Denn Tiere sind keine Maschinen

Mattis und die Milch

von Admin, am 04.03.2015.

mattis und die milch

Die DVD Mattis und die Milch vermittelt kindgerecht Einblick in das Leben von „Milch“kühen und in die Produktion von Kuhmilch als Nahrungsmittel für den Menschen. Erzählt wird die Geschichte des Kalbes Mattis, seiner Mutter Dina und Gisela.

Die DVD ist hier erhältlich.

https://www.youtube.com/watch?v=8s9mwIcDZrU

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Kategorie: Kuhaltersheim

43 Antworten zu “Mattis und die Milch”

  1. Dagmar Kuenzel sagt:

    Welch ein Glueck fuer beide! Leider viel zu kurz, dafuer aber sehr intensiv. Ich sehe die grosze Liebe, die beide verbindet. Ich glaube Gisela hat die Liebe, die sie ihren Kindern nicht geben durfte, konzentriert auf Mattis uebertragen. Das hat beiden gut getan. So schoen, wenn sie ihren Kopf bei 0:14 an ihn schmiegt. Ich weine schon wieder. Gisela, Du bist ein Drehpunkt in meinem Leben.
    Ich haette gern ein Bild von ihr fuer meine Kueche. Ich habe leider keinen Drucker. Gibt es Bilder von ihr? Waren die beiden auf einem Kalenderbatt? Gibt es den noch zu kaufen?

  2. Doris sagt:

    Ja Dagmar, es gibt ein DIN A4 Poster und 1 Postkarte der beiden. Musst mal im shop blättern.
    Diese DVD habe ich oft verschenkt. Aber leider haben die Leute so ein unglaubliches VerdrängungsGEN im Kopf. Oder ist es einfach nur Faulheit? Ich habe den Verdacht, dass Milchprodukte abhängig machen. Vielleicht verkleben die gewisse Hirnareale? Musst dir die Käseesser mal näher betrachten. Mit denen stimmt was nicht…..

  3. Admin Admin sagt:

    Liebe Dagmar,

    auf dem Kalender von 2012 waren Gisela und Mattis, den gibt es aber nicht mehr. Dieses Motiv gibt es als Poster und Postkarte (unser Shop ist leider aufgrund eines Hackerangriffs momentan nicht erreichbar):

    http://neu.stiftung-fuer-tierschutz.de/img/uploads/506377467bcf4.jpeg

  4. Admin Admin sagt:

    Liebe Doris,

    es gibt zumindest unter manchen Ernährungswissenschaftlern die These, dass Casein (Milchprotein, das v.a. bei der Käseherstellung zum Tragen kommt) einen gewissen Suchtfaktor habe. Aber bewiesen ist das nicht.

  5. Dagmar Kuenzel sagt:

    Dankeschoen. Ihr habt doch meine Adresse u.s.w. besteht die Moeglichkeit, dass ihr mir Poster und Postkarte schickt? Wenn Ihr nochmal meine Daten braucht, schicke ich sie per mail. Bitte Bescheid sagen.

  6. Dagmar Kuenzel sagt:

    @ Doris
    Doris, ich bin auch Kaese-Esser. Seit neuestem Vegan-Kaese. Super lecker! Der mit Tomaten und Paprika. Gisela hat mich dazu gebracht. Auch die Sojasahne ist prima. Fuer Milch brauch ich keinen Ersatz, die trink ich seit Jahren schon nicht mehr.

  7. Admin Admin sagt:

    Liebe Dagmar,

    hätte das bis nächste Woche Zeit? Ich denke, Karin und Jan (die vom Hof aus den Versand erledigen), dürften immer noch etwas angeschlagen sein…

    Liebe Grüße
    Mira

  8. Dagmar Kuenzel sagt:

    @ Admin
    Liebe Mira, klar. Kein Thema. Sag bitte beiden liebe Gruesze und weiterhin gute Besserung.Liebe Gruesze auch an Dich,
    Dagmar

