Denn Tiere sind keine Maschinen

Wie Coloridas Zukunft ausgesehen hätte:

von Admin, am 23.07.2014.

colorida

Wenn Colorida nicht auf Hof Butenland wäre, wäre sie jetzt künstlich besamt und trüge ihr erstes Kalb in sich. Selbst noch ein halbes Kind treten Milchkühe im Alter von etwa zwei Jahren in die Fußstapfen ihrer Mütter und betreten damit eine Ausbeutungshölle, die sie innerhalb von drei oder vier Jahren so auslaugt, dass sie nicht mehr profitabel genug sind und geschlachtet werden. Bis dahin haben sie drei oder vier Kälber bekommen und gleichzeitig bis zu 60.000 Liter Milch gegeben. Dauerschwanger und Dauerhochleistungsmaschinen – wen wundert es, dass sie nach ein paar Jahren zusammenbrechen?

Am Ende ihres Lebens hat man ihnen alles genommen: ihre Mutter, ihre Kindheit, ihre Jugend, ihre Kinder, ihren Körper, ihre Würde und ihre Freiheit. Das Leben ist dann das Letzte, was man ihnen nimmt.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Kuhvergewaltigung gibt es hier.

Text: Bernhard, Coloridas Retter


Kategorie: Aufklärung,Kuhaltersheim,Kühe,Rinder

10 Antworten zu “Wie Coloridas Zukunft ausgesehen hätte:”

  1. Ulla39 sagt:

    Ja, man nimmt ihnen auch immer wieder ihre Würde. Wenn ich bedenke, daß eine frei lebende Kuh sich, wenn sie den Bullen gewählt hat, mit ihm zusammen hinter ein Gebüsch zurückzieht. Es soll niemand zusehen.
    Andererseits fummeln Männer an den barbarisch gehaltenen Kühen herum und vergewaltigen sie. Das bleibt – machen wir uns nichts vor – nicht ohne Folgen für den Charakter der Vergewaltiger.

  2. Christiane sagt:

    Wenn ich sie da so liegen sehe erkenne ich das sie nachdenkt
    Sie hat wirklich Glück gehabt nicht in die tötungsmascherinie
    Gekommen zu sein. Was wir den Tieren antun und das nur aus Profit wird eines Tages mit geballter Kraft auf die Menschen zurückkommen. Lange sollte es nicht mehr dauern.

  3. Luna sagt:

    Ulla39 hat schon das Wichtigste gesagt,ich stimme ihr da voll und ganz zu.
    Der Text bringt die grausamen Tatsachen ganz genau auf den Punkt.
    Manchen Menschen täte es gut,dieses mal zu lesen und sich das Photo von Colorida anzusehen,ihr in die Augen zu schauen und sich in die verzweifelte Lage der Kühe zu versetzten,die nicht das grosse Glück haben,ein würdiges Leben in Frieden und Freiheit zu führen.

  4. Luna sagt:

    Da fällt mir ein:Wie geht es der Kuh,die den eingewachsenen Strick hatte?Gibt es schon etwas Neues?

  5. Mira sagt:

    Liebe Luna,

    es gibt noch keine Neuigkeiten. Wir halten es aber für eher unwahrscheinlich, dass wir sie aufnehmen werden, da der Landwirt sich ja leider so querstellt. Die Staatsanwaltschaft ist wie berichtet eingeschaltet, aber auch hier kann es dauern, bis Ergebnisse kommen… Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn es etwas Neues gibt.

  6. wolfgang sagt:

    Wie schön Colorida in Freiheit geborgen zu wissen.
    Vielen Dank lieber Bernhard, HOf BUtenland und allen an der Rettungsaktion Beteiligten.
    Freiheit für alle Kühe, Ochsen, Rinder, Nutztiere!
    Die Menschen müssen wieder mehr lernen mit ihren Herzen zu entscheiden und auf Fleisch zu verzichten.
    Wenn man Coloridas Retter anklickt kommt man auf die schöne Facebook Seite mit wunderbaren Fotos,
    einfach ein Traum aber trotzdem Realität!

  7. elke sagt:

    @Ulla39: Du hast es genau getroffen!

  8. Cornelia sagt:

    „Wiedehole den Vorgang bei der nächsten Kuh“

    wie enthirnt geht`s denn noch???????

    (Siehe Schritt-für-Schritt-Anleitung)

  9. Luna sagt:

    Danke,für Deine Antwort,liebe Mira.
    Bin in Gedanken bei der armen Maus.
    Obs hilft,wer weiss…..:(.
    Schade und sehr traurig,dass der Landwirt nicht mit sich reden lässt.

  10. susanne68 sagt:

    Danke, Bernhard, danke, all Ihr lieben Menschen auf Butenland. Es ist schön, die „Maus“ jetzt in Freiheit zu wissen.Tut gut!

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