Denn Tiere sind keine Maschinen

Minna und Stine konnten nur stehen, oder sich hinlegen und hatten nur Sichtkontakt zueinander:

von Admin, am 15.02.2015.

Der erste Körperkontakt zwischen Mutterkuh Minna (geb. 1999) und ihrer Tochter Stine (geb.2008) dauerte über eine Stunde.

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Kategorie: Tier-Videos

58 Antworten zu “Minna und Stine konnten nur stehen, oder sich hinlegen und hatten nur Sichtkontakt zueinander:”

  1. Ulla39 sagt:

    Unfaßbar, einfach unfaßbar

    Wie muß die Mutter gelitten haben, daß sie ihr Bedürfnis nach Zärtlichkeit für die Tochter nicht ausleben durfte.

  2. elke sagt:

    Da fehlen einem echt die Worte.

  3. Susanne sagt:

    Unglaublich!!

  4. Annette sagt:

    Wie wunderschön, vor diesem Hintergrund jetzt dieses Video anschauen zu dürfen… ich bin sehr ergriffen… alles Liebe den beiden…. DANKE an euch für alles…

  5. Cornelia sagt:

    Meinen Vorkommentatorinnen kann ich nur volle Zustimmumg geben.
    Ich hoffe, dass die Tiere Zutrauen zur ihrer Freiheit bekommen, sich gut in die Herde fügen und weniger als anzunehmen an den Folgen
    ihres bisherigen Siechtums leiden müssen.

    Mir fällt auf, die zwei heben offensichtlich nicht als Milchkühe „gedient“, da ihre Euter kaum zu sehen sind? Wenn ich da an Bilder von Giesela denke…

  6. naficeh sagt:

    wie grausam, wie unerbittlich. das herz bricht bei der vorstellung wie sie beide gelitten haben.
    unfassbar und unerträglich ihr leid!!!! und ich hatte gehofft, dass sie wenigstens beieinander waren und sich gegenseitig trösteten.
    meine gefühle für den früheren halter sind unaussprechbar.

  7. susanne68 sagt:

    Es war mir gar nicht bewusst, dass die Beiden sich ja gar nicht berühren konnten. Für Stine scheint das alles noch total rätselhaft zu sein. Frage mich, was da wohl gerade in ihrem Kopf vorgeht… Es ist im wahrsten Sinne berührend!

  8. Karsten sagt:

    Ich möchte mal fragen, ob die Umstände, in denen die 2 Kühe leben mußte, nicht auf viele Fehlentscheidungen des Bauern, gewisses Eigenbrötlertum und massiver Geldmangel zurückzuführen sind?
    Immerhin hatte der Bauer die Kühe nicht längst schon schlachten lassen. Und auch die Qual der Enthornung haben sie anscheinend nicht über sich ergehen lassen müssen.
    Wieso gibt ein Bauer eine fast 16 Jahre alte Kuh, die bestimmt nicht mehr im „aktiven Dienst“ steht, nicht zum Schlachter?
    Warum hat der Mann die Tiere bis zum vorigen Samstagmorgen durchgefüttert?
    Vielleicht mochte er beide Tiere ja doch bis zu einem gewissen Grad, und er wollte sie nicht weggeben?
    Hoffte er, insgeheim, doch noch für eine bessere Lösung für die Tiere?

  9. Admin Admin sagt:

    Liebe Cornelia,

    Minna hatte mehrere Kälber; wie viele, wissen wir nicht. Stine war ihr letztes. Seitdem standen beide angebunden in dem Stall…

    LG, Mira

  10. Gabi sagt:

    Ja Karsten, so habe ich das noch gar nicht überlegt, du hast recht. Was wollte der Bauer mit den Kühen? Warum hat er sie so lange einfach da stehen lassen? Das kann doch alles nicht wahr sein…
    Aber Gott sei Dank ist das jetzt egal, jetzt wo es nur noch besser für die zwei lieben Geschöpfe werden kann.
    Minna kann sich sicher noch von früher an soziale Kontakte erinnern, Stine muss es erst noch lernen. Aber alle werden ihr dabei helfen.
    Hoffentlich stellt der Tierarzt morgen nicht so viele schlimme Dinge fest, dann wird sicher alles gut, hoffentlich.

  11. susanne68 sagt:

    Ich hoffe und wünsche auch sehr, dass der Tierarztbesuch gut verläuft und drücke alle Daumen.