  9. Amanda sagt:

    Wenn Mann/Frau älter ist und die alten Gerichte liebt geht die Umstellung auf vegan nicht von heute auf morgen. Aber seit 35 Jahren sind wir Vegetarier auch in Bezug auf Kleidung, Schuhe, etc.. Meine Schuhmacherin guckt mich immer mitleidig an, wenn ich die nicht-Leder Schuhe zur Reparatur bringe. Meine Heilpraktikerin stöhnte als ich sie aufklärte, dass ich kein „Seidenpuder“ nehme, weil es gemahlene Reinseide ist und Tiere getötet werden um Seide gewinnen zu können. Seit genau einem Jahr habe ich dank weiterer Aufklärung durch peta und Butenland keine Milch mehr gekauft,davor waren es 1-2 Liter pro Tag. Wir lieben Käse, gucken aber woher er kommt. Künstlicher Käse = naja. Aber wir haben am Wochenende beschlossen keinen Käse mehr zu essen, der mit Lab hergestellt wurde, dazu werden ja die Kälber getötet bevor sie 3 Monate alt werden, ne da machen wir nicht mehr mit. Es geht nicht von heute auf morgen, wenn der Gaumen Tofu oder manch anderes exotisch manmutendes veganes Gericht nicht mag. Aber wir arbeiten dran.

  10. Dagmar Kuenzel sagt:

    Amanda, ich bin auch schon ein aelteres Semester und bin seit 3 Wochen dabei auf Vegan umzustellen. So schlimm ist das garnicht. Ich hab mir aufgeschrieben, was ich ersetzen will, bin in einen groszen Lebensmittelmarkt und hab nach Beratung gefragt. Die Verkaeuferinnen haben geschaut „wie die Kuh, wenns blitzt“ aber der Marktleiter hat mich toll beraten. Er ist ueber eine halbe Stunde mit mir durch den Markt und hat mir gezeigt wo was steht. Er hat mir zu Wilmersburger Kaese geraten. Der ist Spitze! Du schmeckst keinen Unterschied. Aber es fuehlt sich innendrinnen sauber an. Schau mal ins Internet, da sind tolle Rezepte drin. Hab heut Majo und Hafermilch selber gemacht.

  11. Ulla39 sagt:

    Und noch ein älteres Semester – vermutlich wesentlich älter als die beiden „Vor“Schreiberinnen – meldet sich zu Wort. Es ist manchmal nicht einfach, was nicht heißt, daß man aufhören soll, sich umzustellen!
    Für die Milch im Kaffee ( 2 Tassen am Tag), also 4 Teelöffel Milch, habe ich keinen Ersatz gefunden, weglassen, dann ist der Kaffee für mich kein Kaffee mehr..Und ein Stück einfachen Käse am Morgen, das ist trotz viel Ausprobieren noch nicht ersetzt.
    Bitte, gebt mir keine Ratschläge, ich habe wirklich viel probiert und mich in jeder Hinsicht kundig gemacht.
    Aber auch ich „arbeite daran“.

  12. elke sagt:

    Liebe Ulla, probier mal Smelk Haferdrink Mandel + Calcium von Köln Drink. Habe ich nach unzählbaren Tests für „gut“ befunden.Vielleicht hast du ja das noch nicht probiert;-))
    Dagmar,danke für den Käsetip.hier habe ich das gleiche Problem wie Ulla….

  13. Luna sagt:

    Wenn man nicht vegan leben möchte,dann läßt man es einfach.
    Wenn man „Alternativen“ nutzen möchte ,dann findet man sie.

  14. Amanda sagt:

    @Luna und Andere die Vegan leben möchten ….
    leider haben viele Alternativen Zusatzstoffe die auch nicht lupenrein sind, es ist ätzend. Wie war das vorigen Monat: Juchhu von Rügenwalder gibt es veganes… das Kleingedruckte gelesen….. und schwup stand es wieder im Regal. Ich lebe in einer Stadt: hier gibt es ein Biogeschäft … ups hat der Preise … ist ja auch weit und breit der Einzige. Aldi, Lidl, und 2 kleine Rewe. Für Wilmersburger Käse muss ich 14 Kilometer eine Strecke fahren !!!!! Provamel Milchen aus Hafer Dinkel etc. ein Traum und ohne Zusätze sind nur hier und da über Internet zu bekommen, meine Einkaufsquelle dazu ist preiswerter, aber über 20 Km entfernt. Die nächste Stadt ist zwar was größer aber auch in den Supermärkten gibt es nur Vegetarisches. Und ich hab leider nen 14 Stunden Arbeitstag, mir fehlt Zeit. Aber was Postives zum Abschluss: Unsere Hunde entwickeln sich zu Gemüsefressern . . . also schaun wir erstmal wie man Hunde vegetarisch ernährt. is doch auch schon mal was. Und dass ist spaßig… wenn kein Gemüse auf dem Futter – gibts lange Nasen, Blicke in den Nachbartopf und dann naja … essen sie. Ich wünsche allen Erfolg und Ausdauer

