Denn Tiere sind keine Maschinen

Jedes fühlende Wesen schätzt sein eigenes Leben

von Admin, am 14.04.2015.

paul und marie

„Jedes fühlende Wesen schätzt sein eigenes Leben – auch wenn das sonst niemand tut. Das ist es, was gemeint ist, wenn wir sagen: Jedes Leben ist wertvoll.“

Gary L. Francione, US-amerikanischer Rechtsprofessor und Autor

Foto: Paul mit Marie; wenn keine Kuhputzmaschine in der Nähe ist…

Stichwörter: ,
Kategorie: Rinder

16 Antworten zu “Jedes fühlende Wesen schätzt sein eigenes Leben”

  1. Dagmar sagt:

    Ist das ein schoenes Bild! So voller Liebe. Das tut beiden gut und mir auch.
    Schicke Igel-Frisuren haben die beiden. Wie frisch gegelt. Ihr habt da schon nen faehigen Kuhfrisoer, das muss man Euch lassen!

  2. Ulla39 sagt:

    Wie schön und zärtlich die beiden mit einander umgehen.

  3. Luna sagt:

    Zum dahinschmelzen,so schön. Ohne Worte und doch sagt das Bild so viel aus.

  4. F. sagt:

    Ein (be)rührendes Bild!

    Habt ihr bei Paul die Ohrmarke entfernt, Mira?

  5. wolfgang sagt:

    Ein sehr berührenes Bild, wie bin ich froh um Paul und Marie.
    Die Ohrmarke hat Paul bestimmt verlohren, wichtig ist das niemand sie ausversehen aufißt.

  6. Luna sagt:

    @Wolfgang:Lieber Wolfgang,ich war auf Deiner Gedenkseite.Sie ist wirklich schön und sehr beeindruckend geworden.Natürlich zum Teil auch sehr sehr traurig(das Video mit den Kälbchen),aber so ist unsere Welt ,so grausam.Weißt Du,was ich mich immer wieder frage,wenn ich solche Bilder sehe?Was geht in diesen Menschen vor?Wie können sie so mit diesen wunderbaren Wesen umgehen?
    Vielleicht gibt es ja eine ganz einfache Erklärung,vielleicht gibt es ja tatsächlich Menschen mit Herz und Gefühl und Menschen „ohne“.

  7. wolfgang sagt:

    Ich glaube, liebe Luna, dass vielen Mitmenschen einfach der Bezug zum Mitlebewesen fehlt und sie mehr eine Affinität zu Maschienen entwickelt haben.
    Aber und das glaube ich ganz fest, Emphatie kann man lernen und das sollte in den Schulen und Kitas vielleicht ein größeres Thema sein.
    Wenn die Mitmenschen nur wüßten wie empfindsam „Nutztiere“
    sind, niemand würde sie mehr essen, daran glaube ich fest.
    Ich glaube es besteht Hoffnung die Welt und ihre Bewohner/innen wandelt sich ständig.
    Den Menschen Sensibilität zu vermitteln in Bezug auf unsere Mitlebewesen ist eigentlich Aufgabe der Eltern.
    Wir reifen technologisch aber eben nicht moralisch auch bleibt die Erkenntnissfähigkeit wohl auf der Strecke, an ihre Stelle ist eine vollkommen irre Datensammelwut und Technologiewahn getreten.
    Durch pausenlose technische Drangsalierungen völlig hirnrissiger Art werden die Menschen zu reinen Reizreaktionisten geprägt ohne jede Erkenntnisfähigkeit
    und Mitgefühl.

  8. Amanda sagt:

    @Wolfgang … schon oft wurde von Deiner Seite gesprochen … Gedenkseiten Wolfgang gibt es so viele, aber keine passt ins Bild, da Du lebst. Wie finde ich diese Seite???

  9. Dagmar sagt:

    Liebe Luna, lieber Wolfgang,
    ich glaube, dass sich viele unter den Fleischbatzen die in den Kuehltheken liegen gar nicht vorstellen, wie das „Teil“ vorher ausgesehen hat.
    Hab vor einiger Zeit schon mal ueber das Entsetzen meines kleinen Nachbarn geschrieben, als er mir nach einem Butenland-Film erklaerte, er habe noch nie Kuh gegessen und ich ihn nach Sauerbraten, Hackfleischkuechlein und Bratwuersten fragte.
    In diesen Bezeichnungen steckt nirgens wo das Wort Kuh drinnen, anders bei Schweinebraten.

    Ich kann mich an ein Mittagessen, ich war etwa 18 Jahre alt erinnern, als ich meine Mutter fragte, was sie denn da auf dem Teller hat „Wohl ein totes Schwein?“
    Sie hat sich geekelt, mir eine runter gehauen und ich musste ohne Essen in mein Zimmer…
    Es ist dann ab und zu noch zu aehnlichen Szenen gekommen, dann bin ich aber ausgezogen.

    Wuerde an jedem Steak oder an jedem Stueck Fleisch noch etwas Fell haengen, ich glaube die Fleischindustrie (grausames Wort) haette es schwerer. Zu deren Glueck gibts es ja aber Gesetze, die das verbieten. Unesthetisch!!!!!

  10. wolfgang sagt:

    Brauchst einfach nur auf wolfgang klicken liebe Amanda.

