morgens wieder an und schaut viel wacher. Laesst sich allerdings noch das Essen ans Bett bringen. Er isst schoen, auch vom Trockenfutter, nimmt seine Tabletten brav, wenn es vorher und nachher einen Loeffel voll Leberwurst gibt…(Ich muss das machen, weil er sonst die Tabletten wieder raus spuckt.)
    Es geht wieder aufwaerts.
    Erwins Geist ist noch hier – und der von den anderen allen auch. Muss oft noch, einfach so,weinen.
    Alfons war gestern abend zum Essen da, hat sich, mit Sicherheitsabstand hingesetzt und sich angehoert, was ich ihm erzaehlt hab. Hab ihn angezwinkert und er hat zurueck gezwinkert. Das ist Katzensprache und heiszt soviel wie „Du bist mir sympathisch.“
    Probiert das mal mit Euren Miezen. Habs den Kindern erklaert, wenn die jetzt ne Katze sehen, hocken sie sich auf den Boden und zwinkern und freuen sich, wenn die Katze zurueck zwinkert.
    Heini ist noch der Rudelchef, aber die Rangordnung bei den anderen wird sich aendern, weil Erwin der Zweite war.
    Ich hoffe, dass Heinis Lymphdruesen wieder abschwellen, wir den Schwanz amputieren koennen und er noch ein paar Jahre hier lebt.
    Wie und ob es mit Alfons weiter geht, schreib ich hier weiter, wenn Ihr wollt.

  55. Annette sagt:

    Was für ein süßer Genießer! Wunderschön anzusehen!
    Alles Gute, kleiner Paul!!

  56. Gabi sagt:

    Liebe Dagmar,
    schreib uns weiter, was mit Du mit Alfons und auch mit Heini erlebst.
    Ich weiß, dass Du für Heini gut sorgen wirst.
    Und Alfons wird hoffentlich bald merken, dass er bei Dir einziehen sollte!
    Vielleicht kann er Dich in Deiner Trauer um Erwin ein wenig ablenken.
    Alles Gute für Euch!

  57. Dagmar sagt:

    Danke Gabi,
    der Alfons ist seit ca 2 Jahren ab und zu vor meiner Tuer und isst, was die anderen Draussenkatzen uebrig lassen.

    Hab mich mit dem Tierarzt ueber ihn unterhalten, der wohnt 2km weg und bei dem war er auch schon im Garten. Er hatte letztes Jahr rund um den Hals kein Fell mehr aber bestimmt 30 Zecken und alles blutig gekratzt. Der Tierarzt hat ihn auch nicht erwischt, ist auch, wie ich der Meinung, dass Alfons heimatlos ist.Wir hatten Sorge, dass er die vielen Zecken ueberlebt.

    Weiter oben wurde mir geraten, mein Herz fuer ihn zu oeffnen, Erwin zu bitten,dass er ihm seinen Platz anbietet. Das tu ich dann auch immer, wenn ich auf das Erdhuegelchen schau und mit Erwin rede.

    Es iritiert und erstaunt mich…Es gibt Kommunikationen, die wir nicht kennen oder gar verstehen.
    Alfons ist seid dem jeden Tag da. Heute frueh um 10 Uhr stand er vor meinem Auto und hat auf Essen gewartet.
    Hab eine grosze Dose Futter aufgemacht und sie ihm hingestellt und mit ihm geredet. Er hat fast alles gegessen.
    Dann kam ein kleiner vernachlaessigter Kater aus der Paralellstrasze, die Kinder haben ihn „Schroeder“ genannt, von seinen „Besitzern“ wird er Katze genannt, kaum gefuettert und darf auch nicht ins Haus. Der hat den Rest weggeputzt.
    Heute abend hab ich bis 20 Uhr gewartet, Alfons aber nicht gesehen. Es steht genug Essen im Unterstand.

    Heini ist fast wieder der Alte. Sicher, die Angst um die Druesenschwellung und das Geschwuer an der Schwanzwurzel wirft Schatten.
    Hab gestern und heute alle Katzendecken und -Kissen frisch gewaschen und Heini hat sein Lieblingskissen schon wieder „getrampelt“
    Er war auch schon wieder auf den Podesten auf der Katzenweide.
    Wenn sie nach oben klettern, ist das fuer mich immer ein gutes Zeichen.
    Allen, die mir beigestanden haben und es noch tun, wuensch ich, dass wenn sie selbst mal Hilfe und Beistand brauchen, sie den auch bekommen.
    Es ist fuer mich ein wunderbares Erlebnis und ich fuehl mich sehr getroestet. Danke.

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