Denn Tiere sind keine Maschinen

Für die Sachensucherin:

von Admin, am 28.03.2014.

rosa postkartenmotiv

Heute ist die Freude so groß,
die Sachen die ich find famos,
wo gibt es mehr von ihnen bloß?

Kein Trüffel kann sich verstecken,
keine Wurzel aus der Erde recken,
überall das Rosa-Mariechen stecken!

Geht gerne mit den Kühen spazieren,
entlang den Weideflächen flanieren,
leckere Köstlichkeiten schnabulieren!

Hält sich gelegentlich für eine Kuh,
trägt schwarzbunte Flecken noch dazu,
kann laufen schnell gar wie ein Gnu!

Ist so lebensfroh bei jedem Wetter,
keine Person auf der Welt die netter,
ist trüber Stunden vierbeiniger Retter!

Singt ganz leise Lieder im Mondschein,
liest aus den Ackerfurchen einen Reim,
ist Lebenshof Butenlandes Sonnenschein!

von Wolfgang Gille


Kategorie: Schweine

5 Antworten zu “Für die Sachensucherin:”

  1. Mira sagt:

    Lieber Wolfgang,

    auch hierfür wieder einen saukuhlen Dank an dich 🙂

    Und schau, dein Gedicht kommt allseits gut an:

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=652540558117202&set=a.151637364874193.22326.150175245020405&type=1&stream_ref=10

  2. Ulla39 sagt:

    Deine Gedichte, lieber Wolfgang, runden gewissermaßen ab, was wir hier auf den Butenland-Seiten sehen: Die Fotos und die Texte. Alles ist originell.

  3. wolfgang sagt:

    Vielen Dank liebe Mira und Ulla.

    Dieses Gedicht möchte ich in Angedenken an die liebe Banana Kuh widmen, sie hatte ja leider
    nur eine so kurze Zeit auf Lebenshof Butenland.

    Die Konferenz der Kühe!

    Die Kühe rufen auf zur Konferenz,
    treten alle miteinander in Konvergenz,
    gehen gelegentlich sogar in Divergenz,
    gründen eine Initiative zur Koexistenz!

    Protestieren gegen alle Maschinen,
    gegen Anbindehaltung und Latrinen,
    schneiden Melkmaschinen böse Minen,
    wenn Leute mit Kuhleid Geld verdienen!

    Darum wollen wir Kühe streiken,
    freie Kuhrechte überall verbreiten,
    nur auf freien Weiden dazu schreiten,
    auf ursprüngliche Art Freude bereiten!

    Fordern Schulen für die Kälber,
    Schulausflüge durch die Wälder,
    gute Kuhaltenheime für uns selber,
    für alle Kuhfamilien stets freie Felder!

    Die Anerkennung unserer Rechte,
    sind nicht mehr länger Knechte,
    für trächtige Kühe stets Vorrechte,
    Blumen auf den Wiesen und Geflechte!

    Die Versorgung mit frischem Stroh,
    dazu frisches Obst noch ganz roh,
    Hufpflege mit viel Liebe sowieso,
    das die ganze Kuhherde wird froh!

    Freies Muhen rund um die Uhr,
    alle zwei Jahre eine Erholungskur,
    täglich frischen Salat dazu ganz pur,
    freie Kuhtexte ohne jegliche Zensur!

    Für alte Kühe schöne Altenheime,
    Kräuterwiesen und frische Keime,
    Massagen nicht nur für die Beine,
    Leseschulen und ganz bunte Reime!

    Geschrieben von Wolfgang Gille
    Banana, Du bist nicht vergessen!

  4. Maike sagt:

    Was für ein tolles Mariechengedicht!
    Ich fühle im Alltag so oft ohnmächtige Wut und tiefe Trauer angesichts der überall vorherrschenden Tierverachtung, des Quälens und Mordens – hier ist meine Herzensoase und es tut soo gut, die Butenlandbilder zu sehen und eure Kommentare zu lesen!!

  5. Marina sagt:

    Ach es ist wahr auch für mich ist hier der Ort der Ruhe, des Verstanden seins des Zuhause fühlens ,obwohl wir nur die Bilder und die Namen sehen oder auch Hören ich nenne es HEIMAT meines Herzens und ich glaube es denken viele so also nochmals DANKE an Butenland seine Tiere und die Menschen die vor Ort jeden Tag mit neuer Kraft den Tag und die Arbeit bewältigen und uns dran teilhaben lassen …………

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.