  11. Luna sagt:

    Lieber Wolfgang, liebe Dagmar vielen Dank für Eure Worte! Gemeinsam kommen wir immer ein kleines Stückchen weiter. Auch ich gebe die Hoffnung nicht auf.

  12. Gabriele sagt:

    Liebes Paulchen, liebe Marie ihr seid wünderschöne, göttliche Wesen, voller Liebe, Sanfmut, Respekt. All ihr Fleisch((fr))esser reißt bitte endlich eure Augen auf, ihr könnt soviel von diesen wunderbaren Tieren lernen, dann sähe die Welt endlich besser aus.

    Wer hat diesen grandiosen Moment im richten Augenblick festgehalten? Symbolisch verleihe ich Dir einen Orden. Hoffentlich erscheint es im Kalender 2016!

    Lieber Wolfgang, Du schreibst von der heutigen Affinität zu Maschinen, sicher hast Du einerseits recht. Kinder kennen Auto-, Computer-, Iphonemarken, kennen keine Vogel- und Schmetterlingsarten. Im Mittelalter gab es aber keine Technik, trotzdem haben die Menschen, so wie heute, sich gegenseitig und die Tiere gequält?

    Liebe Dagmar, es tut mir so leid, wie Deine Mutter reagiert hat, sie fand keine Worte wusste, dass Du recht hast, konnte es nicht eingestehen, ihr Weltbild wäre zusammengebrochen. Meine Mutter ist hypersensibel, leidet mit ihren Katzen, erzähle ihr fast alles vom Tierleid, trotzdem ißt sie Tiere. Den Menschen Grausamkeiten zeigen hilft wenig, TV/WWW/DVD sind voll davon, Kinder mobben sich, drehen Gewaltvideos, schauen Horrorfilme, reißen Insekten die Beine aus etc., gibt viele Beispiele, die will ich allen ersparen, Ihr kennt sie selber. Manche denken kurz drüber nach, ändern kurz ein wenig, verfallen dann wieder in ihren Trott. Sie streicheln Bauernhoftiere, sagen: ja, sehr süß, niedlich, ich will trotzdem Fleisch essen, dafür sind sie da, sie haben keinen anderen Zweck als gegessen zu werden, so ist die Schöpfung, Fressen und Gefressen werden“. Kommst du mit der Bibel zitieren sie „Mensch, mache dir die Erde Untertan“. In einer spirituellen Gruppe sagte sogar mal jemand (er meditiert über die ewige Seele): „Tiere haben doch kein Bewußtsein“. Sogar dort sind die Leute dumm.

    Siehe das Jencke-Experiment, der war mit Ferkeln auf dem Transporter, hielt sie in seinen Armen, sah die Todesangst, hat alles miterlebt und er sagt heute noch, er ißt einfach alles. Was könnte noch mehr abschrecken und tut es bei manchen Menschen doch nicht? Barbarische Ansichten, das Bewußtsein für das Leid anderer fehlt oder wird noch als natürlich und normal angesehen. Der Mensch die (Dornen-)Krone der Schöpfung.

    TROTZDEM, liebe Dagmar, DEINE LIEBEN WORTE IN GOTTES OHR!!!

    Ich habe im Karmagesetz vergeblich Trost gesucht und bis heute keinen Frieden darin gefunden und bin immer wieder aufs neue entsetzt, was (manche) Menschen sich hier gegenüber den Schwächsten herausnehmen.

    Hilal Sezgin („Artgerecht ist nur die Freiheit“ / siehe Youtube-Interviews) nennt das falsche Wahrnehmungsmuster.
    Und auch Karnismus genannt „Hunde streicheln/Schweine essen“ Dieses Muster muß endlich raus aus den Köpfen der Menschen. Es besteht in keinster Weise eine Notwendigkeit einem Tier oder einem Menschen (vielleicht zur Selbstverteidigung/Schutz für die Schwachen) aus irgendeinem Grund zu schaden.

    Bitte verzeiht, dass ich wieder soviel geschrieben habe aber, mein Herz läuft über, wenn es um die süßen Tiere geht. War schon als Kind ein absoluter Tier-Fan. Liebe Grüsse an Euch alle.

  13. Gabriele sagt:

    Hurra, die rechte Ohrmarke ist weg!!!

  14. Luna sagt:

    @Gabriele :Liebe Gabriele, ich finde, Du brauchst Dich für Deine „vielen“Worte, nicht zu entschuldigen. Manchmal sprudelt es nur so aus einem heraus und man hofft, mit irgendeinem Wort, die zu erreichen, die nichts sehen, nichts verstehen. Man kann dann einfach nicht begreifen, dass sie nicht das sehen und fühlen, wie man selbst. Ich habe Deinen Beitrag sehr gern gelesen.

  15. Gabriele sagt:

    @Luna: Liebe Luna, ich habe heute erst Deinen netten Kommentar gelesen und danke Dir für Deine lieben Worte. Ja, so empfinde ich es auch und frage mich jeden Tag, warum so viele Menschen so dumpf und herzlos vor sich hinleben. Sie sind vielleicht noch in der Lage mit ihrem kranken Hund beim Tierarzt mitzufühlen, doch damit hört ihr Mitgefühl auch schon auf, leider!!!!!!!!!

    Wenn Menschen danken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

  16. Gabriele sagt:

    Es soll natürlich heißen: wenn Menschen DENKEN….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.