  15. Also erst mal Hut ab vor euch allen – ihr habt euch auf den Weg gemacht und dass jede/r dabei sein/ihr eigenes Tempo hat, sollte man respektieren. Bei mir hat es 15 Jahre gedauert, bis ich erkannt habe, dass durch meine vegetarische Ernährung ja auch jede Menge Tiere leiden und sterben müssen. Es ist ein Entwicklungsprozess und je mehr man erfährt, je mehr man sich weiter informiert, desto „wählerischer“ wird man zwar auf der einen Seite, desto mehr Vielfalt erhält man aber auf der anderen, weil man (zumindest bei mir war das so) überhaupt entdeckt, was es alles für tolle Nahrungsmittel gibt. Anfangs habe ich gar keine der „Ersatzprodukte“ verwendet, es geht wirklich auch super ohne. Da muss einfach auch jede/r seinen/ihren Weg finden…

  16. Karsten sagt:

    Das obere Foto ist aber „gephotoshopped“? Die Kuh hinter Mattis ist nicht seine Mama. So gut erkenne ich die meisten Butenlandkühe inzwischen.

    Weiter oben habe ich gelesen, das Kälber getötet werden zwecks Labgewinnung. Ich kann mich dunkel erinnern, das ich schon in der Schule gelernt habe, das man Lab auch künstlich herstellen kann. Hab ich da mehr als 30 Jahren etwas falsches gelernt? Ich habe damals von der Schule aus ein Landwirtschaftspraktikum – auf einem Bio-Hof gemacht. Ich glaube, dort hat man es uns erzählt.

  17. Dagmar Kuenzel sagt:

    @ Karsten
    http://www.vegetarismus.com/heft/97-3/kaese.htm

    Bin ganz schoen erschrocken, als ich das gelesen hab. Ich dachte auch, dass kuenstlich hergestelltes Lab heutzutage fuer die Kaeseherstellung verwendet wird…

  18. Luna sagt:

    @Mira:
    Liebe Mira,Du hast es wieder einmal auf den Punkt gebracht.
    Es ist in der Tat ein Entwicklungsprozeß.Man versteht mit der Zeit immer mehr und hinterfragt die Dinge ganz einfach.Man wird irgendwie „anders“.Im positiven Sinn.
    Ich für meinen Teil bin mehr als froh,dass ich diesen Weg gefunden habe.Obwohl es mir oft sehr viel ausmacht,was so um mich herum geschieht.Die Ignoranz mancher Menschen ist schon manchmal schlimm.Manchmal tut es mir leid,dass ich diesen Weg nicht schon von ganz klein auf gehen durfte.
    Weißt Du,was ich persönlich sehr schade und eigentlich auch traurig finde?
    Unser Enkel wird leider auch zu einem (ich sags jetzt mal ganz frech)Fleischfr…. „erzogen“.
    Hier bei uns wird dann immer ganz verständnisvoll getan,mit dem „vegan und so“und „eigentlich habe ich ja recht“…..
    Und trotzdem wird teils aus Bequemlichkeit,teils aus Unwissenheit mal eben so weitergemacht wie bisher.Weil:Das haben wir ja schon immer so gemacht.
    Mal sehen,wenn der Kleine noch etwas älter ist und noch mehr versteht.Vielleicht lebt er seinen Eltern ja mal etwas anderes vor.
    Hier bei uns gibts jedenfalls ganz liebevoll gebratenes Vleisch und leckeren Visch,den guhten Keese nicht zu vergessen:):)

  19. Ulla39 sagt:

    Da fälltl mir ein, zu Luna und ihrem Enkel: Vor Jahren sagte mir unsere Kinderärztin, als meine kleine Tochter Fleisch nicht mochte, ich müsse sie jetzt zum Fleischessen bringen, sonst würde sie später auch keines essen. Dachte ich, wozu soll sie denn überhaupt Fleisch essen? Und habe mich nicht gekümmert. Einige von Euch wissen ja, wie das weitergegangen ist.