    @Karsten: Da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Leider kann man in manche Köpfe nicht reingucken… Oder vielleicht auch gut:(

    Es ist vielleicht ein blöder Vergleich, aber ich muss bei der „Kleinen“ immer an „Nell“ denken. Möchte glauben, so wie Wolfgang es geschrieben hat, dass die Frau Mama ihr von Schmetterlingen erzählt hat. Hoffentlich kann sie die jetzt bald selbst sehen:)

  12. Luna sagt:

    Da fehlem einem echt die Worte…
    Aber was soll?Das Video spricht für sich und ja,das sagt mehr als tausend Worte:):).
    Hauptsache die Zwei haben sich wieder ganz nah und könnne das hoffentlich noch ganz ganz lange geniessen.

  13. Ulla39 sagt:

    Wie Susanne68 geschrieben hat, so kommt es mir auch vor, als sei für Stine alles total rätselhaft, auch die Berührung durch ihre Mutter. Ihre Gefühle schlafen gewissermaßen noch. Ich bin gespannt, wie sie sich weiter entwickelt und wie lange es dauert.

    Vor allem das seelische Leid der beiden Kühe schmerzt mich. Es mag hart klingen, aber was im Kopf des Bauern, bzw. der beiden Brüder vorgegangen ist, das ist mir herzlich egal: Sie haben versagt, der Haustierarzt hat versagt, die Nachbarn und das Veterinäramt gleichermaßen.

  14. wolfgang sagt:

    Wie schön, endlich können die Beiden körperlichen Kontakt haben!
    Allein dafür hat sich die Befreiung/Rettung schon gelohnt, finde ich!

  15. Karsten sagt:

    @Ulla, das Veterinäramt hat doch gehandelt?
    Ist ein Tierarzt verpflichtet in eine Ruine zu gehen?
    Weißt du, was die Erneuerung eines riesigen Stalldaches kostet? Vielleicht hat der Mann ja gerade genug Geld gehabt um noch sich und die 2 Tiere durchzubringen. Der Betrieb auf dem beide Tiere lebten hat sicher keinen großen Gewinn mehr gemacht.
    Der Kapitän auf dem Land hat immer gut reden. Der Kapitän auf dem Schiff im schlimmen Sturm hat wenig Zeit, nachzudenken…
    Aber ok, ich weiß ja, daß das System hat, die kleinen Landwirtschaftsbetriebe platt zu machen. Das geschieht ja schon seit Jahrzehnten.

  16. Luna sagt:

    @Karsten:
    Auf der eine Seite kann ich Ulla`s Kommentar sehr gut verstehen und nachvollziehen.(War übrigens auch mein erster Gedanke.Tut mir leid,aber da bin ich auch eher bei den Tieren,denn die haben keine Wahl und keine Stimme)
    Aber,Dein Kommentar macht mich auch nachdenklich.
    Weißt Du,eigentlich macht er mir Hoffnung,so ganz allgemein.
    Wenn das wirklich so sein sollte bzw so ist,dann würde ich mir ganz wirklich wünschen,dass sich diese Menschen Hilfe holen…
    Ich weiß,wenn man einmal resigniert hat,dann wird es sehr schwer,sich noch einmal aufzuraffen.
    Wie gerne würde ich glauben,dass Menschen,die so handeln nicht wirklich so „schlecht“ sind,wie es den Anschein hat.
    Meine Erfahrungen zeigen mir persönlich leider etwas anderes.(Auch wenn ich oft bzw jedes Mal auf eine „andere“ Reaktion gehofft habe)
    Aber das ist widerum ein/mein (eigenes) anderes Thema.

  17. Susanne68 sagt:

    @Luna: Ja, mir geht es da ganz ähnlich. Auch ich würde mir wünschen, dass die Menschen nicht „schlecht“ sind, sondern dass die Umstände in denen sie leben zu Handlungen führen, die sie sonst nie gutheißen würden. Und bestimmt gibt es solche Situationen.

    Vielleicht wollen wir einfach verstehen können, um nicht an der Menschheit zu (ver)zweifeln.

    Aber für z.B. Minna und Stine macht es nicht wirklich einen Unterschied. Ich hoffe sehr, dass der Besuch des Tierarztes gut verläuft und die beiden nun wirklich ankommen können – und viel Ruhe haben, um sich an diese neue Situation zu gewöhnen. Das muss vor allem für Stine eine totale Reizüberflutung sein.

