Denn Tiere sind keine Maschinen

Unsere drei Kuhdamen von der Krankenpflege-Weide:

von Admin, am 27.07.2014.

angelika jenny mathilde

Von links: Angelika, 12 Jahre alt, Jenny, 12 Jahre alt und Mathilde, fast 17 Jahre alt, schaffen es aufgrund von Gelenkerkrankungen nicht mehr mit der Herde zu ziehen. Sie leben mit Sichtkontakt zur Herde nahe am Hof, so dass wir sie ständig unter Beobachtung haben.

Stichwörter:
Kategorie: Aufklärung,Kuhaltersheim,Kühe,Rinder

11 Antworten zu “Unsere drei Kuhdamen von der Krankenpflege-Weide:”

  1. Ulla39 sagt:

    Ich kann’s Euch nachfühlen, aber Ihr seid in den besten Händen.

  2. Apropos Gelenkerkrankung:

    wie geht es denn dem Fast-Geburtstags(r)kind Samuell derzeit?
    Würde mich über eine Antwort sehr, sehr freuen.

    Beste Grüße nach Butjadingen

  3. Mira sagt:

    Liebe Erika,

    ich hatte auch schon kurz auf Facebook geantwortet 😉 Habe aber auch noch mal Karin gefragt, ob es Neues zu berichten gibt. Denke aber, dass sich nicht viel verändert hat. Er ist aufmerksam und neugierig, war sehr interessiert an meiner Kamera… 😉 Er läuft mit der Herde mit, aber man merkt schon, dass seine Beine Probleme bereiten, spielen und hoppeln wie noch vor einem Jahr tut er wohl nicht mehr.

  4. wolfgang sagt:

    Wenn das Leben auch ein wenig langsamer und geruhsamer vonstatten geht, so ist es doch ein herrliches und freies Leben inmitten der grünen Weide unter freiem Himmel mit allerbester Betreuung/Hilfe und Service, Hof Butenland sei Dank!
    Ein richtiges Kuhdamenkaffeekränzchen.
    Die Freiheit ist sehr wichtig denke ich und dem lieben Samuel alles erdenklich Gute, wünsche ich.

  5. wolfgang sagt:

    Geschwindigkeit ist nicht alles im Leben, manchmal nimmt man mehr wahr wenn man sich langsamer bewegt.
    Wenn man mehr wahrnimmt vergeht die Zeit viel schneller und so ist man gefühlt schneller am Ziel als diejenigen die sich abhetzen.

  6. Mira sagt:

    Liebe Erika,

    so, jetzt noch mal Infos direkt von Karin:

    Medikamente in oraler Gabe sind bei Rindern schwierig wegen der Pansenaufnahme.
    Wir geben Traumeel, aber es ist umstritten, ob es hier hilft, schadet aber nicht.
    Injektionen sind Stress, da das Rind dann immer aus der Herde getrieben werden und in den Klauenstand verbracht werden muss.
    Noch ist Samuell beweglich und kann mit der Herde ziehen…

  7. Ulla39 sagt:

    vor allem @Mira: Bitte, nicht nur auf facebook berichten; das verweigert seit neuestem mein Apple. Er erwartet sicher up-dates.

    Wie verabreicht Ihr das Traumeel? Gibt es Erfahrungen, ob z.B. Kühe auch über die Schleimhäute Medikamente aufnehmen, etwa beim Streicheln oder Schmusen über den Mund und die Nase?

  8. Mira sagt:

    Liebe Ulla,

    das Traumeel verabreichen wir oral in einem Apfel, aber die Wirkung ist fraglich. Injektionen wären sicher besser, aber das geht auf der Weide nicht, im Winter wäre dies unproblematischer… Und eine Trennung von der Herde wollen wir ihm nicht antun, das wäre ja auch keine Lebensqualität mehr.

  9. Ulla39 sagt:

    Liebe Mira, danke für Deine Antwort!
    Ach, dieses Abwägen zwischen dem, was sinnvoll wäre und dem, was man dem Tier zumuten darf.
    Alles Gute für Samuell!

  10. Mira sagt:

    Ja, es ist nicht einfach. Aber Karin und Jan haben da ein gutes Gespür, finde ich. Und die drei täglichen Weidegänge sind ja auch dazu da, die Krankheitsfälle im Auge zu behalten. Wenn es hier zu offensichtlichen Veränderungen kommt, wird dann ja auch gehandelt.

  11. Luna sagt:

    Wir Menschen haben sehr gute Erfahrungen mit Traumeel gemacht und ich denke,Tieren tut es auch gut und kann helfen.
    Toll finde ich, wie die Menschen auf Hof Butenland mit ihren Tieren oder vielleicht richtiger Weise ,mit ihrer tierlichen Familie umgehen.
    Genauso ists hier bei uns zu Hause.
    Meine Omakatze ist 21 1/2 Jahre geworden,sie lebte auch mitten unter uns,auf ihren festen Plätzen und hatte,wie alte Menschen auch,einige Zipperlein….
    Aber sie war immer mittendrin und dabei.

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