  20. Luna sagt:

    Und,an diejenigen die sich gerne vegan ernähren möchten bzw vegan leben:
    Laßt Euch bloß nicht verunsichern.
    Zum Teil ist es echt „lustig“,was Manche so von sich geben,vor allem, wenn sie nicht wissen,dass man vegan lebt.
    Das geht dann von so „klugen“ Sätzen wie:Also,vegetarisch ist ja schon schwierig bis hin zu: vegan ,das geht ja gar nicht.
    Früher habe ich mich über soetwas meist ziemlich geärgert und aufgeregt.
    Heute kann ich (meistens) darüber lachen.Vor allem, wenn solche Bemerkungen von so richtig „schön“ oberflächlichen Zeitgenossen kommen.
    Vegan geht sehr gut und schließlich werden „wir“ ja immer mehr :):).
    Nur Muht Ihr Lieben ;):)

  21. Susanne sagt:

    Ich bringe gerne nochmal die Cuxhavener Firma „Happ*y Che*ese“ an, die stellen Käse in Rohkostqualität aus Nüssen usw. her.
    http://germanygoesraw.de/rohkost-versand/happy-cheese/
    Auch kann man auf der Seite germanygoesraw bestimmt viele weitere Anregungen finden.
    Ich bin nie „normale“ Veganerin gewesen, sondern gleich zur Rohkost übergegegangen aus gesundheitlichen Gründen (vorher Vegetarierein) Für mich die einfachset Form des Vegan seins, man muss nicht soviel lesen und beachten – ich bewunderte Veganer immer, würde aber jetzt auch so leben wollen, wenn ich nicht schon roh essen würde.
    Ich finde ganz toll, das viele ihr Verhalten überdenken und Wege tun zu positiven Veränderungen.
    Ihr tragt das ja auch alles automatisch in eure Umgebung…so geht die Veränderung, durch uns. 🙂

  22. elke sagt:

    Also ich lebe – noch – nicht 100% vegan aber ich gehe in die „richtige“ Richtung und ausserdem: Der Weg ist das Ziel……
    Bei mir stellt sich auch das Einkaufsproblem wie es Amanda hat. Aber es wird immer besser mit den veganen Angeboten hier und das freut mich sehr.

  23. Susanne sagt:

    Wer gesund vegan lebt, also dabei auch viel Natur- und Frischkost isst, der hat beste Chancen gesund und um einiges älter zu werden als die Norm, wir haben das nämlich in der Hand:
    http://www.gesundheitsfundament.de/fundament/langlebigkeit/

  24. Dagmar Kuenzel sagt:

    Ich hatte mal vor Jahren eine Grillparty-Ausladung bekommen “ isst Du immer noch kein Fleisch? Dann kann ich Dich nicht einladen“ Damals hat mir das weh getan, heute kann ich drueber lachen. Was wuerde denn dieser Kollege heute sagen, nachdem jetzt auch kein Fisch mehr bei mir auf den Teller kommt.
    Aber mal ehrlich, vegetarisch bzw vegan essen macht einsam. Aber innerlich fuehl ich mich sauber.

  25. Tina sagt:

    Noch ein Käse-Tipp: Wilhemsburger Schmelz mit Soja Cousine verühren dann kann man damit prima überbacken, ohne (z.B. bei Pizza) funktioniert das nur wenn der Belag über den Käse kommt.
    Ich habe auch sehr lange gebraucht bis ich das Vegan-Update zum laufen brachte. Und ich finde man sollte sich nicht zwingen, mir fiel die Umstellung mit dem Impuls jetzt hat es Klick gemacht sehr leicht. Und ohne Leistungsdruck geht das wunderbar.
    Ich bin auch sehr tolerant wenn ich merke mein Gegenüber führt eine Auseinandersetzung mit dem Thema, treffe ich aber auf Zeitgenossen die Ansichten vertreten wie „das will ich alles gar nicht wissen, sonst schmeckt es mir ja nicht mehr“ ist mir inzwischen jedes Wort zu viel.
    An alle die noch auf dem Weg sind: Ihr schafft das, unser Gehirn braucht Begeisterung und keinen Druck, ich glaube wenn man das als positve Veränderung sieht und nicht als Verzicht dann wird es mühelos.