  18. Ulla39 sagt:

    Für die Tiere machen die Gründe, aus denen sie eine Einschränkung, Schmerzen, Elend von Seiten eines Menschen erleben, keinen Unterschied. Wie Susanne68 auch geschrieben hat oder wie Luna es formuliert hat, sie haben keine Wahl und keine Stimme.

  19. wolfgang sagt:

    Alles was zählt für die Beiden ist das Glück des Augenblicks, die Gegenwart, die Gemeinsamkeit in
    Freiheit die sie jetzt leben können.
    Das Glück das Sie jetzt haben dürfen und jeden Tag neu schöpfen können.
    Bald werden sie sich zumuhen unter freiem Himmel ohne Angst haben zu müssen das Dach stürzt ein!
    Und werden viele neue Kontakte erfahren.
    Jeder Augenblick auch noch so klein zählt für Sie
    wie ein ganzes Jahr ihrer früheren Gefangenschaft!
    Ich freue mich so für sie!
    Danke allen lieben Butenländerinnen/ ländern und allen Beteiligten, jder kleine Augenblick den die Beiden haben ist mit Gold nicht aufzuwiegen, ja irgendwo, trotz allen Leidens, ein ganz tolles Glück!

  20. Luna sagt:

    Ach,Ihr Lieben,eine (wieder einmal)traurige „Geschichte“ am Rande:
    Gestern:
    Wie schön,die Sonne,trockenes Wetter,raus mit den Leonbergern,der junge Wilde,mit meinem Mann,die Junge,von der Zucht kranke(langsame) ,mit mir……
    Alles gut,bis,ja,bis,ich die Rinder sah.
    Ok,aufgewühlter Boden,wackeliger Gang…
    Sie haben Wasser,was die Weide so her gibt.
    Aber dieses eine „Kuhmädchen“…
    Mir zerreißt es immer einen Teil meines Herzens,ich fühle mich „grottenschlecht“,habe ein „ätzend“schlechtes Gewissen:“DU kannst etwas tun,SIE ,haben KEINE Stimme…DU siehst IHRE Not
    Und?
    Es ist einfach nur zum schreien,zum heulen…
    Wie oft habe ich mich mit dem Veterinäramt „angelegt“.
    Ich glaube manchmal,die finden das oder mich einfach nur witzig.
    Die Augen,wie dieses Kuhmädchen getrunken hat,dieser ausgemergelte Körper….
    Ich könnte so oft einfach nur kotzen und um mich schlagen
    Sorry,aber ,manchmal wünsche ich manchen einfach nur die Pest an den Hals,
    Was sind wir nur für „Menschen“???

  21. Luna sagt:

    @Ulla39:
    Als „kleiner“ Nachtrag:
    Ganz speziell nur meine Meinung,wenns mal ganz Dicke kommt:
    Dann würde ich mir wünschen,dass genau diese Menschen,das aushalten müßten,was sie anderen Lebewesen angetan haben.
    Klar sagen jetzt wieder welche:Ohhhh,was sie nun wieder hat und sooooo kann man das auch nicht vergleichen oder gleichsetzten.
    Und ich sage:Doch,gerade,wenn man etwas bewegen möchte,ist „das“ gleich zusetzten.
    Wir müssten eigentlich (wenn wir etwas gelernt hätten),von dieser „angeborenen oder anerzogenen Überheblichkeit“ wegkommen.
    WIR alle SIND :):)
    Und das ist (eigentlich )sehr schön.

  22. F. sagt:

    Ohne (ver)urteilen zu wollen: falls es dem Bauern, aus welchen Gründen auch immer, schlecht ging, so hat er dennoch eine Verantwortung für seine Tiere. Immerhin hat er ja auch mal von ihnen profitiert.
    Schlechte wirtschaftliche Verhältnisse sind doch kein Grund, die Kühe anzuketten und sie der ständigen Dunkelheit auszusetzen.
    Ich habe dafür wirklich keinerlei Verständnis!

  23. Luna sagt:

    @F. :Danke schön für Deine Worte.Ganz genau so sehe ich das auch!

  24. F. sagt:

    Danke für deine Zustimmung, Luna.

  25. Admin Admin sagt:

    Lieber Karsten,

    deine Vermutungen stimmen teilweise. Der Bauer hat auch das Gebäude über Jahre verkommen lassen.

    Die beiden Kühe wollte er zum Schlachter geben. Beim Verladen auf den Transporter zu uns hat er Stine noch die Mistforke ins Bein gestoßen……..

