Denn Tiere sind keine Maschinen

Aus aktuellem Anlass: What’s the difference?

von Admin, am 12.02.2014.

what's the diffence?


Kategorie: Aufklärung,Kuhaltersheim

10 Antworten zu “Aus aktuellem Anlass: What’s the difference?”

  1. wolfgang sagt:

    Jedes Lebewesen ist ein Kunstwerk,
    ob Groß, ob klein, ob Gartenzwerg,
    sind wir alle doch wohl Gottes Werk!
    Die Tiere sind unsere Brüder und Schwestern niemand hat das Recht ihnen Gewalt anzutuen!

  2. Doris sagt:

    Nun dürfte endlich klar sein, dass auch ein Zoo ein brutales Instrument der Tierausbeutung ist.
    Es wurde auch schon lange hinterfragt, wo denn alle putzigen Tierkinder abbleiben, wenn sie größer werden. Da gibt es einen großen Markt von Händlern, Zwischenhändlern, Präparatoren use. Ein gutes Geschäft für alle. Das sollte jeder wissen, der noch einen Zoo besuchen geht

  3. Gabi sagt:

    Es tut mir das Herz weh bei so einem „Vergleich“. Ich bin bedingt gegen Zoos und absolut gegen Massentierhaltung. Jedes Tier wie jeder gute Mensch hat Wertschätzung verdient.

  4. Amanda sagt:

    Es war ein Schock…aber er hat endlich öffentlich gemacht wo der ach so süße Zoo-Nachwuchs bleibt und läßt viele Menschen über ihr Verhalten nachdenken. Zoos kann man jetzt und heute nicht abschaffen .. wo solllten dann all die Tiere hin. Aber es sollte über die Haltungsform und Menge nachgedacht werden. Und das Ziel eines Zooss sollte die Auswilderung des Nachwuchses sein. Erst dann hätte er eine Existenzberechtigung.

  5. wolfgang sagt:

    Zoos sind bei allem auch erste Kontaktstätten für Kinder mit den Tieren und Zufluchtsstätten für einsame Menschen.
    Wo sonst kann ein Großstadtkind noch Tiere erleben?

  6. Mira sagt:

    Lieber Wolfgang, das kann man so sehen. Unsere Meinung zu Zoos ist eine andere. Ob ein Zoo als Zufluchtsstätte für einsame Menschen dienen kann oder sollte, möchte ich auch gelinde gesagt in Zweifel ziehen. Wir haben unsere Haltung zu Zoos im Infobereich auf der Webseite so formuliert:

    Zoos und Tierparks werben damit, uns „wilde und exotische Tiere“ näher bringen zu wollen und sich für den Artenschutz zu engagieren. Tatsache ist, dass kein Tier im Zoo artgerecht gehalten wird, denn wirklich artgerecht ist nur die Freiheit. Viele in Gefangenschaft (neben Zoos und Tierparks sind hier auch Zirkusse zu nennen) gehaltene Tiere zeigen teils schwere Verhaltensstörungen: Bei Elefanten sieht man häufig das sogenannte Weben, ein ständiges Schaukeln mit dem Körper; Tiger, Löwen und Wölfe kann man dabei beobachten, wie sie ständig am Gitter hin und her laufen und manche Tiere verletzen sich sogar aus Langeweile selbst. Bis in die 1940er Jahre waren auch Völkerschauen in Zoos und Zirkussen noch en vogue – hier wird deutlich, dass die Abwertung von Menschen als „minderwertigen Rassen“ und nichtmenschlichen Tieren und deren Ausschluss aus der moralischen Gemeinschaft etwas gemeinsam haben: Lebewesen werden als Ware betrachtet und gehandelt.

    In solchen Betrieben, die der Zurschaustellung von Lebewesen dienen, wird man kaum etwas über die Verhaltensweisen und Bedürfnisse der Gefangenen lernen. Allenfalls lernt man, wie sich ein eingesperrtes Tier verhält, das unter ständiger Observation durch Besucher und Personal steht.
    (http://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/sehen.html)

  7. Susanne sagt:

    Ich hatte im August letzten Jahres folgenden Kommentar zum Thema Zoos unter einen Blog geschrieben:

    So „schön“ und interessant es für manche Menschen sein mag, mal ein exotisches Tier von Nahem zu sehen, so schlimm und kritisch ist die Situation für die Tiere (und auch für die Menschen!) zu betrachten! Ich finde es immer unerträglicher mit anzusehen (im TV ist das möglich) wie stolze Wildtiere in Zoos durch Stahlgitteranlagen laufen müssen und von den Menschen dirigiert werden. Menschen sind im Umgang mit Tieren zudem überwiegend sehr unsensibel und unempathisch ja sogar oftmals sehr respektlos – auch und gerade die Tierpfleger und -ärzte etc. Man sieht das auch oft im TV, wie wenig Wert größtenteils darauf gelegt wird, gestresste Tiere erstmal zu beruhigen und überhaupt mal mit ihnen in Kontakt zu treten, bevor man weiter einfach mit ihnen „umgeht“ und sie behandelt als wären sie Wesen ohne Gefühle und Erfahrungen. Der Mensch/diese Menschen machen sich kaum bewusst, was die menschliche Umgebung (z.B. Tierarzt) für ein Stress bedeuten kann für ein Wildtier. Auch ist den Tieren in Gefangenschaft mehr als langweilig! Befassen sich Wildtiere in der Natur Tag ein Tag aus mit der Nahrungsbeschaffung, sind sie in den Zoos zur Untätigkeit verdammt, bzw. auf die ausgedachten Spielchen der Tierpfleger 1 Mal am Tag angewiesen. Hinzu kommt noch, dass die Tiere oftmals nicht artgerecht ernährt werden (Brot und Tee wird auch in Zoos verfüttert) und viel zu wenig Platz und Auslauf haben. Dann noch die ganzen Behandlungen die Menschen meinen den Tieren zukommen lassen zu müssen: Impfungen, Sterilisationen, wiegen, messen, Verpaarungen etc.-alles (oftmals würdelose) Einmischungen des Menschen in ein Tierleben – auch entscheiden diese Menschen wann sie raus dürfen und wann nicht. Die Tiere zahlen einen hohen Preis dafür, dass Menschen meinen, sich Tiere im Zoo ansehen zu müssen. So nett und schön ein Zoobesuch mit der Familie oberflächlich betrachtet auch sein mag–für die Würde und das Leben der Tiere ist er nicht gut! Oder würden wir Menschen es mögen, wenn ein uns überlegenes „Superlebewesen“ über unser Leben bestimmt und uns derartig benutzt und ausnutzt wie wir Menschen es derzeit mit den Tieren tun? Nur weil wir es tun können, haben wir noch lange nicht das Recht dazu! Wir zahlen für unseren Umgang mit den Tieren auch einen hohen Preis, nämlich den,
    dass wir die wirkliche Würde, Weisheit und Eigenständigkeit der Tiere nicht mehr spüren und erleben, und respektieren können

    …und das wir uns schuldig machen, indem wir den Tieren dieses unfreie und manipulierte Leben aufzwingen, aber das spüren die meisten Menschen schon nicht mehr!

  8. wolfgang sagt:

    Liebe Mira und liebe Susanne,
    Natürlich habt ihr vollkommen Recht aber in Großstädten sind Zoos oft die einzige Möglichkeit
    Tieren näherzukommen.
    Vielleicht sind ja Wildparks mit Wanderpfaden besser geeignet weil sich die Tiere da zurückziehen können und weitestgehend unreglementiert leben können.
    Für Stadtkinder wirklich oftmals die einzige Möglichkeit.

  9. Susanne sagt:

    Hallo Wolfgang: Hunde und Katzen (und Pferde und Kühe) sind doch auch Tiere und die gibt es beinahe überall. Besser mit Kindern regelmäßig in den Wald und in die Natur gehen/fahren und die hiesigen Pflanzen und Tiere entdecken, benennen und erleben, das bringt allen Beteiligten mehr als alle paar Jahre ein paar Stunden Zoobesuch; zudem – for what?

  10. elke sagt:

    Tiere sollen dort leben wo sie hingehören und nicht in Zoo oder Zirkus. Wir haben hier genug „eigene“ Tiere, die man beobachten kann, wenn man sich entsprechend im Wald verhält. Aber es ist ja so einfach schnell mal in den Zoo zu fahren und sich ohne Mühe alles anzuschauen,.. und wofür ?????? MUSS man ÚNBEDINGT alles ín Natura sehen? Es gibt Bildbände, es gibt DVDs es gibt Fernsehfilme. Und was die sogenannte Arterhaltung angeht, womit die Zoos ja immer wieder gerne argumentieren: Was nutzt es der erhaltenen Art, wenn sie ihr Dasein ausschließlich im Zoo fristen kann, denn Auswilderung fällt ja wohl flach. Ich gehe nicht mehr in Zoos und auch nicht mehr in den Zirkus ! Und wenn ich in den Wald gehe oder auf meinem Balkon sitze, dann sehe ich oft Tiere, die Menschen in anderen Ländern auch nicht haben.Und ich erfreue mich daran !!! So ist das eben.

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