  26. Tina sagt:

    Ich hatte mal den umgekehrten Fall wie Dagmar, ich habe die Sippe zum Essen wieder ausgeladen da ich nicht bereit bin Geld für Fleisch auszugeben wenn keine Notwendigkeit besteht. Wo ist denn das Problem eine Mahlzeit ohne Fleisch zu überstehen? Man war dann völlig entsetzt, meine Katzen bekommen ja auch Fleisch…. Ja aber meine Katzen sind Fleischfresser und werden nicht gezwungen ihre Ernährungsgewohnheiten zu ändern und wenn der Mittelpunkt eines feierlichen Anlasses Fleisch ist dann finde ich das schade.
    @Dagmar: Es macht zunächst einsam das ging mir auch so, wo eine Tür zugeht öffnet sich eine andere.

  27. Susanne sagt:

    Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man vegetarisch macht, das essen sie schon – auch kleinen Rohkost Snäcks sind willkommen. Ich habe es vorher nie zum Thema gemacht und alle haben gerne gegessen, was ich zubereitet hatte – vielleicht ist das der Punkt. Es gab zwar immer wieder Diskussinen und Berichte warum man nicht auf sein Fleisch verzichten könne und wolle und das Bio auch nicht notwendig sei… (Wenn die Menschen nur besser wüssten, wie vergifet konventionelles Obst und Gemüse ist, gerade wieder erlebt mit Spinat und Petersilie – schlimm!) Einfach seins leben, dann passt das schon. Es kan aber auch passieren, dass man sich von Menschen verabscheiden muss und neue ins Leben kommen, was dann aber sehr befreiend sein kann, weil man sich auch neu erlebt und wachsen kann!

  28. Dagmar Kuenzel sagt:

    Mir ist auf einer Grillparty, ich bringe inzwischen meine Gemuese-Spiesze selber mit, passiert, dass die Freunde und Kollegen alle mal probieren wollten, sich lobend geaeuszert haben und dass das ja auch gut schmeckt, so dass mir am Ende minimal selber was uebrig blieb.
    Die haben sich dann ueber ihr Aas hergemacht und ich sasz mit nem Senfbroetchen da. Jetzt mache ich mehr Spiesze und dann langt das auch.
    Meine Katzen, hab ein Katzenasyl mit 10 Katzen, bekommen auch Fleisch. Natuerlich!
    Und wie lecker sind doch Kartoffelpuffer, gerieben, nicht geruehrt, mit Apfelmus von Aepfeln aus dem Garten.

  29. wolfgang sagt:

    Whouw hier kann man so viel lernen und bekommt noch dazu soo guHte Tipps, vielen dank euch Allen!
    Ihr seid einfach ganz wunderbar!!!

  30. Doris sagt:

    Wenn ich mich für Veranstaltungen anmelde, schreibe ich immer hinzu:
    „Bitte vegane Verpflegung, wenn nicht möglich bitte Rückmeldung, dann bringe ich mir selber was mit.“

    Das klappt dann auch (meistens).

  31. Luna sagt:

    Wißt ihr,wenn ich dass hier so alles lese,ist es doch echt zu schade,dass wir uns nicht einfach zu einem gemütlichen „Kaffee-oder Teekränzchen“ treffen können.:):).
    @Dagmar:Du bist nicht einsam!!Auch wenn Du uns nicht so wirklich siehst.Wir oder die,die es möchten sind doch in Gedanken bei Dir.
    Sieh mal,ich selbst bin jetzt nicht so die supergesellige.Ich hab am liebsten meine Ruhe,bin draussen in der Natur und liebe meine Hunde und Katzen über alles.
    Das heißt nicht, dass ich menschenfeindlich bin,ich bin im Laufe der Zeit nur sehr vorsichtig geworden was den vertrauensvollen Umgang mit Menschen betrifft.Hab da die eine oder andere ,sagen wir mal,nicht so gute Erfahrung gemacht.
    Meine Konsequenz war damals mich mehr auf mein Leben/leben zu konzentrieren und andere reden und machen zu lassen.
    Die meisten „überflüssigen“ fielen weg,aber es kamen tatsächlich andere hinzu,die mich ganz einfach so sein liessen,wie ich nun mal bin.
    Ganz lieber Gruß für Dich 🙂