    Gruß,
    Mira

  26. elke sagt:

    Gut,dass ich nicht weiss wo DER wohnt….

  27. F. sagt:

    Um Himmels Willen! 🙁
    Ich glaube, ich hätte die Mistforke dem Bauern noch ganz woanders hin gestossen, sodass er sich wenigstens nicht mehr vermehren kann.

  28. wolfgang sagt:

    Oh Gott die arme Stine, das kann doch nicht sein?
    Kann man den nicht anzeigen wegen Tierquälerei, sowas darf der doch nicht machen, nein ein Mensch ist das bestimmt nicht mehr!
    @F,
    ich gebe Dir Recht genauso sollte man mit ihm verfahren!

  29. susanne68 sagt:

    Wie geht es denn Stines Bein nach dieser Attacke? Ach Mensch, das macht einen wirklich fertig. Auch das, was du schreibst, liebe Luna, über euren Spaziergang und das Kuhmädchen.

  30. Luna sagt:

    @susanne68:
    Ach,Du Liebe,
    eine Freundin sagte einmal zu mir,wenn du einmal ein
    Fenster zu einer Welt geöffnet hast,dann wirst Du es nie jemals wieder ganz schliessen können.
    Egal,wie fest Du die Läden davor verschliesst,ein klitzekleiner Strahl Tageslicht wird Dich „erwischen“……
    So ergeht es mir schon seit einiger Zeit,gerade und auch,wenn ich hier solche grausamen Dinge lese und erfahre.
    Oh, und ich habe gerade so gar keine Lust höflich und „menschlich“ und verständnisvoll zu sein:
    Ich glaube,ich wäre,völlig unvernünftig und unproduktiv ausgerastet.(Echt,also wirklich,die arme Stine,mußte dass jetzt noch sein????)
    Bei manchen Dingen kann ich einfach nicht mehr ruhig bleiben,sorry,geht gar nicht.
    Versteh ich jetzt auch gar nicht ,den Mann.
    Na ja,wenigstens hat sich damit Karstens Anfrage bezüglich der „Menschlichkeit“ zu diesem Mann beanwortet.
    Und ich bin um eine Illusion ärmer.
    Aber,damit kann ich sehr gut leben.Weiß ich doch nun Mutter und Tochter in Sicherheit.
    Normalerweise halte ich es ja nicht mit „orakelhaften Weisheiten“,aber manchmal hoffe ich da doch auf eine „Art ausgleichende Gerechtigkeit“.

  31. susanne68 sagt:

    Darauf hoffe ich auch, liebe Luna. Auch mich ent-täuscht der Blick hinter die Kulissen. Und dass man da in gerechten Zorn ausbrechen kann, ist wohl nur verständlich. Und vielleicht auch not-wendig…

  32. Luna sagt:

    @susanne68:
    Umarmung für Dich(wenn Du magst)

  33. Karsten sagt:

    Ich habe deshalb so geschrieben, weil es in meiner Familie gleich 2 Bauernhöfe gab, bzw. gibt. Einer ist schon lange außer Betrieb.
    Besonders die alten Bauersleute können manchmal etwas – schwierig sein, auch wenn ich schon nette Ausnahmen kennenlernen durfte.
    Das mit der Mistforke geht natürlich gar nicht!
    Jetzt hoffen wir mal das sich doch noch alles zum Guten wendet. Wenn erst der sonnige Mai kommt, wandern Minna und Stine vielleicht auch schon über die endlosen Weiden von Butenland.

  34. Karin Mück sagt:

    Es ist schwierig die Situation des alten Bauern über die Jahre zu beurteilen.Vermutlich hat er die Tiere aus Statusgründen behalten, oder er hat gehofft, dass es irgendwie so weiterläuft. Wir haben bislang schon einige Male Rinder selbst abgeholt, z.B. Klara,Fiete, Hanni. Und obwohl wir stets sehr ruhig und mit viel Zeit vor Ort sind, kam es meist zu solchen Aktionen die Tiere zu schlagen.Sie kennen es nicht anders und sie wissen nicht, wie die Tiere ohne Ketten reagieren. Es muss schnell gehen – die müssen eben funktionieren.So denken sie …Und wir müssen, so schwer es auch fällt Ruhe bewahren.Bevor ein Bauer uns Rinder überlässt gehen Wochen der Verhandlungen voraus. Wir können im entscheidenen Moment nichts riskieren, keine Vorwürfe, Beschimpfungen, einfach die Klappe halten und durch…..Was in diesem Fall schiefgelaufen ist : Jährlich kommt ein Tierarzt, um die gesetzlich vorgeschriebenen Blutproben zu entnehmen.Dieser wußte um die Zustände und er hätte sie schon vor Jahren an das Vet.amt melden können, aber er hätte dann einen Kunden verloren.

