Denn Tiere sind keine Maschinen

Heute haben wir mal von oben die Rinder, Pferde, Schweine, Hühner, Gänse, Enten, Kaninchen, Hunde und Katzen gezählt…

von Admin, am 18.09.2014.

butenland von oben

Stichwörter:
Kategorie: Kuhaltersheim

18 Antworten zu “Heute haben wir mal von oben die Rinder, Pferde, Schweine, Hühner, Gänse, Enten, Kaninchen, Hunde und Katzen gezählt…”

  1. Doris sagt:

    Und waren alle vollzählig 😉 ?

    Dahinten sehe ich den Martin!

  2. Susanne sagt:

    Ja, warum nicht.. 😉

  3. Ulla39 sagt:

    Und wieviele sind es????

  4. Luna sagt:

    Ihr lebt ja wirklich auf einem wunderschönen Fleckchen Erde.Und habt so gute Augen,wie ein Adler;):).
    Mal eine Frage in eigener Sache,ich hoffe das ist in Ordnung?
    Ich würde Euch gerne um Eure Meinung bitten:
    Wie ist das für Euch ,wenn Ihr soetwas erfahrt,wie mit der Kuh Bavaria oder z.Bsp.die wieder aufgeflammte Diskussion zum Thema Tierversuche in Tübingen im Max Planck Institut.
    Wie geht Ihr damit um?Bzw, wie versucht Ihr Eure eigene Seele zu retten,ohne verrückt zu werden?
    Mir kommt es manchmal so vor,als wenn es immer schwieriger wird und vor allem länger dauert,bis man damit fertig wird und diese grausamen Bilder wieder etwas verblassen.
    Sicherlich kann man mit Menschen sprechen,die einen verstehen und auch trösten,aber letztendlich sitzen diese Bilder und Worte ja in einem drin und man muß irgendwie damit fertig werden.
    Auch,wenn es eine sehr individuelle Sache ist,damit umzugehen,vielleicht findet sich ja hier doch jemand,der noch die eine oder andere tröstende Idee hat.

  5. Doris sagt:

    Liebe Luna! Diese Frage habe ich mir vor einigen Monaten auch gestellt. Habe dann bei HP-Schulen use. nachgefragt. Und nirgends eine Antwort bekommen. In einer Buchhandlung bin ich dann auf das Buch
    „Tonglen“
    – Der tibetische Weg mit sich und der Welt in Einklang zu kommen “ (so ähnlich).

    Bin kein Buddist, konnte die Technik aber gut anwenden. Das ganze Buch brauch man nicht zu kaufen, es genügt die Anleitungen im Internet zu lesen und ein bischen auf die eigene Person zuzuschneiden. Und dann geht es! Es verschafft ein Gefühl der Freiheit. Und man kann weitermachen.

  6. Luna sagt:

    Vielen Dank,liebe Doris
    Das ist ja schon mal wieder ein Lichtblick.Vielleicht habe ich Glück und es tut auch mir gut.

  7. elke sagt:

    @Luna: ich verstehe Dich so gut. An manchen Tagen ist es ganz schlimm. Ich schaue dann einige Zeit keine Nachrichten mehr und versuche meine Aufmerksamkeit noch mehr auf meine Tiere zu lenken… aber nach ein paar Tagen MUSS ich wieder wissen was so los ist und könnte mich dann doch selber dafür ohrfeigen denn dann kommt Alles wieder hoch….
    Danke Doris für den Tip. Werde auch mal schauen.

  8. Susanne68 sagt:

    @Luna, Doris und Elke: Ich verstehe Euch so gut. Genau die zwei Themen, die Du, Luna, da angesprochen hast, sind es auch, die mich im Moment beschäftigen. Konnte gestern die ganze Zeit nicht einschlafen und frage mich dann tagsüber, was zur H… ich hier im Büro mache. Insofern, liebe Doris, danke für den Tipp.
    Was mir noch hilft, sind die ermutigenden Bilder aus Butenland – z. B. eine so starke Botschaft wie die von Fine und Colorida

  9. wolfgang sagt:

    Liebe Luna, Doris und Elke,
    mein ganzes Leben schon finde ich in der Natur und Tierwelt meinen Trost, wenn ich gefrustet bin versuche ich ewtas positives zum Verständnis der Tiere und ihres Wesens zu schreiben und der Welt verständlich zu machen das auch Tiere eine Seele besitzen.
    Die Welt wird sich wandeln da bin ich ganz sicher
    und ihr seid ganz wichtig und dürft nicht verzweifeln und euren Glauben an die Freiheit verlieren.

  10. wolfgang sagt:

    Liebe Susanne,
    Kann Dich so gut verstehen aber bitte verzweifle nicht vielleicht ein bisschen in die Natur gehen wenn möglich?