  32. Lieber Karsten,

    nein, das Bild ist nicht bearbeitet – die Kuh bei Mattis ist Rosalie (leider inzwischen verstorben). Mattis war für die anderen Kühe ein kleines Wunder – sie hatten ihre eigenen Kälber ja nie erleben dürfen – und viele der Damen haben ihn umsorgt und umtüdelt, als er klein war (später haben wir Dina und Mattis dann ja auf die Krankenweide zu Gisela gebracht, aber vorher waren alle noch im großen Herdenverband).

    Liebe Tina,

    das „eure-Katzen-essen-ja-auch-Fleisch“-Argument kommt immer gern *seufz* Ich sage dann immer, es kann doch nicht sein, dass ich jemand anderem etwas aufzwinge. Man kann versuchen, Katzen vegan zu ernähren, aber nicht alle mögen es oder vertragen es. Mein Kater braucht wegen Nierenproblemen Spezialfutter, das gibt es ohnehin nicht in vegan. Klar ist das ein Dilemma, aber wir leben nun mal in einer unveganen Welt, und was sollten wir mit den Haustieren machen, die Fleisch benötigen? Sie töten, damit sie keine anderen Tiere mehr essen müssen? Absurd… Was ich da in Diskussionen schon gehört habe…

    Zum Lab/Käseherstellung:

    Käse wird auch heute noch zu etwa einem Drittel mit Hilfe von Kälberlab hergestellt. Deklariert werden muss das auf der Verpackung nicht, da Lab als Produktionshilfsstoff gilt. (Weitere Infos z.B. hier: https://vebu.de/themen/gesundheit/lebensmittel/615-kaese-ist-nicht-gleich-kaese-welches-lab-steckt-worin)

    Danke auch an Susanne für den Link zu Happy Cheeze, einer kleinen, aber sehr innovativen veganen Käserei, die wirklich hervorragende Käsealternativen herstellt. Wer so etwas selbst mal ausprobieren will, wird auch im Internet fündig.

  33. Dagmar Kuenzel sagt:

    Hallo Ihr Lieben,
    ich bin richtig froh, hier in die Runde gekommen zu sein. Danke fuer Eure aufmunternden Worte.Die tun echt gut.
    Und jetzt was (fuer mich) wichtiges. Ich hab die letzten Eier-Nudeln aus dem Vorratsschrank gegessen! Ich konnte sie doch nicht wegwerfen. Ab jetzt nur noch eifrei!
    Der Fisch aus meiner Gefriertruhe liegt schon in der Nachbarschaft. Ich denke aber, dass das eine oder andere nicht-vegane Produkt noch in meinem Haushalt versteckt ist. Die Zeit wirds bringen. Am Sonntag soll es hier warm werden, deswegen ist bei uns, 8 Haeuser, grillen angesagt. Ich freu mich schon auf die Gemuese-Spieszla und den Duft vom Feuer. Ich werd dann an Euch alle denken. Und an Gisela und Mattis, der keine gelben Fahnen in den Ohren hat.

  34. susanne68 sagt:

    Unglaublich toll, dieser Thread! Das kann ich ja gar nicht alles „abspeichern“. Ich verstehe gut die Problematik, dass man für Liebgewonnenes Ersatz suchen muss. Am Wochenende hatte ich einen Japp auf Schokoküsse. Dafür gibt es dann eben nichts. Ist ja auch eher eine Lappalie! Für den Schweizer Bergkäse hab ich auch keinen Ersatz gefunden. Wobei der tolle Happy Cheeze, den ich auch über die Seite hier kennengelernt habe, dem schon sehr nahekommt für mein Empfinden. Insofern danke fur die Tippgeberin. Ich denke auch, es ist wichtig, auf dem Weg zu sein. Und dieser Weg ist wahrscheinlich umso länger, je länger man vorher konventionell oder vegetarisch gegessen hat… Danke an alle für den tollen Lese- und Denkstoff.