    Minna und Stine sind in einem schlechten Allgemeinzustand.Minna lässt uns zögerlich an sich heran, während Stine flüchtet und tut was sie kennt – gegen die Wand starren und bedrohlich den Kopf gegen uns schwenken. Wir lassen beide erst einmal in Ruhe ankommen und sehen weiter…..

  35. susanne68 sagt:

    Liebe Karin, danke für die sehr sachliche Erklärung. Es muss sehr schwer sein, da so ruhig zu bleiben. Danke und Hut ab!

  36. susanne68 sagt:

    @Luna: Ja, gerne! Umarmung zurück:-)

  37. Luna sagt:

    Auch von mir ein Dank an Dich,liebe Karin.
    Ich habe den größten Respekt vor dem ,was Ihr Tag für Tag leistet und da geht es ja nicht „nur“ um die eigentliche Arbeit .Die emotionale Belastung,auszuhalten und irgendwann zu verarbeiten,ich glaube,dass wäre für mich das Schlimmste.
    Deshalb sind die glücklichen Momente und Erfolge,ganz gleich wie klitzeklein sie auch sein mögen, so wichtig.
    Aber,wem sag ich das,liebe Karin.
    Ich drück Euch die Daumen für Minna und Stine.
    @susanne68: :):)

  38. Ulla39 sagt:

    Liebe Karin,
    sei bedankt, daß Du uns Einblick gegeben hast in den konkreten Verlauf von einem Abholen. Ich verstehe Eure Haltung „Klappe zu und durch“, denn es geht ja um das Abholen, die Rettung der Rinder. Meinen uneingeschränkten Respekt und meine Bewunderung hast Du und hat Jan.

  39. Gabi sagt:

    Liebe Luna, mit dem Fenster, da hat Deine Freundin völlig recht.
    Wenn ich so dran denke, dass ich bis vor gut einem Jahr überhaupt nicht wusste, wieviel Leid in meinem Käse gesteckt hat…
    Und jetzt verstehe ich überhaupt nicht mehr, wie ich davon keine Ahnung haben konnte.
    Nun bekomme ich das Fenster nicht mehr zu und jeden Tag denke ich an all diese armen Kreaturen; vorher konnte ich ohne diese trüben Gedanken durch’s Leben gehen.
    Und trotzdem bin ich froh, dass ich dieses Wissen nun habe, auch wenn es mich oft quält und verzweifeln lässt.
    Denn nur so kann man helfen, sei es durch veganes Essen oder eine kleine Spende. Oder durch erzählen an Freunde und Kollegen, auch wenn man hier „sanft“ vorgehen muss, weil auch die gar nicht alles wissen wollen und dann gleich abblocken.
    Aber manchmal komme ich auch hier einen Schritt weiter und kann wenigstens ein wenig Bewusstsein schaffen. Es sind aber nur winzige Schritte, aber besser als gar nichts.

  40. Ulla39 sagt:

    Als ich die Beschreibung von einigen Bauern und ihren Umgang mit ihren Tieren gelesen habe (und natürlich die Kühe gesehen habe) , erinnere ich mich mit Dankbarkeit an eine Großtante und ihren Mann, Kleinstbauern im Kern eines kleines Dorfes in der Wetterau. Sie hatten keine Pferde, geschweige denn einen Traktor zum Ziehen, die beiden Kühe waren die Zugtiere. Sie standen in einem Stall und kamen nur heraus, wenn auf einem Feld gearbeitet werden sollte. Aber wie gut haben sie die beiden behandelt, mit ihnen freundlich gesprochen, sie gestreichelt, ganz zu schweigen vom geduldigen Striegeln, der Stall war immer sauber. Ich dachte als Kind lange Zeit, daß alle Bauern so mit ihren Tieren umgehen, bis ich dann anderes sah und zunächst einfach nicht fassen konnte.

  41. wolfgang sagt:

    Das macht mich sehr betroffen das Schicksal der beiden Stine und Minna aber die Offenheit und Transparenz hier im Forum tuen sehr gut.
    Jetzt haben Sie ja einander, die Stine und die Minna
    und können sich endlich näherkommen.
    Vielen Dank liebe Karin Mück und allen Helferinnen und Helfern!