  11. Antje sagt:

    Hallo,
    danke für die Tipps. Mir hilft es oft, zu wissen, dass es auch Gleichgesinnte gibt, wie man ja z. B. auf dieser Homepage deutlich sehen kann.
    Aktuell deprimiert mich die Tatsache, dass in unserem Bundesland (M-V) Europas größte Ferkelzuchtanlage betrieben wird und, wie gestern in der Zeitung nachzulesen war, der holländische Investor seit November 2011 schon Bußgelder von mehr als 163.000€ wegen Verstößen gegen Tierschutz- und Umweltrichtlinien zahlen musste. Diese Gelder werden ohne Widerspruch gezahlt, was deutlich zeigt, dass sie vermutlich schon einkalkuliert und Peanuts im Vergleich zu den erzielten Gewinnen sind.
    Gleichzeitig wird bei uns um die Einführung des Tierschutz-Verbandsklagerechts gestritten, was immer wieder am Widerstand von CDU und SPD scheitert.
    Und dann höre ich im Radio von den Plänen des Bundeslandwirtschaftsministers zur Verbesserung des Tierschutzes in der Massentierhaltung, freue mich, und im letzten Satz wird mitgeteilt, dass alle geplanten Maßnahmen auf der Basis der Freiwilligkeit vereinbart werden.
    Aber es sind immerhin kleine Fortschritte zu erkennen.
    Ich bedanke mich herzlich bei allen Butenländern für ihre tolle Arbeit und wünsche Ihnen und meinen Mitforisten viel Kraft und Optimismus!

  12. Cornelia sagt:

    Ich betreibe einen Mix aus Schutz (kein TV, Selektion der Nachrichten/Bilder), Seelenhygiene (Austausch mit Gleichgesinnten, Meditation) und Pragmatismus (Spenden, Demos, Nutzen meiner Bürgerrechte, Hilfe im nächstgelegenen Tierheim)

    Wut, Aggression und Verzweiflung sind keine guten Weggefährten. Sie sind da, bestimmen aber nicht mein Tun, sonst bleibt die gute Energie auf der Strecke.

  13. Susanne sagt:

    Gut ist, wenn man seine Energien dahingegen nutzt, dass man aktiv etwas tut um dieses Leid zu verhindern, bzw. darauf aufmerksam machen. Wer selber in Bewegung kommt bzw. ist im Thema Tierschutz, oder auch Umweltschutz, der findet auch Wege (schon dadurch) immer besser mit noch bestehendem Leid umzugehen, also sich nicht von jeder Nachricht gleich so umhauen zu lassen…also, es geht halt nahe, aber man weiß für sich: Ich tue was ich kann und das ist was ich beitrage und tun kann…besser geht nicht. Ich kann nicht die ganze Welt retten. Und das Bewusstsein, dass ganz viele Menschen selbiges tun und sich mit denen mehr und mehr austauschen und sie fragen wie sie das machen.
    Ich engagiere mich in einem Umweltproblem und musste da auch erst lernen, wie ich mich beruhige und mich nicht ständig für alles verantwortlich fühle…tun was ich kann und wie ich es kann…das ist (m)ein Weg und ansonsten auch mal wieder und immer wieder auch mal woanders hinschauen und das viele gute auf dieser Welt sehen und leben. Wer selber aktiv ist und z.B. Flyer verteilt, Menschen aufklärt, Briefe schreibt an Behörden, Zeitungen, Firmen, Politiker und andre Menschen und wer aufklärt und selbst lebt wovon er überzeugt ist. der findet dadurch eben auch einen Umgang und der macht diese Welt besser…und darum geht es.
    Möge an ihre Themen erkennen, für die sie sich stark machen und einsetzten wollen, darum geht`s – nicht um einen gemütlichen Fernsehabend mit Chips und Cola und um das Finanzieren der nächsten Urlaubsreise (also persönlichen Reichtum) usm….wer das erkennt, der hat immens viel Verstanden und DAS ist die Veränderung die es braucht – wir sind es!!
    Alles Liebe!

  14. Susanne sagt:

    Im letzten Absatz sollte es heißen: Mögen alle ihre Themen erkennen…

  15. Admin Admin sagt:

    Liebe Susanne,

    danke für den Beitrag, besser hätten wir es auch kaum formulieren können. Wir versuchen nach dem Motto zu leben und zu handeln „Das Vermeidbare vermeiden“, damit setzt man sich nicht selbst unter Druck und es bleibt weiter Raum, um das eigene Handeln und Verhalten immer wieder selbst neu zu beleuchten und zu hinterfragen. Ein guter Weg, für uns, und vielleicht ja auch für andere.

  16. Luna sagt:

    Herzlichen Dank an Euch alle!!
    So war ja nicht nur für mich persönlich etwas dabei,sondern vielleicht für den einen oder anderen auch.
    Ja,man muß sich schon ganz genau überlegen,was man eigentlich will und auch versuchen danach zu leben in einem gewissen Rahmen,der möglich ist.
    Ich hoffe nicht,dass das hier als Gejammer und tröstet mich bitte immer und dauernd angekommen ist.
    Nur manchmal bringen manche Tatsachen das berühmte Fass halt zum überlaufen.Und das war wohl hier ganz persönlich für mich der Fall.
    Klar ist man nicht für alles verantwortlich oder kann die ganze Welt retten,aber manchmal fällt es eben schwer.
    Ich kann nicht immer so abgeklärt und sachlich sein,auch wenn ich es mir für mich oft wünschen würde.Aber so bin ich nun mal und ich muß es akzeptieren.Vom reinen Verstand her,erkenne ich diese Dinge auch,wenn nur das (dumme) Gefühl und Herz mir nicht öfter einen Strich durch die Sache machen würden.

  17. elke sagt:

    Hier eine GUTE Nachricht von heute:

    http://www.timesofmalta.com/articles/view/20140920/local/hunters-slam-collective-punishment-as-government-closes-the-hunting-season-pn-welcomes-decision.536488

    Ich „liebe“ unsere Singvögel und freue mich sehr.
    Für mich endet dieser Tag jedenfalls mit einem Lächeln auf dem Gesicht 😉

  18. elke sagt:

    Natürlich Alle Vögel ;-)))

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