  35. Ulla39 sagt:

    Spät, aber immerhin @Elke, danke für den Hinweis auf die Smelk Hafernilch. Die werde ich doch probieren!

  36. Dagmar Kuenzel sagt:

    Hab nach einem www Rezept Hafermilch selber gemacht. War nicht so der Hit. Hab dann Ananassaft rein – schmeckt sehr lecker. Naja, Ananas moegen ja auch Rudi, Prinz Lui und Rosa Mariechen auf dem Hof und die wissen was gut ist. Gibts mal was Neues vom Rudi?

  37. Rudi wurschtelt wie gewohnt vor sich hin und lässt sich von nichts aus der Ruhe bringen. Momentan ist aber ja ohnehin Frühjahrsmüdigkeit (nach dem Winterschlaf) angesagt, sodass wir ihn ohnehin die meiste Zeit über lautstark in seinem Strohnest schnorcheln hören…

  38. Dagmar Kuenzel sagt:

    Danke, liebe Mira. Hab mir mal seine Geschichte rausgesucht und gelesen. Ihr habt so schoen viel aufgeschrieben. Bin jeden Tag, oft mehr als 4-5 Stunden auf Euren Seiten. Brauch enorm viel Taschentuecher…Lachen. weinen, entsetzen und immer Hoffnung fuer die Zukunft.
    Ich wuensch Die einen froehlichen Rest-Freitag.

  39. Liebe Dagmar,

    das ist verständlich. Wirklich schön, dass es dir hier so gut gefällt und du so viel mitnehmen kannst.

  40. Gabriele sagt:

    Ich habe mir all Eure Kommentare durchgelesen und sehe, dass es noch andere gibt, die ihre Probleme mit der veganen Ernährung haben. Die habe ich leider zu meinem großen Bedauern auch. Bin zwar schon seit dreißig Jahren Vegetarierin aber, vegan, finde ich, ist schon ein kleines Opfer, was man bringen muß ausschließlich aus Liebe zu den Tieren. Ich liebe Tiere über alles vor allem Kühe haben es mir angetan, ihre wunderschönen Augen und ihre sanftmütige Ausstrahlung lassen mich dahinschmelzen. Mit ganz, ganz schlimmen schlechtem Gewissen trinke ich leider meinen Kaffee (nur 1-2 x in der Woche) auch noch mit Milch, esse ganz selten mal einen Jogurt (früher jeden Tag, heute 2-3 im Monat) und schaffe es nicht auf Vollmilchschokolade zu verzichten. Ich bin selber total sauer auf mich, dass ich so schwach und undiszipliniert bin und bin mir voll bewußt darüber, dass wehrlose Tiere für mich leiden müssen. Den von Euch vorgeschlagenen veganen Käse finde ich z.B. ganz fürchterlich. Auf Käse kann ich mittlerweise gut verzichten kaufe stattdessen die Streichcremes von Alnatura, kann ich sehr empfehlen. Versuche oft Sojajogurt statt Milchjogurt zu essen aber, vertrage ihn nicht so gut naja, und was den Geschmack anbetrifft kann er mit Milch natürlich nicht mithalten. Aber, ich werde weiter versuchen mich zu disziplinieren – der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach. Gebe meinem Kater übrigens leider auch (Hühner-) Fleisch, kein Kalb, Rind, Lamm, Kaninchen etc. Katzen mit Fleisch zu füttern finde ich insofern nicht verwerflich, weil Katzen domestizierte Haustiere sind, die sich ausschließlich von Fleisch ernähren, außerdem haben Tiere keinen freien Willen und können sich nicht entscheiden, ob Fleisch oder vegan. Ich lebe ebenfalls recht einsam, weil es so wenige gibt, die Verständnis für meine Lebenseinstellung haben (kann nicht mal eine Mücke umbringen) und ich umgekehrt nicht nachvollziehen kann, dass die anderen Tiere essen, Pelze tragen, Angeln, Tiere jagen, Reitsport betreiben usw. und ich nur schwer Gesprächsthemen finde, die mich interessieren, weil bei den anderen die Tierliebe bei Hunden anfängt und bei Katzen aufhört. Aber, auch ich bin nicht ohne Schuld und da wo die anderen heute stehen, stand auch ich einmal, als ich noch Fleisch gegessen habe, dass ist heute für mich so unvorstellbar. Ich hoffe jedenfalls, dass sich immer mehr Menschen informieren, was den Tieren angetan wird und sich entscheiden auf alle tierischen Produkte zu verzichten. Ob es wohl jemals möglich sein wird, dass die ganze Menschheit auf Tierprodukte verzichtet? Was meint Ihr, gibt es in naher oder fernen Zukunft die Hoffnung, dass kein Tier mehr für die Spezies Mensch leiden muß? Sorry, dass ich soviel geschrieben habe, hoffe ich habe niemanden damit gestört!