  42. Luna sagt:

    @Gabi:Ja,liebe Gabi jeder noch so kleine Schritt zählt.Danke Dir für Deine Worte.

  43. elke sagt:

    Oh Mann – starker Tobak !!! das wühlt innerlich wieder total auf. Bin froh, dass wir hier so viele gleich-Denkende haben. Ich kann auf alles gar nicht antworten – würde zu viel werden ;-))
    Nur soviel: Ist immer wieder seltsam wenn Tierschützer mal handgreiflich werden sind sie gleich MILITANT ! Wenn Tierquäler ihren „Gelüsten“ nachgehen soll unsereiner Nachsicht üben, Verständnis haben weil sie arm, alt,jung, schwach,alleine, krank….sind oder Alhoholiker, Psychopaten oder oder oder….Ich will und kann diese blöden Entschuldigungen oder Erklärungen nicht mehr hören. Solche Wesen gehören bestraft und zwar heftig. Dieser Bauer und viele andere werden hoffentlich irgndwann ihre gerechte Strafe bekommen !!

  44. Gabi sagt:

    Elke, da hast Du wirklich recht.
    Heutzutage wird ja für jede schlechte Tat gleich eine einfache passende Entschuldigung gesucht und den meisten „Tätern“ auch zugestanden (vom Partner verlassen/nicht so ein schönes Handy haben wie die Mitschüler/beruflich nicht so weit gekommen wie man wollte/auf sich aufmerksam machen wollen und was weiß ich noch für oft an den Haaren herbeigezogene Gründe).
    Dabei hat doch fast jeder von uns irgendein „Päckchen“ zu tragen, ohne das wir deshalb gleich ausrasten.
    Und jeder ist für sein Tun verantwortlich, aus welchen Gründen auch immer er etwas tut. Man kann seine eigene Verantwortung nicht auf andere abwälzen.
    Und jeder mag sich selbst zugrunde richten und mit sich selbst machen, was er will.
    Aber die eigene Unzulänglichkeit an anderen Wesen auszulassen, ist das letzte und gehört wirklich hart bestraft.
    Und auch der Tierarzt, der das jahrelang mit angesehen hat, gehört zur Verantwortung gezogen.

  45. Luna sagt:

    @elke:Ich kann Dich sehr gut verstehen!!
    Weißt Du,liebe elke,was mir dazu spontan eingefallen ist?
    Es geht im weitesten Sinn um das Thema Ernährung/Essen und vegan:
    Ich durfte mir mehr als einmal „lustige“Bemerkungen zu diesem Thema anhören.Meistens negativ oder abwertend.Das Meiste kennt man dann ja schon,wenn man vegan lebt.
    Aber hierbei wird oft ähnlich „argumentiert“,wie bei den „aggressiven/militanten“ Tierschützern/Tierrechtlern:
    Solange ich mir das Gerede nett und freundlich geduldig anhöre und höflich erklärende verständnisvolle Antworten gebe ,ist alles gut.
    Aber wehe ich sage, dass es irgendwann auch mal reicht mit dummen Bemerkungen oder frage,ob man denn wüßte,wen man da auf dem Teller zu liegen hat usw…
    Au weia,dann bin ich aber auch ganz schnell die Böse,Fiese,die anderen ganz gemein den Appetit verdirbt.
    Als vegan lebender Mensch „darf“ man sich schon manchmal so Einiges anhören,aber wenn man dann genug „getrietzt“wurde und selbst etwas Krasses sagt,dann heißt es gleich:Oh,da sieht man es mal wieder,soooo friedlich und nett sind die Veganer auch nicht,haben wir ja gleich gewußt.
    Soetwas kennst Du doch bestimmt auch,oder?

  46. elke sagt:

    Gabi und Luna, Ihr sprecht mir aus der Seele. Ich kann Euren Anmerkungen nur zustimmen. Gott sei Dank haben meine Eltern mich so erzogen – die zu schützenden auch entsprechend zu behandeln egal ob Mensch oder Tier und Ungerechtigkeit nicht zuzulassen. Das hat mir auch des öfteren ein müdes Lächeln beschert… Und Luna, beliebte Sätze sind auch „dann darf man ja gar nichts mehr essen…“ aber auch das kennt Ihr sicher alle!

  47. Luna sagt:

    Gut,dass wir „uns“ hier „haben“ und einfach offen sagen dürfen,was uns bewegt,ohne sofort „Buuuuhs“ und „Bääähhhs“ zu hören.
    Danke Euch dafür von ganzem Herzen!
    Habt eine gute und erholsame,ruhige Nacht.
    Schlaft gut ,Ihr Lieben:).

  48. Apropos dumme Sprüche – mal was zum Schmunzeln für euch: http://runvegan.blogspot.de/2013/10/bullshitbingo-fuer-geplagte-veganer.html

    Vielleicht am besten ausdrucken und bei der nächsten dummen Sprücheklopferei dezent aus der Tasche ziehen und die gefallenen Sprüche abhaken 😉 Omnis kommen sich dabei ja auch immer so innovativ vor und merken gar nicht, dass ihre Provokationen für uns alles alte Hüte und schon tausend Mal gehört sind 😉 Auch wenn es schwer fällt, sollten wir versuchen, unseren Humor nicht zu verlieren, sonst ist es einfach nicht zu ertragen… Und vielleicht wacht ja dann doch wieder der ein oder andre auf…

    Aus tiefstem Herzen vegane Grüße in die Runde 🙂

  49. Luna sagt:

    @Mira:
    Oh,Mann,Du bist doch echt die Beste,liebe Mira!!!
    Danke schön,wirklich zum Schmunzeln :):)
    Es stimmt in der Tat:
    Manchmal hilft es wirklich,ganz einfach zu lachen.
    Sich zurücklehnen,ob und trotz der ganzen „Unkereien“.
    Auch ein „tolles Argument“:Also,vegetarisch ist ja schon schwierig,aber,vegan,das geht ja gar nicht…..
    Ok,ich bin dann mal weg oder unsichtbar.Ich „gehe gar nicht“:):)…
    Und,das Beste kommt zum Schluß:
    Unser Hausarzt samt seiner Familie lebt vegan und bietet sogar ein „veganes Laborprofil“an und,wir leben hier ziemlich „ländlich“.(Fortschritt,Fortschritt 😉 )
    Und,mein lieber Mann hat sich seit Anfang 2015 mir angeschlossen.
    Und stellt fest:Man kann es tatsächlich überleben!:)
    In diesem Sinne,liebste Mira,Luna und Fellnäschen sagen Dir „Gute Nacht“.
    (In dieser Nacht besonders für Minna und Stine).

  50. Ulla39 sagt:

    vor allem @Mira, ich glaube, Du meinst „Omis“ , und als jemand im Omialter muß ich sagen, die heftigsten dummen Sprüche wegen fleischlos etc. essen höre ich von jungen und jüngeren Männern und einem bestimmten Typ von jungen Frauen. Die „Omis“ finde ich in der Regel nachdenklich, sobald ich ein paar Andeutungen über die Haltung der Tiere mache und vorausschicke, daß ich nicht missionieren will. Ich beginne auch keine Diskussion darüber, ob man Tiere überhaupt töten dürfe (obwohl ich davon überzeugt bin).

    Die dummen Sprüche sind wirklich lustig.

  51. Susanne68 sagt:

    @Ulla39: Das ist lustig, aber nett lustig. Mira meint „Omnis“ (für Omnivoren – also Allesesser). Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die „Omis“ da eher nachdenklich sind, wenn es um die Tierhaltung gibt. Die sind dann vielleicht auch doch schon etwas reifer und weiser. Ich kenne auch einige „Omnis“, die mir im Brustton der Überzeugung erzählen, dass sie ja jetzt ein paar Rindviecher mehr essen können, weil sie ja Strom gespart haben. Da bekomme ich (wie meine Mutter es in Hessisch sagt) gehörig „Roches“.