  41. Dagmar Kuenzel sagt:

    Liebe Gabriele, was hast Du denn? Setz Dich doch nicht so unter Druck! Schau mal, vegetarisch ist doch auch ganz gut. Wenn Du vegan nicht dauerhaft schaffst, ist das doch kein Verbrechen. Ich hab auch 30 Jahre vegetarisch gelebt, bis ich die Butenland-Seiten gefunden hab. Gisela und die Bio-Freiland-Huehner haben mich so geschockt, dass ich jetzt auf vegan umsteige ohne das Gefuehl zu haben, ein Opfer zu bringen.
    Jeder soll nach seinem Tempo leben. Das machen uns doch gerade die Rinder vor. Also, Kopf hoch. Allein fuehl ich mich auch, vor allem, wenn die Freunde Essen gehen.
    Tina hat weiter oben geschrieben:

    An alle die noch auf dem Weg sind: Ihr schafft das, unser Gehirn braucht Begeisterung und keinen Druck,
    Es macht zunächst einsam das ging mir auch so, wo eine Tür zugeht öffnet sich eine andere.

    Das sind weise Worte, die auch Hoffnung machen. Also lebe Dein Tempo und lass das mit dem schlechten Gewissen.
    Vorhin waren 5 Zitronenfalter auf meiner Terrasse! Wunderbar! Das Bild schenke ich Dir fuer diesen Sonntag.

  42. Cornelia sagt:

    Hab mir die „Mattis/Milch“ DVD besorgt und an Kindergärtner in Ausbildung verteilt.
    Als Vegetarierin (vor dieser Zeit bekam ich immer die Krise, wenn mich meine fleischlos lebende Freundin besuchen kam und ich NIE wußte, was im Himmel ich ihr zu essen anbieten sollte…) auf dem veganen Weg, kann ich den Ernährungscoach per E-Mail von Peta empfehlen und natürlich das Butenland-Kochbuch. Danke an euch alle für die Tips und Eure Offenheit! Jetzt weiss ich auch um die Existens von Vegi-Dogs :))
    Meine Erfahrung: Wer keine Emphatie für „Nutz“-Tiere (die Erwachsenen) empfindet, ist dem Argument der Tierqälerei wenig aufgeschlossen. Da kommt man mit Emotionen und Moral nicht weiter. Weitaus mehr Menschen sind ahnungslos und ändern ihr Verhalten, sobald sie Zugang zu den Fakten haben. Um die Fleisch/Milchproduktion abzuschaffen brauch`s am Ende harte Restriktionen und/oder die wachsende Zahl vegan lebender Menschen.
    Gehör find ich eher beim Argument, dass Milchprodukte alles andere sind als gesund. Der Normalo denkt eben zuerst an sich, statt an`s Tierwohl, siehe BSE. Ein Gespräch über das Grauen industrille Tierproduktion läst sich initiieren, z.B. wenn Leute durch meine Bürotür, am Poster von Mattis und Gisela vorbei müssen und fragen. Vegan Leben, nicht nur essen ist konsequenter Weise das Ziel. @Amanda: Meine Hochachtung!
    Ja, und auch eine meiner letzten Hürden ist der Klecks Milch im Kaffee…

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