    Danke, liebe Mira, für dieses schöne „Bingo“-Spiel. Kann ich im Büro gut gebrauchen:-)

  52. elke sagt:

    Danke liebe Mira – Wieder was für meine Pinnwand im Büro, wie bei Susanne68 😉

  53. Ulla39 sagt:

    Ach so, Mira meint Allesfresser!! Ich erweitere hier ganz deutlich meinen Wortschatz. Vielen Dank!!!
    Ob Omis reifer und weiser etc. sind, weiß ich nicht. Meine Erklärung ist eher, daß sie nicht oder kaum mehr unter dem Druck stehen, etwas im Beruf und in der Familie leisten zu müssen. Wenn ich mir die Werbung für Essen im weitesten Sinn und „Nahrungsergänzungsmittel“ und die Anforderungen an die Jüngeren ansehe…

  54. Liebe alle 🙂

    Freut mich, dass ich euch ein bisschen erheitern konnte 🙂

    Und liebe Ulla: Hilal hat mir mal einen kleinen Rüffel gegeben, als ich auf ihrer Pinnwand was von Allesfressern geschrieben habe – es klingt ja auch nicht nett, seitdem schreibe ich einfach „Omnis“, davon fühlt sich kaum jemand sonderlich angegriffen, wir wissen aber trotzdem, was eigentlich gemeint ist…

  55. Ulla39 sagt:

    Hinter Deinem Gebrauch des Wortes „Omni“, liebe Mira, steht also eine kleine Geschichte!
    Ich bleibe bei „Allesfresser“, das hört sich schon so unangenehm an wie es ist. Sollte Hilal mich auch rüffeln, ich halte das aus!

  56. Luna sagt:

    @Ulla39:
    Du bist einfach nur klasse und gar keine „Omi“,im klassischen Sinn.
    Das ,was ich von Dir kennenlernen durfte,ist einfach nur:Hut ab,ich mag das ganz doll!!!
    (Und,psssst,soooo ein junger Hüpfer bin ich jetzt auch nicht mehr:):).Uuuuund auf das „rechnerische“Alter kommt es ganz und gar nicht an.
    Meine Chefin ist im Herbst 75 geworden.
    Eine absolut tolle Frau mit Stil und Verstand und Herz (sehr sehr wichtig;).
    Also,für mich kommt es auf das „Alter“ und die damit verbundene Zahl nie an.
    Schaut mal, so richtig „doofe“ und „demente“ gibt es ja schon bei den ganz jungen „Girlies“….
    Glücklicherweise werden ,wie durch ein Wunder,aus den meisten irgendwann ,ganz normale Menschen:):).

  57. Ulla39 sagt:

    Zu viel der Ehre für mich, liebe Luna. Und Danke!.
    Omi (und Opi) sind für mich freundliche Bezeichnungen; mit Omma und Oppa ist das anders.

  58. Dagmar Kuenzel sagt:

    Ach Ihr Lieben.
    Ich lese das heute erst! Ich lag zu der Zeit, als Ihr das geschrieben habt, ohne Merle, aber mit meinen Sofatigern mit fiebriger Grippe im Bett.
    Ich glaube nicht, dass ich die Geschichte von Minna und Stine zu der Zeit haette verkraften koennen. Hab jetzt alles auf einmal gelesen, viele Taschentuecher gebraucht und bin froh, dass zum Schluss etwas abgelenkt wurde.
    Den Satz, „Die Viecher sind doch dafuer gezuechtet“ hab ich von meinem Tierarzt gehoert!
    Er ist aber in der Praxis zu den Tieren ganz lieb, klar, sein Geld, und hat mich auch schon daheim angerufen, als wir mit Kater Heini nicht weiter wussten, um mir seine Gedanken mitzuteilen. Diese Diagnose hat dann auch gepasst und Heini gehts besser.

    Als Karsten uns den Bauern in sanfterem Licht, von der anderen, auch moeglichen Seite zeigte, bin ich ganz schoen ueber meine vorausgehenden Gedanken erschrocken. An diese Moeglichkeit hab ich vor lauter Wut gar nicht gedacht. Karsten ist sehr weise. Dankeschoen.

    Als dann Karin die Situation, und Mira auch, beschrieben, waren die Gedanken und die Wut wieder da.

    Ulla39 bei mir heiszen die Omnis auch nicht so. Ich sage Aasfresser. Auch wenn wir mit der Nachbarschaft grillen und sie mir meine Gemuese-Tofu-Spieszla wegessen, weil sie alle mal probieren wollen. Ich mach jetzt mehr Spiesze, so dass jeder einen oder 2 haben kann, weil sie dann eher satt sind…
    Meine letzten Gedanken sind jetzt wieder am Anfang bei Minna und Stine und ich wuensche den beiden, dass sie sich bald erholen und Vertrauen finden.
    Hab grad den neuen Film von Paulchen auf der Weide gesehen.
    Ich wuerde gerne die beiden M&S so rumtollen sehen. Hoffentlich werden sie bald gesund und das Bindegewebe und die Gelenke festigen sich. Arme Stine…

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